Immer höhere Lasten durch Beamtenpensionen

Ausgaben für Pensionen steigen drastisch

Wie das Bundesfinanzministerium mitteilt, steigen die Kosten für Beamte im Ruhestand um 70 Milliarden Euro. Das Amt kalkuliert mit einem Betrag von insgesamt 758 Milliarden Euro.

/ Wikicommons / CC BY-SA 2.0
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Auf seiner Internetseite teilt das Bundesfinanzministerium mit, dass die Kosten für Beamte im Ruhestand in diesem Jahr um 70 Milliarden Euro steigen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf insgesamt 758 Milliarden Euro. Für die Länder mit ihrer größeren Gruppe von Beamten, dürfte der Anstieg höher liegen, vermutet die FAZ.

Die Gesamtkosten setzen sich aus Rückstellungen für Pensionen und Gesundheitsvorsorge zusammen. Sie ergeben jeweils eine Steigerung um 47 Milliarden auf aktuell 567 Milliarden bzw. um 23 Milliarden auf aktuell 191 Milliarden Euro.

Hintergrund dieses starken Anstiegs sind zum einen frühere großzügige Einstellungen von Beamten in die Kernverwaltungen des Bundes unter Kanzlerin Merkel.

Besonders stark wirkt sich die Niedrigzinspolitik aus. Da es sich bei den Ausgaben um Rückstellungen für zukünftige Zahlungen handelt, bedeutet ein niedriger Zinssatz, dass höhere Beträge zurückgelegt werden müssen, um denselben Betrag auszahlen zu können.

Die zu erwartenden höheren Lohnforderungen und weitere Einstellungen zur Bewältigung des fortgesetzten Flüchtlingsstroms werden die Entwicklung weiter verschärfen.

 

 

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: karlheinz gampe

Die rote CDU, SPD, Stasi Merkel und Co betreiben Klientelpolitik zum Schaden der restlichen Bevölkerung. War das im untergegangenem DDR Stasi Mörderstaat nicht auch schon so ?
Der rote Filz der Altparteien( CDU, SPD,Grüne..) legt sich wie über das Land. Wann werden die Kriminellen, die meineidig zum Schaden des Volkes agieren, für ihr kriminelles Tun belangt ?

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Immer höhere Lasten durch Beamtenpensionen
Ausgaben für Pensionen steigen drastisch“ ...

Warum aber zahlen Beamte in das Rentensystem nicht ein?
https://www.stern.de/noch-fragen/warum-zahlen-beamte-nicht-in-das-rentensystem-ein-1000514221.html
Weil es ihnen ´allgemein` schlecht geht?
https://www.welt.de/politik/deutschland/article111494894/Die-ganze-Wahrheit-ueber-das-deutsche-Beamtentum.html

Ist das durch die Steuerzahler finanzierte Siechtum(?) der Beamten nicht schon seit spätestens dem 17. Dezember 1953 vollkommen überflüssig???
https://www.zeit.de/1954/07/es-gibt-keine-beamten-mehr

Gravatar: Freidenkende

Die dicken Pensionen, wo es zum Schluss keine Kürzungen gibt, sondern noch aufgestockt wird, indem man die Beamten die letzten 3 Monate noch eine höhere sehr gute Position zuweist - das ist im Verhältnis zu den Renten ungerecht und unverhältnismäßigst zu hoch. Es gibt nur arme Rentner, die sogar Flaschen in den Müllcontainern sammeln müssen und zur Tafel gehen - zeigt mir einen Beamten, der das machen muss - NIEMANDEN wird es geben, da die Pensionen alle sehr hoch sind!!
Zudem müssen die Beamten nichts einzahlen für ihre Pensionen, haben überall ihre Vergünstigungen, da sie unkündbar sind und ihre Zahlungen gesichert sind - das ist ebenfalls unfair, werden überall wie die Fürsten behandelt von Banken etc..
Man sollte hier endlich die Beamten zur Kasse bitten, die dem Merkel-System hinterher tippeln, mitmachen, es beklatschen, weil es ihnen dadurch gut geht (nur wie lange noch sind unsere Kassen gefüllt?).
Der dumme ausgemerkelte Steuerzahler, dem seine Rente wird zum Schluss extra noch drastisch gekürzt und zudem muss er sie noch extra versteuern, wo er bereits vorher über 50 % Steuern und Sozialabgaben gezwungener maßen an den Staat abgab - das kann es nicht sein!
Diese ewigen endlosen und unnützen Diskussionen über Renten, über die Pensionen wird jedoch nicht diskutiert, das kann anscheinend so bleiben und wird sogar aufgestockt, man macht sich nur Sorgen, dass das Geld für ihre Pensionen später nicht reicht, wenn wir weitere Milliarden Ausgaben dazu bekommen, weil weitere Beamten in ihren Ruhestand gehen - meist vorzeitig wegen psychischer Belastungen - so kenne ich es von vielen.
Das Verhältnis und die Behandlung Beamte/Rentner finde ich UNSOZIAL. Beamten sollen für ihre Zukunft selbst vorsorgen und müssen keine so hohe Entlohnung bekommen, wenn z. B. die Lehrer über Monate Urlaub haben und keine Ganztage arbeiten etc., warum ist dann der monatliche Verdient so hoch im Gegensatz zu einem Arzt z. B.. In der freien Wirtschaft müssen die Menschen sich kaputt arbeiten für sehr wenig Geld und sogar sich mit Sozialhilfe ihren Lebensunterhalt aufstocke - das Verhältnis stimmt hinten und vorne nicht!!!
Da sollten sich die total volksfremden Politiker mal dazu äußern und ihre Gedanken machen und nicht über unwichtige Dinge.
Das ökonomische und soziale Denken für das zahlende Volk, die aus der freien Wirtschaft kommen, fehlt in den Köpfen der Volksvertreter (Altparteien) die im Luxus baden - von uns bezahlt werden - und es nicht zu schätzen wissen!! Wenn es die Steuerzahler nicht mehr gibt, woher soll das Geld denn kommen - es wächst nicht an den Bäumen...

Gravatar: Werner

In Österreich zahlen Beamte und Selbständige in das Rentensystem ein, dadurch haben die Rentner 40% mehr Rente als in Deutschland. In Deutschland bekommen nur Beamte und Politiker satte Renten. Riesensauerei.

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