Die CDU beugt sich der Antifa

CDU-Demonstration zum 1. Mai aus Angst vor Gewalt abgesagt

Am 1. Mai ist in Berlin Randale angesagt. Das hat bereits Tradition. Die CDU hatte diesmal eine eigene Demonstration geplant, um gegen die ausufernde Gewalt zu demonstrieren. Nun wird diese Demo abgesagt – aus Angst vor Gewalt.

Symbolbild Pixabay
Veröffentlicht: | von

Am 12. April hatte die Morgenpost noch gemeldet, dass der Kreuzberger CDU-Abgeordnete Kurt Wansner eine Kundgebung mit 50 Teilnehmern angemeldet hat. Man wolle damit einmal mehr deutlich machen, dass der rot-rot-grüne Senat nicht konsequent gegen linksextreme Gewalt in Berlin vorgehe, sagte Wansner.

Es war nicht der erste Versuch. Der Abgeordnete hatte in den vergangenen Jahren bereits mehrfach Kundgebungen am 1. Mai angemeldet, sie wurden jedoch nach Drohungen aus der autonomen Szene stets wieder abgesagt. Diesmal auch.

»Die CDU traut sich nicht am 1. Mai in Berlin-Kreuzberg zu demonstrieren und sagt die Kundgebung 'gegen linksradikale Gewalt gegen Polizisten' ab«, spottet die Politikstube: »Heißt, man hat Angst vor jenen 'linken Revoluzzer', die man geradezu fördert und erschaffen hat, um im Kampf gegen rechts anzutreten … diese vom Steuergeld gesponserten 'Rabauken' werden nun zur eigenen Gefahr. Wer hätte das auch vorausahnen können, dass die ausgeklügelte Strategie sich langfristig als Bumerang entpuppt?«

Man hätte es ahnen können. Denn die Linken, die Autonomen, die Chaoten, die Revoluzzer, die Antifanten – wie auch immer man sie bezeichnen will – haben von Jahr zu Jahr versucht, einen kleinen Schritt weiter zu gehen, um sich weiter und weiter, Stückchen für Stückchen, einen eigenen gesetzfreien Raum zu ertrotzen.

Linke Demos zum 1. Mai werden – obwohl das vorgeschrieben ist – gar nicht erst angemeldet. Darauf verzichten die Randalierer inzwischen aus Gewohnheit. Bekannt ist nur, dass die Demonstration wie im vergangenen Jahr um 18 Uhr am Oranienplatz beginnen soll. Erneut wollen die Veranstalter die Demonstration nicht bei der Versammlungsbehörde der Polizei anmelden. »Wir stehen in keinem Kontakt zur Polizei«, sagte der Sprecher der Demonstranten.

Soviel Selbstherrlichkeit macht Angst. Die CDU hat nun ihre geplante Veranstaltung abgeblasen: »Das tut mir richtig weh, erstmalig zu sagen, dass wir lieber nicht geschlossen als Partei dort sein werden«, sagte Wansner dem Tagesspiegel. Dieses Jahr sei die Sache zu heikel. »Ich wäre als Kreisvorsitzender für meine Leute verantwortlich, wenn die verletzt würden«, sagte er. Er habe mit der Einsatzleitung der Polizei gesprochen, die davon ausgehe, dass es dieses Jahr etwas härter zugehen werde.

 

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Bayer

Was soll dieser Gewalt-Schmarrn?

Da lob ich mir unsere traditionelle Maibaum-Aufstellung mit einer (oder mehreren) Maß Maibock-Bier dazu!
!Oan Prosit der Gmiatlichkeit!

Gravatar: blubby

Man achte auf die Farben der "NAZI-Gegner".
Schwarz, Weiß und Rot, daß sollte einem zu Denken geben.

Gravatar: Stephan Achner

Die CDU ist und bleibt halt ein feiger Haufen ohne Mumm in den Knochen.

Gravatar: Tom

Jämmerliche Waschlappen ! Und was sagt die Polizei dazu ? Sicherheit kann wohl nicht gewährt werden ? Wer bestimmt eigentlich in Berlin ?

