Angriffe auf Heidentum vom Vatikan als »kulturelle Intoleranz« verurteilt

Bischof Schneider: Ein neues »goldenes Kalb« wird in der Kirche verehrt

»Synkretismus und Heidentum sind wie Gifte, die in die Adern des mystischen Leibes Christi, der Kirche, eindringen.« erklärt der Weihbischof von Astana, Kasachstan in einem offenen Brief.

Foto: Monegasque2 [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons / Ausschnitt
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Bischof Athanasius Schneider hat einen offenen Brief auf LifeSiteNews veröffentlicht, indem er die heidnischen Elemente kritisiert, die während der Amazonas-Synode in die Kirche eingedrungen sind. Kath.net hat diesen englischen Brief ins Deutsche Übertragen. Wir übernehmen die deutsche Übersetzung von kath.net hier.

1. »Du sollst neben mir keine anderen Götter haben«, sagt Gott der Herr als erstes Gebot (Ex 20,3). Dieser Befehl, der ursprünglich Moses und dem hebräischen Volk übergeben wurde, bleibt für alle Menschen und alle Zeiten gültig, wie Gott uns sagt: »Du sollst dir kein Götzenbilder machen und keine Gestalt von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. Du sollst dich nicht vor ihnen niederwerfen und ihnen nicht dienen.« (Ex 20,4-5). Unser Herr Jesus Christus hat dieses Gebot vollkommen eingehalten. Als ihm die Reiche dieser Welt angeboten wurden, wenn er sich nur dem Teufel beugen würde, antwortete Jesus: »Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen.« (Mt 4,10; Dt 6,13-14). Das Vorbild Christi ist daher von größter Bedeutung für alle Menschen, die »den wahren Gott und das ewige Leben« wollen. Der heilige Apostel Johannes ermahnt uns: »Meine Kinder, hütet euch vor den Götzen!« (1 Joh 5,20-21).

In unserer Zeit hat diese Botschaft eine besondere Bedeutung, denn Synkretismus und Heidentum sind wie Gifte, die in die Adern des mystischen Leibes Christi, der Kirche, eindringen. Als Nachfolger der Apostel, die mit der Sorge um die Herde Gottes betraut sind, kann ich angesichts dieser offensichtlichen Verletzung des heiligen Willens Gottes und der katastrophalen Folgen für die einzelnen Seelen, für die Kirche als Ganzes und für die gesamte Menschheit. Deshalb schreibe ich diese Botschaft mit großer Liebe für die Seelen meiner Brüder und Schwestern.

2. Am 4. Oktober 2019, am Vorabend der Amazonas-Synode, fand in Anwesenheit von Papst Franziskus und mehrerer Bischöfe und Kardinäle eine religiöse Zeremonie in den Vatikanischen Gärten statt, die teilweise von Schamanen geleitet wurde und in der symbolische Gegenstände benutzt wurden; nämlich eine Holzskulptur einer unbekleideten schwangeren Frau. Diese Darstellungen sind bekannt und gehören zu indigenen Ritualen der amazonischen Stämme, insbesondere zur Verehrung der sogenannten Mutter Erde, der Pachamama. In den folgenden Tagen wurden die hölzernen nackten Frauenfiguren auch im Petersdom vor dem Grab des heiligen Petrus verehrt. Papst Franziskus begrüßte auch zwei Bischöfe, die das Pachamama-Objekt auf ihren Schultern trugen und es in einer Prozession in den Synodalsaal brachten, wo es an einem Ehrenplatz untergebracht war. Pachamama-Statuen wurden auch in der Kirche Santa Maria in Traspontina aufgestellt.

Als Reaktion auf Aufforderungen der katholischen Gläubigen in Bezug auf diese Riten und die Verwendung dieser Statuen haben die Sprecher des Vatikans und Mitglieder der Komitees der Amazonas-Synode den offensichtlichen religiösen synkretistischen Charakter der Statuen herunterspielt oder geleugnet. Ihre Antworten waren jedoch ausweichend und widersprüchlich, es handelte sich um intellektuelle Akrobatik und Verleugnung offensichtlicher Beweise.

