Umfrage zeigt: Traditionelles Weltbild weiter verbreitet, als die Gender-Ideologen es wahrhaben wollen

Die meisten Erwachsenen und Jugendlichen sehen die klassische Erziehungsrolle bei der Mutter zu Hause

Das traditionelle Weltbild, dass Vater arbeitet und die Mutter sich um die Kinder kümmert, ist immer noch weiter verbreitet, als die Gender-Ideologen es wahrhaben wollen. Kein Wunder: entspricht es doch emotionalen Bedürfnissen und natürlichen Instinkten.

Foto: Pixabay
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Startseite - Empfohlen, Nachrichten - Lebenswelt | Schlagworte: Familie, Gender, Kinder
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Die Altparteien und Mainstream-Medien werben ununterbrochen für das moderne Rollenbild: Die Unterschiede zwischen Frauen und Männern werden verwischt, die klassische Familie wird als Auslaufmodell dargestellt, die Gender-Ideologie macht sich breit.

Doch wie jetzt eine Ifo-Umfrage feststellte [siehe Bericht »Welt«], ist das angeblich so »konservative« Welt- und Rollenbild doch noch verbreiteter als angenommen. Für das Bildungsbarometer 2018 ließen die Wissenschaftler des Wirtschaftsforschungsinstitutes Ifo rund 4000 Erwachsene und 1000 Jugendliche in Deutschland zu gesellschaftspolitischen Themen befragen.

Rund 64 Prozent der Männer und rund 65 Prozent der befragten Frauen befanden, dass Kinder unter sechs jahren vorwiegend von Frauen betreut werden sollten.

Interessant ist, dass auch Jungendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren so denken. Die meisten Mädchen antworteten auf die Frage, wie viele Stunden sie arbeiten würden, wenn sie 30 Jahre alt wären und ein Kind unter sechs Jahren zu hause hätten, dass sie ihre Arbeitszeit reduzieren würden, um mehr Zeit für das Kind zu haben.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Himmelsbürger

"Kein Wunder: entspricht es doch emotionalen Bedürfnissen und natürlichen Instinkten."

Nein, die weite Akzeptanz der traditionellen Rollenverteilung von Mann und Frau ist die Konsequenz der Tatsache, dass Gott uns als Mann und Frau mit spezifischen Ausprägungen geschaffen hat.

Die Menschen können halt nicht aus ihrer Haut fahren. Und auch Gender-Ideologen können die Menschen nicht komplett verbiegen und entstellen. Auch die Gender-Ideologen werden vergehen, aber Gottes Wort und seine Ordnung werden bleiben.

Es ist überdies offensichtlich, dass Menschen, die gegen die Schöpfungsordnung rebellieren, oft schwer leiden müssen.

Gravatar: I C H

So hat Gott den Menschen erschaffen, als Mann und Frau.(1.Buch Mose)

Gravatar: Freigeist

@ I C H
Nix Gott, Evolution. Die ersten 3 Jahre sind Kinder am besten bei der Mutter aufgehoben. Auch das "Wissenschaftliche Weltbild" ohne Gott, sieht dies so.
Und dann nochwas, Herr/Frau ICH. Gehen Sie, wenn Sie wieder mal krank sind am besten zum Beten in die Kirche und nicht zu wissenschaftlich ausgebildeten Arzt.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Umfrage zeigt: Traditionelles Weltbild weiter verbreitet, als die Gender-Ideologen es wahrhaben wollen" ...

... „Die Altparteien und Mainstream-Medien werben ununterbrochen für das moderne Rollenbild: Die Unterschiede zwischen Frauen und Männern werden verwischt, die klassische Familie wird als Auslaufmodell dargestellt, die Gender-Ideologie macht sich breit.“ ...

Dabei ist die Beantwortung folgender Frage auch m. E. sehr viel wichtiger:

„Was ist in der großen grünen Handtasche Merkels“???
https://philosophia-perennis.com/2018/09/14/was-ist-in-der-grossen-gruenen-handtasche-merkels/

Gravatar: XXX

Also, wenn ich heute die Möglichkeit hätte, würde ich im Home Office arbeiten. Damit die Kinder, wenn sie aus der Schule kommen, nach Hause kommen können.
Diese Arbeitsplätze gibt es aber kaum und werden mies bezahlt.
Leider ist es nicht mehr wie früher. Da hat ein Gehalt genügt um die ganze Familie zu ernähren.
Heute müssen beide Elternteile arbeiten gehen, damit auch genug für unsere Flüchtlinge erwirtschaftet wird, denn über 0,54€/1,00 € des Gehaltes werden schließlich vom Staat einbehalten.
Taja, wenn einer ein volles Gehalt bekäme, könnten unsere Kinder auch nach der Schule nach Hause kommen und es würden auch wieder mehr deutsche Kinder geboren. Aber Deutsche sind eben gute Frondienstleister, die sich selten beklagen.
Und wenn sie sich beklagen, sind sie rechts....

