US-Präsident Trump überrascht Kanzlerin Merkel in Osaka

Donald Trump entwaffnet Angela Merkel mit Charme

Im Vorfeld des G-20 Gipfels in Japan sind sich Kanzlerin Merkel und der Amerikanische Präsident Trump erneut begegnet. Donald Trump bewies, dass er immer für eine Überraschung gut ist.

G-20 Gipfel / flickr
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Als Donald Trump im Vorfeld des G-20 Gipfels in Osaka die Deutsche Kanzlerin trifft, zeigt er sich ihr gegenüber von einer völlig anderen Seite. Er lobt und feiert sie. Sie sei eine »fantastische Person«, eine »großartige Freundin«, ihr Verhältnis »grandios«, berichtet der Spiegel - ungewöhnliche Worte aus dem Mund des Präsidenten. Beim letzten Treffen Anfang Juni gab Trump ihr nicht einmal die Hand.

Trump wendet bei Merkel an, was auch gegen den Iran und die ihn unterstützenden Medien gewirkt hat: Das Moment der Überraschung. Vielleicht ist das ja überhaupt der Grund für seinen Erfolg. Mach, womit der andere keinesfalls rechnet. Und wer hätte schon solche Nettigkeiten aus dem Mund des US-Präsidenten erwartet.

Einmal mehr erweist sich Trump als Machtpolitiker mit Herz und Verstand. Dass er Merkel tatsächlich schätzt, darf man bezweifeln. Aber eine weitere unfreundliche Geste hätten seine Gegner in gewohnter Weise pariert. Und eine zitternde, hilflose Angelas Merkel hätte allein ihn schlecht aussehen lassen. So erwischte Trump die Medien einmal mehr auf dem falschen Fuß. Und nicht nur die Medien.

Merkel wusste mit dem überschwenglichen, charmanten Donald nichts zu beginnen. Humorlos und ohne jeden Esprit bedankte sie sich für seine Worte und wechselte zum Thema Wirtschaftsbeziehungen über. Seit 2 Jahren kritisiert Trump den deutschen Überschuss im Handel mit den Vereinigten Staaten. Da bekam Merkels halb deutsche, halb englische Beteuerung: »Wir haben nicht nur Handel, sondern auch sehr viele Investments«, einen unterwürfigen Klang.

Trump hatte Merkel da, wo er sie hinhaben wollte. 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Wolfram

Die deutsche Politik und auch die Mainstream-Medien haben die USA und auch Russland in letzter Zeit sooft verprellt, gegen diese Länder gehetzt.

Man schämt sich, ein Deutscher zu sein !!!

Gravatar: heinzB

ich mag Frau Merkel nicht und ihre Politik lehne ich ab,da diese unserem Land erheblich geschadet hat und weiter schaden wird.
Aber als Mensch tut mir diese Frau leid,wenn diese anfängt zu zittern und es nicht mehr unter Kontrolle hat.

Dies sieht wohl auch Trump so..Daher verhält er sich taktisch und ist in Japan so freundlich zu Angela..
Man stelle sich vor,Trump geht mit Merkel etwas barsch um und Merkel bekommt wieder einen Zitteranfall??

Auf so Momente warten ja in ihrer Scheiheiligkeit die sogenannten Leitmedien und man sieht mal wieder,dass Trump gegenüber diesen Medien immer einen Schritt voraus denkt!

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