Ehefrau verdient mehr und fährt einen Dienstwagen

Betreibt Frankfurter SPD-Oberbürgermeister Vetternwirtschaft?

Ist der Ruf erst ruiniert, lebts sichs gänzlich ungeniert. – Nach diesem Motto regiert der SPD–Oberbürgermeister von Frankfurt, Peter Feldmann, seine Stadt.

Peter Feldmann, links / Wikicommons / CC BY-SA 4.0
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Der Oberbürgermeister von Frankfurt, Peter Feldmann, ist in die Schlagzeilen gekommen. Die Gattin des Sozialdemokrat, Zübeyde Feldmann, geborene Temizel, erhält nicht nur ein deutlich über dem Normalen liegendes Gehalt, sondern fährt seit Dezember 2017 einen Dienstwagen – für die Leiterin einer Kita ein ungewöhnlicher Luxus.

Der Oberbürgermeister pflegt von jeher eine besondere Nähe zur türkischen Gemeinde der Stadt. So übernahm Feldmann im März 2015 die Schirmherrschaft über eine »Friedenspädagogik-Konferenz«, hinter der die umstrittenen Gülen–Bewegung stand; ein Bezug, den die Veranstalter aber verschleierten. Im Rahmen des Wahlkampfs für seine zweite Kandidatur im Februar 2018 besuchte Feldmann eine DITIB-Moschee in Frankfurt-Höchst. Seit April 2016 ist er mit der fast 20 Jahre jüngeren, türkischstämmigen Zübeyde Temizel verheiratet.

Feldmanns Frau ist seit Oktober 2015 Leiterin der ersten deutsch-türkischen Kindertagesstätte »Dostluk - Freundschaft«. Als sie ihren Leitungsposten übernahm, waren der Bürgermeister und sie bereits ein Paar. Zwei Jahre später bekam sie laut Bild die höchstmögliche Bezahlung in ihrer Gehaltsklasse. Laut Unterlagen der AWO, dem Träger der Kita, wird diese Stufe sonst nach etwa 17 Jahren erreicht. Im September 2017 wurde das offenbar noch immer nicht angemessene Salär durch einen Dienstwagen aufgebessert.

Das alles wurde nun durch den Hessischen Rundfunk der Öffentlichkeit präsentiert. Mit der Ergänzung, dass die Frau des Sozialdemokraten Feldmann schon vor ihrer Tätigkeit als Kita–Leiterin Geld von der AWO Frankfurt erhielt – nur weiß keiner wofür. Die AWO ist Teil der Sozial-Industrie. Personalkosten werden ihr durch die Stadt Frankfurt ersetzt. Dass Peter Feldmann vor seiner Wahl gleichfalls bei der AWO angestellt war, macht rund, was man andernorts als Vetternwirtschaft anprangern würde.

Bei der letzten Stadtverordnetenwahl 2016 erreichte die SPD gerade einmal 23 Prozent. Sie ist nach 54 Prozent in den späten 1950er Jahren und noch 30 Prozent 2001 nur noch ein Schatten ihrer selbst. Aber vielleicht hat sich Herr Feldmann ja das eingangs zitierte Motto zu eigen gemacht: Ist der Ruf erst ruiniert, regiert sichs gänzlich ungeniert.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Ehefrau verdient mehr und fährt einen Dienstwagen
Betreibt Frankfurter SPD-Oberbürgermeister Vetternwirtschaft?“ ...

Ist dies bei den „Altparteien“
https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-322-87305-7_4
nicht aber schon seit spätestens dem Amtsantritt unserer(?) Göttin(?) gangundgebe - und damit quasi schon eine Art Gewohnheitsrecht???
https://de.wikipedia.org/wiki/Gewohnheitsrecht

Schließlich dürfen auch Parteien - bis jetzt – ´noch` kriminelle Vereinigungen sein, denn „weder beim Verwaltungsgerichtsurteil noch beim Bundesverfassungsgericht kann ich erkennen, dass der Machtmissbrauch der politischen Klasse verhindert wird. Er wird nicht nur geduldet sondern z.T. aktiv unterstützt. Als Bürger dieses Staates werde ich von einem Gericht gezwungen verfassungswidrige und kriminelle Handlungen zu finanzieren“!!!
„Was ist das für ein Rechtsstaat?“
http://www.widerstand-ist-recht.de/auszuege/parteien.html

Gravatar: heinz

Österreich: Nachdem ein Tesla drei Tage lang abgebrannt ist, weigerten sich Recycling-Unternehmen, das Auto anzunehmen. Grund: Die giftige Batterie.



Ein Vorfall in Österreich wirft Fragen auf hinsichtlich der Umweltfreundlichkeit von Elektroautos.

Ein Tesla-Fahrer im österreichischen Bundesland Tirol kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der dadurch entstandene Brand hätte dem Besitzer des Elektroautos nicht nur fast das Leben gekostet. Komplikationen gab es auch nach dem Unfall. Das brennende Auto musste von der Feuerwehr durch ein dreitägiges Bad in einem riesigen Wassercontainer gelöscht werden.

Der Grund: Die beschädigte Antriebsbatterie entzündete sich aufgrund chemischer Reaktionen ständig neu.

Wenn ein Elektrofahrzeug erst einmal brennt, ist es mit herkömmlichen Methoden praktisch gar nicht mehr zu löschen. Darauf weist auch die Feuerwehr immer wieder hin. Es gab schon diverse Fälle, in dem das gesamte brennende Fahrzeug einfach im Wasser versenkt wurde und sogar dort weiter brannte.

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