Beatrix von Storch: »Wir bauen Brücken in die jüdischen Gemeinden«

AfD begrüßt Zusammenschluss von Juden in der Partei

In der kommenden Woche wollen jüdische Mitglieder der AfD sich zu einer innerparteilichen Bundesvereinigung zusammenschließen. Beatrix von Storch betonte: »Nach den Christen haben jetzt auch die Juden in der AfD eine Stimme und Ansprechpartner. Damit bauen wir Brücken in die jüdischen Gemeinden.«

Symbolbild. Foto: Pixabay
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In der kommenden Woche wollen jüdische Mitglieder der AfD sich zu einer innerparteilichen Bundesvereinigung zusammenschließen [siehe Bericht »Junge Freiheit«]. Auf der Gründungsveranstaltung nächste Woche wird dann der offizielle Name kundgegeben.

Die Partei-Spitze der AfD begrüßt diesen Schritt ausdrücklich. Professor Jörg Meuthen sagte, er freue sich, dass es zu einer solchen Vereinigung komme.

Beatrix von Storch betonte: »Nach den Christen haben jetzt auch die Juden in der AfD eine Stimme und Ansprechpartner. Damit bauen wir Brücken in die jüdischen Gemeinden.

Auch Alexander Gauland findet diesen Schritt positiv: »Es ist ein völlig normaler Fall, dass sich in einer Partei auch religiöse Gruppen zusammenschließen.«

Die Juden innerhalb der AfD teilen die Kritik der Partei an der modernen Gender-Ideologie und sehen ebenso die Zerstörung der klassischen Familie mit Sorge. Viele wünschen sich eine wertekonservative Wende.

Vor allem aber wird hervorgehoben, dass die AfD momentan die einzige Partei sei, die offen die Judenfeindlichkeit und den Antisemitismus bestimmter muslimischer Bevölkerungsgruppen in Deutschland kritisiere. Für Antisemitismus ist in Deutschland kein Platz.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Beatrix von Storch: »Wir bauen Brücken in die jüdischen Gemeinden«
AfD begrüßt Zusammenschluss von Juden in der
Partei“ ...

Dies begrüße ich schon deshalb, weil sich unsere(?) Göttin(?) nicht erst seit gestern – wenn auch indirekt - von Netanyahu distanziert!
http://der-semit.de/merkel-distanziert-sich-nur-indirekt-von-netanyahu/

Ist das nicht auch daran zu erkennen, dass die Schande Europas - der islamische Antisemitismus – besonders dieser Merkel zu verdanken ist? https://www.youtube.com/watch?v=SWPoc53DR8I

Wen wundert es da, das „die Altparteien und Medien Sturm gegen den ungeliebten Rivalen laufen“ und dabei auch nicht vor „krassen Fake-News“ zurückschrecken???
https://www.journalistenwatch.com/2018/08/04/die7-luegen-afd/

In Sachen der Nazi-Vorwürfe aus den Altparteien gegenüber der AfD stimme ich dem Kommentator Kurt Wolf zu, der unter folgendem Video https://philosophia-perennis.com/2017/09/30/news-juedische-journalistin/ schrieb:

„Einen deutschen Staatsbürger als NAZI zu bezeichnen, ist eine gezielte Beleidigung. Dafür müßte es nach Nazimanier 5 bis 10 Jahre Zwangsarbeit geben. Dann hörte das auf. Arbeit ist genug da, alleine die vielen unfertigen Nazistollen in ganz Deutschland könnte man mit diesen Leuten fertigstellen, als provisorische Unterschlüpfe für die Bevölkerung im Kriegsfalle.“

Gravatar: Regina Ott-Hanbach

Das wird der Migrantenkanzlerin aber schon gar nicht in ihren Kram passen. Wenn es eine jüdische Gruppe innerhalb der AfD gibt, dann kann man dieser Partei nicht mehr unterstellen, sie sei antisemitisch. Man sitzt dann bei der AfD wenigstens im gleichen Boot, denn islamistische Migranten beschimpfen Juden und Christen allesamt als Ungläubige. Und dagegen gilt es sich zu wehren!

Gravatar: A. Pernath

Konservative (nicht "orthodoxe") Juden und Christen haben einen gemeinsamen Feind: die kommunistische Weltdiktatur ("NWO") von manchen auch als zionistische Machtphantasie gesehen, und den Islam. Beide wollen die freiheitliche Grundordnung zerstören und die Selbstbestimmung von Individuen, sogar die der Völker abschaffen. Es wird Zeit, daß Juden und Christen für ihre gemeinsamen Werte einstehen.

