In den Sommerferien besonders schmerzhaft

Auch Kinderarmut steigt in Deutschland weiter an

Fereienzeit ist Reisezeit. Mit den Eltern oder Freunden verreisen, andere Länder sehen, sich am Strand lümmeln, im Meer erfrischen, neue Kulturkreise erschließen oder einfach nur abhängen. Das sind Ferien. Doch immer mehr Kinder schauen in die Röhre - weil das Geld fehlt.

Quelle: vdk.de / keine Verfügungsbeschränkung
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Deutschland, Kinderarmut, Ferienzeit, Trauerzeit, ALG II, keine Reise, Balkonien
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Mehr als jedes siebte Kind in Deutschland lebt in einem Haushalt, der auf Bezüge aus dem ALG II (»Hartz IV«) angewiesen ist. Bei den unter Dreijährigen betrifft es sogar jedes dritte Kind. Regional gibt es dabei bundesweit gravierende Unterschiede. In Berlin lebt sogar jedes dritte Kind in einem ALG II - Haushalt. Unabhängig von der Region aber bleibt eine bundesweit einheitliche Tendenz: die Zahl der von Armut betroffenen oder bedrohten Kinder steigt in erschreckendem Ausmaß.

Hinter den trockenen Zahlen steckt jedoch viel mehr. Vor allem Kinder ab einem bestimmten Alter leiden mitunter extrem unter dieser Situation. Ganz besonders in den Ferien. Dann nämlich stehen sie außen vor, wenn es darum geht, in die Ferne reisen zu können. Da reicht das Geld nicht einmal für einen Wochenendausflug an einen See in der Nähe oder einen Kurzabstecher an die Küste. Am Ende des Geldes ist in diesen Haushalten meist noch reichlich Monat übrig und so schauen diese Kinder buchstäblich in die Röhre.

Selbstverständlich gibt es auch den Klischee-Haushalt, wo das ALG II-Geld unmittelbar in Tabak und Alkohol umgesetzt wird und den Eltern das Schicksal der Kinder relativ egal ist. Doch derlei Haushalte stellen einen verschwindend geringen Bruchteil in der Gruppe aller ALG-II-Bezieher dar. Meist ist es so, dass Vater und/oder Mutter noch durch Schwarzarbeit irgendwie ein paar Scheine auftreiben wollen, damit sie ihren Kindern zumindest hin und wieder ein wenig besseres Leben bieten können; und sei es nur ein Ausflug ans Steinhuder Meer oder an den Titisee. Oder mal ein paar wirklich neue Schuhe und nicht aus dem Second-Hand-Laden.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Hannes

Die müssen ganz klar falsch haushalten...

Asylies bekommen es hin von dem Geld noch nen großen Teil ins Ausland zu schicken... die Deutschen Harzer können einfach nicht mit Geld umgehen!

Schaut bei den noch nicht so lang hier lebenden wies geht

Gravatar: Dirk S

Zitat:"Unabhängig von der Region aber bleibt eine bundesweit einheitliche Tendenz: die Zahl der von Armut betroffenen oder bedrohten Kinder steigt in erschreckendem Ausmaß."

Folge einer verfehlten Familienpolitik. Das kommt dabei raus, wenn Kinder Einkommensquelle werden.

Zitat:"Vor allem Kinder ab einem bestimmten Alter leiden mitunter extrem unter dieser Situation."

Tja, könnten die Eltern was gegen unternehmen. Scheinen denen ihre Kinder aber nicht wert zu sein.

Zitat:"Dann nämlich stehen sie außen vor, wenn es darum geht, in die Ferne reisen zu können."

Anspruchdenken. Wir haben früher unsere Ferien am Baggersee verbracht. Ohne Eltern. Wäre sonst ja auch keine Erholung gewesen.

Zitat:"Da reicht das Geld nicht einmal für einen Wochenendausflug an einen See in der Nähe"

Hä? Fahrrad, Decke, Sonnenschrim, Butterbrotdose Badehose und Sonnencreme, dazu noch eine Flasche mit Wasser und ab geht es an den See.

