Alleinerziehende zweifache Mutter ist das Symbol der Gelbwesten

Die »Revolution der französischen Mittelschicht« hat ein Gesicht: Ingrid Levavasseur

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat eine Gegnerin, die er nicht besiegen kann: Ingrid Levavasseur, alleinerziehende zweifache Mutter und DAS Gesicht der Gelbwesten Frankreichs, der »Revolution der Mittelschicht«. Dabei hegt sie gar keine politischen Ambitionen.

Screenshot Youtube
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Seit Mitte November 2018 zeigen die Gelbwesten in Frankreich ihre Ablehnung der Politik Macrons offen zu Tage. Zunächst waren es nur einzelne Personen, die sich in kleinen Gruppen zusammen fanden, um gegen die erhöhte Benzinsteuer aufzubegehren. Doch in Windeseile verbreitete sich diese Protestbewegung über ganz Frankreich und erreichte in der Zwischenzeit auch andere Länder. Eine Frau der ersten Stunde dieser Proteste ist Ingrid Levavasseur, eine 31-jährige alleinerziehende Mutter von zwei Kindern aus dem Städtchen Pont-de-l’Arche südlich von Rouen, der Hauptstadt der Normandie. Sie ist DAS Gesicht der Gelbwesten-Protestbewegung gegen Macron und wird in Frankreich längst als eine neue Marianne gesehen, der Nationalfigur der französischen Republik; besonders eundrucksvoll dargestellt in dem Gemälde »Die Freiheit führt das Volk« von Eugène Delacroix aus dem Jahr 1830.

Die neue, moderne Marianne trägt mit Stolz ihre Gelbweste, die sie mit einigen klaren Aussagen verziert hat. So ist dort zu lesen: »Macron, der König, hält es mit den Adligen, während das Volk mit offenem Maul träumt.« Auch zwei Selbstauskünfte hat sie auf ihrer Weste platziert: »Krankenpflegerin, die 1.250 Euro im Monat bekommt, während sich die Aktionäre die Taschen vollstopfen« ist sowohl dort zu lesen wie auch ihre Selbstdefinition: »Widerspenstige, stolze Gallierin«.

Mit solchen wenigen und einfachen Worten wurde Ingrid Levavasseur zur Identifikationsfigur der ganzen Bewegung, die in der Zwischenzeit von 80(!) Prozent der Franzosen unterstützt wird. Auch für die Medien ist die 31-Jährige eine höchst willkommene Abwechslung zu den abgedroschenen Phrasen Macrons und seiner Entourage. Ingrid Levavasseur spricht die Sprache der Normalbürger, der einfachen Menschen; und sie spricht aus den selbst gemachten Erfahrungen. Genau deshalb glauben die Menschen dem, was sie sagt. Gegen diese Frau kann Macron nicht gewinnen - und er weiß das.

 

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Rietz

Wo sind in Deutschland diese mutigen Frauen ???
Gerade diese Altersgruppe zwischen 20 und 50 sollte endlich aufwachen und begreifen, was die MoslemMERKEL für ihre Generation zerstört !!!
Stattdessen sieht man diese jungen Frauen bei der Antifa, gegen Demos der aufgewachten Bürger keifen und brüllen....Was ist nur los in diesem irren Land und mit der völlig linksgrün verpeilten Generation der 20 bis 40 jährigen....Diese Irren feiern den Untergang Deutschlands und der Zivilisation......Bloß gut, dass ich den Untergang nicht mehr voll und ganz erleben werde...., denn dafür bin ich 1989 nicht auf die Straße gegangen, um nun wieder nach nur 30 Jahren zu erleben, wie eine Stasimatrone MERKEL das Land zerstört.....und das dumme Volk läßt die MoslemMERKEL ihr Werk vollenden.....ohne aufzustehen und dagegen anzukämpfen.......rette sich, wer kann....

Gravatar: Karl Brenner

"alleinerziehende zweifache Mutter" ist ein typisches Merkmal der von Alexander Dungin beschriebenen neueren westlichen Welt.

