Die nächste Generation braucht keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk

ARD und ZDF kommen bei der Jugend nicht an

Die junge Generation greift zunehmend auf andere Fernsehsender und vor allem andere Medien aus dem Internet zurück. Die Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks schrumpft. Dennoch wollen sie mehr Geld vom Bürger.

Foto: 4Kfilme.de
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Mobilfunk und Internet: Das sind die medialen Hot Spots der jungen Generation. Filme auf YouTube und Netflix, Nachrichten über Online-News, Musik über Spotify, Fotos über Instagram, Kurznachrichten über Twitter, Facebook und Whatsapp — all diese Formen werden von den jungen Menschen wahrgenommen. Fernsehen war gestern. Fernsehen ist für viele Menschen langweilig geworden, weil man gezwungen ist, das zu konsumieren, was einem serviert wird. Im Internet sucht man sich die Inhalte und Darstellungsformen selbst.

Wer guckt noch Fernsehen? Ältere! Und wer schaut noch gerne Nachrichten im Fernsehen? Ältere, die besonders gerne vom linksliberalen Mainstream informiert werden möchten.

Eine Studie vom »Reuters Institute for the Study of Journalism«, das an der University of Oxford angesiedelt ist, bestätigt dies [siehe Bericht »Science Files«].

Die Autoren der Studie haben die öffentlich-rechtlichen Medien aus acht Ländern untersucht, darunter auch Deutschland, Großbritannien und Italien. Die Ausgangsfrage der Untersuchung war: Werden die ÖRR-Medien dem Anspruch gerecht, umfassend zu informieren? Ergebnis: Nein, sie werden dem Anspruch nicht gerecht. Besonders ARD, ZDF und Deutschlandfunk schnitten in der Beurteilung schlecht ab.

Andere Datenzusammenstellungen bestätigen diesen Trend. Bei »Science Files« wurden an anderer Stelle alle relevanten Daten zum Stichtag des 12. Novembers 2019 gesammelt, um die Reichweite und Bedeutung der Sender an diesem Tag detailgenau exemplarisch zu untersuchen. Die Summe der Daten offenbarte, dass die großen Sender wie ARD und ZDF zusammen nie mehr als ein Viertel der Fernsehkonsumenten erreichen und besonders von den jungen Menschen wenig genutzt werden.

Wie sieht die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien aus? Nun, ihre Konsumenten sind überdurchschnittlich alt und werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten wegsterben, während die jungen Menschen auf andere Medien ausweichen.

Hier stellt sich die zentrale Frage: Warum soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk weiter wachsen, wenn seine Bedeutung in Information und Unterhaltung abnimmt? Warum sollen dafür die Zwangsgebühren des Rundfunkbeitrags steigen?

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Furioso

Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt schon lange nicht mehr.
Man bekommt fast nur noch Wiederholungen zu sehen und anders denkende werden nicht als solche Wahr genommen, sondern sofort ins rechte Lager gesteckt.
Es war ein Riesenfehler, DDR- Politiker in der BRD ans Ruder zu lassen.

Gravatar: W. Hinderks

Ich möchte aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk aus-
steigen können, wie ich aus der evangelischen Kirche aus-
gestiegen bin.

Gravatar: Werner Sutthaus

Ich habe ein iPad und mache mir mein Programm selbst.
ARD und ZDF sind mir zu oft peinlich.

Gravatar: Sam Lowry

Sorry, aber das sind alles Handy-Idioten, die vom Islam gefressen werden, ohne es zu merken.

Keine Ahnung, und davon viel.

Gravatar: Moritz

Die Frage ist ja höflich gestellt, aber wir wissen doch alle das kein halbwegs gebildeter Mensch auch nur 30 Minuten der Regimedauerpropaganda erträgt.

Gravatar: Manni

Die schwarzen Kanäle halt.Zombifernsehen ala DDR.

Gravatar: Frost

Warum holt man sich die GEZ - Gebühren nicht von der Regierung ! Denn für die, sind die Medien mittlerweile doch.da. Am besten sieht man das doch in den Talk -Shows, wo die Moderatoren derselben, doch angst haben, den eingeladenen Clowns, die richtigen Fragen zu stellen. Da wird nur um den heißen Brei herum geredet. Und dabei werden die Feiglinge noch von uns finanziert.