Zitat:"Am Ende des Geldes ist in diesen Haushalten meist noch reichlich Monat übrig"

Was ein eindeutiges Zeichen dafür ist, dass die Ausgabeprioritäten geändert werden müssen.

Zitat:"so schauen diese Kinder buchstäblich in die Röhre."

Eher in das 54"-Ultra-HD-TV. Natürlich mit Netflix und Sky-Vollabbo. Man will ja "nichts verpassen".

Zitat:"Selbstverständlich gibt es auch den Klischee-Haushalt, wo das ALG II-Geld unmittelbar in Tabak und Alkohol umgesetzt wird und den Eltern das Schicksal der Kinder relativ egal ist."

So etwas nennt man auch "Kinder als Einkommensquelle". Das Resultat einer verfehlten Familienpolitik.
Die wichtigste Frage, an die sich allerdings niemand heran wagt, ist bei der Kinderarmut doch, was zuerst da war: Das Kind oder die Armut. Denn je nach dem ergeben sich völlig andere Lösungsansätze.

Zitat:"Doch derlei Haushalte stellen einen verschwindend geringen Bruchteil in der Gruppe aller ALG-II-Bezieher dar."

Link? Meine Erfahrung sieht anders aus: Dieses sterotype Bild ist in Hartz-IV-Kommunen keine Seltenheit. Leider.

Zitat:"Meist ist es so, dass Vater und/oder Mutter noch durch Schwarzarbeit irgendwie ein paar Scheine auftreiben wollen,"

Wer schwarzarbeitet, kann auch regulär arbeiten. Anscheinend wird vergessen, dass so reguläre Jobs gefährdet werden, für die Steuern und Sozialabgaben gezahlt werden.

Zitat:"damit sie ihren Kindern zumindest hin und wieder ein wenig besseres Leben bieten können;"

Kinder als Begründung für Gesetzesbruch? Dünnes Eis, sehr dünnes Eis. Warum nicht Diebstahl damit begründen? Oder Drogenhandel? Denkt denn niemand an die Kinder?

Zitat:"Oder mal ein paar wirklich neue Schuhe und nicht aus dem Second-Hand-Laden."

Auch das ist eine Frage der Ausgabeprioritäten. Und mal ein ganz revolutionärer Tip für Eltern, bei denen die Stütze nicht reicht: Sucht Euch einen Job. Von der Berufstätigkeit Ihrer Eltern profitieren Millionen von Kindern in Deutschland. Auch wenn es kaum vorstellbar ist.

Ausgabenfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: Sting

Asylverfahren: SO werden wir an der Nase herumgeführt
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https://gemeinsam-gegen-die-gez.de/asylverfahren-so-werden-wir-an-der-nase-herumgefuehrt/#comment-796
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Seehofers »Masterplan« enthüllt endlich, WIE uns viele »Schutzsuchende« veralbern: Sie werfen Pässe weg und machen als »Verfolgte« Heimaturlaub. Zudem bieten unsere großzügigen Sozialleistungen für viele den eigentlichen Anreiz nach Deutschland zu kommen. Welcomer flippen angesichts der bisher offiziell unter den Teppich gehaltenen Tatsachen aus.
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Enttabuisierung der Flüchtlingsproblematik
Der »Masterplan Migration« von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) bringt Dinge ans Tageslicht, die bisher unter dem Teppich gehalten wurden und nicht öffentlich diskutiert werden durften, ohne gleich mit der »Rechts-Keule« erschlagen zu werden. Doch jetzt scheint es »amtlich« zu sein:
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VIELE »Schutzsuchende« wirken bisher gar nicht an der Überprüfung ihrer Fluchtgründe mit. Ein Schelm, der Böses dabei denkt!
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VIELE »Schutzsuchende« erscheinen bei Prüfterminen gleich gar nicht, da diese freiwillig sind. So wird oft OHNE ihr persönliches Erscheinen über ihren Asylantrag entschieden – unglaublich!
Rund 70 Prozent der Asylsuchenden haben keine Papiere dabei, was Prüfung und Beurteilung ihrer Anträge massiv erschwert.
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VIELE »Schutzsuchende« reisen WÄHREND ihres Asyl-Verfahrens (das sie angeblich wegen TODESGEFAHR und VERFOLGUNG im Heimatland stellen) zum URLAUB in ihre Heimat zurück!
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VIELE »Schutzsuchende« suchen gar keinen Schutz, sondern bessere Lebensbedingungen.
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VIELE »Schutzsuchende« sind in Wahrheit nicht jene, die Schutz suchen, sondern solche, die Schlepper bezahlen können (in ihrer Heimat also nicht gerade als »arm« gelten).
Auch Mörder, Drogenhändler, Vergewaltiger und andere Schwerverbrecher finden im Schutz des Asylrechts Zuflucht in Deutschland.
Unsere Sozialleistungen bieten einen Anreiz für den Zuzug nach Deutschland.
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VIELE Migranten machen sich jünger, um bestimmte Vorteile in Verfahren, Betreuung und Unterbringung zu haben.
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VIELE Migranten bleiben Integrationskursen fern, haben also gar keine Lust, die deutsche Sprache zu lernen.
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Welcome-Gutmenschen wie Linke, Grüne und SPD flippen angesichts der nicht mehr zu tabuisierenden Tatsachen aus. Es KANN nämlich nicht sein, was nicht sein DARF.

