Trotz mehrerer Verbote gehen Tausende Menschen in Berlin auf die Straße

Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen: 600 Festnahmen und ein Toter

Trotz mehrerer Verbote gingen am Wochenende Tausende Menschen in Berlin auf die Straße. Das Merkel-Regime reagierte mit Gewalt. Die AfD kritisiert die links-grüne Politik.

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Der Berliner Senat bleibt seiner Linie treu: Während arabische Antisemiten und Terroristen und Unterstützer der Antifa regelmäßig in der Hauptstadt nach Lust und Laune demonstrieren dürfen und stundenlange Gewaltexzesse kein Grund sind, antisemitische oder linke Demonstrationen zu verbieten, wird gegen Menschen, die auf ihrem Recht bestehen, gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung zu protestieren, mit äußerster Gewalt angegangen.

Nachdem die für das Wochenende in Berlin von Oppositionellen unter dem Motto »Frieden, Freiheit, keine Diktatur!« geplanten Demonstrationen von der Polizei verboten worden waren und Gerichte die Verbote bestätigten, war es in der Hauptstadt zu einer Kette von dezentralen Protestaktionen in verschiedenen Stadtteilen Berlins gekommen. Insgesamt waren mehrere Tausend Demonstranten beteiligt.

Wie die NZZ berichtet, kam es bei den zahlreichen Protesten »vereinzelt zu gewalttätigen Übergriffen«. Umgekehrt war das Vorgehen der Polizei gegen die überwiegend friedlichen Proteste von in Berlin ungewohnter Konsequenz. Über 600 Demonstranten wurden verhaftet, vermutlich mehr, als bei allen linksradikalen, gewalttätigen Demonstrationen in Berlin zusammen.

Bei einem der Zwischenfälle mit der Polizei wurde ein Demonstrant getötet. Laut Polizeiangaben kollabierte der 49-Jährige im Zuge einer Identitätsfeststellung bei der Demonstration am Sonntagnachmittag und starb später im Krankenhaus. Ein Ermittlungsverfahren zur Feststellung der Todesursache wurde eingeleitet.

Über einen weiteren Zwischenfall mit einem deutschen Journalisten berichtet lediglich der Mainstream. In Kreuzberg soll laut Bild unter Berufung auf Tagesspiegel und rbb24 Jörg Reichel, Landesgeschäftsführer Berlin-Brandenburg der Deutschen Journalisten-Union, DJU in Verdi, attackiert worden sein.

Kritik am Umgang mit den Demonstranten kam aus der AfD. Ihr Fraktionschef im Abgeordnetenhaus Georg Pazderski erklärte: »Treiber der Eskalation am Sonntag, die am Ende ein Menschenleben gekostet hat, war Rotrotgrün.« Dabei betonte Pazderski die Verantwortung der Politik, indem er betonte: »Die völlig überzogenen Demoverbote haben Polizisten und Demonstranten gleichermaßen verunsichert.« Tatsächlich werde mit »derartigen Stasi-Methoden aus dem Hause Geisel unsere Stadt gespalten und Demokratie und Meinungsfreiheit nachhaltig beschädigt.« 

Weitere für Montag angekündigte Demonstrationen wurden von der Polizei wiederum verboten.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Hajo

Ein SED-Schurke wieder erneut am Werk, weil sie ja auch nichts anderes kennen und meinen, sie könnten weiter machen wie gehabt in ihrer alten Heimat und vielleicht wäre es rückblickend besser gewesen sie wären dort geblieben, denn mit ihrem Export haben sie nur Unruhe und Leid gestiftet.

Dabei muß man allerdings auch die vielen lobend erwähnen, die die neue Freiheit schätzen und froh sind diesem Unrechtsstaat entkommen zu sein, aber nicht um den Preis, daß er hier wieder eingeführt wurde, so hat sich doch das niemand vorgestellt.

Hinweg mit diesem rot-grünen politischen Pack, nach eigener Lesart, die sollen doch nach Nordkorea auswandern und dort ihr Glück versuchen, wenn sie das Land hassen und ihre freiheitsliebenden Bürger dazu, und wieder alte Zeiten erstehen lassen wollen, wo wir nicht hingehören.

Gravatar: martin43

hallo liebe AfD. Es wird Zeit dass ihr massiv gegen solche Massnahmen kämpft. Ihr könnt damit viele Punkte einfahren denn die Altparteien haben ihre Legitimation verloren und müssen weg.

Gravatar: Mümmel

" Dann müssen wir Gewalt anwenden "
Hört sich nach DDR Mielke an. Ich Liebe euch doch alle.
Da sitzt OB Müller bei Lanz TV blöd herum, hat den Faden verloren und grinsend im Studio, ein Herr Geisel schickt die Schlägertrupps los. Alte und Kinder werden weg geklatscht.
So geht man vor um vor Infektionen schützen?

Gravatar: Karl Biehler

Wieder ein Toter, welcher auf die Kappe des Merkel-Systems geht!

Gravatar: Wolfgang Lammert

Wo ist der Unterschied zwischen Berlin und Minsk ???

Gravatar: Lutz

"Laschet rennt OHNE Abstand, OHNE Maske bei der Gedenkfeier in Polen zwischen hunderten von Menschen rum und hier darf das Souverän Volk seine Meinung nicht friedlich kundtun?"

Sehen wir der Lach-Nummer das nach; denn er wollte sich in Warschau schon als gelernter BRD-Helot empfehlen. Es war mangels Format auch nicht zu erwarten, daß Laschibär bei dieser Gelegenheit über den Bromberger Blutsonntag spricht.

Hallo SED-Geisel: Eine Revolution läßt man sich nicht von der Polizei genehmigen. Freuen wir uns auf ein kommendes Volksgericht!!!

Gravatar: Thüringer

Es erscheint mir manchmal so als will man einen Bürgerkrieg provozieren. Da könnte man sich auf einen Schlag auf brutalste Art und Weise Oppositioneller Parteien (AfD) und Bürger entledigen.
Man ist sich auch sicher, daß dieser Bürgerkrieg, eine "Reinigung" von solchem "Gesocks" wie uns ... bringen würde und dann in aller Ruhe weiter die Menschenversuche mit Coronaimpfungen und die Umvolkung betreiben könnte.
Merkeldeutschland, ein Land in dem wie gut und gerne leben, der blanke Hohn !

Gravatar: Gerd Müller

"Trotz mehrerer Verbote gehen Tausende Menschen in Berlin auf die Straße"

WEIL DAS UNSER RECHT IST und die Gesetze, die jetzt dagegen stehen UNRECHT sind !!!!!

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