Fachkräftemangel bedroht Deutschlands Wirtschaft

Arbeitsagentur fordert 400.000 Migranten pro Jahr

Um den akuten Fachkräftemangel zu beheben, empfiehlt die Bundesagentur für Arbeit, jährlich 400.000 Migranten nach Deutschland zu holen.

Foto: Pixabay
Veröffentlicht:
von

Um den akuten Fachkräftemangel zu beheben, empfiehlt der Chef die Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, jährlich 400.000 Migranten nach Deutschland zu holen. Dabei denkt Scheele an eine gezielte Zuwanderung von Fachkräften für "die Lücken am Arbeitsmarkt".

"Deutschland gehen die Arbeitskräfte aus", erklärte Scheele der Süddeutschen Zeitung. Die Zahl der potenziellen Arbeitkräfte geht allein in diesem Jahr um 150.000 zurück. "In den nächsten Jahren wird es viel dramatischer", mahnte Scheele.

Als Grund nannte der Chef der Arbeitsagentur nicht etwa eine völlig verfehlte Bildungspolitik in den meisten Bundesländern, sondern die demographische Entwicklung. Doch auch darüber redet niemand. Scheele: "Ich verstehe nicht, warum darüber niemand redet."- Der Grund dürfte einfach sein: Würde darüber geredet, würde man feststellen, dass das Millionenheer von Migranten, das in den letzten Jahren nach Deutschland kam und ständig weiter wächst, Deutschland wirtschaftlich kaum etwas nutzt. Die meisten Migranten sind schlecht oder gleich gar nicht ausgebildet.

Der Chef der Arbeitsagentur sieht als Lösung neben einer Ausbildung von Ungelernten und verlängerten Arbeitszeiten für Qualifizierte, eine größere Zuwanderung. "Wir brauchen 400.000 Zuwanderer pro Jahr", behauptet Scheele und fährt fort: "Also deutlich mehr als in den vergangenen Jahren. Von der Pflege über Klimatechniker bis zu Logistikern und Akademikerinnen: Es werden überall Fachkräfte fehlen".

Die Einschätzung mag politisch korrekt formuliert sein - tatsächlich handelt es sich um ein Wunschbild, denn auf der Welt geistern keine 400.000 Facharbeiter herum, die unbedingt nach Deutschland wollen. Fachkräfte werden überall gebrauch und entsprechend überall angeworben. Und die Arbeits- und Verdienstbedingungen sind in den USA oder Australien deutlich besser als einem Deutschland mit den höchsten Steuersätzen und einer überbordenden Hilfsindustrie. 

Ebenso irreal wie moralisch verwerflich ist der Hinweis auf Afghanistan. "Wenn sich Flüchtlinge aus Afghanistan auf den Weg machen", sagte Scheele, "sollte Deutschland seinen Beitrag leisten, um sie aufzunehmen". Nicht aus politischen oder humanitären Gründen. "Mir geht es hier nicht um Asyl", betonte Scheele, "sondern um gezielte Zuwanderung für die Lücken am Arbeitsmarkt." - Zur Erinnerung: Über die Hälfte der Afghanen kann weder lesen noch schreiben. Dass das Abwerben von Fachkräften die Lage in Afghanistan weiter verschlechtert, dürfte den Chef der Arbeitsagentur wohl kaum interessieren.

Die Aussichten  der deutschen Wirtschaft sind trübe. Denn ohne Fachkräfte wird das Wohlstandsniveau kaum zu halten sein und damit steht der Abbau von Sozialleistungen an. Die aber kommen vor allem unausgebildeten Migranten zugute und es sieht nicht danach aus, als würde Ausbildung dieses Klientels der Hilfsindustrie auch nur in Ansätzen erfolgreich verlaufen.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Abonnieren Sie jetzt hier unseren Newsletter: Newsletter

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Jürgen Rimer

Man sollte erstmal die Leute die durch die Klimashow
arbeitslos werden, Autobauer und Zulieferer sowie Kraftwerksmitarbeiter, wieder in Arbeit bringen.
So sollte die Politik denken und nicht an Migranten.
Davon haben wir genug die nicht arbeiten wollen
und nicht lernen wollen. Weil sie hier alles in den A----
geschoben bekommen. Im Gegensatz zu den
Deutschen.

