Die Merkel-Regierung und die ihr nahe stehenden Wirtschaftsverbände behaupten stets, dass in Deutschland ein Mangel an Arbeitskräften bestünde. Dieses Argument wird immer dann angeführt, wenn Kritik an der völlig verfehlten Asyl- und Migrationspolitik laut wird. Die Arbeitsmarktzahlen vom Mai stellen eindeutig fest, dass der deutsche Arbeitsmarkt keinen Bedarf an schlecht oder gar nicht ausgebildeten Menschen aus kulturfremden Kreisen hat: saisonbereinigt sind die Zahlen der Arbeitslosen im Mai gestiegen. Arbeitsmarktexperten gehen davon aus, dass dies Auswirkungen der schwächelnden deutschen Wirtschaft sind, diese Entwicklung sich auch in den nächsten Monaten fortsetzen wird. Der Arbeitsmarktindex BA-X, hier werden die gemeldeten offenen Stellen erfasst, sinkt im Vergleich zum Vormonat um drei Punkte von 251 auf 248 (Referenzwert: Jahresdurchnitt 2004). Im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahrs ging dieser Wert sogar um sechs Punkte zurück.
Offiziell sind derzeit 2,236 Millionen Menschen als arbeitlos gemeldet. Inklusive der sich derzeit in Weiterbildungsmaßnahmen befindlicher Menschen beläuft sich diese Zahl sogar auf knapp 3,2 Millionen. Die Merkel-Regierung klammert bei den von ihr publizierten Zahlen diese eine Million gerne aus, weil diese nicht als arbeitslos im Sinne des SGB gelten. Ausgeklammert aus der Statistik werden auch Eltern, die nach Ablauf der Erziehungszeit nicht auf den Arbeitsmarkt zurückkehren wie auch Vorruheständler (55 plus), die in der Regel als nicht mehr vermittelbar gelten.
Es gibt auf dem inländischen Markt genügend Menschen, welche einen Arbeitsplatz suchen. Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen jedenfalls weisen keinen Bedarf an ausländischen Arbeitskräften aus.



Kommentare zum Artikel
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Nicht so voreilig - die Zahlen der BA sind sowieso gezinkt.
Metzger werden immer gebraucht - welche, die keine Fragen stellen und auch ohne Lohn arbeiten - Religion reicht.