Im Herbst 2016 kaufte der Chemiekonzern Bayer für 66 Milliarden Dollar das US-Unternehmen Monsanto, dem Hersteller von Glyphosat. Damals feierte man in Leverkusen sich selbst für einen gelungenen Schachzug. Doch nicht einmal drei Jahre nach der Übernahme ist die Feierlaune längst der Ernüchterung gewichen. Als Rechtsnachfolger von Monsanto stand der Bayerkonzern bereits mehrfach in Schadeneresatzverhandlungen vor US-Gerichten - und verlor.
Aktuell muss Bayer einem 70-jährigen Rentner einen Schadenersatz in Höhe von 80 Millionen US-Dollar zugesprochen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass das von Monsanto hergestellte Unkrautbekämpfungsmittel »Roundup« ursächlich die Krebserkrankung des Mannes verantwortlich ist. Bereits im August 2018 musste Monsanto - und somit Bayer - einem todkranken Mann 289 Millionen US-Dollar an Schadenersatz zahlen. Bei ihm war 2014 Lymphdrüsenkrebs festgestellt worden, der ebenfalls auf den Kontakt mit »Roundup« und dem darin enthaltenen Glyphosat zurückzuführen sei, so das Gericht.
Bayer und Monsanto jedoch halten nach wie vor unbeirrt an der Verwendung von Glyphosat fest. Von beiden in Auftrag gegebene Studien hätten angeblich erwiesen, dass Glyphosat keinesfalls gesundheitschädlich sei. Die Anleger allerdings scheinen da ganz anderer Ansicht zu sein. Nach der erneuten Niederlage vor Gericht gab die Bayer-Aktie um satte 19 Prozent nach. Im April 2015, vor der Monsanto-Übernahme, wurde sie mit über 146 Euro notiert. Gestern lag sie zum Börsenschluss bei unter 55 Euro - dem tiefsten Wert in den letzten fünf Jahren.



Kommentare zum Artikel
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Das Märchen vom Global Player
Die Bundesregierung macht, was die amerikanischen Konzerne wollen, und die deutschen Firmen machen das, was die Bundesregierung will.
So kommt es eben auch, dass die Amerikaner Monsanto entsorgen wollen, zuviel Ärger in Lateinamerika, schlechte Glyphosat Verkaufszahlen in Europa, das muss entsorgt werden und wird dann eben den Bundesdeutschen Deppen angeboten, die haben immer schon alles gekauft.
Die Bundesdeppen wittern ihre Change zum Global Player aufzusteigen, ihr Portfolio zu internationalisieren, in die erste Klasse aufzusteigen und was man sonst so sagt, wenn man ein großes Geschäft machen möchte, und so wird also Monsanto an Bayer entsorgt, alle Manager und Beratungsfirmen stecken sich die Taschen voll, und die Bundesregierung und die Amerikaner sind glücklich über die neue Möglichkeit zur Zusammenarbeit.
Bleibt ein kleines Problem mit den Altlasten, schliesslich soll Glypjosat, RoundUp und wie immer das Gift heisst , krebserregend sein, und vor dem Kauf waren zig-tausend Klagen anhängig, die US-Gerichte nicht verhandeln konnten, da es schliesslich um ein US-Unternhemen ging, und die kann man in den USA nicht wirksam verklagen, ebensowenig wie in Deutschland.
Jetzt, da Monsanto deutsch ist, kann man aber natürlich die Klagen bearbeiten und ebenso wie bei VW, Deutsche Bank etc. kraftig zulangen, da darf es auch schon mal eine 0 mehr sein, sowohl was die Klagesumme als auch die zu verklagenden Manager angeht.
Und so holen sich die 11.000 Klagen ( die es einmal waren ) in millionenschweren Wiedergutmachungen das Geld von Bayer, jenes Geld was sie von Monsanto nie erhalten hätten und was die Bundesdeutschen Deppen schon einmal für den Kauf von Monsanto bezahlt haben. Die Bayer-Manager haben natürlich nichts dergleichen ahnen können, die Bundesregierung wird nichts tun, und letztendlich wird sowohl Monsanto als auch Bayer von der Bildfläche verschwinden.
