Bayerischer Steuerzahler soll für von Budapest nach Wien umziehende CEU Lehrstühle bezahlen

Bayern will Privatuni des Milliardärs Soros finanzieren

Die CEU, die private Hochschule des US-Milliardärs George Soros, steht in Ungarn unter Kritik. Jetzt fädelte EVP-Europawahl-Spitzenkandidat Manfred Weber (CSU) ein, dass die von Budapest nach Wien umziehende Einrichtung von Bayern mitfinanziert wird.

Foto: European People's Party/ Wikimedia Commons/ CC BY 2.0 (Ausschnitt)
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Der Freistaat Bayern beabsichtigt aus Steuermitteln die Zentraleuropäische Universität (CEU) des US-Milliardärs George Soros finanziell zu unterstützen. Wie der EVP-Spitzenkandidat zur Europawahl, Manfred Weber (CSU), erklärte, wollen die bayerische Staatsregierung den Kauf mehrerer Lehrstühle in Angriff nehmen

Man habe dem Präsidenten der Universität während eines Besuchs in Budapest ein entsprechendes Angebot unterbreitet. »Ich möchte helfen, für die CEU Wege zu finden, damit sie ihre Arbeit fortsetzen kann«. Es soll sich dabei um Lehrstühle im Bereich »Governance« handeln, an der Schnittstelle zwischen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Technik. Ebenso wolle die Technische Universität München sich an dem Projekt beteiligen.

Der Freistaat wolle einspringen, da die ungarische Regierung sich geweigert hatte, den rechtlichen Rahmen für den Weiterbestand der CEU zu garantieren, sagte Weber. Er wandte sich damit an Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU). Die CEU entstand als private Hochschule auf Initiative des Milliardärs Soros, um einen Wandel in postkommunistischen Ländern Europas in seinem Sinne zu befördern. Er investierte dafür 420 Millionen Euro.

Ende vergangenen Jahres beschloss die CEU aus Protest gegen vermeintliche Repressalien der ungarischen Regierung ihren Umzug von Budapest nach Wien. Im Vorfeld verlegte bereits die Soros-Stiftung »Open Society« ihren Sitz von Budapest nach Berlin. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kritisierte kürzlich eine Plakatkampagne der ungarischen Regierung gegen EU-Kommissionspräsident Juncker und Soros.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: karlheinz gampe

Das sagt doch alles über diesen schmierigen EU Blutsauger, der dass Volk für seine Interessen ausnimmt. Die CSU, die mit Freimaurern wie Soros gegen die Interessen des Deutschen Volks arbeitet und linke Agitation der Freimaurer für eine antidemokratische Neue Welt Ordnung(New World order oder novus ordo seclorum) unterstützt ist unwählbar. Weg mit diesen CSU Lakaien, die fremden Herren dienen und antideutsche Interessen verfolgen. CSU ist die Partei des Soros !

Gravatar: Schnully

Der nächste der sich auf Steuerzahler kosten profilieren will um sich ins gemachte EU Bett zu begeben .
Was ist nur aus der CSU geworden , im allgemeinen Linksruck abgesoffen ?

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Bayerischer Steuerzahler soll für von Budapest nach Wien umziehende CEU Lehrstühle finanzieren
Bayern will Privatuni des Milliardärs Soros finanzieren“ ...

Weil Söder, Weber & Co. Soros zunächst Bayern übergeben wollen und hernach mit Hilfe ihrer Göttin(?) ganz Deutschland sowie den Rest der EU???

Gravatar: Gretchen

In Deutschland sollte kein Platz sein für Soros und Co.Wir sollten uns da Herrn Oban zum Vorbild nehmen! Für unser Land, für unser Volk!Globalisten und Finanzbarone dienen immer nur sich selbst.

Gravatar: Sigmund Westerwick

Deutschland zahlt immer

Wer gibt diesem bayrischen Deppen eigentlich die Legitimation für eine von Soros gepamperte Privatuniversität , auf dem Wege zwischen Budapest und Wien ) irgendwelche finanzielle Zusagen zu machen, und welcher Bayrische Minister wird sich darauf einlassen ?

Dass Soros nicht ganz unumschtriiten ist, sollte sogar ein Herr weber wissen, und dass Bayern keinerlei Kompetenzen zwischen Ungarn und Östereich hat, sollt er auch wissen.

Sehen wir es aber mal positiv, rechtzeitig vor der EU-Wahl wird klarer, wohin der Weber-Zug rollt, und der kritische Wähler sollte sich sehr gut überlegen, wo er denn sein Kreuz machen wird, keiner soll nachher sagen, er hat es nicht besser wissen können.

Gravatar: Peter S.

Wenn Bericht stimmt, bezahlt Soros so 10-20 Professoren an der Uni-München. Also eine Hand wäscht die andere.

Vielleicht kann die Redaktion da mal recherchieren. Ich glaube, dass es der letzte Vortrag von Herrn Bontrup war, der auf diesen Skandal hinwies.

Gravatar: Cantacuzene

Damit tut sich die bayerische Staatsregierung sicherlich keinen Gefallen. Der US-amerikanische Oligarch und Großspekulant Soros mischt sich regelmäßig in die inneren Angelegenheiten der Staaten ein, um daraus wirtschaftliche Vorteile für sich zu generieren. Besonders negativ war sein Einfluß bei dem Putsch gegen den frei gewählten Präsidenten der Ukraine 2013. In einem demokratischen Europa sollte kein Platz für Leute wie Soros sein.

Gravatar: Karl Napp

Schon vor seiner Wahl zeigt der eitle und gelackte Herr Weber, daß er der unfähigste und unsympathischste Politiker ist, den die CSU bislang hervorgebracht hat. Die CSU wußte schon, warum sie ihn nach Straßburg entsorgt hat!

Gravatar: Barbara

Was sind das nur für Volksverräter? Söder hat doch vor der LTW einigermaßen vernünftige Vorschläge bzw. Pläne zur Invasion aus dem Süden gemacht. Und nun gibt es eine 100%ige Kehrtwendung. Was hat der Weber mit dem Söder gemacht oder liege ich falsch, weil ich immer noch denke, dass man zu seinem gegebenen Wort stehen sollte?
Mir fallen immer wieder solche Redensarten wie: Die Politik ist eine Hure; oder Schei.e schwimmt immer oben! ein.
Trotz größten Zorn auf die ReGIERung für die jetzige Situation in unserem Heimatland scheine ich doch noch zu blauäugig zu sein.
Bei Soros denke ich immer nur: Gott erhalte Soros - und warte tagtäglich auf die Antwort von oben: Erhalten, danke!

Gravatar: derDietmar

Die 'Open Society' des Milliardärs Soros ist genau so undurchsichtig, wie die Herkunft seiner Milliarden, die er angeblich beim Spekulieren gegen die Bank von England ergaunert haben soll.
Jemandem wie ihm zu unterstellen, dass er sich für den freiheitlich-demokratische Rechtsstaatlichkeit stark macht, ist genau so naiv, wie der Glaube an den unverzichtbaren Weihnachtsmann.

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