»Operation Frühlingsschild«

Erdogans Krieg gegen Assad eskaliert weiter

Assads Truppen gehen gegen islamistische und dschihadistische Milizen in Nordsyrien vor, die teils von der Türkei unterstützt werden. Erdogan antwortet mit einer fortlaufenden Gegenoffensive und will die Folgen auf Europa abwälzen.

Foto: Fortum Sverige / flickr.com / CC BY-NC-SA 2.0 (Ausschnitt)
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Die türkische Militäroffensive »Operation Frühlingsschild« gegen syrische Regierungstruppen wird mit unverminderter Härte fortgesetzt. Der türkische Präsident Recep Tayyib Erdogan und der syrische Präsident Bashar al-Assad sind nun praktisch Kriegsgegner. Auf jede Offensive der einen Seite folgt die Gegenoffensive der anderen Seite. Erdogan nutzt türkische Verluste für Propaganda gegen Assad, aber auch gegen Europa.

Wie »n-tv« berichtete, hat es bei den jüngsten Militärhandlungen wieder neue türkische Verluste, Tote und Verletzte gegeben. Zuvor gab es massive syrische Verluste.

Die syrischen Regierungstruppen gehen seit Dezember mit militärischer Unterstützung Russlands verstärkt gegen die islamistischen und dschihadistischen Milizen in Idlib und in den benachbarten Provinzen Nordsyriens vor. Diese Milizen werden teilweise von der Türkei unterstützt.

Bei den Kämpfen sind rund eine Million syrische Zivilisten wieder Kriegshandlungen ausgesetzt. Erdogan will Flüchtlinge aus dieser Region direkt nach Europa lassen.

Wenn es so weiter geht, besteht die Gefahr, dass der syrische Bürgerkrieg, dessen Flammen gerade kleiner wurden, wieder auflebt und in einen syrisch-türkischen Krieg zwischen beiden Staaten übergeht. Das ist weder im Interesse der syrischen Bevölkerung, noch im Interesse der EU, USA, NATO oder Russlands. Doch das scheint Erdogan wenig zu kümmern. Für ihn stehen allein die türkischen Interessen im Vordergrund.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Causa

Das kann er nur deswegen, weil Europa ein uneiniger, schwacher Staat ist. Weil die USA (als NATO-Eigner) ihn nicht zurecht stösst. Eigentlich hat die Türkei nichts in der NATO zu suchen. Erdogan versucht diese NATO für seine Machtpolitik einzusetzen. Soe z.B. in Syrien. Er ist Angreifer und Besatzer von Teilen Syriens. Zum Glück hat Syrien Russland als Verbündeten. Auch China "liebäugelt" mit einer Unterstützung. Z.Zt versucht Erdogan die EU als Angreifer auf die Türkei hinzustellen. Damit hofft er die NATO als militärischen Unterstützer seine Eroberungspläne zu verwenden.