Das amerikanische Unternehmen für visuelle Medien »Getty Images« machte ein offizielles Pressefoto dieses Rituals mit dieser Beschreibung: »Papst Franziskus und Kardinal Cláudio Hummes, emeritierter Erzbischof von São Paulo, Präsident des kirchlichen Panamazonien-Netzwerkes Repam (REPAM), stehen vor einer Statue, die Pachamama (Mutter Erde) darstellt.« Pfr. Paulo Suess, Teilnehmer der Amazonas-Synode, ließ keinen Zweifel am heidnischen Charakter der Zeremonien mit den Holzbildern in den Vatikanischen Gärten und wagte es sogar, heidnische Riten willkommen zu heißen. Er sagte: »Auch wenn dies ein heidnischer Ritus war, so ist es doch eine heidnische Anbetung Gottes. Man kann das Heidentum nicht einfach als Nichts abtun« (17. Oktober, Interview mit den „Vatican News“). In einer offiziellen Erklärung verurteilte das kirchliche Panamazonien-Netzwerk Repam (REPAM) am 21. Oktober die Heldentat der Gentlemen, die die Holzbilder in einem Akt der „religiösen Intoleranz“ in den Tiber geworfen hatten. Sie entlarvten damit die Lügen und Tricks, womit sie den religiösen Charakter der verehrten Holzbilder verleugneten. Eine Freiwillige der Karmeliterkirche Santa Maria in Traspontina, in der die Holzstatuen ausgestellt waren, bestätigte diese Aussage und sagten: „Die [geschnitzte] Mutter, die ich aus Brasilien mitgebracht habe… das war in der Prozession, na ja, wir haben sie aus Brasilien mitgebracht. Es wurde von einem einheimischen Künstler gemacht, wir hatten ihn um ein Kunstwerk gebeten, in dem all diese Verbindung zwischen Mutter Erde, Frauen und dem weiblichen Aspekt Gottes symbolisiert sollte [und zeigt], dass Gott derjenige ist, der das Leben schützt und nährt“, sagte sie und nannte es sowohl ein Symbol für „Mutter Erde“ als auch für „Pachamama“.

Objektive Quellen weisen darauf hin, dass die Pachamama ein Gegenstand der Verehrung ist, eine Göttin, der einige Bolivianer Lamas opfern, eine Erdgottheit, die von einigen Peruanern verehrt wird und die auf heidnischen Inka-Überzeugungen und -Praktiken beruht.

3. Katholiken können weder heidnische Verehrung noch einen Synkretismus zwischen heidnischen Überzeugungen und Praktiken und denen der katholischen Kirche akzeptieren. Verehrungsakte, bei denen ein Licht entzündet wird, man sich verbeugt, niederwirft oder sich sehr tief verbeugt bis zur Erde verbeugt und vor einer unbekleideten weiblichen Statue tanzt, die weder die Muttergottes noch eine Heilige der Kirche darstellt, verletzen die ersten Gebote Gottes: „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben“, und das ausdrückliche Verbot Gottes, der befiehlt: „Wenn du die Augen zum Himmel erhebst und das ganze Himmelsheer siehst, die Sonne, den Mond und die Sterne, dann lass dich nicht verführen! Du sollst dich nicht vor ihnen niederwerfen und ihnen nicht dienen. Der HERR, dein Gott, hat sie allen Völkern unter dem ganzen Himmel zugewiesen.“ (Dt 4,19) und: „Ihr sollt euch keine Götzen machen, euch weder ein Gottesbild noch ein Steinmal aufstellen und in eurem Land keine Steine mit Bildwerken aufrichten, um euch vor ihnen niederzuwerfen; denn ich bin der HERR, euer Gott.“ (Lev 26,1)

Die Apostel untersagten auch die geringsten Andeutungen oder Unklarheiten in Bezug auf Akte der Verehrung von Götzen: „Wie verträgt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern?“ (2. Kor 6,15-16) und „Flieht vor dem Götzendienst.“ (1. Kor 10,14) „Die Dinge, die die Heiden opfern, opfern sie den Teufeln und nicht Gott. Und ich will jedoch nicht, dass ihr Gemeinschaft mit den Teufeln habt. Ihr könnt nicht den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der Teufel: Sie können nicht am Tisch des Herrn und am Tisch der Teufel teilhaben. Oder wollen wir die Eifersucht des Herrn wecken? Sind wir stärker als er?“(1. Kor 10, 21-22).

