Man ließ Alexander Mitsch bei Nominierung durchfallen

CDU will den Chef der WerteUnion nicht für den Landtag kandidieren lassen

Alexander Mitsch ist Bundesvorsitzender der WerteUnion, einer konservativen Basisbewegung in CDU und CSU. Er wollte für die Landtagswahl in Ba-Wü im nächsten Jahr im Landkreis Schwetzingen kandidieren. Man ließ ihn bei der Nominierung durchfallen.

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Die WerteUnion ist die kernkonservative Basisbewegung innerhalb der Unionsparteien. Sie gehört nachweislich nicht zu den unbedingten Anhängern der Merkel-Politik. Sehr oft kritiserten Mitglieder der WerteUnion den vehementen Linkskurs, den vor allem die CDU unter Merkel eingeschlagen hat. Merkel habe konservative Positionen verraten und die Partei im politischen Spektrum so weit vom Kurs abgebracht, dass dadurch erst Raum für die AfD geschaffen wurde, die die verwaisten Positionen dann besetzen konnte, so ein immer wiederkehrender Vorwurf.

Alexander Mitsch ist der Bundesvorsitzende der WerteUnion. Für die Landtagswahl im kommenden Jahr in Baden-Württemberg wollte er sich im Wahlreis Schwetzingen als Kandidat aufstellen lassen. Ende 2016, Anfang 2017 habe Mitsch eigenen Angaben zufolge wegen des eingeschlagenen strikten Linkskurs der CDU sogar überlegt, in die AfD einzutreten, habe letztlich aber davon abgesehen und stattdessen die WerteUnion gegründet. Rund 2.000 Mitglieder gibt es derzeit in der WerteUnion, die von der Mutterpartei aber nicht als parteinterne Gruppierung anerkannt ist.

Bei der Wahl zur Kandidatur im Wahlkreis Schwetzingen zog Mitsch daher auch den Kürzeren. Die Merkelianer wählten stattdessen lieber einen Kandidaten, der mehr auf Merkellinie ist und mit dem Strom schwimmt. Kritische Stimmen in den eigenen Reihen mag man nicht unterstützen wollen. Wertkonservative Mitglieder sind in der Merkel-CDU nicht gerne gesehen, Zukunftsperspektiven gibt es für sie nicht; zumindest nicht innerhalb der Partei.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Walter

CDU, CSU und in großen Teilen auch SPD haben sich doch längst schon als KRIECHER - PARTEIEN vor dem
"US - DEEP - STAATE" entwickelt. Wer dies noch nicht gemerkt hat, lebt doch vermutlich in einem politisch, geistig leeren Raum.

Gravatar: L´epouvantail du Neckar

Die Selbstzerfleischung der AfD wird doch auch in den MSM mit kindischer Freude gefeiert. Warum sollen andersdenkende Menschen es bei der CDU, die uns fast im Alleingang die momentane Staatsmalaise eingebrockt hat nicht auch tun?

Gravatar: LuckyCruiser

Leider kapiert es die Werteunion einfach nicht. Deren Chef versteht das Fatale seines Tuns nicht.
Stimmenfänger der letzten Liberalen und/oder Konservativen für die CDU.
Und merken nicht, wie sie deren Mandat im Feuer verbrennen.
Traurig?

Gravatar: Gerd Müller

Das ist so bei diesem undemokratischen Merkelhaufen.

Die Werteunion könnte deren spektakuläre Einkommen, für nichts weiter tun als die Hand hochzuheben (egal wozu), stark in Gefahr bringen...

Gravatar: Karl Napp

Frau Dr. (DDR) A. Merkel hat die CDU durch ständiges Rücken der Partei nach grün-rot-links (immer noch ein bisschen, immer noch ein bisschen) für konservative, arbeitsame Bürger nach und nach wertlos gemacht. Sie ist keine Partei demokratischer Werte mehr, sondern eine Grüne light geworden. Ohne das verhängnisvolle Wirken der früheren SED-Funktionärin Angela wäre die AfD nicht entstanden. Die Bürgerlichen und Konservativen der CDU sollten zur AfD gehen. Die jungen Berufspolitiker der CDU, die in zunehmendem Masse die Abgeordneten-Bänke-und-Pfründen bevölkern und die einen wertschöpfenden Beruf weder gelernt noch je ausgeübt haben, sollen bei der CDU bleiben - denn die gehören dort hin.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Wertkonservative Mitglieder sind in der Merkel-CDU nicht gerne gesehen, Zukunftsperspektiven gibt es für sie nicht; zumindest nicht innerhalb der Partei.“

Weil sich die CDU nach 75 Jahren - und Merkel - vom "wahren christlichen Sozialismus" längst verabschiedete???
https://www.tagesspiegel.de/politik/75-jahre-cdu-abschied-vom-wahren-christlichen-sozialismus/25915296.html

So machte sich scheinbar auch in den deutschsprachigen Medien niemand die Mühe, „die immerhin 247 Seiten des „Stimulus Proposals“ durchzulesen.
Sonst wäre aufgefallen, dass dieser „Coronavirus Aid Act“ einen Rückfall in finsterste absolutistische Zeiten enthält.“
https://insideparadeplatz.ch/2020/03/26/der-groesste-raubzug-aller-zeiten-die-planung-eines-jahrhundertverbrechens/

Ist das nicht auch ein weitere Grund dafür, dass unsere(?) Heißgeliebte immer öfter mit Hitler verglichen
https://www.dw.com/de/merkel-wie-hitler/a-16739703
und ihr der Tod gewünscht wird???
https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-wenn-merkel-nur-noch-der-tod-gewuenscht-wird-_arid,1636918.html#nfy-reload

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