Das schlimmste Virus heute ist die »Angst«

Deutsche Kirche in Rom wird weiter Messen feiern

Trotz Messverbots in Rom: Rektor der deutschen Kirche kündigt an, er werde weiter Messe feiern und niemandem die Kommunion verweigern.

Screenshot Youtube
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»Wer die Kirche zusperren will, der muss mich mit physischer Gewalt dazu bringen. Ich halte auch das Verbot der Messfeier für einen schweren Fehler,« so Franz Xaver Brandmayr, Rektor des Päpstlichen Instituts Collegio Teutonico und der Kirche Santa Maria dell’Anima in Rom, wie kath.net berichtet.

Trotz des von der italienischen Regierung auferlegten theoretischen Messverbots, kündigte Brandmayr an, die Abendmesse persönlich zu zelebrieren. »Und wenn jemand kommt und die Kommunion empfangen möchte, dann werde ich sie ihm nicht verweigern. Da hört für mich der Gehorsam auf. Die Kommunion verweigere ich niemandem.«

Dieser Entschluss ist mutig, da Kirchen in Rom fast ausnahmslos ihre Messfeiern und liturgischen Dienste aufgehoben haben, selbst der Petersdom und die Kathedrale von Rom, San Giovanni in Laterano.

Brandmayr erklärte, dass es in Zeiten der Angst besonders wichtig sei, die Kirchen für das Gebet offen zu lassen.

»Wir müssen die Leute hineinlassen, einladen zu beten und Buße zu tun. Jetzt müssen wir die Menschen zur Vertiefung im Glauben bringen. Das ist doch wichtig. Dass wir uns da zurückziehen, das kommt nicht infrage. Der Virus, der sich am meisten verbreitet dieser Tage, ist die Angst. Wenn’s einen erwischen soll, dann erwischt’s einen.«

Das größte Übel bei der ganzen Angelegenheit, sei für ihn die Angst, die daraus entsteht, wenn wir die Kontrolle über unser Leben verlieren. Diese Angst entstehe durch eine falsche Überzeugung, dass wir tatsächlich Kontrolle über unser Leben hätten. »Wir können unser Leben nicht kontrollieren, sondern nur in Gottes Hand geben.«

                                                             

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Trump Fan

Es finden ja auch schon Gottesdienste ohne Gläubige
statt. Nur fürs Fernsehen.
Oder für das Internet.
So gehen die Gläubigen nicht leer aus.
Und auch im stillen Stübchen können Menschen beten.

Beten dafür, dass Corona bald beendet wird.

Es soll Menschen geben, die Corona als Strafe Gottes
ansehen.
Wer weiß?

Gravatar: Werner Töbermann

Messen feiern ist gut und schön. Wichtiger sind
die hervorragenden Vorträge von Prof. Dr. Werner
Gitt über Jesus und die Bibel. Alles auf Videos
frei Haus in bester Übertragungsqualität. Auch Pastor
Latzel, Bremen, hören. Beide Herren bieten echtes
Schwarzbrot und kein wabbeliges Weißbrot.

Gravatar: Alfred

Dieses Unternehmen lebt doch von Steuern, Spenden und Erbschaften. Früher kamen noch die Enteignungen hinzu.
Je dümmer eine Bevölkerung ist, desto besser lebt die Kirche.
Haben sie schon mal einen schlanken Kirchenfürsten gesehen? Sie leben wie die Speckmaden.

Gravatar: Olaf Fröhlich

Wie krank muss jemand sein so zu denken? Es ist ja schon fanatisch und sektenartig, wie sich dieser Mensch aufführt. Er ist der Meinung das Gott endscheiden wird, wer dann überleben wird nach seinen Messen. Was ist nur aus der Kirche geworden. Ich bin einfach nur noch fassungslos. Das sind absolut keine Diener Gottes in meinen Augen, denn Gott heist Leben und nicht verderben. Verderben predigt der Teufel.

Gravatar: Thomas Waibel

In Anbetracht der Tatsache, daß in diesen "Messen" nicht Gott, sondern der Mensch glorifiziert wird und Häresien propagiert werden, war die Entscheidung der italienische Regierung, diese Veranstaltungen zu verbieten, richtig.

Es ist schon kurios, daß die Oberantinazis Marx, Woelki, Käßmann und Konsorten nichts gegen die Kirchensteuer haben, obwohl es Adolf Hitler war, der sie eingeführt hat.
Offensichtlich sind sie der Meinung, daß nicht alles im "Dritten Reich" falsch war.

Gravatar: Olaf

"Wenn’s einen erwischen soll, dann erwischt’s einen."
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Der höchstwürdige Herr scheint Fatalist zu sein!
Von Verantwortung gegenüber Mitmenschen scheint er nichts zu halten.

Wenn es mach mir ginge, würde er sofort seines Amtes enthoben und vorerst als Hilfskraft in einem mit Coronafällen überlasteten Krankenhaus eingesetzt.

Gravatar: Paul

"Dieser Entschluss ist mutig."
.................................................................

Da bin ich anderer Meinung.
Es zeugt von Unvernunft, wenn man Gottesdienstbesucher der Ansteckungs-Gefahr aussetzt.

Gravatar: Joachim Datko

Ich schränke meine sozialen Kontakte bis auf Weiteres ein.

Wenn ich unterwegs bin, gehe ich auf Abstand. Die Gefahr ist unsichtbar.

Es wird immer Menschen geben, die sich an Vorsichtsmaßnahmen nicht beteiligen. Leider gefährden sie mit ihrem leichtsinnigen Verhalten auch andere und nicht nur sich selbst.

Joachim Datko - Ingenieur, Physiker

Gravatar: Sven Selzer

Im Zusammenhang mit diesem Artikel ist es interessant
zu wissen, dass in der neusten links-evangelikalen
Zeitschrift "idea" steht: Staatsleistungen an Kirchen sollen
abgelöst werden. - Das ist längst überfällig! Es ist ja so,
dass ein Bedford-Strohm und sein katholischer Kollege
Marx ihre üppigen Gehälter aus dem Staatshaushalt
bekommen. Die meisten Deutschen wissen das nicht.

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