Ohne Zweifel würde der heilige Paulus allen, die aktiv an der Verehrung der Pachamama-Statuen mitgewirkt haben, die materielle oder schöpferische Dinge symbolisieren, sagen: „Wie aber könnt ihr jetzt, da ihr Gott erkannt habt, mehr noch von Gott erkannt worden seid, wieder zu den schwachen und armseligen Elementarmächten zurückkehren? Warum wollt ihr von Neuem ihre Sklaven werden?“ (Gal 4,9). In der Tat verehrten die Heiden die Elemente, als wären sie Lebewesen. Und wenn der heilige Paulus die synkretistischen oder zumindest höchst zweideutigen religiösen Handlungen in den Vatikanischen Gärten, im Petersdom und in der Kirche Santa Maria in Traspontina beobachtet, würde er sagen: „Sie beteten das Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers – gepriesen ist er in Ewigkeit“ (Röm 1,25).

Alle wahren Katholiken, die immer noch den Geist der Apostel und der christlichen Märtyrer haben, sollten über die heidnischen Zeremonien in der Ewigen Stadt Rom weinen und die Worte des Psalms 79: 1 paraphrasierend zitieren: „O Gott, Völker sind eingedrungen in dein Erbe, sie haben deinen heiligen Stadt Rom entweiht, sie legten Rom in Trümmer.“

4. Die ununterbrochene Tradition der Kirche vermied die geringsten Unklarheiten oder Kollaborationen mit götzendienenden Handlungen. Die Erklärungen der vatikanischen Sprecher und der mit der Amazonas-Synode verbundenen Personen, um die religiöse Verehrung der Holzfigur einer schwangeren nackten Frau zu rechtfertigen, waren den Argumenten der Heiden zur Zeit der Väter sehr ähnlich der Kirche, wie sie von St. Athanasius berichtet wurden. Der heilige Athanasius widerlegte die Scheinargumente der Heiden, und seine Widerlegungen gelten uneingeschränkt für die von den vatikanischen Behörden vorgebrachten Rechtfertigungen. Der heilige Athanasius sagte: „Sie werden sich rühmen, dass sie nicht nur Steine und Gebilde von Menschen und Phantasievögeln und kriechenden Dingen und Tieren, sondern auch Sonne und Mond und das ganze himmlische Universum und die Erde anbeten und ihnen dienen und dadurch die Schöpfung vergöttlichen“ (Contra Gentiles 21,1-3) und: „Sie werden alle zusammen einen einzigen Leib bilden und sagen, dass das Ganze Gott ist“ (Contra Gentiles 28, 2). „Anstelle des wirklichen und wahren Gottes vergötterten sie Dinge, die nicht waren, indem sie der Kreatur dienten und nicht dem Schöpfer (siehe Röm. 1,25), und verwickelten sich so in Torheit und Unverschämtheit" (Contra Gentiles 47, 2).

Der Apologet des zweiten Jahrhunderts, Athenagoras, sagte über die Verehrung materieller Elemente durch Heiden: „Sie vergöttern die Elemente und ihre verschiedenen Teile, indem sie ihnen zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Namen geben. Sie sagen, dass Kronos die Zeit ist und Rhea die Erde, und dass Rhea von Kronos schwanger wird und hervorbring, weshalb sie als die Mutter von allem betrachtet wird. Da sie die Größe Gottes nicht entdecken konnten und nicht in der Lage waren, sich mit ihrem Verstand in die Höhe zu erheben (denn sie haben keine Affinität zum himmlischen Ort), kippen sie in die materiellen Ausdrucksformen verwurzeln sich auf der Erde und vergöttlichen den Wechsel der Elemente“ (Apol. 22).

