Arbeitsmarkt brauche 260.000 Zuwanderer pro Jahr

Bertelsmann propagiert mit neuer Studie Zuwanderung

Folgt man den Ausführungen der jüngsten Bertelsmann-Studie herrscht auf dem deutschen Arbeitsmarkt Personalmangel, der ausschließlich durch Zuwanderung behoben werden kann. Dabei sind vor allem Jugendliche in Deutschland überproportional häufig arbeitslos.

Pixabay
Veröffentlicht:
von

Deutschland hat einen ungedeckten Bedarf an Fachkräften in vielen verschiedenen Arbeitsfeldern. Das ist eine Tatsache. Doch bei dem Weg, diesen Fachkräftemangel zu beseitigen, scheiden sich die Geister. Eine Bertelsmann-Studie sieht in der Zuwanderung die einzige Lösung dieses Mangels. 260.000 Menschen müssten pro Jahr nach Deutschland zuwandern, um diese Unterdeckung zu beheben, wollen die Bertelsmänner herausgefunden haben.

Allerdings haben die Studienmacher ein paar Fakten komplett außer Acht gelassen. Zunächst einmal liegt in Deutschland die tatsächliche Arbeitlosenquote bei deutlich über fünf Prozent und nicht etwa wie politisch propagiert bei rund drei Prozent. Hier liegt also schon einmal Potenzial brach. Bei der Altersgruppe der 15- bis 25-Jährigen ist diese Quote mit 7,4 Prozent im Bundesdurchschnitt sogar noch deutlich höher.

Etwa zehn Millionen Menschen gehören dieser Altersgruppe an. Daraus resultiert, dass weit mehr als eine halbe Million von ihnen arbeitslos ist. Statt also Zuwanderung zu fordern, sollte man Lösungsansätze finden, um diese jungen Menschen in Lohn und Brot zu bringen.

Nicht alle Berufsfelder können dadurch abgedeckt werden. Diese könnten dann gezielt durch angeworbene Zuwanderer besetzt werden. Doch das steht so in der Studie nicht drin. Stattdessen will man einfach eine generelle Zuwanderung. Die Zuwanderer in den vergangenen drei Jahren haben zwar die Bevölkerungszahl insgesamt ansteigen lassen und auch einen Einfluss auf die Alterspyramide. Aber die überproportional vielen Zuwanderer seit September 2015 müssen in der überwiegenden Anzahl erst einmal versorgt werden, bevor sie als Arbeitnehmer zur Verfügung stehen (falls überhaupt) und dann mit Steuern und Sozialabgaben belegt werden dürfen.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Abonnieren Sie jetzt hier unseren Newsletter: Newsletter

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Walter

Bertelsmann ist wohl auch nur so ein Verein, wo die geistige Impotenz vermutlich Hochkonjunktur hat.

Gravatar: Ludwig

Meine ehrliche Meinung dazu : Die nächsten angeblich
notwendigen "Fachkräfte" kann die Industrie mit dem Mindestlohn abspeisen was man mit den hiesigen
echten Fachkräften NICHT machen kann.
Das ist scheinheilig hoch 3

Gravatar: Gerhard Kuntzsch

Ich habe alle Kommentare gelesen.
Wir werden alle in Deutschland verdummt.
Einige wenige haben das erkannt und lassen
Sich nicht verdummen. Und das ist gut so. Ändern können wir die REGIERENDEN nicht. Wann werden diese Politiker sich ändern? ANTWORT nie. Für die Zukunft, auch mit meinem Beitrag, erhoffe ich mir das noch mehr Menschen aufwachen und einsehen, wie wir verarscht werden.

Gravatar: wolle01

Jedes Jahr neben den Freizügigkleitswandernden der EU eine mittlere Großstadt von außen. Fordern ist toll, Rechnen dabei Glückssache, denn offenbar macht sich keiner Gedanken um die nicht anzupassende Infrastruktur. Die Zuwanderung fordernden Niedriglohn(kriegs)gewinner u. Sozialingenieure bemängeln gleichzeitig das schrumpfende Angebot an (vor allem bezahlbaren) Wohnraum. Als ob das für mit normaler Intelligenz Gesegnete nicht auf der Hand liegt. Wer bei Mathe nicht gepennt hat, kanns auch noch nachrechnen.Und wer dann noch um die Bildungsferne vieler der Zuwandernden weiß, kann weiter ewrrechnen, daß diese eher zu Nutznießern von den , denn zu Einzahlern in die Sozialsysteme gehören werden. Hier werden sodann bewußt auf mehreren Ebenen die Zuwandernden u. die eher unteren Schichten der Gesellschaft gegeneinander ausgespielt, alles unter dem moralischen Deckmantel, Gutes zu tun, perfide genug. Und absehbar zu einem Großen Knall führend.

