Schlag gegen den Lebensschutz

Bundestag will heute Legalisierung von Abtreibungswerbung beschließen

Am heutigen Donnerstag Nachmittag wollen sich die Abgeordneten des Bundestags versammeln, um über den Gesetzesvorschlag zu Paragraf 219a StGB abzustimmen.

Foto: Pixabay
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Am heutigen Donnerstag Nachmittag wollen sich die Abgeordneten des Bundestags versammeln, um über den Gesetzesvorschlag zu Paragraf 219a StGB abzustimmen. Der Gesetzesvorschlag zur Lockerung des Werbeverbots für Abtreibung geht auf eine gemeinsame Initiative von CDU/ CSU und SPD zurück. Von daher ist es nahezu ausgeschlossen, dass der Gesetzesplan im Plenum keine Mehrheit findet.

Mehr als sechs Monate dauerte die Debatte um eine Lockerung des Werbeverbots für Abtreibung nach Paragraf 219a StGB an. Erst vor wenigen Wochen hatten sich die Minister der Großen Koalition auf eine gemeinsame Linie geeinigt. Danach konnte es plötzlich nicht schnell genug gehen: Nachdem der Gesetzesvorschlag erst Anfang dieser Woche in den Rechtsausschuss überwiesen wurde, steht er heute schon zur Abstimmung auf dem Zeitplan des Bundestags.

Stimmt im Nachgang der Bundesrat zu, wäre der Weg für Ärzte und Kliniken frei, öffentlich wie im Internet auf die medizinische „Dienstleistung“ Abtreibung hinzuweisen (siehe Berichte von Freie Welt hier und hier) Außerdem verpflichtet sich die Regierung mit dem Gesetz, für ein dichteres Netz an Abtreibungsstellen für ungewollt Schwangere zu sorgen. Dazu zählt auch die „Fortentwicklung der Qualifizierung“ im Bereich der vorgeburtlichen Kindstötung zu schaffen.

(hel)

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Sascha Z.

@Jutta, Kom. v. 22.02.2019

Sie bezweifeln, dass das Leben ab der Geburt beginnt.
Sie deuten an, dass es besser gewesen wäre, wenn Leute abgetrieben worden wären, die so denken.

Hierzu darf ich Ihnen sagen, dass ich Ihre Geschlechtsgenossin, die mich zur Welt brachte, NICHT darum gebeten, geschweige denn sie dazu gezwungen habe.
Mir wäre es lieber gewesen, erst gar nicht auf die Welt gekommen zu sein.
Aber ich bin nun mal auf die Welt gekommen mit allen Konsequenzen.
Aber vielleicht habe ich Sie überzeugt, dass Abtreibungen eben doch auch nützlich sind, wäre ich abgetrieben worden, bräuchten Sie sich nicht über mich zu ärgern.
Sie hoffen, dass bald Jesus kommen möge und diesem Spuk ein Ende bereitet?
In einem anderen Kommentar haben Sie geäussert, nur der Glaube an Jesus Christus bringe Rettung.
Einverstanden,
denn Jesus hat in der Bergpredigt KEIN Abtreibungsverbot ausgesprochen.
Somit gilt:
Was nicht verboten ist, ist erlaubt.
Und von Jesus ist bekannt, dass er die Nähe zu den Prostituierten suchte.
Tatsache ist, dass die Prostituierten oft schwanger wurden und ebenso oft abtrieben.
Es ist aber NICHT bekannt, dass Jesus den Damen des horizontalen Gewerbes die Abtreibung verboten hat.
Auch hier gilt wieder:
Was nicht verboten ist, ist erlaubt.
Anmerkung:
Daher kommt das Schimpfwort "Hurensohn".
Ein Hurensohn ist jemand, der nie hätte geboren werden dürfen, der hätte abgetrieben werden müssen.
Und über Judas Ischariot heisst es an anderer Stelle, er wäre besser nicht geboren worden.
Jedenfalls, Jutta:
Abtreibungen sind mit dem Christlichen Glauben vereinbar.

