Wieder fährt ein türkisches Schiff in griechische Hoheitsgewässer

Erdogan provoziert erneut im östlichen Mittelmeer

Der türkische Alleinherrscher und Merkel-Freund Erdogan kann seine Provokationen einfach nicht unterlassen. Wieder schickt er ein türkisches Schiff in griechische Hoheitsgewässer. Die griechische Regierung in Athen hat sofort reagiert und fordert weitere Sanktionen gegen das Erdogan-Regime.

Screenshot Twitter
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Für ein paar Tage schien es so, als sollte Ruhe in das östliche Mittelmeer einkehren. Der türkische Alleinherrscher und Merkel-Freund Erdogan hatte seine Schiffe, die in griechische Hoheitsgewässer eingedrungen waren, zurückbeordert. Wohl auch nicht zuletzt deswegen, weil Griechenland seine militärische Präsenz in der Region massiv ausgebaut hatte und keinen Zweifel daran ließ, seine Interessen im Falle eines Falles auch unter einem entsprechenden Einsatz durchzusetzen.

Doch kaum hatten sich die Wogen etwas geglättet und ein gewisses Maß an Entspannung sich auszubreiten schien, beginnt Erdogan wieder zu provozieren. Wieder schickt Erdogan das Erkundungsschiff »Oruc Reis« in die griechischen Seezone im östlichen Mittelmeer rund um die Insel Kastellorizo. Begleitet wird das Schiff erneut von türkischen Militärschiffen, die zum »Schutz und Sicherheit« eine Eskorte bilden, so das türkische Verteidigungsministerium.

Griechenland seinerseits hat das Militär auf der Insel erneut in Alarmbereitschaft versetzt und zeitgleich eine Resolution zur Verabschiedung weiterer Sanktionen der EU gegen das Erdogan-Regime angekündigt. Die Türkei mache genau das Gegenteil von dem, was man Anfang des Monats zwischen Brüssel und Ankara vereinbart habe, sagt dazu der griechische Regierungssprecher Petsas. Man sei in Athen nicht länger gewillt, sich von Erdogan permanent auf der Nase herumtanzen zu lassen. Die nächsten Sanktionen gegen das Erdogan-Regime müssen so drastisch und nachhaltig sein, dass man in Ankara dauerhaft derartige Provokationen unterlasse, so die Forderung aus Athen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

Himmel, Sakra und zugewachsenes(?) Antlitz des Propheten https://www.islamweb.org/de/fatwa/5735/Antwort-auf-diejenigen-die-behaupten-der-Prophet-moumlge-Allah-ihn-in-Ehren-halten-und-ihm-Wohlergehen-schenken-habe-seinen-Bart-wachsen-lassen-weil-es-keine-Friseure-gegeben-habe:

Und „wieder fährt ein türkisches Schiff in griechische Hoheitsgewässer
Erdogan provoziert erneut im östlichen Mittelmeer“ ...

Ja mei: „Eigentlich wollen weder Ankara noch Athen einen Krieg, doch die Lage ist ernst. Es fehlt nur ein Funke. Dabei geht es nur vordergründig um Öl- und Gas, sondern um politischen Einfluss, meint Frank Nordhausen.“ ...
https://www.weser-kurier.de/deutschland-welt/deutschland-welt-politik_artikel,-ankara-provoziert-athen-schickt-kriegsschiffe-_arid,1928559.html#nfy-reload

Gravatar: Peter Lüdin

Es wird böse enden mit R. Erdogan, wie mit allen Despoten. Spätestens wenn die Ökonomie am Ende ist, wird es gewaltig knallen. Zumindest diesen Schluss kann man aus der Geschichte ziehen. Bleibt da nur noch die grosse Frage: Wo kann man Geld darauf setzen, wo R. Erdogan zwischenzeitlich noch einen neuen Krieg anzetteln wird?

Gravatar: Roland Brehm

Die Osmanen haben einen großen Teil des antiken Griechelands anektiert. Es wird Zeit das sie zu dem zurückgestutzt werden was sie sind und Griechenland seine alten Territorien wieder zurück bekommt.

Gravatar: Wolfram

Welch kampfeslustige, streitbare heidnische Kultur !!! Und wir holen uns Mio. solcher Kämpfertypen für ihren heidnischen Propheten aus dem gewalttätigen Kulturkreis unter dem Halbmond hier in unser Land hinein !!! Unfassbar närrisch !!!

Gravatar: Marcel Köhn

Die Insel Kastellorizo liegt 3 (!) Kilometer vor der türkischen Küste. Verantwortlich sind u.a. die Sieger des ersten Weltkriegs, welche diesen irrsinnigen Grenzen gezogen haben. Außerdem ist es völlig unklar, zu welchem Hoheitsgebiet diese Gewässer gehören, die Sechs-Meilen-Zone (gut 11 km) wurde beispielsweise von Griechenland UND der Türkei ausgerufen.

Gravatar: Tomislav Securitate

Liebe Griechen, so mit Sanktionen fordern geht das nicht! Der Türkendampfer muss einen gewaltigen Schuss einen Meter vor seinen Bug bekommen, dann werdet ihr sehen, wie schnell der wieder zurück in den türkischen Gewässern ist.

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