Zu „Armageddon“ von Matthias Matussek
Linke Kulturhoheit
Bevor ich ihnen mein neues Buch vorstelle, ein paar Takte zur Gesamtlage, besonders in diesen Tagen, da die Politik rotiert, weil es die AfD tatsächlich gewagt hat, einen Landratssitz in der Thüringen und eine Bürgermeisterei in einem Flecken in Sachsen zu erobern.
Schon wird debattiert darüber, wie man diesen Dammbruch durch die Rechten wieder repariert, denn rechts ist böse. Nun ich würde sagen, zunächst ist rechts nichts weiter als das Gegenteil von links.
Ja, die Linken fragen sich jetzt: Kann die Wahl annulliert werden wie einst unter Merkel? Kann man den siegreichen Kandidaten mit dem Verfassungsschutz aus dem Spiel nehmen, wie es die Bundesinnenministerin Faeser erwägt? Sicher ist, dass sich das linksgrüne Macht-Kartell sowas nicht noch einmal bieten lassen will…allerdings sieht es, dass sich der deutsche Michel querstellt: Jeder fünfte im Lande hat die Nase gestrichen voll von linksgrün, rund 20 Prozent sie abwählen, wollen AfD wählen…
Tja, es hätte so schön werden können. Sie sind doch eigentlich dort angekommen, wo sie hinwollten. Ich hätte nie gedacht, dass der von Rudi Dutschke propagierte „Marsch durch die Institutionen“ tatsächlich derart erfolgreich sein könnte. Aber sie haben es geschafft, sie haben sich den Staat zur Beute gemacht, sie definieren, was erlaubt ist und was nicht.
Sie haben tatsächlich die von dem italienischen Kommunisten Gramsci propagierte Lufthoheit im Kultur-Kampf errungen, und alles, was nicht links ist, zu Feinden der Demokratie erklärt. Das sickerte ein über die Jahre, in den Journalismus, in die Schulen, in die Parteien, in die Universitäten, in die Justiz, in die Kultur.
Mittlerweile gibt es keinen Filmer, Theatermacher, Schauspieler, Verleger, der sich nicht dagegen wehren würde, als rechts bezeichnet zu werden. Rechts ist die No-go-area, ist pfui, die Grenze des Sagbaren endet hier.
Klimahysterie und Weltende
Noch eine weitere Vorbemerkung Liebe Freunde, wir erleben derzeit tatsächlich eine Zeitenwende, eine politische Plattenverschiebung, ein tektonisches Beben. Die Gesellschaften des Westens sind von einer Naherwartung des Weltendes ergriffen, eines großen Weltenbrands, der von einer Erwärmung der Erde ausgehen soll.
Die Prognosen zur Apokalypse schwanken. Nach einigen Hochrechnungen aus den letzten Jahren des vorigen Jahrhunderts dürfte es uns eigentlich nicht mehr geben, andere erwarten die große Flut mit ihren steigenden Meeresspiegeln zum Ende dieses Jahrhunderts.
Allerdings gibt es auch Abweichler. Wissenschaftler, die behaupten, dass nicht das Wachstums-bedingende CO2 die Ursache für eine Erwärmung der Erde ist, sondern umgekehrt, dass es diese Erderwärmung ist, die das CO2 produziert. Sollten wir etwa mit all unseren Milliarden-Programmen auf dem Holzweg sein? All diese schwindelerregenden Ausgaben im Namen von ESG, also „Environmental, Social, Governmental“ nur kostspieliger Nonsense? Tatsächlich gibt mittlerweile auch Banker, die so etwas behaupten. Der ehemalige Black-Rock-Top-Manager Tariq Fancy wird von der NZZ mit dem Satz zitiert: „Ich zweifle, ob es klug ist, News Yorker Bankern das Schicksal des Planeten anzuvertrauen“.
Die Apokalypse, die in diesen Zeiten vorwiegend von Klimaklebern und den Kindern von Fridays For Future bemüht wird, ist ja ein zutiefst christlicher Topos, und zwar aus der Offenbarung des Johannes. Aber die hat nichts mit dem Klima zu tun, sondern mit der Herrschaft des Teufels, die den Allmächtigen herausfordert. Die Herrschaft des Teufels ist die der Verwirrung und der Auflehnung des Menschen gegen die Schöpfung.
Der große Verwirrer
Es ist eine Verwirrung, die dazu führt, dass sich Männer zu Frauen erklären und verlangen dürfen, bei gewaltigen Strafandrohungen im Falle der Nichtbefolgung, als Frau angesprochen zu werden gegen jede biologische Wahrheit. Eine Verwirrung, die zur Herrschaft der Lüge führt und der Denunziationen.
Die Endschlacht der christlichen Apokalypse findet nach der Offenbarung des Johannes in dem Ort Armageddon statt.
Er liegt in der Ebene von Jesreel im Norden Israels unweit des Berges Horeb.
Hier also wird die Entscheidungsschlacht ausgefochten, zwischen den Mächten des Himmels und denen des Satans. Sie sieht, nach dem Sieg Gottes, die Wiederkunft des Herrn vor, die Parusie, nach welcher ein tausendjähriges Reich des Friedens anbrechen wird.
