Aus »Ich befürchtete, Trump könnte lügen« wird »Trump lügt!«

Deutsche »Qualitätsmedien« verändern Comeys Aussage zu Propagandazwecken

James Comey, der einstige FBI-Chef, wurde vom Senat zu den Vorgängen rund um die Gespräche zwischen ihm und dem US-Präsidenten Trump befragt. Deutsche »Qualitätsmedien« verkürzen und verschärfen seine Aussage. Aus einer »Befürchtung« wird eine »Lüge«.

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Hier die Aussage von James Cormey im Original: James Cormey in senate hearing

Die deutschen Altparteienpolitiker und die »Qualitätsmedien« setzen ihren Kreuzzug gegen den US-Präsidenten Trump in unverminderter Schärfe fort. Die Anhörung des ehemaligen FBI-Chefs James Cormey vor dem US-Senat scheint einigen von ihnen nun neue Munition zu liefern, um die Angriffe gegen Trump fortsetzen zu können. Das ihnen dabei gewollte redaktionelle »Fehler« unterlaufen, zum Beispiel bei der Übersetzung, gehört wohl zu den Aspekten, die als Mittel zum Zweck geheiligt sind.

Bei der aktuellen Anhörung wurde James Cormey gefragt, warum er über ein bestimmtes Gespräch mit Präsident Trump ein Protokoll angefertigt habe. Cormey antwortete (im Video ab ca. 1:30 min), dass es ihm aufgrund der Umstände (er war alleine mit dem Präsidenten, das Thema war kritisch, die ganze Situation war angespannt) geraten schien, ein Gesprächsprotokoll anzulegen.

Er, Comey, habe ganz ehrlich befürchtet, dass der Präsident über den Inhalt des Gespräches lügen könne; deswegen habe er es dokumentiert.

Comey sagte in dieser insgesamt zwölf Minuten dauernden Anhörung nicht ein einziges Mal, dass Trump gelogen HAT. Er sagte lediglich, er habe befürchtet, dass Trump über den Inhalt des Gespräches lügen KÖNNE. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied.

Nicht jedoch für die deutschen »Qualitätsmedien«. Sie berufen sich genau auf diese Anhörung und stellen in den Raum, dass Comey den US-Präsidenten als Lügner bezeichnet habe. Das ist eine verkürzte und verfälschte Darstellung der Aussage.

In Deutschland haben Verkürzung, Verfälschung und Verschärfung gemachter Aussagen bereits Tradition. Bismarck verkürzte einst eine Mitteilung des Preußischen Königs an den französischen Kaiser. Diese modifizierte Nachricht hielt als »Emser Depesche« Einzug in die Geschichte.

Will das ZDF jetzt etwa auf Bismarcks Spuren wandeln? Und kassiert für eine derartige Verfälschung zu offensichtlichen Propagandazwecken auch noch die Zwangsabgabe vom so desinformierten deutschen Bürger.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: p.feldmann

Hier zieht gerade ein Gewitter auf- es wird doch nicht ins Funkhaus des WDR oder des DLF einschlagen(pp)...
Als Katholik stellt sich mir inzwischen wieder mal die Theodizee-Frage: wie kann Gott es zulassen..?

Gravatar: H.von Bugenhagen

Na iss denn dass
TRUMP halte durch ..du stehst nicht alleine da....unter der Köter Rasse gibt es viele Anhänger.

Gravatar: blubby

Die »Qualitätsmedien« zerlegen sich damit selber.
Kein Wunder dass das "Pack" sich abwendet.

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