Ein Gastbeitrag von Marc Friedrich und Matthias Weik

Brexit – ein Alptraum für Nordeuropa

Nicht nur für die etwa 3,6 Millionen EU-Bürger in Großbritannien und die knapp 1,2 Millionen Briten in der EU wird die Lage immer ernster. Im Falle eines No-Deal-Szenarios würden die Menschen dann wohl ihr Aufenthaltsrecht verlieren.

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Dennoch sprinten Großbritannien, die Europäischen Union (EU) und insbesondere Deutschland mit großen Schritten auf ein äußerst kostspieliges Desaster für uns Steuerzahler und die Wirtschaft zu. Im britischen Parlament regiert das Chaos. Erwartungsgemäß haben die Parlamentarier des tief gespaltenen Großbritanniens den von Theresa May ausgehandelten Deal mit der EU mit großer Mehrheit abgeschmettert. Jetzt ist Not am Mann. Der Austritt Großbritanniens aus der EU ist für den 29. März 2019 im EU-Austrittsgesetz festgeschrieben. Gibt es bis dahin weder einen Deal noch eine Verschiebung der Brexit-Frist, kommt es zu einem ungeregelten Brexit ohne Vertrag. Dies gilt es unter allen Umständen zu verhindern!

Die EU und Großbritannien müssen aufeinander zugehen und einen Konsens finden, so hart es auch für manch einen Protagonisten sein mag. Es muss weiter und in diesem Falle nachverhandelt werden, denn ein ungeordneter Brexit wird nur Verlierer hervorbringen. Noch sind Nachverhandlungen möglich, denn weder Großbritannien hat den Austrittsvertrag ratifiziert noch hat das Europaparlament dem zugestimmt. Leider steigt unserer Ansicht nach die Wahrscheinlichkeit für einen harten und schmutzigen Brexit mit drastischen Konsequenzen für Großbritannien, die EU, aber auch für Deutschland täglich, da die EU sich stur stellt und Nachverhandlungen kategorisch ausschließt.

 

Folgen eines harten Brexits für die Wirtschaft Großbritanniens?

Großbritannien ist nicht mehr Mitglied des Europäischen Binnenmarkts und das Ende des freien Warenverkehrs zwischen Großbritannien und dem europäischen Festland ist besiegelt. Viele tausend Regelungen für Handel und Verkehr zwischen Großbritannien und der EU sind ungültig und werden durch die Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) abgelöst.

Die Wirtschaft des Landes wird erstmal in eine Rezession rutschen.

Insbesondere eine der britischen Schlüsselindustrien — die Finanzindustrie — wird sich warm anziehen müssen. Arbeitsplätze im Finanzzentrum London werden verloren gehen. Britische Banken benötigen zukünftig für ihre Dienstleistungen, wie beispielsweise Einlagen- und Kreditgeschäft, rechtlich selbstständige Einheiten in einem EU-Staat. Ob und — wenn ja — wie leicht jedoch Banker aus London die notwendige Arbeitserlaubnis innerhalb der EU-Länder erhalten, ist noch vollkommen offen.

Der IWF geht für die britische Wirtschaft von Wachstumsverlusten von vier Prozentpunkten in fünf Jahren aus. Kurzfristig wird der Außenhandel in die Bredouille kommen. Das Pfund wird abermals deutlich abwerten und die Inflation steigen. Die Renditen britischer Staatsanleihen werden ebenfalls steigen, mit Konsequenzen für den Staatshaushalt. Die Aktienmärkte werden deutlich nach unten korrigieren. Inwieweit das auf die Märkte innerhalb der EU überschwappt, ist nicht klar zu prognostizieren. Wir gehen jedoch von erheblichen Folgen aus. Von einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit auf der Insel ist auszugehen. Diese wird weitreichende Folgen auf den Immobilienmarkt, insbesondere im unteren und mittleren Preissegment, haben. Langfristig erwarten wir jedoch auf Grund der starken Abwertung der britischen Währung und neu geschlossener Handelsdeals mit verschiedenen Ländern eine Erholung der Konjunktur. Ferner gehen wir im Falle eines harten Brexits davon aus, dass wir bald die größte Steueroase mitten in Europa haben werden – Großbritannien. Mit attraktiven Steuersätzen wird man im Steueroptimierungswettbewerb privates und gewerbliches Kapital aus der ganzen Welt anziehen und das Vereinigte Königreich wird prosperieren.