Die folgenden Worte des Zweiten Konzils von Nicäa gelten uneingeschränkt für alle Kirchenmänner, die die oben erwähnten synkretistischen religiösen Handlungen in Rom unterstützt haben: „Viele Hirten haben meinen Weinstock zerstört, sie haben mein Erbe verunreinigt. Denn sie folgten unheiligen Männern und vertrauten auf ihre eigene Ekstasen. Sie verleumdeten die heilige Kirche, für die sich Christus, unser Gott, eingesetzt hatte, und versäumten es, das Heilige vom Profanen zu unterscheiden, indem sie behaupteten, die Ikonen unseres Herrn und seiner Heiligen unterschieden sich nicht von den Holzbildern satanischer Götzen.“

Wie vom Zweiten Konzil von Nicäa festgelegt erlaubt die Kirche die Verehrung mit äußerlichen Gesten der Achtung wie Verbeugen, Küssen und Segnen für keine anderen Symbole, Bilder oder Statuen als „den Ikonen unseres Herrn, Gottes und Erlösers Jesus Christus, die von Unsere Lieben Frau, der Theotokos, die der ehrwürdigen Engel und die aller Heiligen. Wann immer diese Darstellungen betrachtet werden, werden sie diejenigen, die sie betrachten, dazu bringen, deren Vorbilder zu gedenken und sie zu lieben.“

5. Die Gläubigen an den einen wahren Gott haben sich immer dafür eingesetzt, die Anbetung falscher Götter zu beseitigen und ihre Bilder aus der Mitte des heiligen Volkes Gottes zu entfernen. Als sich die Hebräer vor der Statue des Goldenen Kalbs verneigten – ermutigt und bestärkt durch den hohen Klerus –, verurteilte Gott solche Taten. Sein Diener Moses verurteilte auch diese Taten der „Begrüßung und Toleranz“ gegenüber den einheimischen Gottheiten jener Zeit und zermahlte die Statue, um sie zu pulverisieren und auf das Wasser zu streuen (siehe Ex 32,20). Ebenso wurde den Leviten empfohlen, alle, die das goldene Kalb anbeteten, zu stoppen (2Mo 32.20,29). Im Laufe der Jahrhunderte haben wahre Katholiken auch daran gearbeitet, die „Kräfte dieser gegenwärtigen Dunkelheit“ (Eph 6,12) und die Verehrung der sie darstellenden Bilder zu stürzen.

Inmitten der Bestürzung und des Schocks über den Gräuel, den die synkretistischen religiösen Handlungen im Vatikan anrichten, haben die gesamte Kirche und die ganze Welt eine höchst verdienstvolle, mutige und lobenswerte Tat einiger tapferer christlicher Gentlemen erlebt, die am 21. Oktober die hölzernen Götzendiener-Statuen aus der Kirche Santa Maria in Traspontina in Rom entfernt und in den Tiber geworfen haben. Wie neue Makkabäer handelten sie im Geiste des heiligen Zorns unseres Herrn, der die Händler mit einer Peitsche aus dem Tempel Jerusalems vertrieb. Die Gesten dieser christlichen Männer werden in den Annalen der Kirchengeschichte als Heldentat aufgezeichnet sein, die dem christlichen Namen Ruhm verliehen, während die Taten hochrangiger Kirchenmänner, die den christlichen Namen in Rom verunreinigten, in der Geschichte als feige und verräterische Akte der Mehrdeutigkeit und Synkretismus verschwinden werden.

Papst Gregor der Große ermahnt in einem Brief an den heiligen Aethelbert, den ersten christlichen König Englands, Götzenbilder zu zerstören: „Unterdrücke die Verehrung der Götzen; reiße ihre Gebäude und Schreine ein“(Bede, Kirchengeschichte, Buch I).

Der hl. Bonifatius, der Apostel Deutschlands, fällte eigenhändig eine dem Götzen Thor oder Donar gewidmete Eiche, die nicht nur ein religiöses Symbol, sondern auch ein Symbol für den Schutz der Soldaten, für die Vegetation und sogar für die Fruchtbarkeit der indigenen Kultur der germanischen Stämme gewesen war.

Der heilige Wladimir, der erste christliche Prinz in Kiew, ließ die von ihm errichteten hölzernen Götzenbilder niederreißen und in Stücke hacken. Die Holzstatue des heidnischen Hauptgottes Perun warf er in den Fluss Dnepr. Dieser Akt des heiligen Wladimir erinnert sehr an die Heldentat jener christlichen Gentlemen, die am 21. Oktober 2019 die Holzstatuen der heidnischen Kultur der Amazonas-Stämme in den Tiber geworfen haben.

