Rückgang der gemeldeten Straftaten beruht aber auf weniger Polizisten

Berliner Innensenator Geisel möchte neue Kriminalstatistik gerne als Erfolg verkaufen

Die Zahl der gemeldeten Straftaten in Berlin ist rückläufig. Diesen Fakt will Innensenator Geisel (SPD) gerne als Erfolg verkaufen. Die Stadt sei sicherer beworden, behauptet er. Allerdings beruht der Rückgang darauf, dass immer weniger Polizisten im Einsatz sind.

Quelle: Senatsverwaltung Berlin / keine Verfügungsbeschränkung
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»Berlin ist abermals ein Stück sicherer geworden.« Das behauptet Innensenator Andreas Geisel (SPD) bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2018. Im Vorjahr hat die Polizei 511.677 Straftaten erfasst. Das ist ein Rückgang von fast 9.000 Fällen gegenüber 2017. Für Geisel ist das ein Indiz dafür, dass die Stadt sicherer geworden sei.

Geisels Sichtweise hat allerdings gleich mehrere Haken. Denn zunächst einmal ist die Polizei Berlin nach wie vor chronisch unterbesetzt. Es fehlen an allen Ecken und Kanten Kräfte, die sich der originären Polizeiarbeit widmen können. Teilweise mussten sogar ganze Ermittlungsgruppen aufgelöst werden. Erschwerend kommt hinzu, dass die Ausrüstung und Ausstattung der Polizei den technischen Anforderungen der Gegenwart ebenfalls nach wie vor hinterher hinkt. Entsprechend niedrig ist die Aufklärungsquote: gerade einmal 44 Prozent der gemeldeten Straftaten konnte aufgeklärt werden.

Von den rund 137.000 festgenommenen Tatverdächtigen waren drei Viertel Männer. Knapp 44 Prozent der Festgenommenen waren Ausländer, hatten also auch keinen zweiten deutschen Pass. Letztgenannte gelten nämlich laut Kriminalstatistik nicht als Ausländer. Der Anteil der rein ausländischen Bevölkerung liegt in Berlin bei etwa 20 Prozent. Auch hier fallen Multipass-Besitzer nicht unter den Ausländerbegriff.

Zudem hat sich die Qualität der Straftaten gravierend verändert. Während Taschendiebstähle deutlich zurückgingen, sind Rohheitsdelikte nach wie vor auf dem Vormarsch. Viele Straftaten wie Ladendiebstähle, Beleidigungen und auch viele Körperverletzungen, sexuelle Belästigungen und Fälle sexuellen Missbrauchs von Kindern werden nicht entdeckt und tauchen deshalb in keiner Statistik auf. Aber für Geisel ist Berlin sicherer geworden.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: sigmund westerwick

Er weiss nicht was ertut

Der Rückgang um 9000 Straftaten ist ausschliesslich darauf zurückzuführen, dass viele Sachen liegen bleiben, dass die Polizei 'kleinen' Delikten wie Ladendiebstahl einfach nicht mehr nachgeht und das Rauschgifthandeln für den Eigenbedarf einfach nicht mehr verfolgt wird.

Konsequent zuenede gedacht ist es dann so, dass wenn Mord, Überfälle, Diebstahl, .... nicht mehr verfolgt wird, Berlin zu den sichersten Städten der Welt gehören wird.
statistisch ist dann alles in Ordnung.

So sieht es auch der Innensenator und kann in Ruhe weiterschlafen.

Gravatar: karlheinz gampe

Für rote Chaoten ist es selbst im Chaos sicher, denn die wollen das Chaos um ihre Revolution mit anschließender Diktatur der Proleten durchzusetzen. Eine neue Weltordnung mit versklavten Völkern.

Gravatar: ruhland

Diesem Typen ist seine Verlogenheit und Geltungssucht ins Gesicht geschrieben. Unseren Politikern kann man kein Wort mehr glauben. Merkel macht es vor. Es wird gelogen, dass sich die Balken biegen und vertuscht wie in der katholischen Kirche.

Deshalb wähle ich AfD und bin aus der Kirche ausgetreten.

Gravatar: Unmensch

Wo man keine Verbrechen anzeigen kann, gibt es keine. Hurra! Totale Sicherheit! Es ist wie im Paradies, wo die Erkenntnis von Gut und Böse verboten ist: dort gibt es auch keine Sünde. Die Realitätsflüchtlinge wollen genau das.

Gravatar: Tom der Erste

Na wenn das so ist - alles in Berliner Butter. Da frage ich mich warum um die nigerianische Mafia so ein Bohei gemacht wird. So schlimm kann die dann auch nicht sein. Und ich farge mich warum dann unsere Edelpolitiker mit Wachmannschaft und Leibgarde herumspazieren.

Gravatar: Thomas Waibel

Korrekterweise müßte es heißen, die Anzahl der -registrierten - Straftaten ist rückgängig, was aber nicht bedeutet, daß die Anzahl der tatsächlichen Straftaten weniger geworden ist.

Diese Entwicklung spricht eher von der geringeren polizeilichen Überwachung und der niedrigen Bereitschaft der Bevölkerung, Delikte zur Anzeige zu bringen.

Gravatar: Frank

"Die Zahl der gemeldeten Straftaten in Berlin ist rückläufig."

Naja, und was ist mit der Zahl der NICHT gemeldeten Straftaten? Ich behaupte das diese stark gestiegen ist. Nehmen wir nur sämtliche Straftaten der letzten Jahre die ich persönlich nicht mehr gemeldet habe weil es mir sinnlos erschien. Früher wäre ich nie auf die Idee gekommen einen Einbruch oder Diebstähle oder Fahrerflucht-Delikte ungemeldet zu lassen. Heute mache ich das laufend. Ich melde garnichts mehr, außer es geht nicht anders wie bei Kennzeichendiebstählen. Da muß ich ja weil ich sonst nicht weiterfahren kann. Alles andere trage ich mit Fassung, da in Berlin VÖLLIG NORMAL!