Welch menschliche Tragödie an der Grenze zwischen Nordirland und der Republik Irland auf uns zukommen wird möchten wir uns überhaupt nicht ausdenken.

Zumeist wird in den Medien nur über die gravierenden Folgen für Großbritannien – zweitgrößte Volkswirtschaft Europas – gesprochen, aber nicht über die Auswirkungen für Europa und insbesondere für Deutschland.

Chaotische Zustände in der Luftfahrt

Im Bereich der Luftfahrt werden chaotische Zustände herrschen, denn zahllose Verkehrsrechte und Betriebsgenehmigungen werden ungültig. Inwieweit die EU Flüge mit Sonderregeln aufrechterhalten kann, ist nicht klar. Der Airline-Verband IATA fordert bereits eine wechselseitige Anerkennung von Lizenzen, Sicherheits- und Industriestandards. Ansonsten müssen alle Gepäckstücke von Passagieren, die über Großbritannien nach Europa reisen, abermals durch die Sicherheitskontrolle.

Der Brexit wird für die deutsche Wirtschaft teuer

Mit einem bilateralen Außenhandelsvolumen von rund 122 Mrd. Euro pro Jahr (Exporte plus Importe) rangieren die Briten auf Platz fünf der wichtigsten Partnerländer. Der Handelsüberschuss Deutschland gegenüber Großbritannien betrug 2017 knapp 47 Milliarden Euro.

Allein in Deutschland hängen 750.000 Arbeitsplätze vom Handel mit Großbritannien (GB), einem der wichtigsten Handelspartner Deutschlands, ab. GB ist ein extrem wichtiger Exportmarkt für Autos aus Deutschland. Ferner produzieren deutsche Automobilhersteller, wie beispielsweise BMW (Mini und Rolls-Royce) in GB. Großbritannien ist ebenfalls ein wichtiger Exportmarkt und Produktionsstandort für die Chemie- und Pharmaindustrie. Knapp 17.000 Mitarbeiter deutscher Firmen stellen in GB laut dem Branchenverband der Chemischen Industrie VCI Vorprodukte her. Diese werden überwiegend in Deutschland weiterverarbeitet. Die Branche geht von Problemen bei Zulieferungen aus GB auf Grund fehlender relevanter Zulassungen aus.

Niemand kann heute die enorm hohen volkswirtschaftlichen Kosten und Schäden auf Grund der immensen Komplexität bei einem Brexit ohne Vertrag seriös berechnen. Im Falle eines schmutzigen Brexits werden insbesondere die intensiven Lieferketten zwischen Industrieunternehmen in Deutschland und GB unterbrochen. Endlose Lastwagenkolonnen an den Grenzen zu GB werden zum Alltag gehören. Produktionsausfälle auf Grund nicht rechtzeitig gelieferter Teile werden die Folge sein. Von der Problematik aufkommender Zölle und den damit verbundenen Kosten ganz zu schweigen. Laut Berechnungen des Industrie- und Handelskammertags (DIHK) müssten deutsche Unternehmen jährlich allein drei Milliarden Euro für den Zoll zahlen. Hinzu kommen knapp 200 Millionen Euro für Zollformalitäten. Folglich wird es in Zukunft bestimmt nicht billiger.

EU – Großbritannien geht, Deutschland bezahlt!

Großbritannien ist nach Deutschland der größte Nettozahler in der EU. 16,5 Milliarden Euro fehlen im EU-Haushalt allein von April 2019 bis Ende 2020 bei einem britischen EU-Austritt ohne Abkommen.

Die Gelder, welche durch den Brexit entfallen, müssen auf die übrigen Mitgliedsstaaten verteilt werden. Demgemäß werden Mehrbelastungen auf den größten Nettozahler Deutschland zukommen. Die Rede ist von bis zu 4,2 Milliarden Euro zusätzlich bis Ende kommenden Jahres

Sperrminoritätsregel – der Super-Gau für Deutschland

Wesentlich teurer zu stehen kommen wird uns die „Sperrminoritätsregel“ im Ministerrat. Mit dem Verlassen Großbritanniens ist das Gleichgewicht innerhalb der EU unwiederbringlich gestört und die Südeuropäer haben ab dann die Mehrheit im Europäischen Rat und können folglich die Nordeuropäer überstimmen. Ein jeder kann sich ausmalen was da auf uns zukommen wird und wer die Rechnung begleichen darf. Wir gehen von erheblichen Mehrkosten für Deutschland in Zukunft aus.