Gravatar: Karl Napp

Seit dem frühen Mittelalter gibt es jüdische Mitbürger unter allen Völkern Europas. Weil die Juden in Israel den Gründer der christlichen Religion, Jesus von Nazareth, gekreuzigt hatten, bevor sie von den Römern aus ihrem Land vertrieben wurden, hatten die Christen in allen europäischen Ländern immer Vorbehalte gegen Juden. Deswegen durften jüdische Mitbürger kein Land besitzen und kein Handwerk betreiben, wohingegen die Christen aus religiösen Gründen kein Geld gegen Zinsen verleihen durften. Deswegen wurden die Juden Händler, Künstler, Wissenschaftler, Intellektuelle, Geldverleiher, Dienstleister usw. Und sie wurden besonders tüchtig, viele gelangten zu Wohlstand. Das weckte Neid bei den christlichen Mitbürgern. Noch heute. Der Neid führte in allen europäischen Ländern immer mal wieder zu Judenverfolgungen. Seinen furchtbarsten Höhepunkt erlebte der kollektive Neid gegen die jüdischen Mitbürger im Holocaust, in dem mehr als 6 Mio Juden im ganzen von Nazi - Deutschland beherrschten Teil Europas ermordet wurden. Dennoch gibt es inzwischen in Deutschland wieder viele Mitbürger jüdischen Glaubens. Wie seit Jahrhunderten gehören wieder viele von ihnen zu unseren fleißigsten, klügsten, gebildetsten und erfolgreichsten Mitbürgern. In der AfD sammeln sich besonders viele fleißige, gebildete und vernünftige Deutsche zu gemeinsamem politischem Handeln. Da ist es nur natürlich, daß sich in dieser Partei auch jüdische Mitbürger finden. Hoffentlich viele. Scholem, Shalom!

Gravatar: R. Avis

@Karl Napp: ja, das hat man uns so in der Schule erzählt. Wahr ist, daß die christlichen Könige jemanden brauchten der den Zins eintrieb. Das konnten nicht Leute aus dem normalen Volk sein, denn je enger die Steuerschraube angezogen wurde, desto eher würden sich die Steuereintreiber mit den Geschröpften solidarisieren. Die Juden waren als eigenständige Gemeinschaft nur dem König verpflichtet und niemandem sonst.
Wer aber direkt mit den Geldströmen zu tun hat, gerät in den Verdacht, sich unrechtmäßig zu bereichern, natürlich meist zu Recht. Immerhin kam daher das Grundkapital für den Geldverleih und Bankgeschäfte. Wenn die Bauern damals nach Mißernten ihre Schulden nicht begleichen konnten und das Land an ihre Gläubiger abgetreten hätten, dann hätten bald alle Großgrundbesitzer jüdische Namen gehabt.
Sowohl im mittelalterlichen Spanien als auch in England gab es einen Volksaufstand, nach dem alle Juden des Landes verwiesen wurden. Der Londoner Stadtteil "city of London" ist das Bankenzentrum der Welt (Citibank) und war ursprünglich das Judenviertel.
Wohlgemerkt, alles fing an mit den christlichen Herrschern, die Juden für ihre Zwecke einsetzten. Dadurch entstand der Haß gegen die jüdische Gemeinschaft, von denen die meisten aber eben nicht in Geld schwammen und trotzdem in Sippenhaft genommen wurden.

Gravatar: Jürgen kurt wenzel

Israel und nicht nur der JUDE, war bei den Genossen immer das Bollwerk des Westens gegen das letzte Drittel der untergehenden Gesellschaftsordnung des Kommunismus ! Es wahr die Speerspitze der Reaktion schlechthin !! Ich kann mich gut, zu gut an jene Nacht lm Zuchthaus Brandenburg erinnern. Wir hatten Kassiber geschmuggelt . Wachpersonal !!!!!!!!- Israel hatte den Stellvertreterkrieg Ägyptens in einen Sieg gewandelt ! Ich war denunziert worden ! Halbnackt trieb man mich aus der Zelle und fesslte mich mit den Handschellen am Gitter vor dem Fallbeit ! ,, Wenn wir wieder kommen hacken wir dir Judensau den Kopf ab ! Wir machen was Hitler nicht geschafft hat! Du Judensau !!" Siehe Biographie Jürgen kurt wenzel . -lch fange wirklich an zu Hassen ....

[Anm. d. Redaktion: Verstehen wir Sie richtig, dass Sie damit auf massiven Antisemitismus in der DDR hinweisen wollen? Sind das Ihre Erfahrungen?]

Gravatar: Karl Napp

@ R. Avis
In meiner Schulzeit, 1944 - 1957, wurde weder über das Dritte Reich noch über die Juden gesprochen. Unserer Lehrerschaft stand noch unter Kriegsschock. Der Geschichtsunterricht hörte mit der Gründung des 2. dt. Reichs durch Bismarck auf. Ich habe mir alles angelesen. Und daher weiß ich auch, daß die europäischen Adeligen, vom Kaiser bis zum Grafen, sich Geld bei den jüdischen Bankern liehen, denn christliche Banker gab es nicht wegen des Verbots, Zins zu nehmen. Von jüdischen Steuereintreibern habe ich nichts gelesen. Bitte um Fundstelle.

Gravatar: Hannelore

@ Karl Napp

Nicht die Juden haben Jesus ans Kreuz geschlagen,
es waren römische Soldaten.
Können Sie in der Bibel nachlesen oder in einem Jesusfilm
sehen.
In der Kirche hört man auch, dass Jesus von dem röm.
Feldherrn Pontius Pilatus zum Tode verurteilt wurde.

Und Jesus selbst war ja Jude.

MlG

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