Und die Merkels, Macrons und Mays sind Stadthalter einer Elite, welche diese Lebensweise umzusetzen haben.

Nur so ist es möglich, die Menschen als kritiklose, ängstliche Arbeitsroboter und Konsumsklaven ohne eigene Meinung und ohne eigenes Volk zu halten.

Gravatar: Sam Lowry

@Rietz
Wo diese mutigen Frauen in Deutschland sind?
Hinter dicken Stahltüren in der Forensik weggesperrt.

Und ich weiß, wovon ich spreche!

Gravatar: Aufbruch

Auch wir haben mutige Kämpferinnen und Kämpfer, wenn auch noch keine Gelbwesten auf den Straßen. Die Abgeordneten der einzigen Oppositionspartei in Deutschland, der AfD. Wenn man die brillianten Reden dieser Abgeordneten im Parlament verfolgt, kann man ermessen, wie sehr die Etablierten diese Opposition als Dorn in ihrem Fleische empfinden und diese verfolgen. Sie bekommen die Wahrheit zu hören, die sie nicht hören wollen. Sie bekommen den Spiegel vorgehalten und sehen ihre eigenen hassverzerrten Gesichter. Nicht die Opposition hasst, sondern die Etablierten hassen die Opposition.

Unsere Ingrid Levavasseur sind Frau Weidel, Frau von Storch, Herr Gauland, Herr Curio und andere. Natürlich werden diese von unserem Polit/Medien-Kartell ausgeblendet und können daher nicht die Breitenwirkung entfalten wie die Gelbwesten in Frankreich. Aber, steter Tropfen höhlt den Stein. Irgend wann werden auch die Deutschen aus ihren Tagträumen gerissen und werden aufstehen. Hoffentlich dauert es nicht mehr zu lange.

Gravatar: Lutz

Rietz: viele unserer "bürgerlichen" Frauen haben zunächst einmal vor dem 7. Januar gar nichts zu tun. Ebenso viele unserer "bürgerlichen" Männer.
Danach sieht man dann weiter.

In die Welt von wirklich fleißigen Krankenschwestern, Unternehmern, Zeitungsausträgern, Polizistinnen, Einzelhändler usw. können die sich gar nicht hineinversetzen. Wie auch?

Bundeswehr-Kameraden? Fehlanzeige. Ehrliches Feedback? Fehlanzeige. Selbstbild überdenken? Fehlanzeige.

Die einzige Lebensweisheit ist die, Dinge zu tun, die einem Spaß machen. Wo finde ich mich wieder?
Wo sich die Nation, das Kollektiv wiederfindet, spielt keinerlei Rolle mehr.

Bio-Läden geben einem ein gutes Gefühl. Auch Claas Relotius oder Rolatius oder Relatius oder Rotarius? Und erst die vielen Erbtanten. Für viele Deutsche ist das Leben ein riesiger Pony-Hof geworden. Der Garten Eden.
Da wirft man gerne ein paar Teddy-Bärchen und macht nebenbei das Referendariat. Radikalisierung findet eben auch auf den schönen Seiten des Lebens statt.

In diesem riesigen Freigehege des satten Lebens wird Ingrid Levavasseur ungern gesehen. Sie hat einen großen Spiegel der Wahrheit. Der tut dem deutschen Angesicht sehr weh.

Anders ausgedrückt: unsere Ingrid Levavasseur ist Claas. Onkel Claas. Ein Freigehege des Müßigganges braucht Märchenerzähler. Claas macht das gut. Die Parallelität zweier realer Welten (Spaß-Gehege und Überlebens-Gehege) existieren in Deutschland nur so lange friedlich nebeneinander weiter, wie die spaßige Seite von der Wirklichkeit nicht eingeholt wird und die andere Seite weiter fatalistisch hinhält. Am Eingangstor vom Spaß-Gehege steht aber in goldenen Lettern: "Die Weisheit jagt uns, doch wir sind schneller." Wird dieses Gehege kleiner, schnappt sich die Weisheit ihre ersten Opfer. Endlich.

