Es fängt im Kindergarten an

Dänemark geht neue Wege bei der Integration

In New York nimmt man einen Kurswechsel in Dänemark zur Kenntnis. Hierzulande wird darüber nur wenig berichtet. Kinder von Migranten sollen demnächst mit staatlicher Hilfe und unter Androhung von Sanktionen auf europäische Werte eingestimmt werden und Dänisch lernen.

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In der New York Times ist ein Artikel erschienen, der von strengen Maßnahmen berichtet, mit denen Dänemark demnächst das Problem der Integration bei den Hörnern packen will. Teile daraus wurden für das Blog alles evolution übersetzt.

Die New York Times spricht von »Harsh New Laws for Immigrant ‘Ghettos’«, also von drastischen Gesetzen für die Ghettos der Einwanderer. »Ghettos« werden dabei in Anführungsstriche gesetzt.

Vorgesehen ist demnach eine Verstaatlichung der Erziehung für Migranten-Kinder. »Starting at the age of 1, ‘ghetto children’ must be separated from their families for at least 25 hours a week, not including nap time, for mandatory instruction in ‘Danish values’, including the traditions of Christmas and Easter, and Danish language«, heißt es.

Der Besuch im Kindergarten ist also für die Kinder aus dem »Ghetto« verpflichtend und diese »Ghetto-Kinder«, die angehalten sind, mindestens 25 Stunden in den staatlichen Einrichtungen zu bleiben, sollen Dänisch lernen und dänische Werte kennenlernen wie die Traditionen von Weihnachten und Ostern. Die dänischen Werte – »Danish values« – sind ebenfalls in Anführungsstriche gesetzt.

Mit solchen Zeichen macht die New York Times deutlich, dass sie zu den »dänischen Werten« Distanz hält (man spricht in diesem Fall von ironisierenden Anführungszeichen. Victor Klemperer hat sie als ein typisches Merkmal der LTI, der Sprache des Dritten Reiches, beschrieben. Damals wurden z.B. »englische Staatsmänner« und »jüdische Rechtsanwälte« stets mit Gänsefüßchen versehen, um deutlich zu machen, dass die Bezeichnungen angezweifelt werden müssen und eigentlich nicht gelten. Diese Sprechweise, die typisch ist für einen totalitären Staat, lebt neuerdings wieder auf …).

Man kann den Text in der New York Times so lesen, als ginge die Zeitung deutlich auf Distanz und hielte die Maßnahmen für überzogen. Es sind sogar Sanktionen vorgesehen, wenn Eltern ihre Kinder nicht in den Kindergarten schicken und sie zu lange in den Heimatländern Urlaub machen lassen.

Auch der Kommentator auf alles evolution ist nicht überzeugt. »Man kann darin die positiven Seiten sehen: Kinder, die früh gefördert werden und früh die Sprache lernen, werden auch später bessere Chancen haben und natürlich kann man ihnen hier Weltoffenheit etc beibringen«, heißt es da.

»Andererseits ist eine staatliche Umerziehung natürlich auch eine gefährliche Sache, der Staat nimmt sich hier das Recht heraus wesentlich früher als sonst Kinder aus der Familie heraus zu nehmen und sie in einer dort für richtig gehaltenen Weise zu ‚indoktrinieren‘ …«

Wie gesagt: Die Unsitte mit den ironisierenden Anführungszeichen greift um sich. Auch hier sind sie wieder zu beobachten: »indoktrinieren« wurde in Anführungsstriche gesetzt, als wagte man es nicht, so ein Wort auszusprechen, ohne es links und rechts mit einer symbolischen Pufferzone abzufedern.

Die New York Times zitiert aus der Neujahrsansprache des Ministerpräsidenten Lars Løkke Rasmussen (in New York nimmt man es offenbar bei der großen räumlichen Entfernung mit den Zeitangaben nicht so genau: Rasmussen war bis 2011 Ministerpräsident, der Artikel der New York Times stammt vom 1. Juli 2018. Der Eindruck drängt sich auf, dass die New York Times einen aktuellen Skandal-Artikel schreiben wollte und dabei auf alte Zitate zurückgriff).

Dennoch. Es stimmt. Irgendwie. Rasmussen hatte seinerzeit davor gewarnt, dass Gewalt aus dem Ghetto heraus auf andere Bereiche übergreift und dass die Gesellschaft in Dänemark in Gefahr ist, zerrissen zu werden. Ohne jemanden namentlich zu zitieren, spricht die New York Times von »Politikern«, die inzwischen nicht mehr von »Integration« reden, sondern von »Assimilierung« (in diesem Fall kennzeichnen die Anführungsstriche lediglich Zitate).