Die Welt wird auch nach dem Brexit nicht untergehen und Deutschland und die restlichen EU-Länder werden auch in Zukunft mit den Briten Geschäfte betreiben. Fakt ist: weder Deutschlands wichtigster Handelspartner USA noch unser drittwichtigster Handelspartner China sowie die meisten Länder der Erde sind nicht Mitglied der EU und dennoch treiben wir als Exportweltmeister offensichtlich äußerst fleißig und erfolgreich Handel mit ihnen. Dennoch könnten Deutschland und die EU am Ende als die großen Verlierer dastehen - durch einen finanziellen Schaden als auch im Ansehen. War der Brexit doch der Anfang vom Ende der EU? Die nächsten Jahre werden es zeigen.

 

Die beiden Bestsellerautoren, Ökonomen, Querdenker, Redner und Honorarberater Matthias Weik und Marc Friedrich schrieben vier Bücher:

Der größte Raubzug der Geschichte – warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden“. Es war das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2013.

Der Crash ist die Lösung – Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten“.

Es war das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2014.

Kapitalfehler - Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen“

Sonst knallt´s!: Warum wir Wirtschaft und Politik radikal neu denken müssen“ das sie gemeinsam mit Götz Werner (Gründer des Unternehmens dm-drogerie markt) geschrieben haben, erschienen

Weitere Informationen über die Autoren finden Sie unter:

friedrich-weik.de  

facebook.com/friedrichundweik

twitter.com/FRIEDRICH_WEIK 

https://twitter.com/marcfriedrich7

https://www.youtube.com/friedrichweik 

https://www.instagram.com/friedrich_weik/

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Dennoch sprinten Großbritannien, die Europäischen Union (EU) und insbesondere Deutschland mit großen Schritten auf ein äußerst kostspieliges Desaster für uns Steuerzahler und die Wirtschaft zu. Im britischen Parlament regiert das Chaos.“ ...

Ist es da etwa nicht zu begrüßen, dass die Vorbereitungen für ungeordneten Übergang auf Höchsttouren laufen???
https://freie-presse.net/brexit-vorbereitungen-uebergang-hoechsttouren/

Auch ich bin der festen Meinung:

Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!!!

Gravatar: Wolfgang Brugger

Es ist klar, dass die EU einen weichen Brexit verhindern will, um ein Exempel zu statuieren. Aber auf welchen Phantasien beruht diese Strategie?
Elmar Brok hat ausgeplaudert, was dahinter steckt. Er warnte das UK, im Falle eines harten Brexits würde die Firmen aus UK abwandern, die für die EU produzieren, weil die EU den größere Markt bietet. Genau das bezweckt die EU. UK wird Gegenmaßnahmen ergreifen. Z. B. ein Freihandelsabkommen mit den USA, das die EU nicht bekommt.
Das andere Ziel besteht in der Stiftung von Konflikten im UK. Wird ja offen ausgesprochen, dass Nordirland und Schottland sich quasi für einen Verbleib in der EU statt im UK ausgesprochen hätten. Man will eine EU Außengrenze quer durch UK ziehen. Eine „geschlossene“ Grenze in Irland würde den nordirischen Konflikt wieder aufleben lassen, wird behauptet. Das Gegenteil ist der Fall. Die irischen Nationalisten möchten als ersten Schritt eine „offene Grenze“, sprich wirtschaftliche Separation von UK und als zweiten Schritt die Vereinigung mit Irland. Ein Sonderstatus für Nordirland würde also allen Kräften Auftrieb geben, die immer noch eine Vereinigung Irlands anstreben und entgegen anderen Behauptungen die Wahrscheinlichkeit eines neuen Bürgerkriegs erhöhen! Unter Missachtung von territorialen Integrität und Nichteinmischung in innere Angelegenheiten will die EU das United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland erpressen, entweder ganz in der Zollunion zu bleiben oder für Nordirland einen Sonderstatus zu akzeptieren. Intendiert die EU tatsächlich Unruhen? In diesem Zusammenhang gibt der Ausbruch der Bürgerkriege in Jugoslawien und der Ukraine im Zusammenhang mit angestrebten EU-Mitgliedschaften und die Parteinahme der EU zu denken ohne Rücksicht auf die Gefahr eines ausufernden Kriegs. Die EU schreckt also von nichts zurück. Letztlich strebt die EU auch die Abspaltung Schottlands an.
Hört sich an wie eine Verschwörungstheorie, beruht aber eben auf den o. g. Fakten und Aussagen. Der Plan wird nicht gelingen. Aber von Leuten wie Juncker, Schulz und Brok ist nicht besseres zu erwarten. Und seien wir mal ehrlich. Merkel hat das Pulver auch nicht erfunden!

