Beginnen jetzt die großen Säuberungen bei den Grünen?

Annalena Baerbock will Boris Palmer loswerden!

Nach einem angeblich rassistischen facebook-Posting wollen die Grünen ihren besten Mann aus der Partei werfen.

Foto: Reinhard Kraasch, Lizenz: CC-BY-SA 4.0 DE, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
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Ein Torwart, der einen Schwarzen als »Quotenschwarzen« bezeichnet, ein Schwarzer, der »vergasen« sagt, und dafür eine Einnahmequelle verliert, ein Bürgermeister der von einem Schwarzen sagt, er habe einer weißen Frau seinen »negerschwanz [sic] angeboten«. Dazu eine Presse, die sich nicht einmal getraut, den indizierten Satz auszuschreiben. – Deutschland scheint ein Tollhaus zu sein.

Scheint! – Denn der Bürgermeister ist kein geringerer als Boris Palmer. Aus Sicht der Grünen ein Querulant – in den Augen vieler Deutscher ein tauglicher Kanzler. Tauglicher jedenfalls als seine vor-diplomierte Parteikollegin ohne Amts- und Berufserfahrung Annalena Baerbock.

Besagte Möchte-Gern-Kanzlerin hat denn auch die Gelegenheit gleich beim Schopfe ergriffen und plädiert dafür, den unliebsamen Konkurrenten aus der Partei werfen zu lassen. Kurz danach stimmte ein Landesparteitag am Samstag mit 161 gegen 44 Delegierte für ein Ausschlussverfahren. Das ist zwar konsequent, aber politisch womöglich sehr unklug. Denn jede Partei hätten einen solchen Politiker gern in ihren Reihen. Mit den Freien Wähler würde Palmer Tübingen mit Leichtigkeit für die Freien Wähler erobern.

»Einzuholen ohne rauszuwerfen« – das muss Frau Baerbock von ihrer Ziehmutter Angela Merkel noch lernen. Die hat das allerdings auch 16 Jahre geübt.

Nun waren die Grünen schon immer auch eine links-radikale Kaderpartei. Die alt-kommunistischen Recken Trittin und Kretschmann stehen dafür. Also muss eine Säuberung her, das Markenzeichen linker Parteien. Wer es nicht weiß: Die meisten Kommunisten wurden von Kommunisten ermordet. Da ist ein Parteiausschluss noch relativ harmlos.

Zwar ist es der Anlass nicht wert. Palmer hatte auf Facebook lediglich den Kommentar einer anderen Nutzerin wiederholt, die geschrieben hatte, dass Aogo einer Bekannten am Strand von Mallorca gesagt haben soll… Ach lassen wir das.

Hinter dem Wortschwall und dem Schwall von Verboten steckt nichts weiter als Machtpolitik. Baerbock will einen möglichen Konkurrenten wegbeißen. Denn sie weiß, dass es mit ihrer Mehrheit nicht allzu weit her ist. Und die Grünen würden lieber Palmer wählen, als niemals Kanzler zu werden.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Frost

Es ist ein Kreuz mit dieser Wortklauberei. Man wagt sich bald gar nichts mehr zu sagen. Hier in diesem Irrenhaus werden aus Mäusen Elefanten gemacht. Das geschieht nur um vom eigenen Dreck abzulenken. Das Problem sind nicht die falschen Worte, vielmehr, das Falsche tun. Es wird keine Entschuldigung mehr angemommen-, alles wird zur Affäre. Die Unterhaltung für das Volk spielt eine Rolle, weniger das richtige Regieren.

Gravatar: Sabine

Im Prinzip geht es nicht um die Sache, sondern nur um krampfhafte Machterhaltung.
Dabei sind sich die Grünen nicht einmal dessen bewusst, dass sie mit ihrer Aussage, der Begriff
"Deutschland" könnte negativ assoziiert werden
und passt eher zur AfD, sowie mit dem
Ausschlussverfahren gegen Palmer, aktive
Selbstdemontage betreiben.
Weiter so, dann brauchen wir sie nicht mehr zu fürchten.
Der Ausschluss von Sarrazin, sowie der Umgang mit Thierse, machen auch die SPD unwählbar.
Scholz kann sich noch so gut darstellen, mit Klingbeil,
Kühnert , Esken & Co im Hintergrund,. wird er nicht Kanzler werden.

Gravatar: Croata

Wie krank!
Säuberung alla GRNPest Art.