Gravatar: Sascha Z.

@ Thomas Waibel

Sie können meinetwegen der Ansicht sein, das Menschsein beginne ab Zeugung, aber dennoch hat jede Frau das Recht, allein zu entscheiden, ob sie einer befruchteten Eizelle neun Monate lang freie Kost und Logis in ihrem Bauch gewährt oder nicht.

Gravatar: Sascha Z.

@ Thomas Waibel

Sie schreiben selber, das Menschsein "beginne" mit der Zeugung.
Damit sagen auch Sie, dass ab der Zeugung kein "fertiger" Mensch existiert.
Ich will mich mit Ihnen aber nicht darüber streiten, wann genau das Menschsein beginnt.
Selbst wenn man der Ansicht ist, dass ab der Zeugung bereits ein Mensch existiere, dann stellt sich die Frage, ob dieser "Mensch", den ich immer noch als Zellklumpen" ansehe, das Recht haben soll, den Körper einer Frau für geschlagene neun Monate in Beschlag zu nehmen?
Und selbst wenn man sich auf den Standpunkt stellt, ab Zeugung sei ein "Mensch" vorhanden, dann hat die Frau trotzdem das unabdingbare Recht zu sagen: "Mein Bauch gehört mir!" und die Frau das Recht hat, diesen "Menschen", aus ihrem Uterus hinauszuwerfen.
Bei einer ungewollten Schwangerschaft hat eine Frau m.E. auch das "Notwehrrecht".
Denn der Embryo begeht eine "Körperverletzung", er nimmt den Körper der Frau schwerwiegend in Anspruch und wenn die Frau diese Inanspruchnahme ihres Körpers nicht will, dann gibt es nur eine Möglichkeit, diese Körperverletzung abzuwehren und diese Möglichkeit heisst Abtreibung.
Und concludent ist deshalb auch gegen "Werbung", richtiger Information für Abtreibung nichts einzuwenden.

Herr Waibel, ich würde mich freuen, wenn Sie auf diesen Kommentar antworteten.

Gravatar: Johanna Greber

Kinder werden in eine Welt hineingeboren, in der keiner Leben darf, der keine Steuern erarbeitet und entrichtet. Für eine zweite Herrschaft über sich, mit welcher die von Gott herrschende gebotene Herrschaftslosigkeit unter den Menschen eliminiert wird. Siehe auch hier Bibel, NT. Matthäus 6.24.
Folglich dürfen auch Kinder nicht leben, ohne Steuern für ihre Selbstversklavung für ihren Staat entrichten zu müssen. Und zwar sofort durch ihren ihnen auferlegten Verzicht auf Entlohnung aus den Pachtzinsen aller in Pachtbesitz zurück zu kaufendem Grundeigentum – Besitz ihrer jeweiligen Länder. In Deutschland z. Z. von mehr als 3000.- Euro je Monat und Kind.
Mit selbigen die Kinder auch weiterhin als Erwachsene, wie nicht oft genug erinnert werden kann, die Herstellung von Rüstungsgütern anteilig mitfinanzieren und für deren laufenden Absatz Kriege in aller Welt, bei welchen Kinder mit Bomben und Granaten abgetrieben werden, ob schon geboren oder nicht. So im Zusammenhang gesehen, werden in einer steuerlich versklavten Welt Kinder geboren, um Kinder umbringen bzw. abtreiben zu können.
Das dem “ Judas “ einst betreffende Wort: „ Es wäre für jenen besser, wenn er nicht geboren wäre!“ Siehe NT. Matthäus 26.24-25, lässt sich seit dem, wie hier begründet, auf jedes Kind übertragen.

Gravatar: Freigeist

@Hans
Beweisen Sie bitte, dass es einen Gott gibt oder Gottheiten. Gott ist nur eine raffinierte Erfindung des Menschen. In Indien, im Süden, wären sie heute Hindu und hätten die Auswahl von einigen tausend Gottheiten.
Die Mühseligen des Lebens haben Gottheiten erfunden. Die Priesterschaft konnte so der Armut entkommen. Der Staat, der militaristische, hatte genug Kanonenfutter aufgrund der vielen Geburten. Schauen Sie nur in die Vergangenheit, stimmt alles, was hier steht.

