»Katholische Kirche, wohin gehst du?«

Bischof Schneider: Ein Papst der Verwirrung stifte, exkommuniziere sich selber

»Das unvergängliche Charisma der Wahrheit und des Glaubens wurde durch göttliche Macht Petrus und seinen Nachfolgern auf dem Thron anvertraut, damit sie ihr hochwürdiges Amt für das Heil der Seelen ausüben können«, erklärte Bischof Athanasius Schneider bei einer Tagung in Rom.

Foto: katholisches.info
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„Das unvergängliche Charisma der Wahrheit und des Glaubens wurde durch göttliche Macht Petrus und seinen Nachfolgern auf dem Thron anvertraut, damit sie ihr hochwürdiges Amt für das Heil der Seelen ausüben können,“ erklärte Bischof Athanasius Schneider von Astana, Kasachstan bei einer Tagung in Rom.

 

Das Symposium setzte sich mit der momentan herrschenden Konfusion in der Kirche auseinander und tagte unter dem Motto: „Katholische Kirche, wohin gehst du?“.

 

Jahrhunderte lang haben die Päpste gelobt „nichts von der empfangenen Tradition zu verändern,“ sondern die Kirche in der Wahrheit zu leiten.

 

Bischof Schneider zitierte dementsprechend einen Eid, den viele Päpste der Vergangenheit abgelegt haben, in dem sich der Papst verpflichtet die Wahrheit zu verkünden, oder sich eine „Exkommunikation“ zuzuziehen, sollte man „irgendetwas [einführen], das der evangelischen Tradition und der Reinheit des rechtmäßigen Glaubens und der christlichen Religion“ entgegen gehe.

 

Der genannte Eid geht auf Papst Leo III. des Jahres 800 zurück und wurde von jedem Papst bis Paul VI. 1978 bei der Krönungszeremonie geschworen. Er ist zu finden im „Liber Diurnus Romanorum Pontificium“, einer Sammlung von Schriften der päpstlichen Verwaltung Roms des 11. Jahrhunderts.

 

Heute werde der Eid nicht mehr von den Päpsten abgelegt, der Inhalt binde aber weiterhin, so Schneider.

 

Durch „unklare“ Lehren von römischen Päpsten habe der Satan in seltenen Fällen der Geschichte eine „zeitweilige Sonnenfinsternis des päpstlichen Lehramtes erwirkt“, und dadurch eine „vorübergehende Situation der doktrinellen Verwirrung im Leben der Kirche gestiftet.“

 

Papst Franziskus habe mit seiner Unklarheit in den moralischen Lehren die Ehe betreffend eine solche Unklarheit gestiftet, war der klare Konsens aller Sprecher der Konferenz, unter ihnen die Kardinäle Burke und Brandmüller.

 

Fehlende Antworten auf formulierte Fragen an Franziskus – die sogenannten „dubia“ von vier Kardinälen – ließen die Mehrdeutigkeit weiter bestehen.

 

In seiner Ansprache (in englischer Übersetzung hier) zitierte Schneider Päpste, Märtyrer und Vatikan-Dokumente, die den Papstthron als „Kathedra der Wahrheit“ darstellten und verteidigten.

 

Der Papst habe als Nachfolger des hl. Petrus, des ersten Papstes, die „Kathedra der Wahrheit par excellence inne“, die Einheit stifte und den Felsen darstelle auf dem die Kirche gegründet sei, so Schneider.

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

… „Bischof Schneider zitierte dementsprechend einen Eid, den viele Päpste der Vergangenheit abgelegt haben, in dem sich der Papst verpflichtet die Wahrheit zu verkünden, oder sich eine „Exkommunikation“ zuzuziehen, sollte man „irgendetwas [einführen], das der evangelischen Tradition und der Reinheit des rechtmäßigen Glaubens und der christlichen Religion“ entgegen gehe.“ …

Da sich der Franzi offensichtlich vom Letzteren leiten lässt:

Wäre es nun nicht angebracht, wenn die Göttin ihren kommunistischen Stellvertreter http://www.hobbysblog.info/article/6819/209696/
sofort seines Amtes enthebt, die katholische Kirche der Protestantischen angliedert und im Nachhinein auch diesen Hokuspokus verbietet – um sich dann endlich ausleben zu können???