Die MaskenKorrupten bleiben aber brav weiter an der Macht.
Da fragt doch niemand.Soll auch nicht.
Realität DE. 2021.
Demokratie.

Gravatar: Lutz

Also Kritik an Schnatterlena Kobold-Intelligenzia ist schlimmer als Blasphemie!

Bei linken Zecken jeder Provenienz gehören doch Säuberungen zum guten Ton!!!
Auch FeineSahneFischfilet-Steini hat schon die Denunziation von rechten Soldaten gefordert.

Die Kobolde-Expertin darf in ein künftiges Kabinett nicht den Södolf berufen; der ist ihr geistig haushoch überlegen.
Und wer will schon dusselige Kuh sein?

Gravatar: Innen hohl, außen auch

@ Matthias Rahrbach 09.05.2021 - 14:31

"Sollen sich die Grünen doch endlich selbst zerlegen. Nur zu: Schmeißt ihn raus!

Umso besser sehen die Wähler - oh, Verzeihung, ich meinte natürlich die Wähler*innen, die Wähler:innen, die WählerInnen, die Wähler_innen, die Wählerx, die Wählery und die Wählenden, mit wem sie es zu tun haben."


Wenn Sie wirklich nichts und niemanden diskriminieren wollen, dann geht das auch kürzer mit "WählerInnen(und Außen)".

Gravatar: Walter

Wenn die Grünen "Boris Palmer" nicht mehr wollen, sollte er von sich aus diesen Laberverein verlassen.
Als Tübinger Oberbürgermeister hat er doch gezeigt was er kann - im Gegensatz zu manchen Parteispitzen der Grünen, welche sich nur in der Laberei auskennen und sonst nichts vorzuweisen haben.

Die Empfehlung hier im Artikel zu den" Freien Wählern" zu gehen finde ich ganz gut. Diese sind nicht mit ideologischen Schranken wie alle anderen Parteien belastet. Da könnte er offen seine Meinung vertreten, wo er nicht von irgend welchen Parteiideologen gegängelt würde.

Dieses Land braucht Realpolitiker und keine Politiker welche nur Reden schwingen und nichts vernünftiges bewegen können.
Es wäre sehr schade, wenn Politiker wie "Boris Palmer" nicht mehr aktiv wären.

Dieses Land braucht keine Ja - Sager und Bücklinge - sondern selbständig denkende Politiker mit ihren Ideen für dieses Land - welche auch Kritik üben und sich nicht von vorgeschobener "POlITICAL CORRECTNESS" beeinflussen lassen.

Gravatar: Dietrich Rahner

Die Revolution frißt ihre Kinder. Falls diese grünen Witzfiguren nach 9/21 wirklich etwas zu sagen haben, wird wohl dann das Fallbeil auf dem Alex aufgebaut werden. Der Jakobinerterror läßt grüßen.

Gravatar: karlheinz gampe

Dumme Dumpfbacken wollen immer Klügere loswerden, damit ihre Dummheit nicht so auffällt.

Die Grünen und die Roten sind dumme ungebildete Idioten.

Denn nur ein Idiot regt sich über Zitate auf ! Nicht über Palmer sondern über den Schwarzen sollte die sich aufregen aber das passt nicht in das stark eingeengte Weltbild dummer rotgrüner Menschen.

Gravatar: dankefürnichts

Gute Nachricht für alle politischen Gegner der Grünen. Denn das kostet die Grünen Stimmen, vor allem unter den Unentschlossenen. Palmer mag ja die engstirnigsten unter den Grünen-Anhängern ärgern, aber ansonsten gilt er auch unter vielen Unentschlossenen vermutlich als relativ pragmatisch agierender Politiker, der sie ansprechen könnte.

Gravatar: Johann Trzebiatowski

Die Messer sind gewetzt, jeder murkst jetzt jeden für ironisch gemeinte Sprüche ab. „Dann noch die „Nazi Sahne“ oben auf und das Büßerhemd angezogen. Wenn der 1 FC Bayern aufläuft sagen wir schon lange im Freundeskreis 1.FC Afrika läuft auf, und? wieder Meister geworden. Schalke hat aber auch eine sehr mickrige Quote und ärgert sich jetzt schwarz. Also lasst nur noch Euren Gedanken freien Lauf und schüttet sie letztlich auf den nächsten Wahlzetteln aus, aber bitte gaaaaanz vorsichtig, sonst müsst Ihr zur Strafe sieben „ Vater Mohamed“ beten.

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