Wenn die Handlungen von Moses oder unserem Herrn Jesus Christus bei der gewaltsamen Vertreibung der Kaufleute aus dem Tempel, des heiligen Bonifatius und des heiligen Wladimir in unserer Zeit stattgefunden hätten, hätten die vatikanischen Sprecher sie mit Sicherheit als religiöse und kulturelle Intoleranz und Diebstahl verurteilt.

6. Der Satz des Dokuments von Abu Dhabi, der lautet: „Der Pluralismus und die Vielfalt der Religionen, der Hautfarbe, des Geschlechts, der Rasse und der Sprache werden von Gott in seiner Weisheit gewollt“ fand seine praktische Verwirklichung in den vatikanischen Zeremonien der Verehrung von Holzstatuen, die heidnische Gottheiten oder einheimische kulturelle Fruchtbarkeitssymbole darstellen. Es war die logische praktische Konsequenz der Aussage von Abu Dhabi.

7. Angesichts der Erfordernisse der authentischen Anbetung und Anbetung des Einen Wahren Gottes, der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und Christi, unseres Erlösers, aufgrund meiner Ordination als katholischer Bischof und Nachfolger der Apostel und in wahrer Treue und Liebe zum römischen Pontifex, dem Nachfolger Petri, und seiner Verantwortung, dem „Lehrstuhl der Wahrheit“ (cathedra veritatis) vorzustehen, verurteile ich die Verehrung des heidnischen Symbols von Pachamama in den Vatikanischen Gärten, in der Petersbasilika und in der römischen Kirche Santa Maria in Traspontina.

Es wäre gut für alle wahren Katholiken, in erster Linie für Bischöfe und dann auch für Priester und Laien, eine weltweite Kette von Gebeten und Wiedergutmachungshandlungen aufzubauen, um die während der Amazonas-Synode begangene Verehrung hölzernen Götzen in Rom zu wiedergutzumachen. Angesichts eines solchen offensichtlichen Skandals ist es unmöglich, dass ein katholischer Bischof schweigt, es wäre eines Nachfolgers der Apostel unwürdig. Der erste in der Kirche, der solche Taten verurteilen und Wiedergutmachung leisten sollte, ist Papst Franziskus.

Die ehrliche und christliche Reaktion auf den Tanz um die Pachamama, das neue Goldene Kalb, sollte im Vatikan in einem würdigen Protest, einer Korrektur dieses Fehlers und vor allem in Wiedergutmachungshandlungen bestehen.

Mit Tränen in den Augen und mit aufrichtiger Trauer im Herzen sollte man Gott Gebete der Fürsprache und Wiedergutmachung für das ewige Heil der Seele von Papst Franziskus, dem Stellvertreter Christi auf Erden, und das Heil dieser katholischen Priester und Gläubigen die solche Kulthandlungen begangen haben, die durch die göttliche Offenbarung verboten sind, anbieten. Zu diesem Zweck könnte man folgendes Gebet vorschlagen:

„Allerheiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, empfange durch die Hände der Unbefleckten Mutter Gottes, der Jungfrau Maria, von unserem zerknirschten Herzen einen aufrichtigen Akt der Wiedergutmachung für die Akte der Verehrung von hölzernen Idolen und Symbolen, die während der Amazonas-Synode in Rom stattfanden, der Ewigen Stadt, dem Herz der katholischen Welt. Gieße in das Herz unseres Heiligen Vaters Papst Franziskus, der Kardinäle, der Bischöfe, der Priester und der Gläubigen, deinen Geist, der die Dunkelheit des Geistes vertreiben wird, damit sie die Unverschämtheit solcher Handlungen erkennen, die deine göttliche Majestät beleidigten, damit sie dir öffentliche und private Wiedergutmachungshandlungen anbieten.

Gieße in alle Mitglieder der Kirche das Licht der Fülle und Schönheit des katholischen Glaubens aus. Erwecke in ihnen den brennenden Eifer, die Erlösung Jesu Christi, wahrer Gottes und wahrer Mensch, allen Menschen zu bringen, insbesondere den Menschen im Amazonasgebiet, die immer noch im Dienst von schwachem Material und verderblichen Dingen versklavt sind, so wie sie die tauben und stummen Symbole und Idole von „Mutter Erde“ sind, zualle Menschen und insbesondere zu den Menschen der amazonischen Stämme, die nicht die Freiheit der Kinder Gottes und nicht das unbeschreibliche Glück haben, Jesus Christus zu kennen und durch Ihn teilzuhaben am Leben deiner göttlichen Natur.