Gravatar: A. Pernath

Die Ver(w)irrung der katholischen Kirche führt zu Ratlosigkeit unter den Gläubigen. Mutter Ecclesia war fast zweitausend Jahre lang ein Garant für spirituelle Beständigkei und für Trost in allen Lebenslagen. Der Parrer als Seelsorger war das, was heute hochbezahlte Psychotherapeuten sind und oft sogar erfolgreicher.
Dieses Vakuum gilt es wieder zu füllen. Gegen die Anhänger des primitiven Eroberungsprogramms "Islam" kommt man nur an, wenn man entschlossen hinter einem Gegenentwurf steht. Dieser Gegenentwurf war bisher das Christentum und dieses ist einerseits zu reiner Folklore verkommen, an höchster Stelle auf ein debiles "alle sollen sich liebhaben" reduziert.
Der Passus der Religionsfreiheit im Grundgesetz muß aufgehoben werden: keinerlei Zuwendungen mehr an irgendwelche Gemeinschaften, die sich "Religion" nennen, so wie es die Kirchen damals unter Adolf ausgehandelt hatten. Schon damals hatten sie sich dem Zeitgeist prostituiert.
Keine öffentliche Ausübung ritueller Handlungen mehr, kein demonstratives Tragen von Kopftüchern. Wir leben in schließlich in einem modernen, säkularen Staat. Wem's nicht paßt, der kann diesen Staat ungehindert verlassen.

Aber es muß eine Erneuerung her, eine Rückbesinnung auf die Zehn Gebote und auf die Lehre Jesu. Damit kann jeder moralisch empfindende Mensch etwas anfangen und darauf kann man die Christen und Atheisten unter uns einschwören. Vor allem muß das 2. Vatikanische Konzil als (gutgemeinter) Fehler erkannt und annulliert werden, denn damals wurde im Reformeifer das Kind mit dem Bade ausgeschüttet.

Gravatar: Joachim Datko

Die Menschen werden von der römisch-katholischen Kirche belogen!

Um zur Klarheit beizutragen:

Es gibt weder den abrahamitischen Gott (die Gottesvorstellung der Juden, Christen und Mohammedaner), noch "Satan", noch hat es den angeblich wundertätigen Wanderprediger gegeben.

Es handelt sich beim Christentum um eine Lügengeschichte.

Joachim Datko - Physiker, Philosoph

Gravatar: Carolus

Kardinal Burke ging noch weiter:
https://philosophia-perennis.com/2018/04/15/franziskus-muss-weg-kardinaele-fordern-den-papst-aus-der-kirche-auszuschliessen/:
... Nach einer Pause fuhr Burke fort und zitierte schließlich den heiligen Paulus: Und wenn wir selbst oder ein Engel vom Himmel etwas anderes als das verkünden würden, was euch verkündet worden ist,
„anathema sit“. Tobender Applaus.“
„Anathema sit“, das heißt so viel wie: Papst Franziskus soll aus der Kirche ausgeschlossen werden.
Das dürfte es in der katholischen Kirche schon lange nicht mehr gegeben haben, dass ein Kardinal der Kirche, der zudem bei den einflussreichen US-Katholiken in sehr hohem Ansehen steht, im Schatten des Petersdoms dazu auffordert, den Papst wegen seiner Irrlehren aus der Kirche auszuschließen. ...

Gravatar: Thomas Waibel

Die Lehren von Bergoglio sind nicht unklar, sondern klare Irrlehren.
Daraus resultiert, daß dieser Bergoglio nicht Papst sein kann, etwas was Schneider, der kein wahrer Katholik, sondern ein moderater Modernist ist, nicht erkennt oder nicht sagt.

Gravatar: Thomas Waibel

Carolus 20.04.2018 - 16:51

Jemand, der gegen den Glauben verstößt, wie der Marxist Bergoglio, muß nicht aus der Kirche ausgeschlossen werden, sondern ist automatisch exkommuniziert und kann kein Papst sein.

Das scheint Burke nicht zu wissen oder er sagt es nicht.

Gravatar: Lutz Schnelle

# Datke

Zur Klarheit tragen Sie nun gerade nicht bei. Physik und Philosophie sind auf Beweisen gegründet und nicht auf Behauptungen.
Wer behauptet, muß auch beweisen. Also bitte?

