Coronavirus: Chinesische Hilfe mit bitterem Beigschmack

China verkaufte Schutzmasken an Italien, die Italien zuvor an China gespendet hatte

Mangelhafte Ware oder Geschäfte mit Schutzkleidung, die zuvor aus Europa gespendet wurde: Selbst bei den Hilfsaktionen zur Bekämpfung des Coronavirus kann man Peking nicht trauen.

Foto: Pixabay
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Als noch Wuhan, die Hauptstadt der chinesischen Provinz Hubei, das Epizentrum der Coronavirus-Pandemie war, half Italien mit Material-Spenden und schickte Schutzkleidung und Schutzmasken nach China. Doch dann wendete sich das Blatt. Im März wurde Italien das neue Epizentrum, während man in China propagierte, die Epidemie im Griff zu haben.


Wie »Spectator | USA« unter Berufung auf ein Mitglieds der Trump-Administration berichtete, kamen nun Schutzkleidung und Schutzmasken aus China zurück nach Italien, allerdings größtenteils als Millionen-Dollar-Verkauf, darunter viele Schutzmaterialien, die Italien zuvor den Chinesen gespendete hatte [siehe auch Berichte »Business Today« und »China in Focus | NTD«]. So bekam die Hilfslieferung aus China einen bitteren Beigeschmack.


Derweil wird aus den USA und Teilen Europas immer häufiger berichtet, dass sogenannte Hilfslieferungen aus China häufig mangelhafte Produkte beinhalten, die nicht für ihre Zwecke zum Schutz vor dem Virus geeignet sind. So wurde an die USA Schutzkleidung geliefert, die nicht korrekt desinfiziert war [siehe Bericht »ProPublica«].

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Gemnick

Wir werden vom Mainstream belogen und verarscht. Alles läuft darauf hinaus. Jemehr Regularien, Verordnungen etc. es gibt - insbesondere sog. Fehlinformationen von der Zuckerberg-Mafia gelöscht werden - desto mehr soll das Urteilsvermögen der Bevölkerung reduziert werden - was bei vielen leider funktioniert.

Gravatar: Karin Weber

Wahrscheinlich kriegt man in der Gastronomie auch irgendwann einmal den eigenen Hund serviert. Wenn man solche Artikel liest, ist eigentlich nichts mehr unmöglich.

Gravatar: Rita Kubier

@Walter 14.04.2020 - 16:07

"...... Es gibt nur einen Unterschied zum Westen, dass in China nicht die Wirtschaft sondern die Parteiführung im Land das SAGEN hat."

Diese Praxis geht jedoch im Westen auch immer mehr verloren. Denn Merkel-Deutschland ist das beste Beispiel dafür, dass die Politik die Wirtschaft bestimmt! Und wenn DAS stattfindet, hat ein Land wirtschaftlich verloren, baut ab und ist nicht mehr wettbewerbsfähig mit wirtschaftlich führenden Ländern, in denen die Politik NICHT die Wirtschaft bestimmt. In kommunistischen Ländern aber bestimmt die Politik die Wirtschaft. Sollten diese Kommunisten allerdings clever genug sein, lassen die ihre Wirtschaft - unter strenger politischer Kontrolle und Überwachung - sich so entwickeln, dass die trotzdem wettbewerbsfähig sein kann, so wie sich das in China abspielt. Ein politisch versklavtes Volk, dass aber außerdem der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes zu dienen und zu gehorchen hat. Denn nur auf diese Weise kann sich ein kommunistischer Staat am Leben erhalten.
Daher wird ja diese chinesische Praxis von den Linken und Grünen gerne gepriesen und bereits angestrebt!

Gravatar: Rita Kubier

Offenbar schreckt heutzutage KEINER - auch keine Regierung - vor Verbrechen bzw. kriminellen Handlungen mehr zurück - selbst dann nicht, wenn diese ganz offensichtlich sind. Daran ist eindeutig zu erkennen, wie dekadent die Menschheit weltweit bereits begriffen und wie absolut verkommen sie ist! D. h., die Großen machen's hemmungslos vor und die Kleinen machen's dann nach.

Gravatar: Thomas Waibel

Erinnert an die "DDR", die als Gegenleistung für die Milliarden DM, die die deutschen Politiker, einschließlich Franz-Josef Strauß, der SED in den Rachen geworfen haben, die RAF unterstützt hat.

Vielleicht kapiert irgendwann der Westen, daß die Kommunisten nicht unsere Freunde sind, sondern es nur vortäuschen, um sich alle Arten von Vorteilen zu verschaffen.

Was die "Geschäftstüchtigkeit" der Chinesen angeht, sollte man nicht vergessen, daß die Kommunisten die schlimmsten Kapitalisten sind.

Gravatar: Walter

Betrug ist doch ein Bestandteil der kapitalistischen Wirtschaft, was wir doch öfters feststellen können. Da muss man sich doch nicht wundern, wenn die Chinesen die gleichen Methoden anwenden, da ihre Wirtschaft doch auch kapitalistisch geprägt ist. Es gibt nur einen Unterschied zum Westen, dass in China nicht die Wirtschaft sondern die Parteiführung im Land das SAGEN hat.

Gravatar: Frost

Die regierenden Idioten, sollten doch mal auf den Boden der Tatsachen zurückkehren und die mutierte Globalisierung zurückfahren. Man hat das alles vorher geahnt-, nur wer nicht, die Experten, die ja alles besser wissen, als diejenigen mit gesundem Menschenverstand.

Gravatar: Alfred

Die Italiener spenden etwas? Die sind gut fürs Handaufhalten!
Eurobonds! etc.
Das oben beschriebene Geschäftsmodell stammt eher aus der Katholischen Kirche.

Gravatar: Müller Milch

Gute Geschäftsidee: Erst sich was spenden lassen, dann an den Spender verkaufen!

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