So weit sind wir freilich noch nicht. Ein bisschen Claas steckt doch auch in der Wahl von AKK drin, oder nicht?
Hetzjagden in Chemnitz? Ja. Hetzjagden in Amberg? Nein!

Gerne gönnen wir allen das Spaß-Gehege. Es ist halt so, dass man Menschen rechtzeitig auf das wirkliche Leben vorbereiten sollte. Das wäre nett. Aber die Grenzen sind so undurchlässig. Die Grenzen zwischen den zwei Gehegen.
Wie soll ich Teddy-Bären werfen, wenn ich ständig arbeiten muss?

Jaja, eine gespaltene Gesellschaft. Frankreich hat Ingrid Levavasseur und wir haben Claas.
Den guten Onkel Claas.
Den vom Spaß-Gehege.
Märchenerzähler.
Eben.
Und Levavasseur, finde ich, sieht irgendwie auch etwas deutsch aus.
Süß.
Wie ein Teddy-Bärchen.

Gravatar: Walter

@Rietz
Mit ihrer Frage haben sie recht.
Denn die Frauen werden bei der Islamisierung Europas die ersten Verlierer sein und ihre bisherige Emanzipation mit dem Tragen von Ganzkörper - Kondomen eintauschen.
Als Heimchen am Herd und die Produktion von vielen Kindern wird ihre zukünftige wichtigste Aufgabe sein.
Die Frauen und Mädchen müssten sich doch als erste gegen eine Islamisierung wehren, da sich ihre Lebensverhältnisse am stärksten verändern werden.
Und als Konvertiten werden sie außerdem Muslima zweiter Klasse werden, was ihre zukünftige Stellung in der Gesellschaft noch einmal abwertet.
Darüber sollten diese keifenden und brüllenden jungen Frauen einmal nachdenken.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Genau deshalb glauben die Menschen dem, was sie sagt. Gegen diese Frau kann Macron nicht gewinnen - und er weiß das.“ ...

Würde dies – zu Ende gedacht – nicht auch eine vollkommene Niederlage für seine deutsche
Göttin(?) & Co. bedeuten???

´Mir` war auch die große Mehrheit der französischen Geschlechtsgenossinnen dieser
Ingrid Levavasseur, schon immer hochsympathisch!!!

Gravatar: Jürgen Kurt Wenzel

Eifach der Beweis , daß das Leben weiter geht und die Gedanken ,irgendwann Diktatur und den Stillstand der Herrschenden , wie der ewige Frühling das Leben erweckt und sich von den Fesseln Frost und Tod befreit !! Das ist und bleibt der Gang der Welt !!!!!!

Gravatar: Theo

Das Schönste an den französischen Protesten ist doch, dass dei Gulliratten der deutschen Presse- und Medienlandschaft es einfach nicht schaffen, diesen zivilen Protest der französischen Mittelschicht zu zerreden oder gar ernsthaft in den Dreck zu ziehen.

Da müssen sich die geiffenden und keiffenden deutschen Berichterstatter*INNEN am Rand des Geschehens stehen und richten mit ihrern geisteskranken Perversenstimmchen nichts aus.

Gravatar: Hajo

Das besondere daran ist es, daß es sich um eine mutige Frau handelt, was man ja nicht jeden Tag antrifft und nichts mit Quote zu tun hat, sondern mit berechtigtem Widerstand und das macht sie sympathisch, unabhängig vom Erfolg, denn wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren und bei uns wird das auch noch kommen, dazu muß erst der Boden bereitet werden, daß es unerträglich wird, erst dann erfolgt eine Reaktion und die meisten verwechseln Demokratie mit der Abtretung von Rechten an eine Regierung und ein Parlament, wenn dieses aber versagt, sollte man sich die Hoheit wieder zurückholen, das haben viele noch nicht verstanden, aber die Not wird sie zur Besinnung bringen, es ist nur eine Frage von Zeit.

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