Henryk M. Broder kontert: Für 600.000 Euro/Jahr sollte man klüger argumentieren

Claus Kleber (ZDF) verplappert sich beim Vergleich der Scharia mit dem Katechismus

Claus Kleber vom ZDF wird auf GEZ-Zahlerkosten reich. Dafür verbreitet er gerne einseitige Propaganda. Jüngstes Beispiel: Er verglich die islamische Scharia mit dem katholischen Katechismus - und machte dabei eine schweren sachlichen Fehler.

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Claus Kleber (ZDF) wollte bei einem Interview mit Alice Weidel wieder auf die AfD und ihre Islamkritik eindreschen. Das ging wieder einmal mächtig daneben. So verglich er die islamische Scharia mit dem katholischen Katechismus. Er behauptete, die Muslime könnten sich ebenso wenig von der Scharia lösen wie die Katholiken sich vom Katechismus lösen könnten, ergänzte danach aber, beide nicht miteinander vergleichen zu wollen, was er aber im Satz zuvor schon getan hatte.

Das Problem, Herr Kleber, ist: Wenn Sie als Muslim sich vom Islam und der Scharia lösen, droht Ihnen in vielen islamischen Ländern die Todesstrafe. Selbst in moderaten islamischen Staaten müssen Abtrünnige mit harten Sanktionen oder Strafen rechnen. Dort, wo der Staat nicht eingreift, erledigen das die Gesellschaft oder Familien. Muslimen, die zum Christentum gewechselt sind, bleibt oft nur die Flucht. Sie fürchten um Leib und Leben!

Wenn jedoch ein Katholik sich von der Kirche lossagt, aus dieser austritt und sich einer anderen Religion anschließt oder Atheist wird, passiert gar nichts. Außer, dass er dann weniger Steuern zahlt.

Henryk M. Broder konterte auf achgut.com folgendermaßen: »Ich finde, von einem, der 600.000 Euro im Jahr einsackt, könnte man etwas mehr Bildung erwarten, als für die Lösung des Kreuzworträtsels in der "Freizeit Revue" vonnöten ist. Da reicht es schon zu wissen, an welchem Fluß Köln am Rhein liegt oder wie lange der Dreißgjährige Krieg gedauert hat. Und wenn einer die Scharia in einem Atemzug mit dem Katechismus nennt und zugleich versichert, es liege ihm fern, die eine mit dem anderen zu vergleichen, dann hat er vermutlich von beiden keine Ahnung.«

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Theo

Das Peverse ist nicht die absurde, intellektuell primitive Thesen- und Phrasendrescherei von Kleber und seinen Systemmedien-Genossen (die Journaille des Bayerischen Rundfunk kann um ein vielfaches ungebildeter und verblödeter sein).

Nein, das Perverse ist die Höhe der Vergütung für diese Thesen- und Phrasendrescherei dieser Leute.

Jetzt könnte man ganz unaufgeregt sagen: " Na ja, jeder hat halt seinen Preis."

Auch Frau tery und ihre Lebensabschnittspartner haben ja seit kurzem eine Menge Schätze um sich gescharrt.

Tatsache ist jedoch, und das ist das Ergebnis einer Analyse der Geschehnisse der 12 Jahre Merkelrepublik, dass jeder einzelene in diesem Land "seine Schäfchen ins Trockene zu bringen" sucht und jeder dieser Figuren aus der Medienlandschaft sagt: "Nach mir die Sintflut".

Die Sintflut erfasst allerdings bereits das gesamte Deutschland und Teile Europas.

Und am Ende wird Herr Kleber in dieser Sintflut ertrinken, die er mitunterhält und so bered fördert.

Pech gehabt.

Gravatar: meier

Wenn die sog. alternativen Medien schlauer wären, wären sie schon längst so groß wie die Mainstreamlügenpresse und die Mainstreamlügenpresse wäre nur mehr eine Randnotiz. Das Zauberwort lautet:
REICHWEITE, REICHWEITE, REICHWEITE.
Das ist MACHBAR. Aber nicht, wenn man so PASSIV bleibt und auf Mundpropaganda hofft.
Leider der falsche Weg. Und das hat gar nicht soviel mit Geld zu tun.

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