Seit vier Tagen arbeiten die Bürger endlich für den eigenen Geldbeutel

Am 15. Juli war der Steuerzahlergedenktag

Vor vier Tagen war Steuerzahlergedenktag 2019. Bis zum 15. Juli schufteten die Menschen im Land nur und ausschließlich für das Staatssäckel. Es war der 169. Tag im Jahr, umgerechnet arbeiteten die Menschen 53,7 Prozent im Jahr nur für den Staat.

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Ein Staat soll Leistungen für seine Bürger erbringen. Damit er diese Leistungen ordnungsgemäß zum Wohl des Volkes erbringen kann, wird er von den Bürgern mit den dafür notwendigen Finanzmitteln versehen. Eines dieser Finanzmittel sind die Steuern, die jeder Bürger zu erbringen hat. Dass die Steuern ein elementarer Bestandteil eines funktionierenden Staates sind, ist so gut wie jedem Bürger klar. Unabhängig davon möchte jeder Einzelne seine individuelle Steuerlast gerne so gering wie möglich halten. Dass dabei auch oftmals der Weg der Redlichkeit verlassen wird, ist ein bekanntes Phänomen. Genannt sei in diesem Zusammenhang als Beispiel Uli Hoeneß von Bayern München. Doch der Großteil der Bürger zahlt, wenn auch mitunter zähneknirschend, seine Steuern.

Allerdings ist die Unzufriedenheit in Deutschland mit der Steuerbelastung nicht mehr zu überhören. Denn erstens müssen die Menschen hierzulande in der Zwischenzeit mehr als die Hälfte des Jahres für den Fiskus arbeiten: am 15. Juli 2019 war der Steuerzahlergedenktag. Bis zu diesem Tag wurde ausschließlich für das Staatssäckel geschuftet. Der 15. Juli 2019 war der 169. Tag im Jahr, das entspricht 53,7 Prozent des Jahres; also mehr als der Hälfte des Kalenderjahres. Und das sind nur die direkten Steuern, die unmittelbar vom Einkommen einbehalten werden. Die indirekten Steuern wie vor allem die Mehrwertsteuer sind bei dieser Berechnung noch gar nicht berücksichtig.

Zweitens aber, und das ist es, was die Menschen erst richtig wütend macht, setzt sich das Gefühl durch, dass der Staat, sprich die Merkel-Regierung, dieses Geld nicht dazu verwendet, um Leistungen für seine Bürger zu erbringen. Das Geld wird für ideologisch geprägte Projekte verschwendet, die nicht im Einklang mit den Bedürfnissen des Volkes stehen. Oder aber es wandert mehr oder minder unmittelbar in die Taschen der Altparteienvertreter in den Parlamenten. Weder das eine noch das andere ist Sinn und Zweck der Steuern.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: francomacorisano

Auf dem CDU-Parteitag 2003 in Leipzig hat Merkel, damals noch in der Opposition, eine ganz große Steuerreform versprochen. Das ist jetzt 16 Jahre her und Merkel seit 14 Jahren Bundeskanzlerin. Auf die Steuerreform warten wir vergeblich.

Donald Trump hatte im Wahlkampf 2016 ebenfalls eine Steuerreform versprochen und bereits nach gut einem Jahr im Amt erfolgreich umgesetzt.

Noch Fragen...?!?

Gravatar: Werner

Wir werden von diesen antideutschen Elementen in der Politik, hemmungslos abgezockt. Das Geld wird in die ganze Welt verschleudert. Das ist schon seit 1945 der Fall.

Gravatar: karlheinz gampe

Vergessen wurde, dass der Bürger neben den Steuern auch noch Abgaben an die Kommunen zu entrichten hat. Wo altgediente Parteimitglieder ihre Posten in Verwaltung und kommunalen Einrichtungen erhalten. Klientelwirtschaft halt, denn überall wird Steuer- und Abgabengeld an die Lobby-Klientel der Parteien unnütz verteilt z. Bsp. für Genderwahn, Import von CDU Merkelakademikern, rote Ideologie usw.

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