Gravatar: W.E. Mai

MEINUNGSkommentar
Würde die links-grün gewendete deutsche Politik mit türk. Nationalismus, vielmehr Imperialismus, genau so kritisch umgehen wie mit dem als (einzige!) Gefahr für die DEMOKRATIE heraufbeschworenen nationalist. Rechtsterrorismus, könnte Erdogan die EU uns insb. DEU nicht so unverblümt erpressen und Flüchtlinge dafür missbrauchen, indem er sie an die EU-Grenze schippert.
Derweil sind die "Gutmenschen" (Demo in HH) willige Helfershelfer einer grünen Machtpolitik, deren Ziel von Anfang war, DEU zu entmündigen, ihm die Selbstbestimmung zu entziehen - durch "Verdünnen" -
lt. Fischer-Doktrin (die angebl. gar nicht so von ihm geäußert, jedoch nie widersprochen wurde):
„Deutschland muss von außen eingehegt und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden“ (Quelle: „Die Welt“, 7. Feb. 2005.
Auch des Grünen Jürgen Trittins Äußerung:
„Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte. Uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land“ (Quelle: FAS, 2. Jan. 2005), soll SO nicht gefallen sein. Sie passt allerdings zum grünen Selbstverständnis "Ausländer, lasst und mit den Deutschen nicht allein" - und wird auch (inzw. erfolgreich übertüncht vom "Klimaschutz"-Thema).
Bereits z.B. eine unter der Ägide Fischers in 03/2000 eingeführte Visa-Erleichterung ermöglichte den völlig unkontrollierten Zuzug von ca. 300.000 Ausländern, was u.a. auch von Schleuserbanden genutzt wurde sowie von tschetschen. Terroristen, Menschenhändlern, Prostituierten und Schwarzarbeitern, islam. dominiert. Schon seinerzeit wurde die Sicherheit der BR DEU dem links-grünen multikulturellen Gesinnungsfuror geopfert. So wurde auch die (völkerrechtswidrige) KOSOVO-Intervention von Fischer (perfide) mit Ausschwitz begründet. Die Behauptung Fischers (BUCH!), DEU wäre schon immer über seine Nachbarn hergefallen und daher eine ständige Gefahr, die es zu eliminieren gelte, trifft lediglich für die Zeit der NAZI-Diktatur zu, was eindeutig aus der Historie von Jahrhunderten nachweisbar ist. Vielmehr hat Napoleon (Franzosen) sich über viele Jahre in DEU ausgetobt (u.a. die Sachsen können ein Lied davon singen).
Längst hat die Merkel-Ära die links-grüne Ideologie so inhaliert, dass inzw. in DEU der Anteil der Einschulungskids in den Grundschulen über 40 % beträgt, wobei die deutsche Sprache meist nur mangelhaft beherrscht wird. Und wer diese u.a. belegten Tatsachen ausspricht, läuft Gefahr, der national. Spaltung, der Volksverhetzung, der Hass-Saat, des Nationalismus und Rassismus bezichtigt zu werden. Die genetisch verfolgte links-grüne Saat eines deutschen Selbsthasses scheint aufzugehen. So kann Erdogan weitestgehend seinen "echten" nationalistisch islamistischen Imperialismus in Nah-/Mittelost weiterbetreiben und dazu die Ärmsten der Armen missbrauchen. Die DEMONSTRANTEN von HH helfen mit.

Gravatar: Inbrevi

Die Vermutung liegt nahe, daß Merkel und die ihren sich an den anfallenden Kriegskosten, die für den rechtswidrigen Erdogan-Überfall auf Syrien die türkischen Kassen belasten, wahrscheinlich mit mehr als den 32 Millinen wohlbedacht beteiligligen. Mit diesem Geld -und weiteren finanziellen und politischen Zugeständnissen-- sichert sich Merkel Erdogans Versprechen weiter zu bomben, Syrier aus deren Heimat zu vertreiben und die bisher in türkischen Lagern Untergebrachten ´gen Westen zu schicken.
Was für einen normalen Menschen mit Verantwortungsbewußtsein und Charakter völlig unlogisch klingt und undenkbar ist, macht für die skrupellose Merkel durchaus Sinn- sind denn auch diese neuerliche Lawine und die damit verbundenen aufkeimendenden längst fälligen Widerstände im, der Merkel aufgetragenem, Plan eingearbeitet. Denn, nicht die willfährigen, geistig und psychisch deformierten Willkommensklatscher werden "Merkel muß weg" skandieren, sondern die relativ wenigen ideologisch nicht verseuchten, patriotischen Menschen in dieser BRD werden sich gegen die Vernichtung des Eigenen wehren. Oder genauer:: sie werden versuchen sich zu wehren- ein weiteres Unheil abzuwenden. Denn mit Hilfe der "neue" Gesetze kreirenden und abnickenden Knechte der linksgrünen Einheitsfront in den Parlamenten und den dann "Recht sprechenden" willfährigen s.g. Richtern wird jeder, der nichtströmungsangepaßten Widerständler --zumindest-- mundtod gemacht.
So werden auch die Hindernisse aus dem Weg geräumt, die der ungehinderten Massenflutung aus Afrika und dem Orient noch immer im Wege stehen.
Schließlich haben Merkel und Verbrecher in Brüssel den Menschen in vielen afrikanischen Ländern versprochen jede freche Täuschung und erdenklichen Trick anzuwenden um den, der seine Heimat verlassen will, bequem und sicher in die BRD zu holen.
Da bei den Indigenen in dieser Republik und gar in den eigenen Parteien vereinzelt bremsender Widerstand gegen Merkels (und EU) Vernichtungsbestrebungen
hörbar werden, dürfte Merkel für einen "Freund" wie Erdogan dankbar sein.
Die in der Türkei in den Startlöchern lauernden Hunderttausende, oder werden es gar Millionen?, erweisen sich nicht nur für Erdogan als nützlich, sondern sind in besonderem Maße für die skrupellose Auftragsvolksvernichterin nahezu ein Glücksfall.
So werden von Seehofer, einigen kommunalen Politschleimigen, linksgrünen Politirren und Pseudo-Eliten, hirnverbrannten und denkfaulen gutmenschlichen Weltbeglückern- wohl aus Merkel-Hörigkeit oder Dämlichkeit- massiv Bestrebungen vorangetrieben "die Widerspenstigen " weichzukochen und notfalls mit Gewalt gefügig zu machen um diesen Doppelschlag einen Erfolg werden zu lassen:
1.) Ausdünnung bzw. Vernichtung des Deutschen- Restvolkes;
2.) Ausschaltung des patriotischen rechten Lagers zu Gunsten einer dauerhaften sozialistischen linksgrünen Diktatur.
Und das Schöne daran ist, daß man alles Folgende dem Erdogan anhängen kann, während man sich selbst als gütigen Menschenfreund gerieren kann, der alternativlos geradezu moralisch gezwungen wurde helfend einzugreifen.

