Private Kleintransporter karren scharfe Munition durchs Land

Bundeswehrmunition kommt jetzt per DHL, UPS oder anderen Kurierdiensten

Seitdem Ursula von der Leyen Bundesverteidigunsministerin ist, funktioniert bei der Bundeswehr so gut wie nichts mehr. Jetzt kommt auch noch heraus, dass scharfe Munition von privaten Kurierdiensten quer durchs Land kutschiert wird.

Foto: tractors.wikia.com / keine Verfügungsbeschränkung
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Munitionstransport, Bundeswehr, Kurierdienste, Kleintransporter
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Eine Routinekontrolle der hessischen Autobahnpolizei bei einem weißen Kleintransporter erbrachte eine nicht ganz unerhebliche Überraschung für die kontrollierenden Beamten: auf der Ladefläche fanden sie zwei Paletten mit scharfer Munition für Handfeuerwaffen. Die Erklärung des unbegleiteten Kleintransporterfahrers war ebenso schlicht wie fast schon unglaublich. Er befördere die Munition im Auftrag der Bundeswehr von Norddeutschland zu einem Truppenübungsplatz nach Baden-Württemberg. Die vorgezeigten Ladepapiere bestätigten die Richtigkeit seiner Aussagen.

Statt also scharfe Munition in sicheren, bundeswehreigenen und von bewaffneten Soldaten eskortierten Fahrzeugen zu den angeforderten Stellen zu befördern, hat man den Transport an private Unternehmen vergeben. An Kurierdienste, deren Fahrer in der Regel schlecht bezahlt und schlecht geschult sind; an Unternehmen, deren Fahrzeuge in der Regel wenig bis gar nicht gewartet werden und die nicht einmal dem Mindestmaß an Sicherheit für derlei Transportgut erfüllen.

Für die Bundeswehr hat alles seine Richtigkeit. Bei Waffen oder Munition, die dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegen, würde ein Transport auch von einer bewaffneten Eskorte begleitet. Aber in diesem Fall habe es sich »nur« um scharfe Munition gehandelt. Da gelten nur wenige Bestimmungen. So dürften die Kurierfahrer Pausen nur in Kasernen einlegen.

Gesichert war die Munition ja auch: die beiden Paletten in dem Kleintransporter waren mit einer Plastikplane abgedeckt, heißt es in einem Bericht der »Hessenschau«.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Gerd Müller

Das ist doch nicht so schlimm und wenn da mal bei `nem Unfall paar tausend Patronen auf der Straße rum rollen, was soll da schon sein !

Wichtig ist, daß man als Bürger, beim mitführen einer Knallpistole in der Öffentlichkeit, streng bestraft werden muß...

Gravatar: Walter

Über die Inkompetenz und grobe Fahrlässigkeit der dafür politisch Verantwortlichen kann man nur mit dem Kopf schütteln.

Gravatar: Tom der Erste

Und ich habe mich schon gewundert was die große grüne Kiste mit Panzerfäusten in meinem Vorgarten zu suchen hat. Vielleicht in der Adresse geirrt ? Aber trotzdem Danke !

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Statt also scharfe Munition in sicheren, bundeswehreigenen und von bewaffneten Soldaten eskortierten Fahrzeugen zu den angeforderten Stellen zu befördern, hat man den Transport an private Unternehmen vergeben.“ ...

In der göttlichen(?) Hoffnung, dass sich die besonders in Deutschland stark anwachsende Anhängerschaft der Salafisten und Islamisten ´bedient`??? https://www.welt.de/themen/salafisten/

Weil nach göttlichem(?) Willen bereits feststeht, dass Deutschland zerstört wird und nur die Frage ob durch Krieg oder Masseneinwanderung etwa noch unbeantwortet ist???
https://www.diefreiemeinung.de/2018/04/das-deutschland-zerstoert-wird-steht-bereits-fest-nur-die-frage-ob-durch-krieg-oder-masseneinwanderung-bleibt-noch-offen/

Wäre das ein göttlicher(?) Krieg am besten geeignet, viel billiger, effektiver und gründlicher???

Und nun stelle man sich vor, „es ist Krieg - und jeder will hin“!!!
https://deutsch.rt.com/meinung/76046-stell-dir-vor-es-ist-krieg/

Gravatar: Thomas Waibel

Frauen und Homosexuelle dürfen dienen, es gibt Umstandskleidung und die Munition wird ohne Sicherung durchs Land transportiert.

Typisch für eine Operettenarmee, die man ruhig auflösen sollte. Damit würde man viel Geld sparen.

Gravatar: Barbara

Das muß man sich mal vorstellen, wenn solch ein Transporter verunglückt. Aber die solch eine Transportmöglichkeit anordnen - Flintenuschi? - können wahrscheinlich wirklich nicht von 12 bis Mittag denken. Dann werden wir uns in nächster Zeit wohl auf Berichte von Überfällen auf "weiße Transporter" einstellen müssen. Bankraub, Geldtransportüberfälle sind dagegen blabla. Denn da war die Beute ja nur Geld!

Gravatar: F. Kaatz

Ich fasse es nicht... 2003 war ich Begleiter eines Munitions- und Waffentransports.

Merceds Wolf, Unimog 2to waren das absolute Minimum je nach Größe der Lieferung. Dazu in jedem Fahrzeug mindestens 2 - 4 Mann bewaffnet. Pausen waren zu vermeiden, Konvoi durfte nie aufgelöst werden und wenn ein Fahrzeug stehen blieb musste es ersetzt werden bevor der Konvoi weiterfahren darf.

Ich selbst hatte einmal das Vergnügen Passanten auf einem Autobahn Rastplatz von Fahrzeug fernzuhalten. Die Bevölkerung wars einfach nicht gewohnt einen Soldaten mit scharfer Waffe zu sehen, der nicht so freundlich ist.

Das hier, ist ein eklantater Verstoß nötiger Sicherheitsbestimmungen und ein klarer Indikator dafür, das in der Truppe mit den neuen Generälen wirklich alles möglich ist, solang Mutti Föhnfrisur meint es wäre das beste....

Gravatar: OTTO Nagel

Dieser Kommandeuse mit angeschlossenen Faschingsgenerälen traue ich auch zu, daß sie "Nowichok"-Kanister in privaten Pkw transportieren läßt, allerdings nur in russischen Lada-Niva, damit bei einem GAU der Verursacher von vornherein feststeht !

Gravatar: Manni 2

Soso,Knallbonbons per DHL usw,is ja klasse,kann ich mir denn auch ne Flak per DHL bestellen?Mal im ernst,das is ja hier das reinste Irrenhaus,aber wehe du gehst mitter Wasserpistole vors Haus da is aber schluss mit lustig,das ganze Überfallkommando tritt dir die Tür ein und kloppt dir die Bude zu Klump.Unfassbar.

Gravatar: Frank

Hat die Leyen doch was auf´m Kasten. Billig, effizient und vor allem sicher. Kein Mensch kommt darauf das in solchen Fahrzeugen der Munitionstransport stattfindet. Folglich wird sie keiner überfallen.

Wenn ich ein Sicherheitsproblem hätte würde ich mich auch stets in der Masse verschwinden lassen statt in gepanzerten Konvois durch die Lande zu kutschieren.

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