Gravatar: Ramona

Wieso Fachkräfte mangel ?sind doch genug von denen schon hier noch mehr ungebildete brauchen wir nicht liegen nur den sozialkassen auf der Tasche

Gravatar: lupo

Dieser Dödel sollte sich in Afghanistan als Sklavenhändler bewerben. Die Wirtschaft bildet immer weniger Fachkräfte aus und baut enorme AK ab im Zeitalter der Digitalisierung, da fragt man sich in welchen Zeitalter lebt dieser Merkelsche Speichelleckender Phrasendrescher. Dabei werden die Leute immer weniger am Reichtum der Konzerne beteiligt und Leben im Alter an der Armutsgrenze - da läuft doch alles schief, aber der schlafende Michel ist ja so Obrigkeitshörig das er alles hinnimmt, Gewerkschaften sind doch nur Beweihräucherungsvereine mit Spitzenbezahlung an der Leine gehende Spazierhunde der Konzerne, also dann Gute Nacht Deutschland.

Gravatar: Schnully

Wieviele Arbeitslose bzw. H 4 Empfänger gibt es zur Zeit in Deutschland? Menschen die z.B. in Dokos gezeigt werden , belegen zwar gelegentlich etwas Lauferei zu Behörden , die aber im wesentlichen alles genehmigen und ein stressfreies Leben ohne Arbeit zeigen . Ein Auto zu haben und andere Annehmlichkeiten für H 4 Empfänger ist selbstverständlich geworden , während sich Andere den Rücken krumm arbeiten , aber dabei unter H 4 Niveau leben weil die, Miete und Nebenkosten selber zahlen müssen. Unter diesen Umständen ist es nachvollziehbar das Facharbeitermangel besteht . In Ungarn z.B. sollen Arbeitslose um 7 Uhr Morgens antraben um bis Mittag Gemeindearbeiter zu unterstützen ,das garantiert saubere aufgeräumte Gemeinden die in eigenen Gewächshäusern benötigte Lebensmittel anpflanzen , die günstig erwoben werden können . Wer auf die arbeiten keine Lust hat , bekommt einen Mindestsatz der nicht einmal den Zigarettenbedarf deckt .

Gravatar: Lutz

"...Klimatechniker bis zu Logistikern und Akademikerinnen: Es werden überall Fachkräfte fehlen."

Die genannten Branchen freuen sich bestimmt auf Analphabeten zur Erhöhung des BSP.

Gravatar: Willi Winzig

Wie denn die brauchen noch mehr Messerakrobaten und Raper? Bestehen denn die Fachbetriebe nur noch aus Metzgereien und Bordellen, wo wir doch zu Veganern und Würmerfressern umerzogen werden sollen? Ich sehe manchmal solche "Fachkräfte" auf Müllfahrzeugen, als Zusteller von Paketen, die kein Wort Deutsch können und als Halbkreisingenieure beim Kehren, oder in sonstigen hochqualifizierten Berufen tätig sind. Die allerdings weniger was mit Fachkräften zu tun haben. Die Bosse die hier nach Fachleuten schreien, hätten mal die wirklichen Fachkräfte nicht wegen "Alters" mit 50 entlassen sollen oder so schlecht bezahlt, oder Arbeitsbedingungen erlassen sollen, wie es in den letzten 20 Jahren Mode war.
Sollen sie doch ihre feinen Nadelsteifen ausziehen und ihre Arbeit selber machen. Fachkräfte aus Afghanistan sind dazu wahrscheinlich zu überqualifiziert als das die da helfen wollen.

Gravatar: Heinrich

Die "Facharbeiter" Angelegenheit kennen wir ja zur Genüge von den letzten 10 Jahren und mehr. Die Wirtschaft hat durch Corona Hunderttausende von Arbeitsplätzen in Deutschland und anderwo vernichtet. Das ganze geht nicht auf und ist nicht stimmig.

Gravatar: Ebs

Unser Problem ist ein anderes. Durch die hohe Zuwanderung ist in den Bildungseinrichtung das Lernen fast nicht mehr möglich und damit auch der Dümmste und Lernunwilligste noch einen Abschluß bekommt, wird das Niveau immer weiter gesenkt. So werden bei uns Fachkräfte ausgebildet.

Gravatar: Bertl

Warum gibt es noch immer kein Zuwanderungsgesetz mit Bedingungen für Zuwanderung?

Gravatar: kassaBlanka

Der Chef der Arbeitsagentur sieht als Lösung neben einer Ausbildung von Ungelernten und verlängerten Arbeitszeiten für Qualifizierte, eine größere Zuwanderung.
****************************************

"Fachkräfte"... Ja leck mich doch... Davon haben wir uns doch schon 2 Millionen davon ins Land geholt.... Wenn man das Abgreifen von Sozialleistungen als "qualifizierte Facharbeit" einstuft... Wohlan.

Na, da hat wohl jemand Angst um seinen Job!

Schreiben Sie einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang