Zivilschutz oder Propaganda-Organisation?

Die »Weißhelme«: Die umstrittene Organisation wird auch mit Geldern aus Deutschland finanziert

Die Chemiewaffenberichte aus Syrien stammen von der Organisation der »Weißhelme«. Zu deren Finanziers gehören Regierungen und NGOs. Die Gelder stammen hauptsächlich aus den USA, Großbritannien und teilweise auch aus Deutschland.

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Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Großbritannien, NGO, Syrien, USA, Weißhelme
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Der angebliche aktuelle Chemiewaffenangriff in Syrien war von einer Organisation dokumentiert worden, die sich selbst »Weißhelme« nennt. So wie UN-Soldaten Blauhelme tragen, so tragen sie Weißhelme als Erkennungszeichen.


Die »Weißhelme« sind eine private Organisation, also eine NGO, eine Nichtregierungsorganisation. Sie hat ihren Sitz in Großbritannien. Finanziert wird sie angeblich über Crowdfunding. Gegründet wurde die Organisation im Kontext des Syrienkrieges im Jahre 2013. Ihr offizieller Name ist »Syria Civil Defence«, kurz SCD.


Obwohl es sich um eine NGO handelt, scheint auch der Staat Großbritannien an der Finanzierung beteiligt zu sein. So sollen Schulungen und Ausrüstungen von Mitgliedern mit Millionenbeträgen finanziert worden sein. Zu den Geldgebern gehört auch das britische Außenministerium.


Zu den größten Geldgebern aus den USA gehören die Organisation USAID und eine private Entwicklungshilfe-Organisation. Aber auch staatliche Gelder aus Deutschland (Auswärtiges Amt mit bis zu sieben Millionen Euro), Kanada, Dänemark und den Niederlanden sollen den »Weißhelmen« zugeführt worden sein.


Deutschland hatte seine Förderung von vier Millionen auf sieben Millionen aufgestockt, nachdem der Organisation der Alternative Nobelpreis zugesprochen wurde. 2016 erhielten die »Weißhelme« den »Deutsch-Französischen Preis für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit«. Netflix hat der Organisation eine aufwendige Dokumentation gewidmet.


Nach wie vor ist die Situation zum jüngsten Chemiewaffeneinsatz in Syrien nicht aufgeklärt. Es ist nicht auszuschließen, dass es sich um eine False-Flag-Aktion gehandelt hat, um dem Assad-Regime die Schuld in die Schuhe zu schieben.


Sollte sich der Verdacht, dass es sich um eine False-Flag-Aktion gehandelt habe, tatsächlich erhärten, würde dies äußerst schlechtes Licht auf die Organisation werfen. Denn solche False-Flag-Aktionen haben das Potential einen großen Krieg auszulösen.


Hinweis: Zur Kritik an den »Weißhelmen« siehe die Einschätzung von Professor Günter Meyer in dem Freie-Welt-Artikel »Orientexperte zum angeblichen Chemiewaffeneinsatz: Berichte der »Weißhelme« nicht glaubwürdig«.

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

… „Die Gelder stammen hauptsächlich aus den USA, Großbritannien und teilweise auch aus Deutschland.“ …

Ist es etwa nicht selbstverständlich, dass eine von den Briten extra für den Syrienkrieg geschaffene „Propagandaorganisation“ http://blauerbote.com/2018/04/08/weisshelme-vergasen-kinder-fuer-die-tagesschau/
zum Teil auch vom deutschen Steuerzahler finanziert werden ´muss` – um Washington zum Endsieg zu verhelfen???

Sollte es da nicht auch einleuchten, dass die westlichen Kriegstreiber diesen auch für mein Verständnis von Christen(?) geschaffenen Teufeln den „Alternativen Nobelpreis“ verliehen??? http://blauerbote.com/2017/11/13/alternativer-nobelpreis-fuer-idioten/

Gravatar: H.M.

Schlimm, auf wessen Informationen der Westen vertraut! Wie unübersichtlich dieser Bürgerkrieg ist (https://en.wikipedia.org/wiki/Syrian_Civil_War) und wie schwer es ist, abzuwägen, welche Seite wohl im Recht ist bzw. wieviel Dreck am Stecken sie hat! Die Bundeskanzlerin befürwortet den Militärschlag übrigens
(http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-angela-merkel-befuerwortet-westliche-luftangriffe-a-1202925.html) nun doch. Ein souveränes Land, das die Interessen des eigenen Volks vertritt, nicht diejenigen transatlantischer Verbündeter und islamistischer Einflüsterer, sieht zumindest anders aus. Herr, erbarme dich!

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