Man kann gespannt sein, wie sich die Lage in Dänemark entwickelt — und ob das Beispiel Schule macht.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Lieschen Müller

Mir tun die deutschen Kinder die mit vielen Migranten-
kinder in den Kindergarten oder in die Schule gehen müssen von ganzem Herzen Leid.
Vor allem wenn es nur noch wenige Deutsche in einer
Gruppe gibt.

Und von Landessprache allein, ist kein Südländer hier
integriert.
Man kann gewissen Menschen überhaupt nicht trauen.
Die lügen, aber sind freundlich.
Ein Beispiel:
Die Attentäter in Hamburg lebend, die später die
Attentate in NYC verübt haben, 9/11, waren angeblich
sehr integriert und soooo höflich und freundlich!

Was lernen wir daraus? Man kann einem Menschen
nicht in den Kopf sehen.

Gravatar: Das Licht

Der plumpe Versuch eine Weltgemeinschaft zu schaffen, die schon im Kern eine Lüge ist.

Das die Bibel von dem Zeugnis Jesu spricht und das ganze hier passiert, damit die letzten nicht "noch" weniger werden, könnt ihr euch diesen Aspekt stecken. Und zwar ins Dunkle.

Weltgemeinschaft beinhaltet Weltreligion. Weltreligion ist ein Ziel der dunklen Macht, die dadurch Weltherrschaft anstrebt. Das nennt man Satanismus und ist der Augenblickliche Zustand, den man sehen kann.

Was komplett idiotisch ist, weil wie oben schon beschrieben, hier Moslems und der Islam keine Zukunft haben, so wie Götzenanbeter. Japan und Asiaten mit ihren Göttern. Wo 8 Millionen Götter und Geister sind, da sind die Götter^^

Jesus sagte:

„Wo es drei Götter gibt, da sind die Götter. Und dort, wo zwei einer ist, da werde ich sein.“



Das diese Zeitung sich darüber erregt hat einen Grund. Weder das da, noch der Gegenpol haben eine Moral Medaille verdient, sondern sind ein Spiel des Bösen.

Man erfindet Dinge, die am Ende nur einen Endpunkt haben. Weltkrieg!
Hier werden Werte und Worte komplett Absurdum umgemodelt, um auch den letzten Trottel von einer der beiden Seiten mit Bonbons zu ködern, die schon lange gelutscht sind.


Ihr wollt solch einen Blödsinn in den Nachrichten nicht mehr lesen? Dann lest, was euch rettet.

Offenbarung 14

13 Und ich hörte eine Stimme vom Himmel rufen: Schreib:

Selig die Toten, die im Herrn sterben von jetzt an! Ja, spricht der Geist, sie sollen ausruhen von ihren Mühen, denn ihre Werke begleiten sie.

14 Und ich schaute: Und siehe, eine weisse Wolke, und auf der Wolke sass einer, der sah aus wie ein Menschensohn, mit einer goldenen Krone auf dem Haupt und einer scharfen Sichel in der Hand.
15 Und ein anderer Engel trat aus dem Tempel und rief mit lauter Stimme dem auf der Wolke Sitzenden zu:


Schick deine Sichel und lass die Ernte einbringen, denn gekommen ist die Zeit der Ernte, da dürr zu werden droht, was auf Erden zu ernten ist.

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Nur wer das Zeugnis Jesu hat wird geschützt. Alle anderen finden sich im Krieg wieder. Die Nationalen, wie die Kommunisten. Die Gottlosen, wie die Scheinchristen. Von den Moslems fange ich erst nicht an...lohnt nicht. Sie werden alle fluchen.

Gravatar: SchlafKindleinSchlaf

Das kann man sehen wie man will, es ist ein zweischneidiges Schwert. Kinder sollen gefördert werden. Eingriff des Staates ist skeptisch zu sehen, vor allem in den ersten 3 Lebensjahren. Fakt ist aber auch , das man die Eltern in die Pflicht nehmen muss, wenigstens die Grundkenntnise eines Landes näher zu bringen und selbst daran zu arbeiten, auch als Vorbild für die Kinder. Wenn man in ein Land einwandert , sollte man sich schon an die Gepflogenheiten und Rechte halten und das respektieren. Dazu gehören nun mal Sprache , Kultur und Gesetze. Was ich dann zu Hause tue , ob und wann ich bete oder sonst was, ist dann eine andere und Privatsache, solang es der Integration nicht im Wege steht. Wer ernsthaft daran interessiert ist , wird sich auch integrieren. Es gibt gute Beispiele.