Den Manangern kann es gleichgültig sein, sie haben ihren Bonus eingesteckt, die Beschäftigten von Bayer sind ihre Jobs los und die Bundesregierung verspritzt ein paar Krokodilstränen.
Stupid german Money gesellt sich zu stupid german management, lediglich die amerikanische Regierung lacht sich ins Fäustchen wie blöde doch die Deutschen sind und wie schön das Monsantoproblem entsorgt wurde.
Der Bayer-Konzern soll zahlen bis die Schwarte kracht!
Dort zählt nur der Pofit und das eigene Wohlergehen. Solange andere an Krebs krepieren ist das kein Problem -
kriminell, würde ich sagen! Glyphosat müsste längst verboten sein!
„Erneute Niederlage seit der Monsanto-Übernahme
Bayer muss 80 Millionen Dollar Schadenersatz zahlen“ ...
Stimmte der Agrarminister Christian Schmidt (CSU) einer weiteren Zulassung des umstrittenen Unkrautgifts Glyphosat in der EU im Namen seiner Gro Ko-Partner etwa auch deshalb zu
http://www.taz.de/!5466480/,
weil ihm etwa klar ist, dass er dabei straffrei bleibt, die Strafen dafür auf den Steuerzahlern geschoben werden und diese Zustimmung etwa ganz nebenbei auch den NWO-Plänen seiner zumindest ´offiziell` im Moment noch christlichen(?) Göttin(?) zugutekommt?
https://www.forschung-und-wissen.de/magazin/das-mysterium-der-georgia-guidestones-13371985
Wurde in Österreich letztlich nicht auch deshalb sehr bewusst gefragt, wie viel Blut noch fließen muss, „ehe sich etwa ändert???
https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=AVRuFw9OTd4
Das ganze Management war doch beim Kauf der Fa. Monsanto mit dem Klammerbeutel gepudert worden, Kurzsichtigkeit und keine Ahnung oder wie soll man sowas verstehen das da Milliarden zum Fenster raus gefeuert werden. Solch Management müsste wegen Veruntreuung von Geld der Anleger strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden (aber leider sind die Gesetze im Sinne der Geldhaie) und mit Ihrem Selbstbereicherenden Vermögen haften. Aber das Casino Börse bleibt für Steuerbetrüger und Geldwäsche immer geöffnet, denn davon lebt der parasitäre Kapitalismus mit seiner verlogenen Politik bzw. Politikern. Nicht der Michel ist der Steuerbetrüger sondern die Bankster in ihren abgeschotteten Hochhäusern.
Dumb german money sagen die Angelsachsen zu solchen Managernieten wie bei Bayer. Sie haben noch vor den Schadenersatzansprüchen den Monsantokonzern deutschen Idioten ans Bein gebunden. Das hat diesmal asogar ohne Tripple A geklappt. Trippel A (hochwertig) hat man in USA auf gebündelte Schrottimmobilien geklebt, die man an deutsche Nietenbankster verscherbelt hat und die nix wert waren. Deutschland ist unter der roten CDU Stasiführung immer mehr zum Land der Idioten in Politik und Wirtschaft verkommen.
Mehr Biolandbau, mehr Kreislaufwirtschaft, mehr Biorhytmus in allen Bereichen des privaten und gesellschaftlichen Lebens.
Mit der Sonne ist es wie mit den Vögeln in der Bibel, sie scheint einfach so ohne das wir uns Sorgen machen müssen,für Alle gleich, sie macht keinen Unterschied zwischen Besitzenden und Armen, wegen ihrc werden keine Kriege geführt, sie ist die natürlichste aller Energiequellen mit dem höchsten Symbolwert.
MfG, HPK