Gravatar: Karl Napp

Diese fake News erscheinen jedes Jahr zur Urlaubszeit. Sie werden von den Funktionären der Sozialindustrie und ihren verdeckten Agenten in den öffentlich-rechtlichen Sendern und bei den linkslastigen Printmedien in die Welt gesetzt. Nicht mal ignorieren.

Gravatar: Choleriker

Sehr geehrte Damen und Herren.
Die Kinder und die Alten werden in diesem Land von einer degenrerierten Clique Sesselpfurzer vollkommen vergessen. Denen geht es nur um ihr eigenes Vorwärtskommen und Wohlbefinden. Das allein ist schon etwas, das mich wütend macht.
Wenn ich dann aber auch noch Kommentare wie von diesem Dirk S. zu lesen bekomme, der allen Ernstes den Leuten vorschlägt, sie sollen sich einen Job suchen, stehe ich kurz davor rot zu sehen. So ein Dummbeutel sollte sich erst einmal richtig informieren, bevor er derartigen Schwachsinn von sich gibt.
In unserer Ausgabestelle, die nicht von der Kirche abhängig ist sondern von einem gemeinnützigen Verein betrieben wird, treffen wir immer wieder auf Menschen, die gerne eine Arbeit aufnehmen möchte, es aber keine entsprechenden Arbeitsplätze für sie gibt. Gerade alleinerziehende Mütter sind vom Arbeitsmarkt so gut wie ausgeschlossen, da es zu wenig Jobs gibt, die sich mit der Kinderbetreuung unter einen Hut bringen lassen.
Ich selbst bin oft genug bei Hausbesuchen und finde dort in der Regel keine überdimensionalen Fernsehgeräte oder Playstation oder andere Spielekonsolen vor. Ganz im Gegenteil. Die große Mehrzahl dieser Haushalte lebt in sehr bescheidenen Verhältnissen, die sich dieser seltsame Mensch kaum vorzustellen mag.
Wer derartige Kommentare schreibt, ist geistig offensichtlich nicht ganz auf der Höhe.
Sicherlich gibt es auch bei Dirk S. in der Nähe eine Ausgabestation für Lebensmittel oder einen Second-Hand-Laden. Dirk S. kann ja gerne einmal seinen Hintern dorthin bewegen und ehrenamtlich einen Monat dort arbeiten, um ins Gespräch mit den Menschen zu kommen, die er hier so von oben herab aburteilt. Vielleicht öffnet sich ihm dann ein ganz neuer Blick auf eine Welt, die sich seinem beschränkten Horizont bisher entzogen hat.
Ich vermittele ihm gerne die entsprechenden Adressen, falls er zu dumm sein sollte, die selbst im Internet herauszufinden. Mir gingen noch ganz andere Worte durch den Kopf als ich seinen Schund gelesen habe. Doch meine gute Erziehung hat mich daran gehindert, das zu schreiben, was ich in dem Moment dachte.