Gravatar: Frank

Die Dänen haben das Problem korrekt erkannt. Offenbar haben sie genau hingeschaut, sich erschrocken und greifen nun zu drastischen Maßnahmen.

Das kann für uns nur gut sein, denn so lernen wir ob das was bringt oder nicht.

Ich hoffe es bringt etwas, denn sonst bleibt nur noch eine Alternative: "Ab nach Hause!"

Und das wollen ja die wenigsten, indbesondere bei echten/begründeten Asylanten.

Allerdings wenn man jemanden zurückschickt sobald die Krise vorbei ist, kann man sich auch das integrieren sparen und das Problem erledigt sich von selbst. Dann behält halt nur derjenige ein dauerhaftes Bleiberecht -sofern er es überhaupt will, denn auch unsere Länder werden immer weniger attraktiv- der sich voll integriert und ein von eigener Arbeit erschaffenes Leben aufgebauzt hat. So zerstört man wenigstens keine Leben.

Gravatar: Unmensch

Hierzulande läuft die Integration eher in die Gegenrichtung: statt Einbindung der Migranten in die deutschen Werte und Traditionen, werden den Deutschen Fähigkeiten im Kopftuchbinden u.ä. vermittelt.

Gravatar: Jutta Erdmann

@Kai-Uwe

Lieber Kai-Uwe,

und warum hat D 'eine Rate von 1,1 Geburten pro Frau' ?
Das ist die eigentliche Frage!!! Weil Politiker und Industrie seit Jahren Kinder nur als Kosten sehen. Eine Gesellschaft die ihre Kinder verrät ist keine Gesellschaft, sondern eine Kloake!
Und hast Du dir mal überlegt was eine Geburtenrate von 4,5 im dichtbesiedelsten Land Europas bedeutet? Ja, am Ende auch eine Kloake!
Es ist wohl niemanden bewußt das große Gebiete in D ihre Einwohner gar nicht landwirtschaftlich ernähren können? Deshalb waren diese Gegenden früher "arme Hungergebiete"!
Und jetzt die Quizfrage, warum ist das im Moment nicht mehr so?

Gravatar: Kai-Uwe

Ich glaube hier wird viel zu kurz gesprungen. Wenn man sich zum Beispiel die Geburtenrate in Deutschland anschaut und dabei Migranten außen vorläßt kommt man vielleicht auf eine Rate von 1,1 Geburten pro Frau. Nötig wären aber 2,3. Das bedeutet das ohne Migration die Alteingesessen buchstäblich verschwinden werden. Die, vor allem Muslimischen Migranten, haben eine Geburtenrate von ca. 4,5 pro Frau. Das trifft zwar noch nicht auf diese und die folgende Generation zu, aber einem absehbaren Zeitraum wird Westeuropa muslimisch sein. Dann werden im übrigen die übriggebliebenen Alteingesessenen ins neue System assimiliert. Politik sollte darüber nicht nur Nachdenken sondern offen diskutieren.

Gravatar: Jomenk

Das wird in Deutschland niemals möglich sein. Nicht in 1000 Jahren. Ich höre jetzt schon das Geschrei von Grünen, Linken und SPD. Dänische Werte mag es geben, aber was zur Hölle sollen deutsche Werte sein. Das zumindest werden sich die Politiker der genannten Parteien fragen.

Gravatar: Thomas Waibel

Der Versuch, Muslime zu assimilieren, wird nutzlos sein, weil die Jünger des selbst ernannten "Propheten" Mohammed, die "Ungläubigen" und deren Werte verachten.

Den entstanden Schaden kann man nur begrenzen, indem man die Einreise von Muslimen verhindert, Mohammedaner, die sich illegal aufhalten, abschiebt, den Bau von Moscheen verbietet und ähnliche Maßnahme.

Ansonsten wird Europa in dreißig oder vierzig Jahren Eurabien sein, ein islamischer Allah-Staat, in dem die Scharia herrscht, wo Christen blutig verfolgt werden, Ehebrecherin gesteinigt und Homosexuelle an Baukräne hängen werden.

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