Gravatar: keinesorgen

die meinungdes volkes ist uns politiker scheiß egal...ihr bezahlt und haltet ads maul...
wer nicht bezahlt bekommt gerichtstermin...so geht demokratie...
dumm dümm deutsch

g e z = gebühren einzugs zigeuner

Gravatar: Frank

Die Entwicklung ist klar und eindeutig. Ganz egal welche politischen Ansichten die Jugend vertritt, wächst sie anders als wir nicht im Fernsehzeitalter sondern im Internetzeitalter auf.

Selbst bei mir gingen um 1989 die Geräte aus. Ich weiß nichtmal was gerade läuft und will es auch nicht. Damals war es aber irgendwie so das ich vor der Glotze hing in der ständigen Erwartung das noch irgendetwas interessantes läuft. Im Anschluß ärgerte ich mich darüber das ich zu lange wach war und irgendwann im Wandel von Hoffnung und Ärger entschied ich als junger völlig unpolitischer Mensch das dies nicht gut für mich sei und ich es mir nicht mehr anschauen werde.

Kam natürlich noch hinzu das mir diese Sprachmusik welche sich zu der Zeit durchsetzte und bis heute kein Ende gefunden sowie die Tatsache das ständig jemand beim An- und abspielen eines Liedes dazwischenquatschte höllisch hat auf die Nerven ging und gute Gruppen das Feld verließen sodaß Fernsehen und Radio sich gleichzeitig in´s Aus schossen. Ganz zu schweigen von der ständig zunehmenden Werbeflut die keinen Schwanz interessiert und trotzdem funktioniert weil sie ob endlosen Wiederholungen sich in´s Unterbewußtsein brennt und so das Kaufverhalten der Massen steuert.

Mit Politik hatte meine Entscheidung garnichts zu tun. Das Produkt wurde einfach zunehmend schlechter.

Heute könnte ich mir im Traum nicht vorstellen irgendeinen Teil meines Zeitplanes nach einem festgelegtem Fernsehprogramm zu richten. Das ist absurd und entspricht nicht mehr dem Stand der Technik.

Das Fernsehen und das Radio sind überholt. Sie sind Relikte eines vergangenen Zeitalters.

Jeder Cent ist verschwendet.

Würden sie sich auf Bildung konzentrieren und an Schulzeiten und Lehrplänen orientieren könnte sich das ändern. Eine Art Schulfernsehen für den Unterrichtsgebrauch. Aber ich denke auch das hat keine Zukunft. Jedes Bundesland hat seine eigenen Lehrpläne, dazu der zunehmende Wechsel zur Privatschule und unterschiedliche Unterrichtszeiten. Das wird auch nichts.

Ne, ist überholt, kann weg egal wie ich es drehe und wende, es kommt nichts anständiges mehr heraus aus der Idee.

Wir leben nicht mehr im Fernsehzeitalter sondern im Internetzeitalter. Der Anspruch ist gestiegen. Man möchte jetzt entscheiden was man wann schaut.

Gravatar: Matthias Rahrbach

Schön, dass die Jugend nicht mehr jeden Quatsch am Fernsehen guckt.

ARD, ZDF und die Dritten Programme sind nur noch Staatsfunk für Linientreue.

Für die Genderideologie beispielsweise kam Propaganda geschickt untergebracht in Wissenschaftssendungen wie "Quarks" und "Planet Wissen".

Und es kommt in sämtlichen Mainstreammedien dauernd was zu diesem Thema und zu anderen Themen, bei denen wir das eingeimpft kriegen, was wir glauben sollen.

Wer will so ein "Gehirnwäsche"-TV schon gucken?

Die ARD hat neulich in "Kontraste" gegen Andersdenkende unter den Professoren gehetzt - hier mehr dazu:

https://twitter.com/EvoUKut

Und es kam sogar Propaganda gegen die "böse" AfD in den Kindernachrichten. In der "Sendung mit der Maus" kam mindestens einmal Propaganda für Zuwanderung.

"Hetz"-TV ist es also auch noch. Nee, dann lieber "West"-Fernsehen, bzw. "West"-Medien, wie diese hier

www.verlag-natur-und-gesellschaft.de

Propaganda ist typisch für Diktaturen, besonders solche, die sich an Kinder richtet.

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