Rund 10.000 Arbeitsplätze könnten abgebaut werden

Daimler muss 1,4 Milliarden Euro an Personalkosten einsparen

Die Automobilindustrie antwortet auf die aktuelle Krise mit Personalabbau. Das wird als Umstrukturierung verkauft. Rund 10.000 Stellen sollen bei Daimler wegfallen.

Foto: Pixabay
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Daimler muss auf die Krise reagieren. Der Konzern will bis 2022 rund 1,4 Milliarden Euro an Personalkosten einsparen [siehe Bericht »t-online«]. Das bedeutet, dass Daimler weltweit mindestens 10.000 Stellen streichen muss.

Es wird beteuert, dass man betriebsbedingte Kündigungen zumindest in Deutschland vermeiden möchte. Vielmehr sollen frei werdende Stellen nicht neu besetzt werden. Angedacht ist auch die Arbeitszeitreduktion. Nur noch wenige Stellen sollen volle 40-Stunden-Stellen sein. Da das ganze Programm als Sparmaßnahme gedacht ist, wird jedoch davon auszugehen sein, dass die neuen Teilzeitarbeiter entsprechend weniger verdienen werden. Für alle Arbeiter, die ihr Häuschen abzubezahlen haben, wird das ein harter Einschnitt sein.

Zu den großen Kosten, die zu stemmen sind, gehören die Diesel-Altlasten und der schrittweise Wechsel zur E-Mobilität, heißt es.

 

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Hans Diehl

Gretchen sagt.

Nun der Rest der Welt hält uns für die grössten Irren des Planeten!Gut , das wir wissen, das nur wir die Weisheit mit Löffeln gefuttert


@ Gretchen.
Ähnlich wie bei den E- Autos trübt Ihre Ideologie offensichtlich den Blick auf den Rest der Welt.

Schauen Sie mal hier.
https://www.dw.com/de/deutschland-f%C3%A4llt-beim-klimaschutz-weit-zur%C3%BCck/a-46637659

Zitat. Deutschland war vor zehn Jahren Vorreiter beim Klimaschutz, beim Ausbau von Erneuerbaren Energien. Doch inzwischen ist Deutschland weit abgerutscht und global nur noch Mittelmaß.

Gravatar: Gretchen

#Hans Diehl
Lieber Herr Diehl,Wind und Sonne im Überfluss da sind?In Deutschland?Also überall wird von Schlaule und Subventionsabgreifern das schöne Land durch Windmühlen verschandelt ,Tiere getötet,Natur vernichtet,Anwohnern Lebensqualität genommen, Eigentum auf Ramsch gesetzt und...Und ja, die meiste Zeit stehen die Windmühlen still oder werden zwangsbewegt.Klasse!Gut das wir so schlau sind gell? Nun der Rest der Welt hält uns für die grössten Irren des Planeten!Gut , das wir wissen, das nur wir die Weisheit mit Löffeln gefuttert haben und alle ANDEREN die (Sie wissen schon) sind! Da haben wir noch mal richtig Glück gehabt!Und mit der Sonne ist das in Deutschland auch so eine Sache! Zu oft macht sie einfach nicht mit!(Das darf die gar nicht!)Wenn wir doch nur in der Sahara wären!Das wär ein Spass!Die Sonne brennt, der Akku glüht und das (fast) alles umsonst!Ein E-Auto Paradies.Die Fans sollten vielleicht umziehen,ich meine zumindest so lange bis alles so ist ,wie es EIGENTLICH sein sollte.Also richtig gut,wie ein Diesel oder Benziner. nicht so "mittel" wie ein E-auto 2020.Die Lage ist nicht hoffnungslos....

Gravatar: Hans Diehl

Gretchen sagt:
Außerdem wird für ihre Herstellung eine Unmenge Aluminium benötigt, und die Aluminiumindustrie ist eine der Energieintensivsten Industrien überhaupt.

@ Gretchen.
Sie müssen berücksichtigen, dass die Aluindustrie ins Stromversorgungssystem eingebunden ist. Die sparen eine Menge Geld, wenn Sonne und Wind im Überfluss da sind, und sie diesen zum Nulltarif abnehmen, und manchmal so gar noch Geld deswegen bekommen.
Genau so ist es wenn Versorgungsengpässe entstehen, und sie mit weniger Bedarf am Regeln beteiligt sind. Ich würde sagen die sind eher Profiteure vom billigen Strom, wenn Sonne und Wind keine Rechnung schicken.

Gravatar: Hans Diehl

@ Gretchen.

Sie gehen ausschließlich auf eine Randbemerkung ein, die ich unter „Übrigens“ beigefügt habe.
Fakt ist doch, dass in der Diskussion hier, die deutsche Politik verantwortlich gemacht wird für eine Entwicklung auf die sie gar keinen Einfluss hat. Wenn ausländische E-Autos auf den deutschen Markt drängen, sehe ich in den politischen Aktivitäten eher ein ein aufwecken, damit die nicht ganz den Anschluss verpassen.

Gravatar: Querulantino

@Hans Diehl

Also ich bin gestern Abend erst gegen 21.00 Uhr nach Hause gekommen jetzt ist es kurz nach 8.00 Uhr und immer noch nicht richtig hell.

Gravatar: Querulantino

@Gretchen

Alu-Luft-Batterien sind Einwegbatterien, die nach erreichen der Laufleistung komplett ausgetauscht und recycelt werden müssen. Außerdem wird für ihre Herstellung eine Unmenge Aluminium benötigt, und die Aluminiumindustrie ist eine der Energieintensivsten Industrien überhaupt.

Gravatar: Ritter von der Tafelrunde

Keine seltenen Erden - Nein. Kein Platin jedenfalls nicht soviel wie im Katalysator von Verbrennern. Höhere Effizienz - Ja. Bessere Beschleunigung. Ruhigeres Fahren. Lokal keine Emissionen. Auch kein Strommangelproblem - viele laden mit konventionellen Ladern (i.d.R. max. 11kW). Schnellladen eh nur in Aussnahmesituationen - ist besser für den Akku... Und es gibt noch mehr Infos, für die Stammtischquatscher, die es nicht besser wissen können oder wollen... "Benzin-Beton-Bachele" eben...
(Man verzeihe mir den schwäbisch/allemanischen Kraftausdruck)

hier:
https://www.youtube.com/watch?v=nTDmRPOTHhk
oder hier:
https://www.youtube.com/watch?v=r_NCRuMHC3Q
nachzusehen...

Der deutsche Automobilmarkt ist für die deutsche Automobilbranche ein Witz. Der Export ist entscheident! Und siehe da, ein Grossteil der Welt verlangt nach E-Mobilität! Und wer war von Anfang an dagegen? Richtig... unsere selbstgerechten Autobosse. Vor allem Mercedes braucht hier gar nicht mit dieser Tour kommen. War die erste B-Klasse doch ein Baukasten-Zukauf aus dem Hause Tesla - weil man eben nichts in der eigenen Schublade hatte. So what?

Die Welt ändert sich. Wer sich nicht mindestens anpasst geht unter. Nennt sich Evolution. Gibt's im Tierreich und auch in der Wirtschaft. (Beispiel: siehe Film-Fotoapparat zur Digitalkamera).

Verbrenner dort, wo sie (noch) Sinn machen - bsp. Handelsvertreter mit Long-Highway-Touren - Ok. Aber für einen normalen Stadtbewohner, der regelmäßig seine 60Km pro Tag abspult... Nein, der braucht keinen Verbrenner.

Schlimm an der Sache ist, dass ein Kernbereich unserer Industrie hier wegzubrechen droht. Das macht mich wütend auf die Denker und Lenker solcher Konzerne. Was für "Vollpfosten" sind dort auf Position, bzw. wer hat diese eingestellt? Wenn ich mir einen solchen Fehlgriff erlauben würde, und eine Maschine im Wert von einer viertel Million Euro schrotte - dann kann ich mit Sicherheit meinen Hut nehmen. Bei den Autokonzernen gibt es stattdessen noch einen fetten Abschiedsbonus... Was sagte einst Herr Trapattoni: Ich habe fertig!

Gravatar: Sam Lowry

Hans Diehl 02.12.2019 - 13:08

Wer an E-Mobilität glaubt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren... ach so, die Sonne scheint ja immer... und Strom kommt aus der Steckdose...

Gravatar: Sam Lowry

"1,4 Milliarden" = "Peanuts"

Gravatar: Gretchen

#Hans Diehl
Ein Zoe für Kurzstrecke,langsam gefahren, mit EIGENER Solaranlage auf dem Dach, kann als Zweitwagen durchaus Sinn machen.Aber, das ist eine besonders glückliche Situation(Geld für zwei Autos und Autarkie) , für die meisten Menschen trifft das leider nicht zu.
Otto Normalverbraucher braucht etwas Anderes.
Ein Elektroauto für Jedermann hat Eine Batterie OHNE Lithium, Kobalt und was da sonst noch alles an seltenen Substanzen drin ist.Kapazität : mindestens 1000 Km bei 130 Km/H!(Man arbeitet daran, Al-Luft-Batterien,Mg++-Luft-Batterien etc.!Leistung wird spielend erreicht, aber es gibt noch massive Probleme mit der Wiederaufladung!)
Keine Überhitzungs-und Explosionsgefahr,auch nicht bei Unfällen wäre wichtig,
Und :ganz besonders wichtig: Strom NUR aus MODERNEN Atomkraftwerken!Die einzige Möglichkeit ein völlig übervölkertes Industrieland wie Deutschland mit unerschöpflicher, CO2-neutraler Energie zu versorgen!(Thorium-Reaktoren,2-Phasen Kraftwerke.)Diese Kraftwerke haben die bekannten Nachteile der Steinzeitreaktoren so gut wie nicht mehr.Aber wer weiss das schon.Unlängst haben Professoren der Uni Heidelberg auf diesen Umstand hingewiesen.(Physik. Fakultät)Wenn man sich also nicht sparsam intelligent anstellt,auch nicht ideologisch behindert ins Leben schaut,dann ginge da etwas sehr Sinnvolles.Ist aber von unseren " ÖKOEXPERTEN" nicht gewollt.
Und darum haben die Leute derzeit kein Interesse
an diesen zwar hübschen,aber noch bei Weitem nicht fertig entwickelten E-Autos. Schon gar nicht in einem Land, wo der "Strom aus der Steckdose" kommt....
In 10-20 Jahren könnte das anders ausssehen, wenn die
Hausaufgaben denn gemacht werden.

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