Die deutsche Corona-Politik leidet an einem »Spezial-Problem« – der zu niedrigen Impfquote. Das verbreitet der Chefideologe und -virologe der Berliner Charite, Christian Drosten. Zwar hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass Omikron eben doch nur ein kleines »Oh« ist, aber seit wann kümmern sich deutsche Corona-Politiker um die Zahlen und Fakten. Drosten fordert eine weitere Impfkampagne für den Booster. Und da das nicht reichen wird, braucht es mehr: Einen »Update der Impfstoffe«.
»Ich denke«, sagte Drosten dem ZDF, »dass jeder Erwachsene sich ein Update verschaffen sollte, also noch eine weitere Impfung«. – Ein Update soll es richten. Nach dem Booster das Update. Zumindest die Wortwahl scheint somit geklärt. Was eigentlich nichts weiter ist als die Dritte und Vierte Impfung, erhält durch die elegante Namenswahl einen Hauch des magischen. Es ist wie beim Betriebssystem Windows, das suggeriert, nach einem Update sei die Welt wieder in Ordnung.
Einmal mehr beweist dieser deutsche Virologe, dass er zwar fachlich in den vergangenen zwei Jahren nicht dazugelernt hat – aber dafür kreiert er neue Wortschöpfungen. Es bleibt nur die Frage, ob das Update Booster 2.0 heißen wird. Dass ein Update ganz zuerst dazu dient, Fehler der älteren Versionen zu korrigieren, wird Drosten nicht wissen.
Im gewissen Sinne wiederholen sich die Zeiten. Immer dann, wenn Kriegsführende in die Phase der Verzweiflung geraten, produzieren sie Namen: ›Kamikaze‹, ›V1‹, ›V2‹. Am Kriegsausgang haben diese sprachlichen Neuschöpfungen nichts geändert, denn Namen sind nun einmal nur Schall und Rauch. Insbesondere dann, wenn die Realitäten so eindeutig sind.
Christian Drosten weiß herzlich wenig. »Ich denke, es wird in Europa und auch in Deutschland so sein«, schwadroniert der Virologe im ZDF, »dass wir jetzt vielleicht bis Ostern diese Situation jeweils speziell politisch moderieren müssen«. Wenn sich das Virus bis zum Winter nicht stark verändert, »werden wir wahrscheinlich einen relativ normalen Winter haben, vielleicht wie in einem normalen schweren Influenza-Winter«. Die Ältere und Gefährdete müssten noch einmal geboostert werden, der Rest der Bevölkerung braucht vielleicht keine Impfung. »Das ist durchaus im Bereich des Möglichen.« – Die Sätze lesen sich mit ihren ›vielleicht‹ und ›wahrscheinlich‹ wie die Seiten einer Deutschen Grammatik zum Konjunktiv.
Solange Deutschland sich dieser Art von Fachleuten ausliefert, wird es noch nach Impfungen und Lockdown rufen, wenn in anderen Ländern schon kaum mehr einer weiß, was Corona überhaupt ist.



Kommentare zum Artikel
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Sehr schön, dann darf "die Volksgemeinschaft" sich also auf "Volkspflege", auf einen "gesunden Volkskörper", auf ein reinrassig "immunisiertes" Volk und dem "gesunden Volksempfinden" entsprechend darauf freuen, in Zukunft nach den Metamorphosen des COvid regelmäßig nicht nur psychisch ...
https://www.youtube.com/watch?v=4OHmMKrVbNk&t=1055s
https://menschundrecht.de/Global%20Totalitarianism%20Pandemic%20Panic.m4a
... sondern auch physisch upgedatet zu werden.
"Es gilt ja heute schon als anstößig, auf die Fähigkeiten eines natürlichen Immunsystems zu verweisen."
https://miloszmatuschek.substack.com/p/die-verkuenstlichung-des-menschseins
Also, die weitere Weiterimpfung? Und dann? Die Weiterimpfung für die weitere Weiterimpfung? Big Pharma
klopft sich in Anbetracht der Gewinne auf die Schenkel.
Drosten brauch dringend ein "Update".
Unbedingt mit einer Prise KI, da seine natürliche Intelligenz ist scheinbar komplett verloren gegangen, oder er hat sie gegen Gates-Dollars eingetauscht.
Es könnte aber auch sein, daß sich die Impfungen weiterhin als (gegen Corona) unwirksam erweisen und sich niemand mehr boostern oder updaten lassen will.
Dann wird "man" upgedatete neue Viren auf die Menschheit loslassen, eine neue Plandemie ausrufen und den Rest der Menschheit mit upgedateten Impfstoffen retten.
Schöne neue Weltordnung!
ZITAT: "Es ist wie beim Betriebssystem Windows, das suggeriert, nach einem Update sei die Welt wieder in Ordnung."
Das ist meiner Ansicht nach nicht so weit hergeholt, wie es scheint. In den 1990ern gab es bei den PCs die Virushysterie und das ständige Drängen, den Rechner mit einem Antivirenprogramm zu bestücken. Heute ist dies nur noch ein Randthema. Mir kommt es so vor, als hätte der Technokrat Bill Gates dieses ganze Prozedere von den Rechnern auf die Menschen übertragen. Der hat einfach den damaligen Businessplan modifiziert und skaliert.