Gravatar: Marc Hofmann

So ein Schwachsinn...es gibt KEINEN ungeregelten oder geregelten Austritt....Austritt ist Austritt!
Nach einen Austritt kann man erst wieder neu verhandeln....was dieser Deal ist, ist nichts anderes als England über die Hintertür in der EU zu halten. Es is ein politischer und kein wirtschaftlicher Deal. Ein Deal, der England politisch an die EU ketten soll. England wird nach dem Brexit erst entscheiden ob es einen Zoll erhebt...und die EU...die kann jetzt schon entscheiden, ob diese einen Zoll auf englische Produkte erhebt...bei Ein und Ausfuhr. Dazu braucht es KEINEN DEAL. Jeder bestimmt seine Regeln nach dem Brexit selber. Aus diesen Grund will doch auch England aus der EU austretten...England will seine Selbstbestimmung/Eigenverantwortung wieder von der EU/Brüssel zurück...nach England/London bringen!

Gravatar: sigmund westerwick

Unfähigkeit pur

Insbesondere Merkel will England dafür abstrafen, dass es die beste EU aller Zeiten verlassen will, und dass Merkel durch ihre Einwanderungspolitik den Brexit erst hervorgerufen hat, ist dabei nur eine Randnotiz der Geschichte.
Premierministerin May agiert ähnlich unfähig wie Merkel, die Summe aller Forderungen, insbesondere nach einem Austritt aus der EU, aber keine EU-Aussengrenze in Nordirland bei gleichzeitigem Verbleib Nordirlands im englischen Königreich, ist nicht nur die QUadratur des Kreises, es ist schlichtweg nicht möglich.
Und so mutiert Theresa May zu einer besser bezahlten Postbotin für unverständliche oder nicht erreichbare Verhandlungspositionen, und Markel schaut zu wie die EU links oben auseinander fliegt.

Man kann nur hoffen, dass es EU-Beitrittskandidaten eine Lehre sein wird, und den derzeitigen Miotgliedern mag es eine Erinnerung sein, bei der nächsten Europawahl lieber nicht für noch mehr EU zu stimmen, das was wir derzeit haben ist schon schlimm genug.

Gravatar: karlheinz gampe

Hirnlose Experten und ihre Prophetzeihung vom Untergang Englands. Dieselben irren Hornochsen haben doch auch den Untergang Amerikas prophezeit, wenn Trump Präsident werden sollte. Nun ist der hochkompetente Trump Präsident und Amerika zieht die ganze Welt mit im Trump- Boom. Wer auf akademische Idioten hört, der ist verloren. Man schaue sich nur unsere Grünen an, jeder ein roter Umweltexperte oder doch eher ein Trottel?

Gravatar: Aufbruch

Die Schuld am Brexit tragen die EU und Deutschland. Die EU zeigt sich unfähig, ihre verkrusteten Strukturen zu reformieren, Sie bleibt stur bei ihrer Linie, die nicht nur GB abschreckt, sondern auch einige anderen Staaten in Osteuropa. Das Mehrheitsvotum der Briten stört Obereuropäer nicht. Die EU setzt allers daran, den Mehrheitswillen der britischen Bürger zu torpedieren, statt in sich zu gehen und endlich die notwendigen Reformen einzuleiten. Damit könnte sie auch die Briten in der EU halten. Aber nein, wer die EU verlassen will, wird erschossen. Hatten wir sowas nicht auch schon mal auf deutschem Boden?

Was sich da bei den Brexit-Verhandlungen abspielt, ist exemplarisch für die vorgesehene Destabilisierung ganz Europas. Welche Kräfte dahinter stehen, ist gar nicht so schwer zu erraten. Die Flutung des Kontinents mit mit Migranten zur Überziehung Europas mit einem zerstörerischen Multikulturakismus ist doch ausgemachte Sache. Die Äußerungen maßgeblicher Leute bei den transatlantischen Strippenziehern sind so eindeutig, dass man diesen Vermutungen auch keine Verschwörungstheorien unterstellen kann, wie das immer wieder gemacht wird. Wenn Frans Timmermanns Kommissionspräsident werden sollte, steht einer der radikalsten Umvolker an der Spitze der EU. Ist es da ein Wunder, wenn die Zentrifugalkräfte immer stärker werden und immer mehr Staaten der EU den Rücken kehren wollen? Die Losung sollte hier in der Tat sein, lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