Gravatar: Freigeist

Wer einen Schwangerschafts-Abbruch durchführen lassen will, sollte nicht gezwungen sein, 300 km fahren zu müssen, um eine geeignete Praxis zu finden. Wer gegen Abtreibung ist, muss zwingend sofort etwas dagegen tun, dass in der 3. Welt Tausende von bereits geborenen Kindern jeden Tag sterben. Das Gutmenschen-Geplappere geht vielen Leuten in Deutschland auf die Nerven.

Gravatar: M.B.H.

So verstehen unsere verabscheuungswürdigen Altparteien das Grundgesetz, einfach wiederlich und die die diese verkorksten Politiker auch noch wählen sind nicht besser.
Die Bootsflüchtlinge gehen aus eigenen Antrieben aufs Meer und bringen sich in Gefahr. Diese soll man schützen und retten. Unsere Kinder, die nicht gewollt werden, darf man töten!!!!!!
Was für ein verkommener Staat, ohne Gewissen.
Es geht hier nicht um Gesundheitsprobleme, es geht bei dieser Debatte nur um nicht wollen!!!!
Genauso wie es bei der Digitalisierungsdebatte auch nicht um Schulcomputer geht, sondern um unseren ganz privaten Datenschutz.
So wird dann hoffentlich auch Frau S.... Abtreibung digital erfasst und für jedes Amt und jeden Arbeitgeber einsichtbar. Wenn schon kein Gewissen, dann sollen sich diese Frauen, die ihre ungeborene Kinder töten lassen, mit befleckter Weste zeigen müssen.

Gravatar: Thomas Waibel

Sascha Z.

Mag sein, daß der Mensch vor der Geburt keine Person im juristischen Sinne ist, aber er ist ein Mensch, weil das menschliche Leben mit der Zeugung beginnt.

Das wurde von den Naturwissenschaften festgestellt und aus diesem Grund hat das BVerG verschiedene Male die Fristenregelung verworfen.

Deswegen ist - jede - Abtreibung, auch eine Frühabtreibung, die Tötung eines Menschen, die moralisch als Mord zu qualifizieren ist.

Deswegen ist die Werbung für die Abtreibung inakzeptabel.

Gravatar: Jutta

aha .. das Leben beginnt ab Geburt.
Ja, manchmal denkt man böse .. wären diese alle, die jetzt auf diese Gedanken kommen .. abgetrieben worden ..

.. nur zu, in 10 Jahren ist Deutschland ohnehin islamisiert, denn die Muslime, von denen viele stillschweigend zwei Frauen und mit Sicherheit von jeder 3 Kinder hat ... da bleibt dann von den Deutschen eh nicht mehr viel übrig.
Auch besser so.

Es ist ohnehin eine kleine Minderheit, die noch denken kann und will, Frieden haben und wirklich tolerant im Sinne von Ertragen ist ..
Wie heisst es so schön: Etwas verstehen heisst nicht, damit einverstanden sein.

Ich möchte nur rufen:
Maranatha ! Komm bald, Herr Jesus und mache diesem Spuk ein Ende.

Gravatar: Sascha Z.

Eine Abtreibung ist eine ganz normale medizinische Dienstleistung.
Wüsste nicht, warum man dafür nicht "werben", besser informieren darf wie für andere medizinische Dienstleistungen.
Um Wiederholungen und Vertiefungen zu vermeiden verweise ich auf das Urteil Roe vs. Wade des US-Supreme Court vom 22.01.1973.
Danach beginnt das Leben ab GEBURT und der Embryo ist keine Person im Sinne des 14. Zusatzartikels der US-Verfassung oder sagen wir es vereinfacht, ein Embryo ist kein Mensch, sondern nur ein bißchen Zellstoff.

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