Kreml mit klarer Ansage an den »Wertewesten«

»Alle ausländischen Militärs in der Ukraine sind legitime Ziele!«

Würde Frankreich beispielsweise Militärausbilder in die Ukraine schicken, würden diese zum »legitimen Ziel« des russischen Militärs, so der Kreml. Reuters berichtete letzte Woche, dass Frankreich erwägt, in Kürze Militärausbilder in die Ukraine zu entsenden. Die Antwort aus Moskau ist klar und deutlich.

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In einem Artikel der Washington Post vom vergangenen Montag hieß es, der russische Präsident Wladimir Putin werde versuchen, die französischen Streitkräfte anzugreifen, wenn sie geortet würden. Dies mit dem Ziel, »Emmanuel Macron zu demütigen«. Auf die Frage nach dem Artikel bei einer Pressekonferenz am Dienstag antwortete Kreml-Pressesprecher Dmitri Peskow: »Tatsache ist, dass allen Ausbildern, die an der Ausbildung des Militärs des ukrainischen Regimes beteiligt sind, jegliche politische Immunität fehlt. Und es spielt keine Rolle, ob sie Franzosen sind oder nicht.«

Peskows Äußerungen erfolgten, nachdem der ukrainische Abgeordnete Aleksej Gontjarenko letzte Woche bekannt gegeben hatte, dass eine erste Gruppe französischer Militärausbilder auf dem Weg in die Ukraine sei. Der Oberbefehlshaber der Ukraine Oleksandr Syrskyy hat die Informationen bestätigt.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte am Dienstag auf einer Pressekonferenz, es gebe »viele Fakten«, die darauf hindeuten, dass französische Ausbilder bereits in der Ukraine tätig seien. »Ob es sich um Angehörige der französischen Streitkräfte oder einfach um Söldner handelt, sie stellen ein absolut legitimes Ziel für unsere Streitkräfte dar«, warnte Lawrow. Putin selbst sagte letzte Woche, dass westliche Militärausbilder »seit langem in der Ukraine präsent« seien.

Zur Erinnerung: Nach dem Ende der Kämpfe um Mariupol gingen viele Soldaten des ultranationalistischen Asow-Regiments (deren Mitglieder verwenden etliche Symbole aus dem Dritten Reich und feiern jedes Jahr inbrünstig den Geburtstag des kleinen Gefreiten aus Braunau) in russische Gefangenschaft. Unter ihnen waren etliche Söldner aus Ländern des »Wertewestens«.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Gottfried Stutz

Nun, ich hatte dieses ja bereits vorausgesehen. Ich denke sogar, dass die Russen gezielt Jagd auf diese Westler machen, um sie zu vernichten. Je mehr von denen fallen oder zerstümmelt werden, umso besser für die Russen. Denn aus den Zeiten des Vietnam-Krieges wissen wir: Je mehr von denen in Plastiksäcken Nachhause kommen, umso unzufriedener und rebellischer wird die Bevölkerung in diesen Ländern werden. Lustig wird es dann in der BRD in ein paar Monaten werden, wenn Olaf der Vergessliche und Rückratlose den Deutschen dann erklären muss, warum die BRD ebenfalls "BW-Ausbilder" in die Ukraine schicken muss, obwohl er den Wahlkampf in der Zeit bis zur BTW-Wahl als "Friedenskanzler" führen möchte. Herrlich. Das ist bestes Kino. Ich freue mich drauf.

Gravatar: Ede Wachsam

Dese Kriegstreiber aus dem Westen sollte Russland in der Ukraine besonders jagen und eliminieren, denn uns, das Volk, hat Niemand gefragt, ob wir diese kriminellen Elemte unterstützen, oder dies wollen. Klare Aussage: "Wir Älteren zumindest wollen keinen Krieg, sondern eine gute Partner- und Nachbarschaft mit Russland mit friedlichem Handel und Wandel. Wir haben nicht vergessen, wer hier 1990 echte Zeichen des Friedens gesetzt hat, wie Abzug der Truppen aus Deutschland, Auflösung des Warschauer Paktes und Zustimmung zum vereinten Deutschland. Das war alles nicht der großspurige sog. "Wertewesten", sondern die russische Föderation noch unter Michail Gorbatschow. Ich persönlich beuge meine Haupt angesichts der mitdestens 27 Millionen toten russischen Menschen durch den Hitlerschen Angriffskrieg der am 22.Juni 1941, meinem eigenen Geburtsjahr begann. Gott helfe uns, damit die logische Einsicht und Vernunft siegen wird und nicht der Hass und die Gewalt.

Gravatar: asisi1

Herr Putin , befreien sie uns von den deutschen und Eu Politikern.
Setzen sie ein Zeichen und radieren sie Berlin und Brüssel aus!
Das sind die Kriegstreiber und der Michel versteht nicht, das diese Verbrecher uns in den 3. WK führen "wollen"!

Gravatar: Otto Lone

Der Westen hört auf Niemanden, es geht um Geld und Macht in der Welt, weil es bröckelt mächtig.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Kreml mit klarer Ansage an den »Wertewesten«
»Alle ausländischen Militärs in der Ukraine sind legitime Ziele!«
Würde Frankreich beispielsweise Militärausbilder in die Ukraine schicken, würden diese zum »legitimen Ziel« des russischen Militärs, so der Kreml. Reuters berichtete letzte Woche, dass Frankreich erwägt, in Kürze Militärausbilder in die Ukraine zu entsenden. Die Antwort aus Moskau ist klar und deutlich.“ ...

Was für den US-diktierten Westen in seiner „Arroganz“
https://www.blick.ch/ausland/ehemaliger-sowjetchef-kritisiert-das-verhalten-des-westens-als-arrogant-und-selbstgerecht-das-sagt-gorbatschow-zu-russlands-sicht-auf-die-nato-id17268593.html
absolut keine Rolle spielt, da es sich bei den Russen ohnehin nur um "ла́потный" (Hinterwäldler) handelt?

Ist nicht aber schon an dieser Geschichte erkennen, dass der Wladimir Wladimirowitsch dem von ihm seit anno 1999 quasi durchregierten Land/Volk
https://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Wladimirowitsch_Putin
ganz einfach guttut???

Gravatar: Karl Biehler

Und die ausländischen Politiker?

Gravatar: Ketzerlehrling

Gut so. Und die 900.000 deutschen Reservisten nicht vergessen. Ihr Platz zuhause wird nicht kalt. Der Männerüberschuss in Deutschland relativiert sich und voilà, hat man ein neues Volk gebastelt.

Gravatar: Werner Hill

Das geht ja auch gar nicht anders! Woher sollen die Russen wissen, wer auf der Gegenseite "ausländisches Militär" ist.

Für Söldner, die sich für soetwas hergeben, gilt eben "mitgefangen - mitgehangen".

Und wer die Söldner bezahlt, läßt sich unschwer erraten.

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