Deutlich weniger Stimmen als abgesprochen

Altparteien hieven Steinmeier erneut ins Amt

Das von den Altparteien zuvor abgesprochene Ergebnis der »Wahl« zum Bundespräsidenten ist eingetreten. Allerdings bleibt ein deutlicher Makel an Steinmeier hängen: Fast 180(!) einkalkulierte Stimmabgebende verweigerten ihm die Gefolgschaft.

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Die aktuelle Bundesversammlung setzt sich aus den 736 Abgeordneten des Bundestags und 736 Mitgliedern der Landtage und dort nominierten Wahlleuten zusammen. Insgesamt hätten heute also 1.472 Stimmen abgegeben werden können. Die Altparteien CDU, CSU, SPD, Grüne und FDP hatten  vorab nach Vorbild der einstigen SED ihre Stimmabgabe abgesprochen, um den Vertrag mit dem derzeitigen Bewohner des Schloss Bellevue um fünf Jahre zu verlängern. Der Ausgang dieser Farce, die von den Altparteienvertretern und den Staatsmedien als »Wahl« zu verkaufen versucht wurde, stand bei 1.223 Stimmen aus jenen Reihen vorab fest und die Verkündung der Auszählung war wenig überraschend.

Allerdings ist dieses Ergebnis mehr als nur eine Ohrfeige sowohl für diejenigen, die das Ganze ausbaldowert haben wie auch für den »gewählten« Bundespräsidenten: fast 180(!) der fest eingeplanten und abgesprochenen Stimmabgebenden verweigerten der vorgegebenen Linie die Gefolgschaft und votierten für einen der anderen drei Kandidaten oder enthielten sich der Stimme.

Obwohl die Altparteien wie in der Geschichte niemals zuvor für ihren Kandidaten Stimmung machten und die Werbetrommel über alle Medienkanäle rührten, fiel das aktuelle Ergebnis schlechter aus als das vor fünf Jahren.

Hingegen konnten alle drei anderen Kandidaten entweder das erwartbare Ergebnis erzielen oder schnitten sogar deutlich besser ab als ihr Stimmenanteil in der Bundesversammlung groß ist.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: maasmaennchen

War doch klar.....Steingeier der aalglatte Nichtdeutsche.
Der Typ ist echt ne Schande und wird hoffendlich keinen Einzug in die Geschichtsbücher erfahren.

Gravatar: Islamische.kanzlerin

Seine vielbejubelte Rede wird im Falle eines russischen Angriffes negativ in die Geschichtsbücher eingehen. Die alleinige Schuldzuweisung für die Ukraine Krise an den russischen Präsidenten Putin wird nun gar nicht den Anforderungen an einen "Brückenbauer" gerecht. Anstatt deeskalierend einzuwirken, hört man eher Kriegstreiberei, wie sie derzeit unisono von einflussreichen NATO-Mitgliedern, deren Regierungen und von den Medien zu vernehmen ist. Das ist völlig unangebracht in einer derartig gefährlichen Krise, entspricht aber Steinmeiers steter Parteinahme für sein Klientel.

Gravatar: werner S.

Der einzige Unterschied zwischen den Königshäusern Europas und dieser Pseudo- Demokratie in Deutschland ist der, dass ein ehemaliger Hungerleider König spielen darf.

Gravatar: Gerhard G.

Das war keine Wahl ...eher eine Farce ...die Wahl Steinmeiers stand schon lange fest ...wozu dann noch wählen ? Ich wäre sehr dafür das dieser Präsident vom Volk gewählt wird.

Einige Artikel weiter wird über die Demokratie in der Schweiz berichtet. Wieviele blödsinnige Gesetze wären uns erspart geblieben...wenn wir eine direkte Mitsprache hätten..

Gravatar: Steffen

Das ist kein Bundespräsident der Mehrheit - ein Bundespräsident der uns spaltet gehört nicht auf diesen Posten. Sicher ist, hinter ihm steht nicht die Mehrheit des Volkes, sondern nur die "Einheitsliste" der Staatsparteien.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Deutlich weniger Stimmen als abgesprochen
Altparteien hieven Steinmeier erneut ins Amt“ ...

