Joe Biden mutmaßlicher Kandidat der US-Demokraten

Bernie Sanders steigt aus Nominierungsrennen zur Präsidentenwahl aus

Das Rennen um die Benennung des Präsidentschaftskandidaten der US-Demokraten scheint gelaufen. Der ultralinke Bernie Sanders hat in der vergangenen Nacht hingeschmissen, der Weg für Joe Biden ist jetzt endgültig frei.

Screenshot Youtube
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Bei den Vorwahlen der US-Demokraten in diversen US-Bundesstaaten zur Nominierung ihres Präsidentschaftskandidaten hatte sich Joe Biden nach und nach immer deutlicher von seinen Kontrahenten abgesetzt. Nach und nach hatten sie fast alle aufgegeben, nur noch der ultralinke und Sozialist Bernie Sanders hielt eisern und unverdrossen an seinem Wahlkampf fest und schien sich wirklich Chancen auszurechnen, zur Wahl im November aufgestellt zu werden. Doch nach der Vorwahl in Wisconsin am vergangenen Dienstag scheint dem Team um Sanders und sogar ihm klar geworden zu sein, dass eine Fortsetzung seiner Kampagne pure Geldvernichtung ist. Vor allem auch deswegen, weil die bereit vor ihm aus dem Wahlkampf ausgeschiedenen Bewerber sich samt und sonders für eine Nominierung Bidens ausgesprochen haben.

Das Wahlkampfteam Sanders´ gab die Entscheidung des Rückzugs aus dem Wettbewerb am gestrigen Mittwoch bekannt. Es ist die zweite Kandidatur-Niederlage des jetzt 78-jährigen Sanders. 2016 hatte er im Nominierungsrennen der US-Demokraten gegen die später im Präsidentschaftwahlkampf grandios gescheiterte Hillary Clinton verloren. Nicht zuletzt seine extrem linken Positionen, die ihm selbst in den Reihen der eigenen Partei den Ruf eines Sozialisten und Kommunisten eingebracht haben, sorgten damals wie heute dafür, dass ihm die die erforderliche Unterstützung für eine erfolgreiche Kampagne versagt wurde.

Im Sommer, vermutlich im August, werden die US-Demokraten bekannt geben, wer bei der Präsidentschaftswahl im November als Herausforderer von Amtsinhaber Donald Trump antreten wird (oder muss). Bei dessen Partei der US-Republikaner gibt es kein Gezerre wie bei den US-Demokraten. Trump tritt wieder an, einen ernsthaften Konkurrenten in seiner Partei gibt und gab es nicht.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Frost

Ein Sargreifer wollte noch mehr werden als Sagreif. Lächerlich ! Die stinken vor Geld und wissen nichts mit sich anzufangen. Es ist immer wieder erstaunlich, was das Menschlein für ein Idiot ist. Da weiß ich, mehrend, die Tiere zu schätzen. Alter schützt,bekanntlich, vor Torheit nicht ! Man sieht doch,was unsere Betonköpfe anrichten, die nicht einmal so alt sind.

Gravatar: Zeitzeuge

Wenn ich so alte sehe, muss ich an die Videos denken:

DER FALL DER KABALE Das Ende der Welt, wie wir sie kennen deutsch

Ich kann nichts dafür, aber mir kommen sie immer in den Sinn dabei.

Gravatar: Karl Napp

Seltsam, daß predigende linke Politiker oft so abstoßend böse Gesichter machen!

Gravatar: Roland Brehm

Im Gegensatz zu Deutschland wird der Wahlkampf in den USA ausschließlich von privaten Spenden getragen. Ist die Kohle weg erfolgt der Ausstieg.
Im Übrigen ist es so wie mit Waschmitteln: es gibt nur einen Hersteller aber viele verschiedene Produkte. Es ist aber immer das selbe drin. Das ist ein alter Trick um mehr zu verkaufen. Je mehr Bewerber antreten um so größer ist die Außenwirkung. Präsident Donald Trump hat so etwas gar nicht nötig. Er hat eine so große Präsents das andere neben ihm nicht weiter auffallen. Müssen sie auch nicht, denn der allergrößte Teil der Republikaner und die Mehrheit der Amerikaner sind mit seiner Politik sehr zufrieden, auch wenn die hiesigen Staatsmedien jeden Tag einen Kübel Mist über ihn ausbreiten.

Gravatar: Hajo

Nun bin ich auch ein älteres Semester und war beruflich recht erfolgreich und habe spaßeshalber bis zu meinem 68 Lebensjahr gearbeitet und war auf der ganzen Welt geschäftlich unterwegs, während ich heute auch noch arbeite, aber freiwillig und ohne jeden Zwang. Was nun ein Achtundsiebzigjähriger noch mit seinem Engagement bezwecken will ist mir völlig schleierhaft, denn die meisten in diesem Alter sind nicht mehr gesund und auch nicht mehr so leistungfähig, von Ausnahmen abgesehen.
Da man auch in diesem Alter nicht mehr von einer Zukunft sprechen kann, sondern die Tage so nimmt wie sie kommen, scheinen solche Aktivitäten mit aller Wahrscheinlichkeit im eigenen Ego zu liegen und der Narzist ist im Prinzip keine glorreiche Idee für ein Land und seine Bürger, zumal ja jedem klar sein müßte, daß in diesem Lebensalter Gevatter Tod stündlich hinter einem stehen kann und dann seiner Aufgabe entbunden wird, was ja im Sinne eine länger angelegten Strategie kontrproduktiv erscheint und deshal sollte man nicht nur auf die Fähigkeiten achten, sondern auch auf das Alter um wenigsten von der Annahme her eine Legislaturperiode zu überdauern. Ist schon alles merkwürdig wie manche ticken, ohne dabei zu bedenken, daß das Leben im hohen Alter äußerst beschränkt sein kann und deshalb sollte man solche Ämter jüngeren überlassen, die von der Wahrscheinlichkeit her auch physisch dieser Aufgabe gerecht werden, ob es dann richtig ist, das ist eine andere Frage.

Gravatar: Magnus

Ein kranker, verwirrter, verborter, fanatischer Linker bis ins Grab. Ja, das Foto passt!

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Der ultralinke Bernie Sanders hat in der vergangenen Nacht hingeschmissen, der Weg für Joe Biden ist jetzt endgültig frei.“ ...

Damit der Freund des Kommunisten Bernie – der Joe - die Politik ihrer beider Vorbild "Barak" weiterführen und ´entsprechend` ausbauen - aber Russland und China endlich im Handstreich(?) nehmen kann???
https://www.bento.de/politik/krieg-barack-obama-ist-der-us-praesident-mit-den-meisten-kriegstagen-a-00000000-0003-0001-0000-000000567071

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