Ein Jordan-Petersons-Video zu zeigen sei »wie eine Rede von Hitler zu zeigen«

An Kanadas Universitäten drehen die Linken jetzt völlig durch

Das Thema erfasst sogar die USA: An Kanadas Universitäten drehen die linken Kulturmarxisten ihren Autoritäts-Turbo auf. Weil eine Lehrassistentin ihren Studenten ein Video gezeigt hatte, in dem Jordan Peterson mit einem Linken über Gender-Pronomen diskutiert, werden ihr von der Universitätsleitung Vorhaltungen gemacht.

J. Peterson, L. Shepherd, Screenshot YouTube
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Universitäten, Hochschulen und Colleges in Kanada und den USA werden zunehmend zur weltfremden Lachnummer – zumindest was die geisteswissenschaftlichen Fakultäten angeht. Doch wenn dieser ideologische Aberwitz von der Regierung gestützt wird, vergeht einem das Lachen. Denn das ist ernst: Die Diskussions- und Debattenfreiheit gehört bald der Vergangenheit an. Die Linken haben den Autoritäts-Turbo aufgedreht.


Was war der aktuelle Anlass? An der Laurier University in Kanada hat Lindsay Shepherd, eine junge Lehrassistentin im Fach Kommunikationswissenschaften, den Studenten ein Diskussions-Video gezeigt. In diesem Video diskutiert der bekannte kanadische Psychologie-Professor mit einem linken Professor über den Sinn und Unsinn von gender-neutralen Pronomen. So weit, so banal.


Doch dann wird die Lehrassistentin von den »Diversity«- und Gleichstellungsbeautragten vor die Fakultät zitiert. Doch werden ihr vom Lehrpersonal und Verwaltungspersonal Vorhaltungen gemacht. Sie habe durch das Zeigen dieses Videos gegen gewissen Etiketten verstoßen.


Ein Fakultätsmitglied geht sogar so weit, ihr vorzuwerfen, eine Video-Diskussion mit Peterson zu zeigen sei wie eine Rede von Hitler zu zeigen (das volle Verhör ist HIER zu hören]. Das hat der jungen Lehrassistentin dann doch die Sprache verschlagen. Da sie heimlich Audio-Aufnahmen vom Meeting gemacht hat, ist sie damit an die Öffentlichkeit gegangen. Das hat in den alternativen Medien eingeschlagen wie eine Bombe. Konservative Kanadier und US-Amerikaner sind entsetzt darüber, dass ihre Ansichten derart despektierlich an den Universitäten behandelt werden, dass sie sogar nicht einmal erwähnt werden dürfen. Dogmatismus pur!


Lindsay Shepherd versicherte, dass sie in der Veranstaltung keine Stellung bezogen habe, sondern neutral gewesen sei und persönlich Jordan Peterson noch nicht einmal zustimme. Doch das sei Teil des Problems, wurde ihr vorgehalten.


Damit verrät sich das System: Es soll nicht neutral diskutiert werden. Es soll indoktriniert werden. Bei ehemaligen Bürgern der DDR müsste hier ein Glöckchen läuten. Denn bei uns ist es nicht anders. Wenn die Linken bereits in der Opposition dogmatisch und autoritär sind, wie wird es erst, wenn sie mal »an der Macht« sind? Man mag es sich nicht ausmalen.

 

Die Antifa in Kanada hat dazu ein deutliches Statement abgegeben: Ihrer Meinung nach dürfe man der politischen Mitte keinen Raum gewähren, weil die Mitte nur das Durchgangstor zur Rechten sei. Daher müsse man unbedingt links-dogmatische Ansätze vertreten.


Jordan Peterson hat dazu Stellung bezogen: Hier sei eine rote Linie überschritten. Wenn man als Professor mit Hitler verglichen werde, sei das Maximum der Beleidigungsmöglichkeiten ausgereizt.


Das Problem: Sowohl in Kanada auf Bundesebene als auch auf der Provinzebene von Ontario wurde eine Gesetz auf den Weg gebracht, das Menschen rechtlich in Schwierigkeiten bringt, die wissentlich oder unwissentlich Transsexuelle nicht mit richtigen Pronomen ansprechen. Nun ist passiert, was Jordan Peterson von Anfang an befürchtet hatte: Das Gesetz wird genutzt, um Befürworter der freien Rede in eine Falle zu locken, um sie dann aufgrund der neuen Paragraphen rechtlich zu belangen.


Videos zum Thema: siehe hier, hier, hier, hier und hier.