Gravatar: Gustav

Ja so kann es auch laufen!!!
Da züchtet man linksradikale Provokateure um sie gegen den politischen Gegner einzusetzen und erntet jetzt selbst die Früchte dessen was sie für den politischen Gegner gehofft haben. Und wer glaubt das diese Unverschämtheit der Linksradikalen ein Ende nehmen wird der irrt sich gewaltig. Es an der Zeit das man diese Staatliche Förderung dieser Linksradikalen endlich ein ende setzt, und von den Gesetzen her wäre das auch möglich, aber der Wille dazu fehlt leider.

Gravatar: SchlafKindleinSchlaf

Wie hiess da noch ein Spruch? Wer Wind säet , wird Sturm ernten.

Was hier zu Tage tritt, ist einmal mehr der Beweis,was Versagen für Folgen haben kann.

Aber immer schön an den Leitsatz halten;Wir schaffen das! In einem Land in dem wir gut und gerne ...

Gravatar: Tom

Hallo Bayer ( 30.04.2018 - 08:35 ) - hiermit herzliche Grüße aus dem fernen Sachsenlande. Auch wir mögen die Gemütlichkeit mit Maibaumsetzen , Musikständchen und Freßbude... Besonders die Freßbude. Und dann schwingen wir das Tanzbein. Linke Gestalten gibt es bei uns auf dem Lande kaum und wenn, dann toben die sich in Leipzig aus denn bei uns gäbe es gleich was auf´s Mäulchen. So sind wir bodenständigen Landwirte nun mal.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

… »Heißt, man hat Angst vor jenen 'linken Revoluzzer', die man geradezu fördert und erschaffen hat, um im Kampf gegen rechts anzutreten … diese vom Steuergeld gesponserten 'Rabauken' werden nun zur eigenen Gefahr. Wer hätte das auch vorausahnen können, dass die ausgeklügelte Strategie sich langfristig als Bumerang entpuppt?« …

Geht es der CDU nun nicht ähnlich wie dem Zauberlehrling – der sich im Unterschied zu den entsprechenden Politikern - zu helfen wusste???
https://www.youtube.com/watch?v=db5fmSXSn8w

Gravatar: Lutz Schnelle

"Man achte auf die Farben der "NAZI-Gegner".
Schwarz, Weiß und Rot, daß sollte einem zu Denken geben."

Wenigstens einer, der mal den richtigen Schluß zieht.

Was habe ich hier kürzlich wieder gelesen:

"Deutschland existiert nicht."

Einige ernste Worte dazu an die Websitebetreiber und die AfD:

"Deutschland existiert nicht" - die Parole fühlt sich schon krank an, daß man sich wundern muß, wieso die überhaupt freigeschaltet wird? Ohne Zensur ist eine Website sowieso nicht zu führen. Die Versuchung der Unterwanderung ist einfach gegeben. Und wo selbst Parteien geschaffen werden, da liegt die Gefahr der Unterwanderung einfach auf der Hand.

"Deutschland existiert nicht", "Deutschland hat keine Verfassung", "Deutschland ist nicht souverän"; es gibt kein Volk, es gibt nur eine Menschenrasse - die Parolen sind nihilistisch und stammen unzweifelhaft aus demselben roten Topf. Das sind Werkzeuge zur Ideologisierung der Antifa.

Und die Antifa schickt ihre Trottel zur Subversion auf fremde Websites und verbreitet da, was sie selber glaubt.
Die AFD will eine Rechtspartei sein und verteidigt auf ihren Seiten linksextreme Propaganda? Das ist schon ziemlich hirnrissig.
Und die Presse findet in den Parolen den Beleg, daß die AFD eine braune Partei ist? Das ist völlig hirnverbrannt. Zumal die Presse zweigleisig fährt und propagandistisch in dieselbe nihilistische Richtung stößt wie die Antifa und, wie wir gerade herausgefunden haben, wie die AFD; die fünf Parolen sind alle gleich tauglich als "moralisches" Gerüst für die Invasion der Afrikaner.

Die Parolen sind der SPD und CDU nützlich, der Presse, den verworfenen Kirchenfürsten und bunten Christen, zur Selbstermächtigung, zum Bevölkerungstausch, zur Plünderung der Staaten, zur Selbstbereicherung. - Das ist ein kapitalistisches System und daher scharf rechts.
Hier noch einzuwerfen, die Politik sei links, das kann nur ein getretener, von Maden zerfressener Verstand.

Ich erwarte nicht, daß das jemand versteht. Und für jemanden, der sich anderthalb Jahrzehnte so trottelmäßig vorführen läßt, ist das von vorne herein viel zu hoch.

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