Heilige Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, du, der einzig wahre Gott, außer dem es keinen anderen Gott und keine Erlösung gibt, erbarme dich deiner Kirche. Schaue besonders auf die Tränen und die zerknirschten und demütigen Seufzer der Kleinen in der Kirche, schaue auf die Tränen und Gebete der kleinen Kinder, der Jugendlichen, der jungen Männer und jungen Frauen, der Familienväter und -mütter und auch von die wahren christlichen Helden, die in ihrem Eifer für deine Herrlichkeit und in ihrer Liebe zur Mutter Kirche die Symbole der Gräuel, die die Kirche befleckt haben, ins Wasser geworfen haben. Erbarme dich unser: Verschone uns, o Herr, parce Domine, parce Domine! Erbarme dich unser: Kyrie eleison!“

Anmerkung des Übersetzers: Die Bibelzitate wurden mit der Einheitsübersetzung abgeglichen und sind bevorzugt (aber nicht immer) der EÜ entnommen. Die anderen Zitate wurden direkt aus dem Englischen übersetzt, ohne noch weiteren Blick in offizielle Übersetzungen zu werfen.

(jb)

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ostfriese

Lieber @Gustav Pfaff, ich möchte
noch erwähnen, was der evangelisch.de-
Schreiber Muchlinsky in seinem
Artikel geschrieben hat:
"Vielmehr sollte es jetzt die Aufgabe
aller sein, sich den intoleranten
Aspekten unserer Tradition zu stellen
und immer wieder deutlich zu
machen, warum wir hier und da
nicht tun, was die Bibel sagt.
Wir haben gute Gründe dafür."
- Ich fasse es nicht!

Gravatar: Ostfriese

Lieber @Gustav Pfaff, vielen Dank
für Ihren guten Leserbrief.
Ich möchte in Erinnerung bringen,
was Anfang 2015 mit Pastor Latzel,
als er gegen Götzen predigte, ge-
schah: eine Ächtung durch
mehrere seiner bremischen Amts-
brüder. Geben Sie "Latzels falscher
Eifer" von Muchlinsky unter
evangelisch.de ein. Wenn ich nicht
schon aus der EKD ausgetreten
wäre, hätte ich dieses entsetzlichen
Artikels wegen die ev. Kirche ver-
lassen.

Gravatar: Thomas Rießler

„Man opfert Rinder - und erschlägt Menschen; man opfert Schafe - und erwürgt Hunde; man bringt Speiseopfer dar - und auch Schweineblut; man spendet Weihrauch - und preist einen Götzen. Wie diese Menschen ihre eigenen Wege wählen und an ihren Götterbildern Gefallen haben, so wähle ich für sie die Strafe aus und bringe über sie Schrecken. Denn sie gaben keine Antwort, als ich sie rief, als ich zu ihnen redete, hörten sie nicht; sondern sie haben getan, was mir mißfällt, und haben sich für das entschieden, was ich nicht will.“ (Jesaja 66,3-4)

Gravatar: Christ

Wer war Jesus Christus?
https://youtu.be/kab5FZH_iRY

Wer war Maria?
https://youtu.be/e2jvzP4IprU

Durch Maria zu CHRISTUS!
https://youtu.be/JLpE6NTy9eA

JESUS - der ganze Film
https://youtu.be/PtY_B1VJUTA

Der Jesus Film - German/Deutsch - Ganzer Film - Campus für Christus - 120 Minuten - 1979 https://youtu.be/9m1ztcC1Oi8

Jesus Christus - das Licht der Welt https://youtu.be/OmDm6u-Bviw

Glauben an Jesus Christus finden https://youtu.be/5s1mvsFIwVI

Ist die Auferstehung von Jesus Christus glaubwürdig? - Prof. Dr. Rainer Riesner
https://youtu.be/552irwdLDxk

Maria Magdalena, die erste Zeugin der Auferstehung von Jesus – Werner Gitt https://youtu.be/uiZ74g7wS1Y

