Aktualisierung: ARD hat inzwischen Klardarstellung veröffentlicht

ARD: Über 9400 Euro durchschnittliche Personalkosten pro Mitarbeiter?

9422 Euro durchschnittliche (!) Personalkosten pro Kopf und Monat? Trotzdem eine Erhöhung des Rundfunkbeitrages? Trotzdem das Gejammere der Intendanten? Aktualisierung: Die ARD hat inzwischen eine Klardarstellung veröffentlicht.

Foto: Jacob Bøtter / flickr.com / CC BY 2.0
Veröffentlicht: | von

Achtung: Die ARD hat eine Klarstellung publiziert.

Die ARD weist in ihrer Klarstellung darauf hin, dass die Berichte, die ursprünglich von »Heise-Online« und »Focus-Online« verbereitet wurden, »Vergütung« und »Personalaufwand« verwechseln.

Wörtlich erklärt die ARD in Ihrer Klarstellung:

»[...] Außerdem werden (bspw. in heise.de und Focus-online) bei einem Vergleich von Gehältern aktuell Äpfel mit Birnen verglichen: So verwechseln die einschlägigen Autoren beispielsweise "Vergütung" mit "Personalaufwand". Bei einem Vergleich von Gehältern muss beachtet werden, dass es sich bei den ARD-Angaben im KEF-Bericht um den Personalaufwand pro Kopf handelt, nicht um die Vergütung pro Kopf, unter der im allgemeinen Sprachgebrauch das Bruttogehalt verstanden wird. [...]«

 

Unser ursprünglicher Artikel:

Die Mitarbeiterkosten sind im Durchschnitt so hoch, dass man nur noch mit dem Kopf schütteln kann. Pro Kopf und Monat zahlt die ARD durchschnittlich 9.422 Euro Personalkosten. Im Jahr sind das 113.060 Euro pro Person. Damit ist die durchschnittliche Vergütung höher als bei DAX-Konzernen. Ein Wahnsinn! Das sind Top-Gehälter, die die ARD-Mitarbeiter bekommen. Trotzdem will die ARD mehr Geld von Bürgern. Die GEZ-/Rundfunkbeiträge sollen erhöht werden. Was für eine dreiste Forderung angesichts dieser Gehälter und Personalkosten [siehe Bericht »Focus-Online«, »Heise-Online«]. Warum sind öffentlich-rechtliche Institutionen nicht zum Sparen aufgefordert worden?

Kein öffentlich-rechtlicher Rundfunk (ÖRR) und auch kein staatlicher Rundfunk auf der ganzen Welt ist so teuer wie unser ÖRR. Rund 8 Milliarden Euro kassiert der ÖRR jährlich von den Bürgern ab. Davon entfallen rund 5,5 Milliarden auf die ARD. Damit werden rund 20 Fernsehsender und fast 70 Radiosender finanziert.

Brauchen wir das? Angesichts der vielen privaten Sender? Angesichts des breiten Internet-Angebotes? Angesichts der vielen Auslandssender? Angesichts der vielen Musik-Flatrates? Angesichts der vielen sonstigen Informationsmöglichkeiten? Der ÖRR ist ein Dinosaurier aus einer vergangenen Zeit. Jetzt Gebührenerhöhungen zu fordern ist dreist gegenüber den Bürgern.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: blubby

Wer die Zwangsabgabe noch immer zahlt ist selber schuld.
Wenn die Kohle fehlt können die einpacken.

Gravatar: Gerd Müller

Ja. täglich neue Lügen zugunsten derer, die unser Land herunter wirtschaften, erfinden und Verdummungsprogramme erstellen ist eben teuer.
Zudem muß man den Mitarbeitern schon was bieten, damit sie nicht, bei all der Hetze und Verleumdung, mit ihrem eigenen Gewissen in Konflikt kommen.
Schließlich wollen die ja gut und gerne in diesem Land leben....

Gravatar: karlheinz gampe

Die roten Stasi System Medien, CDU Merkels Rotfunk lassen sich ihre einseitige rote Werbung für die rote deutschfeindliche Politik der CDU+ SPD Merkelregierung fürstlich vergolden. Staatliche Schmarotzer greifen dem Bürger immer tiefer in die Tasche und der deutsche Depp lässt sich diese Tyrannei sogar bieten.

Gravatar: D.Eppendorfer

Propaganda ist dem Regime auch heute wieder so wichtig, dass die parteitreuen Parolenerfinder fürstlich honoriert werden. War unter Göbbels doch auch schon ähnlich.

