Mehrere hundert Kilo für einen Flügel eines Windkraftwerks erforderlich

Balsaholz-Raubbau gefährdet indigene Bevölkerung in Ecuador

Die Energiewandel-Utopie bestimmter Protagonisten hat ein weiteres Opfer gefunden. Weil für einen einzigen Flügel eines Windkraftwerks mehrere hundert Kilo Balsaholz benötigt werden, werden in Ecuador rücksichtslos riesige Plantagen gebaut. Auch auf dem Boden der indigenen Bevölkerung- ohne sie zu fragen.

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Der propagierte Energiewandel ist in seinen Auswirkungen lebensbedrohlich für diejenigen, die von dem Abbau der entsprechenden Rohstoffe unmittelbar betroffen sind. Negerkinder werden beinahe wie Sklaven auf Kobalt-Minen in Zentralafrika gehalten, der indigenen Bevölkerung in Südamerika gräbt man das Wasser zum Gewinn des Lithium-Salzes ab und in China wird der Boden durch radioaktiven Beschuss zur Gewinnung der Seltenen Erden für die nächsten 100.000 Jahre verseucht. Damit aber nicht genug. Nun stellt sich heraus, dass die Hatz nach dem Balsaholz dazu führt, dass die indigene Bevölkerung vor allem in Ecuador verdrängt und ihre Lebensgrundlage vernichtet wird.

Für einen einzigen Flügel eines Windkraftwerks benötigt es mehrere hundert Kilo des Balsaholzes. Vor allem in Ecuador haben windige Geschäftsleute innerhalb von kurzer Zeit riesige Plantagen errichtet und damit auch die Chakras, die Waldgärten der indigenen Bevölkerung, vernichtet. Diese Chakras aber sind überlebensnotwendig für die Indios, weil sie dort ihre Lebensmittel, ihr Gemüse, ihr Obst, anbauten. Doch die Geschäftemacher juckt das nicht. Seitdem der Energiewandel vor allem von den Öko-Sozialisten hierzulande massiv propagiert wird, ist der Pries für Balsaholz um das Doppelte gestiegen.

Die halten dann auch entsprechende Meldungen über die Verdrängung und Vernichtung der indigenen Bevölkerung in Ecuador genau so klein wie die Berichte über die Sklavenarbeit in Afrika, die Vernichtung der Lebensgrundlage der indigenen Bevölkerung in Südamerika oder den atomaren Bodenbeschuss in China. Für sie, die Energiewandler hierzulande, ist nur wichtig, dass sie sich den Mantel der angeblichen sauberen Energie umlegen können. Was interessiert sie da schon das Schicksal von ein paar armen Negerkindern oder den Indios.

Den eigenen Vorteil zu Lasten anderer Nationen oder anderer Völker erreichen zu wollen, ist Kolonialismus in seiner fiesesten Ausprägung. Öko-Kolonialismus, sozusagen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Hans-Peter Klein

Der westliche Lebensstandard insgesamt basiert zum großen Teil auf Rohstoffabbau aus dem globalen Süden inkl. Australien, China, Russland.

Es waren die Grünen der Anfangsjahre, die zum ersten mal auf die globalen und ganzheitlichen Aspekte unseres westlichen Wohlstandsmodells hingewiesen und diese kritisiert haben.
Bei den Alt-Ökos rennen Sie offene Türen ein wenn der viel zu hohe Umweltverbrauch inkl. Umweltverschmutzung, -zerstörung usw. thematisiert werden.

Der Artikel pickt sich ein beliebiges Beispiel heraus, hier Balsaholz, wie immer ohne Quellenangaben.
Somit hat der Leser keine Möglichkeit die aufgeführten Behauptungen zu prüfen. Es reiht sich wie üblich ein in die bekannte Rosinenpickerei der Energiewendegegner, denn darum geht es dem Autor doch:
Argumente gegen die Windenergie zu finden (erfinden ?).

MfG, HPK

Gravatar: Else Schrammen

In alle hingehaltenen Mikrofone plärren die Grünen, am lautesten unsere ahnungslose Außenministernde: Deutschland muss ENTKOLONIALISIERT werden! Alle gestohlenen - ob von uns oder von anderen - Artefakte müssen den ausgebeuteten Völkern zurückgegeben werden. Und Deutschland als schlimmster Kolomialherr muss für die Sünden der Vorväter büßen. Und jetzt, in der Neuzeit ?Da beuten wir andere Nationen im Namen des Klimas schon wieder aus! Ob Kobalt aus dem Kongo, Lithium aus Argentinien und mum auch noch Balsaholz aus Ecuador. Wir bezahlen zwar diesmal für die Rohstoffe. aber wen interessiert schon, ob Kinderarbeit bei dem Abbau dahintersteckt oder die Eingriffe in die Natur nicht wieder gutzumachen sind! Hauptsache, die E-Autos laufen und die Vogelshredder drehen sich. Und forciert von wem? Den GRÜNEN der ehemaligen Umweltpartei!

Gravatar: Frei

Habecks Windkraft statt Sauerstoff zum Leben,ein grinsender Märchen Onkel der zu Heulen in den Stall geht um dort durch zu atmen.Ist der letzte Baum gefallen brauch niemand mehr Strom ,,nur Ratten überleben,,
(Dann verkauft Habeck Sauerstoff in Flaschen an die letzten Muslime auf der Welt ,,und der Muezzin Ruf kommt von Ricarda Lang ,, )

Gravatar: werner S

Die Globalisten haben schon immer die Indigenen und Urvölker ausgebeutet und ermordet.
Nord und Süd Amerika und Afrika sind Paradebeispiele dafür.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Die Energiewandel-Utopie bestimmter Protagonisten hat ein weiteres Opfer gefunden. Weil für einen einzigen Flügel eines Windkraftwerks mehrere hundert Kilo Balsaholz benötigt werden, werden in Ecuador rücksichtslos riesige Plantagen gebaut. Auch auf dem Boden der indigenen Bevölkerung- ohne sie zu fragen.“ ...

Was kein(?) Problem ist, weil die ´einzige Weltmacht`
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/6JB3MD2I6GQ6OSR3QYKH7SYS34OGPP5D
dies so erfolgreich vormacht/e???

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