Gravatar: Lilie58

Man sehe auch die engen Verbindung von Liz Mohn mit Angela Merkel! Ähnlich Friede Springer! In den Blättern und Stiftungen der beiden Damen wird die merkel'sche Globalisierungsagenda verfolgt bzw. fleissig gepuscht.

Gravatar: Otto Carius

Der einzige Fachkräftemangel in Deutschland ist der Fachkräftemangel in den Regierungen und Ministerien!
Deutschland wird von Idioten und Verbrechern regiert!

Gravatar: fishman

Was denn nun? Arbeitslosenschwämme durch Digitalisierung und Automatisierung oder zukünftiger Arbeitskräftemangel und Fachkräftemangel wegen Überalterung? Dann verlegt doch, wenn es soweit ist, die Arbeit zu den Fachkräften. Damit helft ihr dem Land, in dem diese leben und haltet das Haus sauber bis der Ausgleich wieder hergestellt ist. Die Wirtschaft interessiert sich doch nicht für eine Heimat. Das haben wir bei den türkisch stämmigen Aufbauhelfern gesehen. Wenn sie die nicht mehr benötigt werden, fühlt diese sich nicht mehr für diese Menschen verantwortlich. Trotzdem, sehr viele nette und fleißige Nachkommen sind zum Wohle aller integriert aber sehr viele, auch junge Menschen eben nicht. Ohne Regeln auch für die Zukunft, darf es keine Migration geben.
Wer beauftragt eigentlich die Bertelmannstudien? Oder fühlen die sich als der führende Zukunftsguru mit ihren der im Resultat immer der Regierung dienlichen Studien? Bitte gleich in der Mülltonne versenken. Die Auftragsgeber lesen sie sowieso nicht und die eigentlichen Adressaten haben von dieser Art wissenschaftlicher Propaganda die Schnauze voll.

Gravatar: I.Esser

Alle reden im einheitlichen Tenor - im hier und jetzt. Doch ist die jetzige Situation selbst verschuldet. Man hat seit 30 Jahren kaum noch ausgebildet. Lehrlinge waren zu teuer und ständig in der Berufsschule, war das Argument. IHK und Handwerkskammern haben nur ihr zwangseingezogene Geld verwaltet. Und die Schulabgänger mussten alle studieren! Der Mittelstand und auch die Elite, alle haben kopflos mitgemacht und unser weltberühmtes Ausbildungssystem einschlafen lassen.

Gravatar: Rolf Weichert

Bis August 2015 wandern per Saldo jährlich 10.000 Fachkräfte nach Deutschland ein. Seit September 2015 wandern per Saldo jährlich 280.000 Fachkräfte aus Deutschland aus. Wäre ich ein Fachkraft die weltweit gesucht wird würde wegen den asoiale Verhalten der Flüchtlinge nach Australien ausgewandert. Wenn Sie nicht die Progaganda Abteilung von den Gutmenschen wären, dann hätte die Bertelsmannstiftung die Abschiebung alle Ausländer die nicht in der Lage sind Ihren Lebensunterhalt auf ehrlicher Weise selber zu verdienen gefordert.

Gravatar: Frost

Bertelsmann weiß am besten wie man Politiker beeinflusst. Hartz IV wurde ja auch von Bertelsmann ausgetüftelt. Der Genosse der Bosse Schröder brauchte das nur in die Tat umzusetzen. Und wenn Hartz allein hätte entscheiden können, hätte der Empfänger sogar mehr Unterhalt bekommen. Und wenn jetzt die "armen Länder" ihrer Fachkräfte beraubt werden, werden auch noch mehr Arbeitlose ins gelobte Land wollen - nicht nur die sogenannten Fachkräfte.

Schreiben Sie einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang