Adam Touhou wurde gleichzeitig des Landes verwiesen

Dänisches Gericht entzieht IS-Rekrutierer die dänische Staatsbürgerschaft

Ein Gericht in Dänemark sah es als erwiesen an, dass Adam Touhou Soldaten für die Terrororganisation IS in Dänemark rekrutiert hat. Deswegen wurde Touhou zu sechs Jahren Haft mit anschließender Auweisung aus dem Land sowie zur Aberkennung der dänischen Staatsbürgerschft verurteilt.

Foto: Liselotte Sabroe
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Die dänische Regierung und auch die dänischen Gerichte machen keine halben Sachen im Umgang mit kriminellen Ausländern. Vor allem gegenüber islamistischen Terroristen fahren beide Institutionen einen knallharten Kurs. Diese Erfahrung machte jetzt auch der 29-jährige Adam Touhou. Ein Gericht sah es als erwiesen an, dass Touhou gemeinsam mit einem Komplizen fortgesetzt versucht hat, junge Männer in Dänemark für das Terrornetzwerk IS zu rekrutieren. Das Gericht verurteilte den 29-Jährigen zu einer sechsjährigen Gefängnisstrafe, an der sich unmittelbar die Ausreise in sein Heimatland anschließen wird. Außerdem wurde Touhou die dänische Staatsbürgerschaft, die er als zweite Staatsbürgerschaft innehatte, mit sofortiger Wirkung aberkannt. Der Verurteilte kann somit bereits jetzt nicht mehr die Rechte eines Dänen wahrnehmen, sondern gilt ausschließlich als Ausländer.

Dieses Verfahren steht in unmittelbar mit dem Verfahren gegen den heute 30-jährigen Hafed Matoussi. Er wurde 2018 wegen der Mitgliedschaft in der Terrororganisation IS zu drei Jahren Haft und anschließender Ausweisung in das Heimatland seiner Vorfahren verurteilt. Dieses Urteil sorgte für großes Aufsehen, denn anders als Touhou war Matoussi in Dänemark geboren und hatte neben der Staatsangehörigkeit seiner Eltern von Geburt an die dänische Staatsangehörigkeit.

Matoussi soll damals von Touhou gezielt angesprochen und für das Terrornetzwerk IS und den Krieg in Syrien rekrutiert worden sein, schreibt das dänische Blatt Berlingske.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Tomislav Securitate

Das eben ist der Vorteil der doppelten Staatsbürgerschaft: Bei Verbrechern kann man diejenige des Landes, dessen Gastfreundschaft der Ausländer quasi missbraucht, aberkennen und ihn in sein Land, aus dem er oder seine Eltern stammen, ausschaffen.
Leider ist das, was in DK möglich ist, hierzulande undenkbar (es sein denn, die AfD regiert)!

Gravatar: Harzfreund

Na Bitte, mit einem kleinen Bißchen guten Willens geht alles. Hauptsache, der Typ taucht nicht in sechs Jahren dann in Deutschland auf und liegt uns auf der Tasche. Ansonsten 3x den Daumen hoch für unser nördliches Nachbarland.

Gravatar: Doppelgänger

Oh je, hoffentlich kommt der nicht auf den Gedanken in Deutschland Asyl als politisch Verfolgter zu beantragen, was er ja zurecht als Anhänger des politischen Islams in Dänemark ist. Wir würden den nie wieder los bekommen, das wäre ja hier Abschottung und Rechtsradikal.

Gravatar: Schnully

Eigentlich fand ich auch Dänemark Gut .
Das hat sich aber seit ein paar Tagen geändert . Nach dem ich das grausame abschlachten von ca. 1400 Delfinen auf den zu Dänemark gehörenden Färöer Inseln gesehen hatte . Noch schlimmer waren die Antworten der zuständigen Politiker . Es sollen Tiere zum Verzehr schnell und möglichst schmerzfrei getötet werden , daran sollten sich alle halten ,das gilt auch für das töten von Delfine . Nach diesen grausamen Bildern von blutspuckenden Delfinen bin ich mit Dänemark fertig .

Gravatar: lupo

So eine Regierung wäre sehr sehr wünschenswert für Merkelstan, aber leider nur ein Traum, hier werden nur dubiose Elemente der Finanzoligarchie installiert, siehe Italien-Draghi, Frankreich-Macron und Deutschland-Scholz. Diese Leute werden nach und nach ganz Europa. im Auftrag des USA unterwerfen bzw. den Ausverkauf Europas umsetzen in die größte totale digitale Versklavung & Verarmung der Menscheitsgeschichte. Ich hoffe das ich so etwas in meinen letzten Lebensjahre (78) nicht mehr erlebe, dieses asoziale pol. Schmarozertum.

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