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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Franz Horste

Wer hätte je gedacht, dass der kapitalistische Westen jemals dem sozialistischen, linken Osten das Wort redet??
War die Gouvernante in der Nachkriegszeit noch eindeutig rechts verortet, kommt die Zwangserziehung nun massiv von links. Man könnte eher die Linken mit Hitler oder Stalin vergleichen, da auf der Machtseite von links keine freie Meinungsäußerung mehr möglich scheint. Am liebsten würden die Linken Andersdenkende einsperren.
http://wort-woche.blogspot.de/2017/04/die-links-fachisten-haben-gesiegt.html

Gravatar: karlheinz gampe

Das zeigt nur wie krank unsere Gesellschaft inzwischen ist. Sie gewährt z. Bsp. Menschen mit krimineller Stasi Vergangenheit Zutritt zu Ämtern in denen solche Leute, die vor Gericht gehören, nix zu suchen haben. Stellt endlich, die ehemaligen roten, linken Stasileute, die die Gesellschaft der BRD unterwandert haben vor Gericht. Keinerlei Freiheit für diese Feinde unserer Freiheit.

Gravatar: Hand Meier

Es ist schon seltsam, da verkörpert Jordan Peterson als Psychologe den konservativen Familienmenschen, der eine Gegenposition zu wütenden Kultur-Marxisten einnimmt und es findet quasi eine „Inquisition“ statt.
Deutlicher kann das „Sektiererische, Fanatische“ gar nicht in Erscheinung treten.
Wobei es kurios ist, dass in Regionen wie Russland oder China solche Vorgänge keine Wellen schlagen, sonder sich im Westen, wie eine Infektion eingebürgert haben, wo Freiräume für eine sich als „Geisteswissenschaft“ stilisierende Clique entstanden sind, die im universitären Milieu Platzhalter-Positionen zur Indoktrination, erobert haben.
Eigentlich ist es zum Lachen, wenn junge Leute, denen offensichtlich jegliche kognitive Intelligenz fehlt, sich in die „Geister-Wissenschaften“ flüchten und ihre totale Emotionalität sie als Fanatiker demaskiert, denen es an jeglicher Vernunft und Gelassenheit mangelt.

Gravatar: Unmensch

Wer nicht weit genug links steht, ist ein "Nazi". Das ist schon länger so üblich. Aber dass man jetzt sogar zum "Hitler" wird, ist tatsächlich eine neue Eskalationsstufe.
Wir sollten das für uns nutzen, also vorausgesetzt dass wir den Linksextremismus noch zurückdrängen können, um gute Leute aus dem Westen zu uns zu locken.

Gravatar: Thomas Waibel

Der Grund für diese Reaktion ist eben, daß die Linken keine Sachargumente haben.

Also sagen sie: Keine Toleranz für Intolerante. Damit meinen die intoleranten Tolerante die Sachdiskussion, die sie fürchten wie der Teufel das Weihwasser, umgehen zu können.

Gravatar: Werner

In der BRD werden Stasi und Kommunisten, Bundeskanzlerin und Bundestagsvize. Randalierer und RAF Sympathisanten nehmen auch hohe Ämter im Bundestag ein, siehe Roth, Ströbele. Die ehemalige DDR hat den Westen übernommen. Das Ziel, zuerst ein kommunistisches Europa, dann auf der ganzen Welt. Alles Linksextreme wird verherrlicht und alles normale verteufelt.

Gravatar: Manfred Haferburg

Ich habe mich beim Anhören des hochnotpeinlichen Tribunals zurückversetzt gefühlt in meine Zeit als Student in der DDR. Dort fanden exakt die gleichen Verhöre statt, bei denen immer die Existenz auf dem Spiel stand. Die Argumente, der Ton, alle gegen einen, Honecker hätte seine Freude gehabt. Und ich lerne, dass nicht nur die Deutschen so sind.
Was für eine tapfere junge Frau.

Gravatar: Reinhard Rogosch

Kanada im Jahre 1968! Das ist die "repressive Toleranz" nach Marcuse.
Wen wundert es? Die haben ja auch einen Karnevalisten (Indien) wie Trudeau als Premier.

Gravatar: Thomas Waibel

Werner 01.03.2018 - 14:30

So ist es!

Durch den Fall der Berliner Mauer schwappte der Kommunismus nach Westeuropa über.

Der Kommunismus ist nicht tot, sondern existiert nach wie vor, und zwar weltweit, getarnt als ein demokratische Sozialismus mit menschlichem Antlitz.

Gravatar: Marlies

Die größten Gefahren gingen und gehen noch immer von radikalen Linken und Kommunisten aus. Das sind Menschenfeinde an sich, die keine abweichende Meinung dulden, und dann, wenn alle zustimmen, bringen sie sich gegenseitig um. Die Revolution frisst ihre Kinder. Daher ist jedes neoliberale System besser als ein kommunistisches, auch wenn ich Kritik an vielen Neoliberalen äußern muss, aber da kann ich mich wenigstens noch argumentativ auseinandersetzen.

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