Gravatar: Heiner Wempe

Gegen diesen Tyrannen hilft nur klare Kante:

1. Keine weitere finanzielle Unterstützung, das schon gezahlte Geld wegen Vertragsbruch zurückfordern.

2. Türkei raus aus der NATO.

3. Keine Beitrittsaussichten für die Türkei in die EU.

4. Keine weiteren Waffenlieferungen.

Gravatar: Horst Dopleb

@Alfred 04.03.2020 - 12:54
Es stimmt einiges nicht,
Zuerst einmal Assads Verbündeter ist der Russe, nur der Russe, Iran wurden um Beistand vom immerhin gewählten Assad gebeten, die anderen führen einen völkerrechtswidrigen Stellvertreterkrieg in einem fremden Land.
Der Russe hat in Syrien mindestens 2 Marinestützpunkte, die sind der Nato ein Dorn im Auge, in Syrien geht es um die geopolitische Lage, Öl haben die nur wenig.

Im Irak, Libyen wurden von der Nato die Machthaber gestürzt, da ging es um Öl, nicht um die Menschen. Das führte zum Chaos und das zur Bildung des IS und das zu den Flüchtlings-Mill.

Einige vergessen scheinbar, in China, Russland hat man längst den Staatskapitalismus

Gravatar: Laudi

Wie es in Syrien aussieht dürfte der Genuss des Filmes "Willkommen in Syrien" von der Reise der AFD Bundestagsfraktion , erhellen. Dies deckt sich auch mit meinen eigenen Dialogergebnissen mit einem ehemaligen Arbeitskollegen, der aus Syrien stammt und als Assyrischer Christ nichts negatives gegen Assad zu berichten hatte.
Das Kernproblem Syriens dürfte sein das bei Tarsus ein russischer Stützpunkt statt eines US-Amerikanischen Stützpunktes liegt.
Das verhalten Erdogans zeigt das er gar sehr blauäugig an die Sache rangegangen ist, er greift an , also eröffnet den Krieg und merkt das wird ne größere Nummer die er wohl nicht alleine stemmen kann und will , also soll nun die NATO die Kohlen aus dem Feuer holen. Bündnisfall gilt doch aber nur wenn ein Partner angegriffen wird. Auf jeden Fall Frau Merkel und Co Konsequent sein und für so etwas ordentlich Sanktionen , wenn schon gegen Russland wegen der Krim ( ist ja an sich schon immer russisch) dann hier nun bitte erst recht.