Was gab es bei mir und in meinem näheren Umfeld in den letzten Jahren?

Autoeinbrüche, diverse Diebstähle, Brandstiftung, Mordversuche, Fahrerflüchte u.v.m.

Vor 25 Jahren konnte ich meine Wohnungstür offen stehen lassen und es ging niemand hinein. Heute? Keine Chance. Stahlplatte und Spezialriegel. Alarmanlage, Ortungssystem und Fernbedienung für´s Auto. Kind nur noch bringen und holen, Antiterrorvorsorge, NIEMALS alleine raus!!!

Ist Berlin sicherer geworden? Ein ganz klares NEIN von jemandem der schon 50 Jahre hier lebt.

So unsicher wie heute war Berlin noch NIE!

Und das sagt nichts über Fleiß und Einsatzbereitschaft der Polizei aus, das möchte ich ganz klar betonen. Die Jungs tun meiner Beobachtung nach ihr bestes! Manche sind etwas gereizt und überfordert, dafür braucht man Verständnis und ein freundliches Wort. Kein Ding! Polizisten sind heutzutage viel mehr in Habacht Stellung als früher. Ist definitiv kein leichterer/entspannterer Job geworden, das sieht man ihnen an.

Der Satz sagt rein GARNICHTS über die Kriminalität in Berlin aus. Der Typ ist ein BLENDER!

Und das sagt einer der schön länger hier lebt.

Gravatar: Wolfram

Berlin mutiert so allmählig zur Welthauptsadt der Kriminalität. Nirgends sonst auf der Welt fühlen sich Kriminelle sicherer und müssen kaum mit Strafverfolgung rechnen !!! - Ein Eldorado mit fast paradiesischen Zuständen für Kriminelle aller Art !!!

Neukölln, Kreuzberg, Tiergarten und Wedding sind weitgehend NOGO-Areas. Und diese Gebiete breiten sich weiter aus nch Charlottenburg, Reinickendorf, in den Ost- und Südteil der Stadt !!!

Hierhin traut sich die Polizei meist nur noch mt Hundertschaften, weil sobald die Polizei mit einem Streifenwagen und Blaulicht auftaucht, sie in kürzerster Zeit von regelrechten einem Rudel migrativen Mobs umringt, beleidigt und angegriffen wird !!! Kein Wort davon über Senators Lippen - politisch korrekt eben.

Muslimische Banden beherrschen abends üblicherweise das Staßenbild. Auch die S- und U-Bahn ist abends mittlerweile fest in der Hand Migranten-Gangs, d.h. wo diese auftauchen, hat ein Deutscher nichts mehr zu mucken - und riskiertz angepöbelt, bedroht oder angeriffen zu werden !!! Darüber schweigt sich der Senator geschickt aus.

Der Regierungsbezirk ist davon natürlich ausgenommen - eine regelrechte Festung - wie schon beim G-20-Gipfel in Hamburg !!!

Nun ist Politik ja dazu da, um das Volk zu beruhigen. Doch diese Masche wirkt igendwann schon längst nicht mehr.

Die Berliner haben es nach und nach aufgegeben, Strafanzeigen zu stellen, weil

1. die Polizei insbesondere seit Herbst 2015 schon gar nicht mehr der Flut der Straftaten Herr ist

2. die Täter in der migrativen Regel meist gar nicht mehr gefasst werden, weil sie abtauchen, sich verleugnen oder durch Aussagen ihrer konspirativen arfmilien-Ckans geschützt werden

3. die Zeugen und die deutschen Bürger, die sich etwa wagen, die migrativen Täter anzuzeigen, fast immer massivst bedroht, erpresst und eingeschüchtert werden.

4. Es ist eine besonders perfide Masche, dass bei Körperverletzungen durch Migranten sofort eine listig-verlogene Gegenanzeige gestellt wird, damit Aussage gegen Aussage steht und die Verfahren eingestellt werden - was dann auch geschieht.

M.a.W. die Statistik des Senators täusch in ganz erheblichem Umfang die Öffentlichkeit und gaukelt eine gute Polizeiarbeit und sinkende Kriminalität vor.

Wahrscheinlich soll sie auch noch das kaum noch vorhandene Sicherheitgefühl der Einheimischen etwas aufmöbeln !!!

Der Kerl sollte seinen Hut nehmen und zurücktreten !!!

Gravatar: famd

Ich bin mal neugierig: Was zählt bei den Islam-Unterstützern noch als Straftat?
Die Polizei darf offiziell keine verdachtsorientierten Kontrollen bei Ausländern vornehmen. Heiß im Klartext: Leichen einsammeln, Protokoll schreiben, mit dem Kärcher die Strasse säubern und in der Dienststelle erst mal nachfragen was an die Presse weiter gereicht werden darf.
Ggf. werden Protokolle so entschärft, dass man einen Mord als kleine Streitigkeit auslegt. Bilder zur Fahndung werden beschlagnahmt und erst ein halbes veröffentlicht.
Gibt es Zeugen, wird geprüft wie man den Zeugen strafrechtlich neutralisieren kann.

Mit anderen Worten:
Der Staat will uns nicht wirklich schützen - der ganze Terror und Dreck ist der Plan!

Gravatar: Misepeter

Ich glaube, dass auch ein erheblicher Rückgang an Pferdediebstählen zu verzeichnen ist, seit 1900.

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