In meinem Roman ist „Armageddon“ ein kleines Küstennest an der Ostsee und heißt Ahrensfeld, in das sich der Held zurückgezogen hat, nachdem die Antifa einen Mordanschlag auf ihn angedroht hat. Er heißt Rico Hausmann, war früher ein Starjournalist des Spiegel, Auslands-Korrespondent und Autor von Bestsellern. Nun betreibt er eine wöchentliche nächtliche Radiosendung, wo er sich – wie einstmals der populäre Radiohost Rush Limbaugh – in Rage redet über die Regierung.
Nicht nur über die gerät er in Rage, sondern auch über seine regierungshörigen servilen Ex-Kollegen und einen Betrieb, der sich als vierte Gewalt, als Kontrolle der Regierung, restlos aufgegeben hat. Der Lüge und Verrat salonfähig gemacht hat, solange sie der vermeintlich guten Sache dienen, also der Klimahysterie und dem Kampf gegen rechts.
Tatsächlich wird er hier oben an der Küste durch Zufall im Supermarkt aufgestöbert von einem Antifa-Kämpfer. So beginnt der Roman, und da möchte ich Sie jetzt einmal mitnehmen, ohne auf die Zollformalitäten zu achten, Achtung Sie betreten ketzerisches Gelände.
Mein Buch „Armageddon“ dreht sich um einen Journalisten, der verzweifelt ist über diese Einengung des Meinungskorridors. Der in der rotgrünen Ideologie, die dieses Land im Griff hat, eine zu allem entschlossene Sekte von Politkadern erkennt. Die mit einem mechanischen Naturverständnis hantieren, und mit Windrädern und Fahrrädern die Natur reparieren wollen. Die vor allem mit allen Mitteln Jagd auf Dissidenten machen, sei es mit Hilfe der öffentlichen Anstalten, sei es mit den Bodentruppen der reich alimentierten Antifa.
Böhmermann und die Kutur des Verrats
Der Journalist Rico Hausmann hat Ähnlichkeit mit dem Autor, die unvermeidbar waren, denn die Geschichte, die er erzählt, ist auch dem Autor passiert. Er hatte zu einer Geburtstags Party zu seinem 65. Freunde aus alten und jüngeren Tagen eingeladen, Verleger, Autoren, Journalistenkollegen, auch einen jungen Identitären, mit dem er nach Syrien gereist war in ein christliches Dorf, das vom IS verwüstet worden war.
Dieser Identitäre war mal in eine Prügelei durch die Antifa geraten und wurde von linken Amtsrichtern verurteilt. Er gilt als vorbestrafter Rechtsradikaler. Der gebührenfinanzierte Denunziant Böhmermann skandalisierte diesen Vorgang, er befragte öffentlich die Spiegel-Chefredaktion, die Bild schaltete sich ein, dann auch Vizekanzler Sigmar Gabriel, und alle riefen pfui.
Beängstigend wurde die Sache für Rico Hausmann, als ein Video auftauchte, in dem er von einer Killerin hingerichtet wird, er und seine Frau Katja. Der zynische Text dazu: „Fällt ein Rechter, ist das Geheule groß“.
Youtube weigert sich, das Video, das durchaus als Mordaufruf zu verstehen ist, aus dem Netz zu nehmen. Es ist immer noch zu besichtigen.
Hausmann geht zur Polizei, die schaltet den Staatsschutz ein, der sich jedoch ebenfalls weigert, ernsthaft zu ermitteln und zumindest die Waffe sicherzustellen. Es sei ja schließlich keiner umgebracht worden, sagt der Beamte. „Noch nicht“, ruft unser Rico Hausmann.
Und er stellt die berechtigte Frage, was wohl wäre, wenn Rechte einen derartigen Mordaufruf gegen einen Linken produzieren würden.
Unser Rico Hausmann, der sich in ein Kaff an der Ostseeküste zurückgezogen hat, trifft durch Zufall einen Antifa-Kämpfer im Supermarkt. Und bald taucht auch das Gewehr auf. Das ist der Thrillermäßige Beginn des Romans.
Doch dann weitet er sich und geht ins Grundsätzliche.
Rico Hausmann sieht, dass die Gesellschaft sich verdüstert hat. Er ist durchaus weiterhin aktiv. Er hat eine Sendung im „Kontrafunk“, der als Alternative zu den öffentlich-rechtlichen gegründet wurde. Hier die Adresse www.kontrafunk.radio.
Rico sieht, dass sich die Gesellschaft einer linksgrünen Klima-Sekte ergeben hat, die zwar nett ausschaut, sich aber im Namen ihrer bunten Heilsideologie und Umweltreligion alle Bereiche unterworfen hat und auch längst die Kirchen unterwandert hat. Er sieht entschlossene Kader, die den kaum messbaren CO2-Ausstoß des Landes auf Null bringen möchten, gleichzeitig aber die saubere Kernkraft abschalten und dafür die Wirtschaft und ganz besonders die kleinen Leute ruinieren. Warum? Weil sie der ganzen Welt ein Vollbild sein möchten.