Gravatar: Molly

Welcher Virus wütet da in den Köpfen von Egoman & co?
Von allen Seiten schütten sie Benzin in das Pulverfass Bosporus. Das muss und wird hochgehen!

Gravatar: Delion Delos

Erdogan hat natürlich darauf gesetzt, dass er auch weiterhin so fein von der EU unterstützt wird wie bisher:
Die USA und die EU haben im Syrienkrieg die IS-Leute, wie z.B. die zahlreichen Gruppierungen der AL-Nusrah, zusammen mit der Türkei unterstützt. Fast sämtliche Medien der EU, vor allem aber Deutschlands, ließen jahrelang ein Lügen-Trommelfeuer auf ihre Leser los. Sie schrieben von „moderaten Rebellen“, wo es in Wirklichkeit um lupenreine IS-Terroristen ging und unvergessen sind auch die endlosen, oft in Großbritannien gefakten „Syrienkriegs-Videos“, in denen Szenen von angeblichen Giftgasangriffen der syrischen Armee und anschließende Rettungsaktionen der „lieben“ Weißhelme (die in Wirklichkeit und beweisbar Kräfte des IS waren!) frei erfunden und mithilfe von Laiendarstellern wirkungsvoll in Szene gesetzt wurden. Manch einer dieser Darsteller wurde später auf IS-eigenen-Videos wiederentdeckt und somit als Täter entlarvt. Natürlich wurde so etwas nur in den alternativen Medien veröffentlicht und bewiesen – und niemals in den sog. Leitmedien.
Im Gegenteil: Kritiker und Aufdecker solcher betrügerischen Vorgehensweisen wurden sofort von den Leitmedien zu Rechtspopulisten, Putinfans oder Lügnern diffamiert.
Klar, dass Erdogan jetzt enttäuscht ist.
Er hatte sich das so vorgestellt, dass er zumindest Rückendeckung von der EU bekäme...
Er hat NICHT damit gerechnet, dass sich alle ehemaligen Verbündeten im Kampf (zusammen mit dem IS!!) gegen den demokratisch gewählten syrischen Präsidenten nun auf einmal von ihm abwenden würden.
Das war dumm.
Denn er hat bei seinem Kalkül übersehen, dass die Welt gar kein Interesse daran haben kann, ihn noch stärker zu sehen, als er ohnehin bereits ist. Die Welt hat gar kein Interesse an einem „befriedeten“ Streifen Land gleich hinter der türkischen Seite auf dem Gebiet Syriens.
Dort, in diesem Streifen Land, wollte Erdogan die Kurden vertreiben. Er wollte das, weil ihm die nach Souveränität strebenden Kurden ständig Ärger in der Türkei bereiten - häufig genug als Terroristen - und sich nach ihren Attentaten auf Ziele in der Türkei schnell und unbehelligt in diesen bewussten Streifen innerhalb Syriens zurück ziehen können. Erdogan dachte, dass er Ruhe haben würde, wenn die Kurden dort weg wären und durch „seine“ IS-Leute ersetzt wären.
Das hat nun nicht geklappt. Die Welt will es nicht. Die Welt will, dass Erdogan sein Problem behält und nicht noch stärker wird.
Das einfach kann Politik sein.

Gravatar: Trump Fan

Und in Deutschland wird nicht täglich über den Verbrecher
Erdowahn gehetzt ,sondern weiter wie bisher über
den guten,alten Präsident Donald Trump.

Ist das hier leider zum Irrenhaus verkommen.

Gravatar: Werner

Assad gehört einer religiösen Minderheit, den Alawiten in Syrien an und sorgt für eine gewisse Stabilität in diesem Land. Wenn der weg wäre kämen die radikalen Muslime, Sunniten oder Schiiten an die Macht, die genauso mit den islamischen Terroristen zusammen arbeiten wie Erdogan.

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