Sieben Wochen vor der Landtagswahl

CDU fällt in Hessen unter 30 Prozent, AfD mit höchstem Zugewinn

In Hessen zeichnet sich in der aktuellen INSA-Umfrage sieben Wochen vor der Landtagswahl ein Ende der schwarz-grünen Koalition ab. Die CDU verliert deutlich und stürzt auf 29 Prozent ab. Hingegen kann die AfD mit ihren 14 Prozent deutlich zulegen.

Foto: Martin Kraft/ Wikimedia Commons/ CC BY-SA 3.0 (Ausschnitt)
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Am 28. Oktober wählt Hessen einen neuen Landtag. In der aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA verliert die CDU im Vergleich zur letzten Erhebung vor vier Monaten vier Prozentpunkte und kommt nur noch auf 29 Prozent. Bei der Landtagswahl 2013 waren es noch 38,3 Prozent. Der Koalitionspartner Bündnis 90/ Grüne gewinnt bei INSA einen Punkt hinzu und erreicht 14 Prozent.

Genauso stark wie die Grünen sind nach drei Punkten Zugewinn die AfD mit ebenfalls 14 Prozent. SPD (24 Prozent), Linke (8 Prozent) und FDP (7 Prozent) bleiben gegenüber der Mai-Umfrage stabil. Auf sonstige Parteien entfallen 4 Prozent, darunter fast die Hälfte auf die Freien Wähler.

Die schwarz-grüne Koalition unter Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) kommt zusammen auf lediglich 43 Prozent und verpasst damit deutlich eine parlamentarische Mehrheit. Auch für Rot-Rot-Grün reicht es nicht mit zusammen 46 Prozent.

Parlamentarische Mehrheiten ergeben nur eine schwarz-rote Koalition aus CDU und SPD mit zusammen 53 Prozent oder eine auf 50 Prozent kommende Jamaika-Koalition aus CDU, Grünen und FDP. Theoretisch möglich wäre auch eine Bahamas-Koalition aus CDU, AfD und FDP.

Für die Wahlumfrage befragte das Meinungsforschungsinstitut INSA im Auftrag der »Bild«-Zeitung vom 3. bis zum 6. September 2018 insgesamt 1.039 Bürger im Bundesland Hessen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ekkahardt Fritz Beyer

... „Die schwarz-grüne Koalition unter Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) kommt zusammen auf lediglich 43 Prozent und verpasst damit deutlich eine parlamentarische Mehrheit. Auch für Rot-Rot-Grün reicht es nicht mit zusammen 46 Prozent.“ ...

Weil etwa immer mehr Wähler - egal ob parteigebunden oder nicht – merken, dass scheinbar ´alle im Moment noch Regierenden` Fälle „für den Psychiater sind???
https://www.welt.de/politik/deutschland/article178578844/Parteitag-AfD-sieht-Deutschland-als-Fall-fuer-den-Psychiater.html

Gravatar: hingucker

Grüne gewinnen hinzu?? diese Zerstörer? AfD bei 14 %. Das alles ist ziehmlich ernüchternd und hält den Niedergang D wohl nicht auf.

Gravatar: Regina Ott-Hanbach

Wer sich als AfD-Wähler outet, wird im Land der Merkel-Dikatatur als rechtsradikal eingestuft. Der linke MP Thüringens spricht sogar schon von Faschisten. Solche Wertungen sind natürlich ganz im Sinne der mit einer Neurose behafteten IM ERIKA. Wenn sie solche Dinge liest, beißt sie vor lauter Freude an ihren abgefressenen Fingernägeln herum. Weil dem so ist und sich nicht alle AfD-Wähler outen, werden die Ergebnisse bei der Bayern- und Hessenwahl höher ausfallen. So war es auch bei der letzten BT-Wahl. Noch ist Deutschland nicht verloren!

Gravatar: Doris Schmidt

Ich glaube diesen Umfragewerten schon lange nicht mehr, seitdem die ehemalige Leiterin des Allensbacher Instituts für Umfragen, Frau Nölle-Naumann zugegeben hat, daß Umfragewerte bisweilen auch nach Wunsch präsentiert werden. Hier dümpelt die AfD bei 14%, bei Insa und anderen schon seit Monaten bei 17% bundesweit. Wer glaubt das denn noch? Wenn man den Schwund bei den Mainstreammedien- auch in deren Onlineausgaben- sieht und die Zuwächse an Leserschaft bei den freien Medien, kann man m.E. getrost davon ausgehen, daß die Afd bundesweit bei über 20% liegt. In Hessen dürfte sie demnach bei etwa 18% liegen.

Gravatar: Manni 2

Die AFD muss zulegen,aber eine Koalition mit Altparteien darf es nie geben,das währe Verrat am Volke.Die AFD MUSS eine AFD bleiben und nix anderes.

Gravatar: Hajo

Jedem das was er verdient und was der Zuwachs bei den Grünen anbelangt, so gibt es nur zwei Möglichkeiten, entweder die Presse lügt und schreibt es künstlich hoch, oder die Eingewanderten formieren sich in dieser Partei und wenn dann noch mehr hinzukommen, wird es wohl die AFD nicht mehr schaffen und wir können einpacken und sind ein für allemal erledigt und der Plan aller Beteiligten geht auf.

Gravatar: Reinhard Rogosch

Da Lindner sich jetzt mit der SED und den Grünen gemein macht, schätze ich, daß Bouffier die FDP mit ins Boot holen will.
Der Wähler sollte jetzt erkennen, daß die FDP keine Alternative ist.

Gravatar: Old Shatterhand

@Hajo 10.09.2018 - 19:29
Natürlich lügt sich die L-Presse in die eigene Tasche, denn die Nachkommen der 68er sind doch jetzt die Macher da. Die Grünen sind aber in der Bevökerung inzwischen so verhasst, dass die zusehen müssen ob sie überhaupt noch 5 % zusammenbringen und wenn dann nur durch Wahlbetrug, denn bisher wurde noch immer und bei jeder Wahl betrogen.
Aber lasst die Schmierfinken schreiben, es wird nur dazu führen das noch mehr Leute die Grünen nicht wählen, denn die lassen sich durch die getürkten Zahlen nicht mehr blenden. Vor allem macht keine Briefwahl wenn ihr eine starke AfD wollt, geht in die Wahllokale und benutzt Eure eigenen Kulis und helft anderen behinderten oder alten Menschen auch zum Wählen in die Lokale. Briefwahlunterlagen, sind imme wieder körbeweise veschwunden.

Gravatar: Beowulf

Na, die Hessen scheinen auch allmählich aufzuwachen. Gut so. Chemnitz war der Wendepunkt in Deutschland. Die Hetz - Berichtserstattung der Mainstream - Medien gegen regierungskritische Bürger ("Rechtsextreme"), die weiter anhält, kosteten den Medien viel Glaubwürdigkeit. Ebenso den linksbunten Altparteien von Linke bis CDU, die die Bürger beschimpfen, weil sie auf die Straße gegen die alltägliche Asylanten - und Migrantengewalt gingen.

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