Gravatar: Dichter Tatenlos

@Choleriker 12.07.2018 - 22:50
Danke für Ihren ehrlichen Kommentar! Er zeigt, dass hier im Lande nicht nur kaltherzige Beamtensselen und subventionierte Geschwätzwissenschaftler das Sagen haben, sondern Menschen mit Herz und Engagement die Stimme erheben.

Ich denke, dass das linksgrüne Trolle sind, die das Forum nach außen hin als unsozial verleumden sollen. Diese degenerierten Funktionstrolle werden bald eine schöne Überraschung haben. Nicht umsonst gewinnen die zivilisatorischen Bewegungen permanent an Einfluss. „Wohlstand für alle“, so hieß eines der Grundprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft nach Ludwig Erhard. Beispielsweise Lohn und Rente aus eigener Hände Arbeit erwirtschaftet; dies muss wieder zu einem selbstbestimmten Leben mit versorgten Familien ausreichen.

Und wenn es den asozialen Landeszerstörern in Stammheim eingeschrieben, Entschuldigung für diesen freudschen Verschreiber, ins Stammbuch eingeschrieben werden muss. Demokratie und Soziale Marktwirtschaft, Zerschlagung von Monopolen und das Ende der kommunistisch subventionierten Eurobanken. Trump in den USA zeigt, dass man gesellschaftsschädliche Wirtschaftsentwicklungen einhegen muss. Dass anständige Löhne für anständige Arbeit gezahlt werden müssen. Und dass dennoch genug Gewinn für den echten und innovativen Unternehmer verbleibt.

Gravatar: Battista Montini

@Dirk S
Ich wünche ihnen ein langes Leben, damit sie noch viel teilhaben können an RTl-Sendungen oder lesen der PLÖD.
Insbesondere auch, weil es dadurch wahrscheinlicher wird, dass sie auch einmal in den Genuss von HartzIV kommen.
Wobei es tatsächlich sogar vorteilhafter wäre, sofort zu kündigen um dann die Vorteile von HartzIV zu geniessen und an dessen Errungenschaften teilzunehmen! Hossa..

Gravatar: Angela Not - Falz

Zum Glück macht man sich bei Stürmer online ...

http://www.spiegel.de/forum/politik/enges-verhaeltnis-zu-putin-kontensperrung-fuer-schroeder-thread-133022-24.html#postbit_16276750

... unter der Rubrik 'Wirtschaft' Gedanken über die gleich nach Trump/Putin, Brexit und Puigdemont für Deutschland wesentlichen Themen: 'Staatswohl' beziehungsweise 'Kindeswohl.' ('Staatswohl' = 'Kindeswohl', 'deutscher Staat' = 'Kind').

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/unterhalt-714-000-kinder-erhalten-vorschuss-vom-staat-a-1218797.html

'Mommy's baby, Daddy's maybe', 'Mein Bauch, mein Kind', 'Kindeswohl', 'Staatswohl' und überhaupt, 'Wer die menschliche Gesellschaft erreichen will, muss die männliche überwinden'.

Hoch sollen Sexualrassismus, Morbidität, Denunziation, Volksverhetzung und (Sorge)Rechtsmissbrauch leben, weg also mit all den Samenspendern, Zahlvätern, 'Modernisierungsverlierern', 'Tätern' und üblichen Verdächtigen, das Private sei politisch und das Politische sei privat, es lebe das Kind als weibliches Geschäftsmodell, als Waffe gegen den Rest der Welt und als politische Manövriermasse, Lebensborn und Mutterkreuz, das war doch MDUFCschon vor 80 Jahren gut und richtig so in Deutschland..

Hoffentlich haben sich die vereinten ProletArierInnen endlich bald selbst abgeschafft, diese Idiotinnen und Idioten einschließlich insbesondere des politischen Establishments und seiner 'Mainstreaming' - Medien aka Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, zwecksteuerfinanziert.

http://www.spiegel.de/forum/lebenundlernen/jugend-und-politik-engagement-ja-partei-nein-thread-465284-1.html#postbit_44205862

http://menschundrecht.de/child%20trafficking.pdf

http://menschundrecht.de/Reichsgesetzblatt.pdf

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