Ende des Verbrennungsmotors führt zu Verlust von Arbeitsplätzen

Bosch erwägt Schließung der Produktion in München

Der Technologiekonzern und Automobilzulieferer Bosch prüft zurzeit die Schließung des Werkes in München. Grund sei die Tendenz zu E-Mobilität.

Mac105, Public domain, via Wikimedia Commons, Ausschnitt
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In Deutschland stellt die Autoindustrie einen der wichtigsten Industriezweige. Von ihm abhängig und mit ihm verbunden sind unzählige Zulieferer, von denen einige selbst Unternehmen von Weltrang sind. Noch. Denn der Wandel in der Automobilbranche wird auch sie betreffen.

Wie »n-tv« berichtete, stellt der Autozulieferer Bosch Standorte infrage und prüft die Schließung des Werks in München. Grund sei der Wandel vom Verbrenner zum Elektro-Antrieb, heißt es. Dies führe zu »erheblichen Überkapazitäten und damit zu einem hohen Anpassungsbedarf«.

Auch im thüringischen Arnstadt werden höchstwahrscheinlich Arbeitsplätze abgebaut. Das Werk in Göttingen soll verkauft werden, wie das »Handelsblatt« berichtete. Das Unternehmen spricht von einem »historischen Härtetest«.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Jüppchen

Na prima: endlich ein Grund, die gesamte Produktion ins billigere Ausland zu verlagern, wo Autos mit Verbrennungsmotoren noch lange fahren werden..Hier können dann die arbeitslosen Arbeiter hoffen, daß die Sozialkassen noch ein paar Jährchen durchhalten, bevor der schäbige Rest unter durchsetzungsfähigeren Gruppen verteilt wird. Ihre Sparkonten sind dann auch nichts mehr wert und die Rente kann man sich ins Haar schmieren.
Läuft doch alles super im besten Deutschland, das es je gab! Nur wollen muß man!

Gravatar: Karl Dehmel

Die Zukunft gehört m.M.n. der Brennstoffzelle. Autos welche damit ausgerüstet sind haben eine wesentlich höhere Reichweite als normale Elektroautos.
Einfach mal nach Hr.Gumpert und Brennstoffzelle suchen. Es gab da mal einen sehr informativen Beitrag im Bayrischen Rundfunk.

Gravatar: Roland Brehm

Paradoxum Germanium :
Je größer der Schaden den diese Idioten anrichten, um so größer die Anerkennung in der Bevölkerung. Die BTW wird die Dummheit des Schlafmichelvolkes eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Gravatar: Theo A.

Wahnsinn ist das. Die Leute mit weggeschwemmten Häusern in Ahrweiler sollten mal überlegen, vielleicht auch alle, ob sie tatsächlich in einer "ortsfesten" Wohnung, die beitragspflichtig ist, wohnen/gewohnt haben. So ortsfest sind Häuser und Wohnungen offensichtlich nicht. Gebühren sollte man zurückverlangen.

Gravatar: Heinz Becker

Und die Deutschen haben es so gewollt, und sie werden am 26.9. wieder die wählen, die nichts Gutes für das Land im Sinn haben. Solange sich dieses Volk von den Grünen und dem "Merkel-Regime" Alles bieten lässt, wird sich nichts ändern.

Gravatar: Schnully

Ich kann nur hoffen das die Tendenz zu E Mobilität an Tatsachen scheitern wird und endlich eine echte Nutzen-Kostenrechnung der E Moblität erstellt wird . Wie auch die Garantie unserer Mobilität bei Entfernungen die keinem Test stand hält . Beispiel wäre z.B. die Zuverlässigkeit der E Fahrzeuge unserer Post AG im Winter sowie die E Busflotte einiger Gemeinden . Das befüllen an Ladestationen in einigen Bundesländern ist schon jetzt bei KM Rechen-Nutzung teuerer , als mit modernen Dieselfahrzeugen , aber daran arbeitet ja die Regierung bereits um neben den höchsten Strompreisen auch die höchsten Kraftstoffpreise zu erzeugen

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