Jabrayil im Süden und die Berregion Varangatagh von Invasoren befreit

Arzachische Truppen gehen in die Offensive

Die gemeinsamse Offensive von armenischen und arzachischen Truppen sowohl im Norden wie auch im Süden der Republik Arzach ist erfolgreich verlaufen. Die aserbaidschanischen Invasoren mussten sowohl die Stadt Jabrayil im Süden wie auch die Bergregion Varangatagh im Norden räumen.

Foto: Armenia News
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Bisher hatten sich die verbündeten armenischen und arzachischen Einheiten in den umkämpften Gebieten der Republik Arzach auf reine Verteidigung gegen die einfallenden Invasoren der islamischen aserbaidschanischen Armee beschränkt. Seit gestern aber gehen die Verbündeten in die Offensive und haben bereits erste Erfolge zu verzeichnen. Die Stadt Jabrayil im Süden wurde komplett von den Eindringlingen befreit und auch aus der Bergregion Varangatagh im Norden Arzachs musste sich die aserbaidschanische Armee nach schweren Verlusten zurückziehen.

In Jarayil waren die Invasoren dabei, ihrerseits Stellungen auszuheben und ihre Positionen zu verstärken. Gezieltes Artilleriefeuer und Raketenbeschuss der Verbündeten durchkreuzte dieses Ansinnen und deckte den Vormarsch der Bodentruppen. Die aserbaidschanische Armee zog sich fluchtartig aus Jabrayil zurück und ließ über 60 tote Soldaten und 22 zerstörte Fahrzeuge zurück. Jabrayil ist befreit, vermeldet das armenische Verteidigungsministerium.

Auch im Norden wurden durch die Offensive die eingefallen Truppen zurückgeschlagen. Die Bergregion Varangatagh konnte befreit werden, die aserbaidschanischen Einheiten mussten sich unter schweren Verlusten zurückziehen, schrieb Artsrun Hovhannisyan auf Facebook: »Gestern um 14.00 Uhr begannen wir mit unserer Gegenoffensive und Varangatagh wurde zurück gewonnen. Derzeit halten die Gefechte in dem gesamten Gebiet mit unverminderter Intensität an.«

Beide aktuell befreite Regionen sind für weitere Militäraktionen von strategischer Bedeutung und geben den Verbündeten neue Optionen, um die Invasoren weiter zu bekämpfen, heißt es seitens des armenischen Verteidungsministeriums.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Peter Lüdin

In diesem Konflikt wird es keinen "Verhandlungsfrieden" geben. Einzig ein "Siegfrieden" ist denkbar. In letzter Konsequenz müssen die Azeris gemeinsam mit dem Neo-Osmanen gegen Armenien und Russland antreten. Schön wäre eine Umsetzung des Vertrags von Sevres 100 Jahre später schlussendlich.

Gravatar: MAURA PETTENO

"Warum macht Frau Merkel nicht oder EU"

Die Demokratische Republik Armenien erklärte am 28. Mai 1918 dem Deutschen Reich den Krieg und schloss sich der Entente gegen die Mittelmächte an.

Ein Tip: Wenden Sie sich doch an Ihre ehemaligen Verbündeten, die mit Ihnen gegen Deutschland gekämpft haben (Großbritannien, Frankreich, USA, Brasilien, China, Mexiko, Australien usw.). Da wird Ihnen bestimmt geholfen.

Gravatar: MAURA PETTENO

"Warum macht Frau Merkel nicht oder EU"

Damit die Armenier die Füsse hochlegen können? Diese Frage ist an Dreistigkeit schon kaum zu überbieten.

Gravatar: Boris

Leider geht es um einen Diktator, der anstelle seines Volkes Milliarden von Dollar für Waffen ausgegeben hat. Was hat er gewonnen, gar nichts!. Es geht mehr um sein Ego, sein eigenes Volk und friedliche Armenier müssen leiden. Verwechseln Sie es aber nicht die Armenier sind Kämpfer. Warum macht Frau Merkel nicht oder EU, einfach alles zulassen vom Turkei

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Jabrayil im Süden und die Berregion Varangatagh von Invasoren befreit
Arzachische Truppen gehen in die Offensive“ ...

Ja Himmel, Sakra und bekreuzigter Allah:

Zeigen die Entwicklungen im Konflikt zwischen den einst zur Sowjetunion gehörenden Ländern Armenien und Aserbaidschan
https://www.swp-berlin.org/10.18449/2020A71/
etwa nicht, dass es sehr viel friedlicher zugehen könnte, wenn sich die Streithähne unter den Politeliten beider Staaten samt dem unter ihrer Verwaltung stehenden Fleckchen nun unter Hoheit Russlands begeben???

Gravatar: Robert

Die englischen und amerikanischen Bomberpiloten über Deutschland waren auch "Christen".
Dieses "Argument" zieht bei mir nicht mehr. Deutschland sollte sich aus diesem Konflikt heraushalten und nicht in die Falle gehen und sich hereinziehen lassen.

Gravatar: Karl Napp

Nach dem massen-mörderischen Anschlag auf das NY World Trade Center durch Muslime im Namen Allahs, und nachdem immer mehr junge, meistens schöne türkische Mädchen in unseren Industriestädten mit Kopftuch herumlaufen (müssen?), habe ich mich als Pensionär, der genügend Zeit hat, intensiv mit dem Koran und der Geschichte des Islam beschäftigt. Seit seinem Gründer Mohammed, auf den der Koran zurückgeht, tritt der Islam als Religion der mörderischen Intoleranz Andersgläubigen gegenüber auf. Er versucht, die Welt zu erobern, um sie zu islamisieren. M.E. ist der Angriff der Truppen von Aserbeidschan, einem muslimisch geprägten Staat, auf Armenien, ein uraltes christlich geprägtes Land, nur die Fortführung des Auftrags Mohammeds und des Korans, im Namen Allahs die Welt für den Islam zu erobern.

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