Gravatar: Gustav Pfaff

Leider hat der Kardinal recht!
Die Götzenstatue-Anbetung ist eine Schande für jeden Christen er sich nach dem 1. Gebot richtet. Allerdings werden in vielen katholischen Kirchen Maria und andere Heilige sowohl als Statue ausgestellt als auch Angebetet.
Auch das Opfer für diese falschen Götter wird gespendet.
Da wäre doch eine konsequente Reaktion angebracht.
Ich habe diese schon vor über 30 Jahren durchgeführt.
Ich bin ausgetreten. Aber nicht wegen der Kirchensteuer. Sondern damit ich Gott (den der Bibel) nicht durch Opfer für Götzen verunehre.

Gravatar: Wolfram

Die biblische Hure Babylon = Rom hat nun ein Problem:

Nach der unbiblischen Marien- und Heiligen-Verehrung wollen nun auch die heidnisch-dämonischen Gottheiten ebenfalls verehrt werden. 6 6 6

Die Realisation der Offenbarung JESU CHRISTI mit der angekündigten Gerichtzeit scheint anzulaufen.

Denn wenn der sog. 666er-Antichrist erscheinen wird, werden die Menschen nicht nur blindgläubig seine Nummer oder seinen Code - ob mechanisch oder elektronisch ? - an rechter Hand oder Stirn annehmen, sondern auch "einerlei Meiniung" haben, d.h. Vereinigung aller Weltreligionen !!! Das wird gerade durch die 666er- Oekumene vorbereitet !!!

Die teuflischen Zeichen und Wunder werden diesen inkarnierten Satan, der sich als wiedergekehrter Jesus (was eine infame Lüge sein wird) ausgeben und in den neuen Jerusalemer Tempel (Bausatz existiert schon) setzen wird, legitimieren - und die Masse der Menschheit, die sich schon heute so leicht manipulieren lässt, wird darauf hereinfallen !!!

Deshalb auch der Bargeldlos-Hype, auf den alle uninformierten "nützlichen Idioten" schön artig kadavergehorsam (denn es ist ja so bequem) abfahren,
weil sie die Bibel nicht lesen !!!

Und weil Offenbarung Kapitel 13 weitgehend unbekannt ist, können die geheimen Strippenzieher hinter den Kulissen, die heute schon unsre Verfassung aushebeln, ganz einfach den Schalter umlegen - für diejennigen, die da nicht mitspielen werden und damit von jeglichem Zahlungsverkehr ausgeschlosen werden werden - das sind die gläubigen Heidenchristen und Judenchristen !!!

Darauf wird die ganze Sache wohl hinausleufen. Denn der richtige, auferstandene Sohn Gottes wird erst nach der 7-jährigen Drangsalszeit zurückkehren und Sein Friedensreich aufrichten, wo dann endlich Gerechtigkeit herrschen wird !!! - Soweit die bibl. Prophetie.

Heute feierten wir ja Reformationstag. Luther hatte Recht. "Das Völkchen merkt den Teufel nicht, selbst wenn er sie am Kragen hätte"

Gravatar: David

Ich verachte diesen Mann, gottverdammter Kleriker. Der volkstümliche Glaube der Menschen ist immer synkretisch und das ist auch gut so. Wie würden die christlichen Bräuche in Deutschland wohl aussehen, ohne ihre regionalen, vorchristlichen bzw. heidnischen Bezüge. Wie Arm und kulturfern wäre diese Religion diesem Land ohne ihre germanischen Aspekte.

Auch wenn das Christentum für Deutsche noch Identitätsstiftend und teil der Nationalkultur ist, diese überheblichen Kirchenvertreter sollten ihren Platz kennen und den Mund nicht zu voll nehmen. Ich bin zuerst einmal Deutscher, danach Katholik. Und als Deutscher ist das Christentum nur Teil meines Kulturerbes und meiner Identität und weiss Gott nicht der wesentlichste.Das gleiche gilt natürlich genauso für Peruaner. Arme Kirche, zerrieben zwischen Sozialisten wie Karl Dinal Marx und solchen Fanatikern.

Gravatar: caesar

Karl Marx : "Religion ist Opium für das Volk!"

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