Gravatar: Lutz Schnelle

Sternentagebücher: Ein verknüpftes und grundsätzliches Argument gegen die Lichtgeschwindigkeit: Die Astrophysik selber behauptet, wir sähen nur das Licht der Sonne. Die Sonne selber stehe wegen der LG schon 8 Minuten weiter. - Brisant ist, daß Wissenschaftler zugeben, die Sonne nie gesehen zu haben? Und uns fällt schon hier ein Lichtbogen auf, den die Sonne und alle Planeten und Sterne hinter sich herziehen sollten.
Anders herum: kann die NASA die Entfernung zur Sonne mit einem Teleskop verkürzen, sagen wir um 3 Minuten? Theoretisch Ja, praktisch Nein.
Um einen Planeten am Firmament zu finden, holen sich Astronomen und Laien Azimut und Stundenwinkel aus denselben Ephemeriden. Stellen wir uns vor, der Hobby-Astronom benutzt ein 20 cm Reflektor-Teleskop und der Astronom eines mit 10 Metern.
Um die Brüchigkeit der LG deutlich zu machen, bietet sich der Pluto wegen seiner Entfernung an. Seine Bahn ist exzentrisch, aber im Mittel steht der Pluto wegen der Erddrehung 6 Stunden weiter auf der Ekliptik als wir ihn am Firmament beobachten, das sind 90 Grad! Wir beobachten vorne und der Pluto steht rechts!? Was heißt: auch der Astronom hat den Pluto nie direkt sehen können, sondern nur das Ende des Lichtbogens. Und um die Kurve gucken kann niemand. Vielleicht sollte der Astronom mit dem Super-Reflektor dem Lichtbogen ein Stück weit folgen können? D.h. Azimut und Stundenwinkel sollten sich bei unterschiedlichen Spiegeln deutlich unterscheiden. - Das ist ein einfacher Beweis gegen die Lichtgeschwindigkeit.
Eine Entfernung ist immer der Abstand zwischen zwei Punkten - die Astrophysik setzt mit der LG ihre Meßmethoden damit selber außer Kraft, die sie zur Entfernungsbestimmung angewendet hat - Triangulation, oder trigonometrische Paralaxe! Die LG verhindert wegen des - vermeintlich - bogenförmigen Lichtwurfs aber eine trigonometrische Messung und umgekehrt die Trigonomie die LG!
Die LG ist das Fundament der Relativitätstheorie aller Physik. Einstein spricht dem Menschen damit den "Raumblick" ab. Mit LG könnten wir nämlich nicht erkennen, welches Objekt vor und welches hinter dem anderen steht. Aber wir können es erkennen.
Ich weiß nicht, was die Physiker da in ihrer Nebelkammer untersuchen, aber da die Lichtgeschwindigkeit sich als Behauptung entpuppt, kann es auch keine Unschärfe, Raumzeit, Raumkrümmung, kein Zwillings-Paradox, keinen Urknall geben und gegeben haben. Die Relativitätstheorie ist das gesuchte Schwarze Loch, in dem das Licht verschwindet.

Die Physik operiert wie die Mathematik mit Grundannahmen, die sie nicht hinterfragen kann. Sie beobachtet und faßt das Beobachtete in mathematische Modelle. Und diese Modelle sind nicht miteinander vereinbar und an den Rändern tun sie wiedern, was sie wollen.

Wir wissen daher nicht, wie weit die Sonne entfernt ist. Ohne LG jedenfalls rückt sie erheblich näher heran.

Die Wissenschaft ist ein Glaubensmodell, abstrakt, ungeeignet, die Welt zu erklären. Es stützt sich imer auf Behauptungen, die anderen Behauptungen erklären sollen.
Die Welt erklären kann nur eine Naturphilosophie. Mit Blick auf die Beahuptungen der Wissenschaft ist es genauso wahrscheinlich, daß die Welt von Riesen gebaut worden ist.

Mit dem Urknall z.B. entsteht ein Paradox. Die Logik sagt, daß das Teil im Inneren des Systems niemals das ganze erklären kann. Hier spielt sich das Teil aber auf, als wäre es Gott. Was weiß die Unruhe vom Sinn einer Uhr? Den kennt nur der Uhrmacher.

Im Weltraum herrscht ein Vakuum, im Raumschiff dagegen Druckverhältnisse wie auf der Erde. Darum würde beim Öffnen einer Luke das Vakuum in wenigen Sekunden sämtliche Luft aus dem Raumschiff saugen. Warum saugt es nicht die Atmosphäre der Erde ab?

Das soll den Papst nicht entschuldigen, nur die Physik vom Kopf auf die Füße stellen und - zum Denken anregen.

Gravatar: Hans Kolpak

Weil die Zeit drängt, wurde der jetzige Papst vorzeitig gewählt. Diogenes Lampe: "Das geht nicht nur hoch bis in die Königshäuser - das erste Opfer war Papst Benedikt XVI. selbst. Die Folgen sind Machtkämpfe zwischen diesen Beharrungskräften (Malteser) und den Reformkräften (Jesuiten)."

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