Und der hirnhautbeschnittene Blödmichel glaubt erneut jede Lüge der Obrigkeit und schreit jubelarisch "Weiter so!".

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Gravatar: Knut Dalliman

Ein erster Schritt zur Abschaffung des Staatsfernsehens könnte eine massive Verringerung der Regionalanstalten sein. Was sollen die überhaupt noch. Sie sind hauptsächlich geprägt von Wiederholungen und einem unnötigen Personalaufwand.
Bei den hohen Zwangsgebühren sind die staatlichen Sendeanstalten nicht einmal in der Lage in Full-HD zu senden.
Es muß endlich Schluß sein mit diesen zusätzlichen Propaganda-Sendern.
Wenn es doch einmal sehenswerte kritische Sendungen gibt, werden diese zu Unzeiten ausgestrahlt, damit möglichst wenig Leute das sehen können.

Gravatar: Sigmund Westerwick

Der öfentlich rechtliche Selbstbedienungsladen

Der Artikel bringt es wieder auf den Punkt. Die medienschaffenden Propagandisten stecken sich die Taschen voll, produzieren über wiegend nur Propaganda im Sinne der Regierung und zahlen sich dafür atemberaubende Gehälter. Um das zu finanzieren jammern sie dann alle 3-4 Jahre, damit es mehr Geld gibt und glauben damit die Welt zu retten.
Es ist irgendetwas zwischen dummdreister Frechheit und Ignoranz, gleichgültig was der Bürger will, sie werden uns schon beim richtigen Denken helfen.
Viele Bürger wollen natürlich selber denken, und das Preis/Leistungsverhöltnis der öffentlich rechtlichen ist dermassen schlecht, das sicherlich 7 Mrd € nutzlos verschwendet werden.
Im heutigen Medienüberangebot wäre der erste Schritt die ARD zu halbieren und in mehreren Schritten auf Infosender wie Phoenis zu minimieren.

Gravatar: Ulli P.

Eine Unverschämtheit ohnegleichen! Aber gehört das nicht in eine Reihe mit der höchsten Steuer- und Abgabenbelastung, mit den höchsten Energiekosten, den höchsten Mehrwertsteuersätzen, Grundsteuer und zusätzlich Straßenausbaubeiträgen, demnächst Pkw-Maut und jetzt bereits angedachten Spritsteuererhöhungen, etc., etc.?

Alles dazu gedacht, dem deutschen Bürger möglichst viel Geld aus den Taschen zu saugen, damit er immer abhängiger von staatlichen Leistungen wird. Planwirtschaft wie sie im Buche steht!

Gravatar: Peter S.

Ein Parade-Beispiel für Dekadenz im Endstadium.

Der "Beitrag"-Zahler bekommt als Gegenleistung NATO-Propaganda, "Experten" aus einschlägigen NGOs und seichte Unterhaltung serviert, um manipuliert und abgelenkt zu werden

Die wenigen gehaltvollen Sendungen wie z.B. "Die Spiegelaffaire", "Das Mädchen – Was geschah mit Elisabeth K.?" (ganz stark und erschütternd), "Grün gegen Grün - Wenn für Windräder Wald gerodet wird" oder "Die Akte General" werden meist erst ab 23 Uhr gesendet.

Gravatar: jomenk

So ist das, wenn man sich dem Markt nicht stellen muss. Jedes Unternehmen muss sich einer Konkurrenzsituation stellen. D.h. eine hohe Qualität bei den erzeugten Produkten und Dienstleistungen, verbunden mit einer möglicht effizienten Kostenstruktur. Das müssen die öffentlich -rechtlichen Fernsehanstalten nicht. Das Geld kommt und man kann jeden Dreck produzieren. Und wenn das Geld nicht reicht, wird einfach mehr angefordert. Das wäre der Traum eines jeden Unternehmers.
ARD, ZDF und Co. müssen mehr nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt werden.
Dann muss man eben ein paar Sender abschalten, wenn die Kosten nicht tragbar sind. Vielleicht sollten sich ARD und ZDF zusammenschliessen. Damit hätte man durch weniger Personal eine erhebliche Kostenreduzierung.

Gravatar: Karl

LEUTE !! Qualität hat halt seinen Preis !!
und wenns schon mal Zwangsfinanziert wird, ist die Zugreifmentalität besonders gross.......

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