Gravatar: rasch65

Soweit ich mich noch erinnern kann, hatten wir doch, vor der versiftfaschistischen EU, eine wirtschaftliche Vereinigung, die sich EWG nannte.
Wurde da nicht auch schon wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den europäischen Ländern, mit freien Handel und ohne Zölle vertraglich beschlossen ?
Normal wäre es doch, wenn jetzt England aus dieser Faschisten-EU austritt und hoffentlich werden es noch mehr, dass der Vertrag wieder auf EWG-Niveau zurück gefahren wird.
Gegen eine wirtschaftliche Union hätte niemand etwas einzuwenden.
Warum wird das nicht so gemacht ? ....... weil die Faschistensau in Berlin, dass nicht so will !
Sie hat die Macht, durch unser sauer verdientes Geld, nicht durch Ihre Verratspolitik, Millionen von Menschen, dass Leben zur Hölle zu machen. In Deutschland hat Sie das schon erreicht, nun ist sie dabei, dass in England zu wiederholen.
Aber der Engländer hat wenigstens noch einen Funken Ehre und Stolz in seinem Leib, was den Deutschen zu
87 % abhanden gekommen ist.
Unser verdammte Bückling-Volk hat nichts anderes verdient, als zu leiden.
Nur Schade, dass auch die Bürger darunter leiden müssen, die die Hexe des Grauens seit Jahren bekämpfen.

Gravatar: Hermann

Wären doch statt England die Südländer ausgetreten.
Spanien, Griechenland, Italien, von anderen Länder die
nun auch zur EU gehören und uns nur eine Menge Geld
kosten mal ganz zu schweigen.
Mich gehen diese Länder nichts an. Keinen Bezug dazu.
Auch keine Sprachkenntnisse. Uns verbindet nichts.
Noch nicht mal Urlaub.

Trotzdem gehört England zu Europa. Trotzdem stehen
uns die Engländer mental und kulturell näher als viele
andere Staaten der so genannten EU. Und English spreche ich auch.

Gravatar: Gast

@ Herrn Brugger

Genau so ist es. Es geht darum, ein Exempel zu statuieren und die Integrität des Vereinigten Königreichs zu zerstören.

Nun, das wird ziemlich teuer für die Untertanen der EUSSR in Schlandistan, übrigens meldet dort der Kern der Industrie, der Automobilbau, den dritten Monat in Folge einen Produktionsrückgang um 20 %.
https://www.querschuesse.de/deutschland-pkw-produktion-januar-2019/
Nach dem Brexit darf man da nochmal mindestens 10% drauflegen. Oder für Grünrotschwarzidioten im Klartext: Massenentlassungen stehen an. Womit die Spendierhosen Schlandistans in Zukunft ziemlich eng werden. Aber nitschewo, was macht das schon und wenn alles in Scherben fällt.
Für GB sieht es weit besser aus: Auf Donald wird Verlaß sein und Industrie, die den Namen verdient, gibt es da schon lange nicht mehr. Der Aufmerksame erinnert sich vielleicht, daß unser Bösewicht für USA jüngst den diplomatischen Status der EU aufgehoben hat. Das heißt nichts anderes, als daß er mit einer EU keine rechtskräftigen Verträge mehr abschließt. Hat der Alk in Brüssel und seine Satrappen nur nicht begriffen. Uiuiui- das wird ungemütlich. Weil ihn ja auch noch Nord stream 2 sehr stört.
Und daß DIE Finanzzentren der Welt an der Wallstreet und in der City of Londen liegen, haben unsere EU-Deppen anscheinend auch nicht kapiert. SIE werden Bittgänge nach London antreten, nicht andersrum!

Alles in allem wäre ein Brutalo-Brexit sehr zu begrüßen. Nachdem Ödipussy in Paris plötzlich gar nicht mehr so sehr seine Übermutti liebt und sich wie ein verzogenes Blag mit den Italienern überworfen hat, überhaupt nur noch Streit und Zwietracht herrschen, stehen die Chancen nicht schlecht, daß die EUSSR mit einem Knall auseinanderfliegt. Spätestens, wenn Salvini nochmal dreist einen drauflegt. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

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