Gravatar: SchlafKindleinSchlaf

Das tiefe Band zwischen Mutter und Kind zerreisst auch kein Gendergaga, es von der Natur gegeben und liegt somit im innersten des Menschen.Wer glaubt sich gegen die Natur erheben zu können, der wird irgendwann die Quittung von ihr bekommen.

Gravatar: Tina

Es wird sich so schnell nicht ändern, dass die Frauen auch weiterhin schwanger sind und die Kinder bekommen. Es ist was Tolles, zu spüren, wie ein neues Leben in Einem heranwächst.

Mir persönlich war und ist es wichtig, dass ich meine Werte, Vorstellungen und mein Weltbild meinen Kindern mitgebe und kann jeder Mutter nur raten, sofern dies finanziell möglich ist, zuhause zu bleiben und die kostbare Zeit, in der die Kinder heranwachsen, mitzuerleben.

Hausfrau zu sein ist eine wichtige Aufgabe, die heute leider oftmals gering geschätzt wird. Jede Frau, die das Hausfrau sein ernst nimmt, weiß, was sie Abends geschafft hat.

Gravatar: Himmelsbürger

@Freigeist: "Nix Gott, Evolution."

Dieser Mythos hält sich zwar hartnäckig, ist aber spätestens seit den Erkenntnissen des ENCODE-Projekts am bröckeln. Demnach gibt es den früher angenommenen "Genmüll" nicht mehr. Über 80% des genetischen Materials von Menschen sind funktional. Zitat des Houstoner Biologen Dan Graur: "Wenn das menschliche Genom tatsächlich keinerlei Schrott-DNA enthält, wie es die Ergebnisse des ENCODE-Projektes implizieren, dann kann ein langer, ungerichteter evolutionärer Vorgang das Zustandekommen des menschlichen Genoms nicht erklären. Wenn allerdings Organismen geschaffen sind, dann müsste die ganze DNA oder zumindest ein maximaler Anteil funktional sein. Wenn ENCODE wahr ist, ist Evolution falsch.“

Es wird zwar noch Zeit brauchen, aber die Erkenntnis wird sich durchsetzen: Es gibt einen Schöpfer.

Gravatar: Benjamin

@ Freigeist

und was können diese "Wissenschaftlich" ausgebildeten Ärzte ? Etwa Heilen Ihrer Ansicht nach ?
Die nutzen die Wissenschaft um festzustellen, dass wir etwas haben, für das sie keine Lösung haben...
Außer Symptome bekämpfen und Unterdrücken können die allermeisten "Götter in Weiß" nichts.

Gravatar: Matthias Rahrbach

Viele wittern, wenn sie den Begriff "traditionelles Rollenverständnis" hören, direkt einen Zwang dazu und schreien los.

Es geht aber nicht um einen Zwang dazu. Mittlerweile gibt es eher einen Zwang zum Gegenextrem vom traditionellen Rollenverständnis.

Kinder und Jugendliche werden in der Schule mit Inhalten aus der Genderideologie beeinflusst. Es wird teils offen die Zweigeschlechtlichkeit dabei in Frage gestellt, und das im Biologieunterricht. Die Zweigeschlechtlichkeit, die wissenschaftlich eindeutig belegt ist, die aber laut einem Vertreter der Gendersens eine Erfindung der Nazis (!) ist.

Den Schülern wird die normale Ehe zwischen Mann und Frau mit eigenen Kindern als nur noch eine Form des familiären Zusammenlebens von vielen präsentiert - in einer Zeit, in der Ehe und Familie regelrecht auf Populationsebene zusammenbricht, und der Geburtenmangel nicht nur die Renten gefährdet.

Frauen, die sich heute für ein Leben als Hausfrau und Mutter entscheiden, und sei es zeitweise, werden dafür schief angeguckt.

Dann kommen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen als Wissenschaftsmagazine getarnte Propagandasendungen wie "Quarks" oder "Planet Wissen". Mag sein, dass diese Sendungen bei den meisten Themen seriös sind, aber beim Genderthema war es letzthin richtige Propaganda.

Auf Facebook und co. wird mittlerweile Kritik an der Genderideologie, auch sachliche, zensiert.

Vertreter dieser Ideologie unterwandern die Hochschulen und versuchen, die Biologie zu unterwandern.

Deshalb gilt: Sich gegen die Genderideologie wehren heißt die Demokratie verteidigen und die Gesellschaft vor dieser Zersetzungstaktik schützen.

Mehr zum Thema bei Bedarf hier

https://www.verlag-natur-und-gesellschaft.de

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