Rico Hausmann, der Nighttalker
Ihre Minister sind meist rechenschwache Studienabbrecher oder Kinderbuchautoren, die mit eifrigen Patschehändchen Windräder in die Landschaft stellen und Schewegara zitieren und ein extrem plumpes Naturverständnis haben, aber sie sind in Gesinnungsclans organisiert und äußerst radikal. Rico nennt sie eine grüne Junta.
Er fragt sich: „Ist eine Gesellschaft nicht komplett verloren, deren Utopie auf das Erreichen eines Klimaziels heruntergekommen ist? 1,5 Grad Celsius als erbärmliche Erlösunghoffnung? Das darf doch alles nicht wahr sein.“
Im Kontrafunk spielt er die Musik seiner Jugend, die der 60er und 70er, Beatles, Stones, Pink Floyd, David Bowie, Led Zeppelin. Und er wütet gegen eine Kultur, die in der Schöpfung herumpfuscht. Eine Kultur, die wie in Orwells 1984 behauptet: Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Es ist letztlich eine Kultur des Todes, die die Abtreibung und die Sterbehilfe erleichtert, also Anfang und Ende des Lebens in die eigenen Hände nehmen will.
Eine infantile Gruppe von Stümpern, die gegen den Schöpfer wütet und selber Gott spielen will und aus ihren Irrtümern eine Ersatzreligion bastelt.
Dann ereilt ihn der Anruf einer Freundin aus Paris. Sie ist eine Sterberechtlerin, die Schluss machen möchte. Sie will für ein letztes Buch ein Streitgespräch mit Rico über den Selbstmord. Nun beginnt ein gespenstischer Zweikampf der Argumente: Rico kämpft um ihr Leben – sie kämpft um ihren Tod. Das ist der Mittelteil des Romans, eine, wie der bayrische Rundfunk sagt, beklemmende Studie über den Tod.
Nach seiner Rückkehr hat sich Ricos Welt weiter verdüstert, und auch der Antifa-Kämpfer mit dem Scharfschützengewehr war nicht untätig.
Mehr soll hier nicht verraten werden, liebe Freunde, kauft euch das Buch, es ist mehr als nur ein Thriller, auch wenn es bei Amazon bereits in der Kategorie „Religiöse Thriller“ auf Platz 1 steht.
Nein, Armageddon ist auch eine Bestandsaufnahme unseres Landes, ja, es ist ein Versuch, der Linken die Kulturhoheit streitig zu machen, indem es aufzeigt, wie düster und menschenfeindlich die Politik der linken Eliten tatsächlich ist, die auf dem Weg sind, unser Deutschland, das Land, das sie hassen, zu ruinieren.
Und sicher kommt es am Ende zu einem Showdown zwischen den Heerscharen des Teufels und denen des Himmels, ganz so, wie es in der Offenbarung des Johannes nachzulesen ist, einem Endkampf am Ort, der Harmageddon heißt, der aber nicht im Norden Israels liegt, sondern in diesem kleinen Kaff an der Ostseeküste, einer Gegend übrigens und ganz nebenbei, aus der auch unser Vizekanzler Robert Habeck stammt.
So, das wäre in in groben Skizzen das Buch, und ich kann nur empfehlen, es selber zu lesen und zu schauen, ob dieser Rico Hausmann mit seiner Lagebeurteilung schief liegt oder ob er recht hat.
Viel Vergnügen bei der Lektüre von Armageddon.



Kommentare zum Artikel
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DIe Öko-Sozialisten sowie die Klimaterroristen werden nicht von den Stalinisten gesteuert, sondern von den US Oligarchen und von westlichen Großkapitalisten finanziert und gesteuert.
https://www.freiewelt.net/nachricht/energiewende-ist-investitionsprogramm-von-und-fuer-die-globale-finanzindustrie-10093193/
https://journalistenwatch.com/2023/05/05/habecks-gruene-mafia-us-oligarch-diktiert-die-deutsche-klima-und-energiewende/
https://www.focus.de/finanzen/boerse/berkshire-hathaway-hauptversammlung-warren-buffett-will-gruene-revolution-mit-kriegsstrategie-durchsetzen_id_193400475.html
Das Einzige was hier stört, ist das fast 40 Jahre alte Foto des Autors. Wurde schon für sein Buch " Die vaterlose Gesellschaft " verwendet....in den Neunzigern. Mein Rat an MM: Sei authentisch und zeig Dich so grau wie Du heute bist (äußerlich).
Ansonsten ist der Artikel klasse und hoffentlich bleibst Du diesmal am Ball.
Das scheint ja ein Portrait unserer Gegenwart zu sein.
Ich sage ja immer, die Realität ist manchmal so bizarr, das kann man gar nicht erfinden.
Aber das gute gewinnt am Ende.
Oberschul-Pflicht-Lektüre !!!
… „Schon wird debattiert darüber, wie man diesen Dammbruch durch die Rechten wieder repariert, denn rechts ist böse.“ …
Weil Hitler im Kern scheinbar ein ´Linker` war???
https://www.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-war-hitler-ein-linker_id_48534794.html