Wobei sich selbstverständlich auch mir die Frage stellt:

Warum wird der Bundespräsident in unserer(?) sogenannten Demokratie nicht vom Volk gewählt?

Weil die Völker der EU
https://www.sueddeutsche.de/politik/eu-verfassung-das-volk-wird-nicht-gefragt-1.348117
am deutschen Beispiel lt. göttlichem(?) Diktat
https://www.youtube.com/watch?v=h5qOYDCkiIQ
ohnehin nicht gefragt werden?

Aber auch, weil die Befürworter der Direktwahl des Präsidenten auf dem falschen(?) Gleis fahren, da eine Direktwahl dem Amt allenfalls kurzfristig zu mehr Glanz verhelfen würde „und es demokratischer wirken lassen, als die Wahl durch die durchaus honorige Bundesversammlung es vermag“???
https://www.tagesspiegel.de/meinung/zu-legitim-fuer-das-amt-warum-der-bundespraesident-nicht-vom-volk-gewaehlt-wird/6281940.html

Gravatar: Lutz

Das beste Deutschland, das es jemals gegeben hat: Drei Präsidenten zum Aufblicken!

- Ehebrecher Wulff, unser geschaßter Taugenichts

- IM „Larve“ mit Konkubine, Verräter seines sozialistischen Vaterlandes DDR und „Widerstandskämpfer“

- FeineSahneFischfilet-Steini, unser Dorfjunge aus Brakelsiek mit dem excellenten Musikgeschmack.

Die juristische Meisterleistung dieses Genossen war der Fall Murat Kurnaz, bei dem er sich bis heute für sein rechtswidriges Handeln noch nicht entschuldigt hat.

MdL Jürgen Gansel bemekte am 08.03.2012 im sächsischen Landtag, daß die Deutschen heuzutage von Abschaum regiert werden.

Gravatar: Hajo

Prof. Otte hat besser abgeschnitten als das Politbüro erlaubte und das ist doch schon mal ein Fortschritt in Richtung Demokratie, was diesen Typen natürlich nicht paßt, denn ihr ihrer roten Welt ist man so etwas nicht gewöhnt und dennoch sind nun schon einige Flecken auf seinem zur Schau gestellten Biedermeier-Outfit zu erkennen, denn 1/4 der Deligierten hat ihn ja nicht gewählt und das trotz irrationaler Übermacht.

Nun kann er ja weiter gegen Rußland wettern, entgegen jeder Norm, die dieses Amt beinhaltet und somit mißbraucht wird, was ein Novum darstellt und dieser politische Aktionismus ist das sichtbare Zeichen durch Einvernahme übergeordneter Interessen und sowas will ein Präsident aller Deutschen sein, da lachen sogar die dümmsten Hühner, wäre es nicht so eine traurige Angelegenheit in die uns diese und die vorausgegangene Koalition gebracht hat.

Herzlichen Dank für Max Otte und auch für die beiden anderen Kandidaten, die es sich nicht nehmen ließen gegen den Mainstream aufzustehen um selbst eine Alternative darzustellen, denn das ist doch das mindeste was man in einer Demokratie erwarten kann und Mehrheiten sind ja legitim, aber das heißt noch lange nicht, daß sich andere mit eigenen Überlegungen nicht melden sollen und das steht im übrigen auch im Widerspruch zu ihrer Verteidigung von Minderheiten an jeder Ecke und politisch soll man sich fügen und im Gleichschritt marschieren.

Das paßt doch hinten und vorne nicht zusammen und belegt eigentlich ihre totalitären Gedanken, die in all ihrem Tun dahinter stecken und das muß beendet werden, wenn wir die Demokratie noch als Grundlage allen Handelns sehen wollen.

Gravatar: Aufbruch

Ein weiterer Todesstoß für die Demokratie in Deutschland. Der undemokratische Akt der Wahl symbolisiert das überdeutlich. Die heuchlerische Rede Steinmeiers tat ihr Übriges. Der Einheitsstaat nimmt immer weitere Formen an.

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