Nach Beschwerden über Abtreibungswerbung muss „Marie Stopes“ Dienste einstellen

Abtreibungskette in Kenia verboten

Marie Stopes, eine der größten weltweiten Abtreibungsanbieter, wurde von der Vereinigung von Medizinern und Zahnärzten Kenias (KMPDB) angewiesen, Abtreibungen einzustellen.

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Marie Stopes, eine der größten weltweiten Abtreibungsanbieter, wurde von der Vereinigung von Medizinern und Zahnärzten Kenias (KMPDB) angewiesen, Abtreibungen einzustellen.

 

Das Verbot vom 14. November war Antwort auf Beschwerden über Marie Stopes Werbung, Abtreibung für ungewollte Schwangerschaften anzubieten. Abtreibung ist in Kenia nur legal, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist.

 

Daily National berichtete über den Bann: „Marie Stopes Kenia ist aufgefordert, unverzüglich jedwede Form von Abtreibungsdiensten in all ihren Einrichtungen innerhalb der Republik einzustellen.“

 

Marie Stopes muss für die nächsten 60 Tage nun an einen wöchentlichen Bericht über alle Dienste ihrer Einrichtungen abgeben. Die KMPDB verurteilte Marie Stopes auch wegen Verstoßes gegen die Werberegeln für Ärzte, die die Werbung missachtete.

 

Vertreter der Abtreibungskette erwiderten, dass ihre Werbung Abtreibung nicht förderte. Die Werbung wurde im Radio und in den sozialen Netzwerken verbreitet und hob die „Geheimhaltung“ der Dienste von Marie Stopes für Frauen mit ungewollten Schwangerschaften hervor.

 

Christopher Wainaina bezog Stellung für Reuters: „Der rechtliche Status der Abtreibungen in Kenia, das Stigma der Abtreibung existiert weiterhin und das führt zu hohen Zahlen von Frauen, die Opfer einer vermasselten Abtreibung im Hinterhof werden.“

 

Über eine halbe Million Abtreibungen wurde 2012 in Kenia durchgeführt, wie in einer Gesundheitsstudie Anfang des Jahres herauskam.

 

Seit 2010 arbeitet das Gesundheitsministerium daran, Ärzte und Arbeiter im Gesundheitsdienst in Abtreibungen auszubilden.

 

(jp)

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Hans von Atzigen

Ein blick auf Wikipedia oder einer zumindest gleichwertigen
Quelle ist anbegbracht.
Offenbar ist es Fakt, das 2/3 der Frauen keinen Zugang
zu vorbeugender Reproduktionskontrolle haben.
Weitere ,,interessante,, Zahl 42% der Bevölkerung entfällt
auf die Altersgruppe 1-15 Jahre.
Will man diesen verantwortungslosen schlicht Horror
mit Umsiedlung lösen. Alles nach Europa oder ins Universum oder was???
Alles Elend der 3. Welt leierhaft dem sog. Kapitalismus,
Neokolionalismus in die Schuhe zu schieben
ist schlicht und ergreifend, total weltfremde, irrationale
Ideologiepampe das mit Religios.? lassen wir das.
Muss den die ganze Menscheit mit Brachialgewalt mit volldampf gegen die Wand gefahren werden???
Da läuft unfassbarer Irrsin, das im 21. Jahrhundert.
Einfach verantwortungslos bescheuert.
Sind den bald alle stellvertrtend verantwortlich Politiker,
Diplomaten, ,, Wissenschaftler,, usw. dauerbesoffen
dauerbekifft oder was??????

Gravatar: Schnully

Wie wäre es endlich etwas gegen diese immer schneller werdende Geburtenspirale zu unternehmen . Anstatt die Umwelt durch Fahrverbote , Energieverteuerungen usw. retten zu wollen . Der Mensch und vor allem seine Ehrnährung sind die Hauptverursacher .So lange allerdings Religionen um sich schneller zu verbreiten mit Vielkinderehen werben und bei anderen die Pille immer noch als Sünde gelten sind wir weit davon entfernt unsere Umwelt in den Griff zu bekommen und werden immer mehr von Mernschen anderer Nationen überrannt

Gravatar: Alfred

Jede Frau sollte mit ihrem Gewissen selbst über eine Abtreibung ohne staatliche Einmischung entscheiden können.
Kenia ist kein Vorbild. Der "Menschenüberschuss" wandert heuschrecken-ähnlich nach Europa. Diese Länder sind eine Gefahr für jede Zivilisation und ein Umweltproblem.
Sollte eine deutsche Frau von 10 Ausländern vergewaltigt worden sein ..... wer würde da einer Abtreibung widersprechen? Oder, wer möchte das leben dieses Kindes führen? Und kommen sie mir nicht jetzt mit "Gutmenschen-bla-bla". Am Ende ist das Kind auf sich alleine gestellt. !!!!

Gravatar: Sigmund Westerwick

Kahlfraß

Als Kenia vor etwa 50 Jahren Jahren in die Selbständigkeit entlassen wurde war ein relativ gut gestelltes Land in Afrika.
Seitdem hat sich Kenia nicht merklich weiter entwickelt, überwiegend weil das Bevölkerungswachstum sämtlichen wirtschaftlichen Erfolg zunichte gemacht hat.
Daß eine Vereinigung von Ärzten etwas dagegen unternhemen könnte ist relativ schwer nachvollziehbar und sicherlich darin begründet, dass diese Ärzte eine ihrer Einnahmequellen schützen wollen, indem sie die Konkurrenz klein halten wollen.
Wie üblich wird also auch in Kenia die wirtschaftliche Zukunft des Landes zugunsten irgendwelcher Interessengruppen geopfert, die Rechnung zahlen diejenigen, die im Land bleiben, un d diejenigen, die von den auswandernden Bevölkerungsmassen bereichert werden.

Gravatar: Markus Wolf

Ich finde es auf Deutsch gesagt bescheuert, einer segensreichen Organisation wie Marie-Stopes-International ihre gemeinnützigen Dienstleistungen zu praktizieren.
Jetzt kann in Kenia weniger abgetrieben werden.
Welche Auswirkungen hat das?
Nicht nur, dass Millionen Frauen das Recht verweigert wird, selbst über ihren Körper zu entscheiden.
Schlimmer ist, dass es vermehrt Hungertote, Tote durch Krankheiten gibt, es gibt prozentual mehr VerbrecherInnen, weil viele ungeliebte Kinder zur Welt kommen, die von ihren Zwangseltern vernachlässigt werden.
Selbstverständlich gibt es vermehrt Arbeitslose, insbesondere Jugendarbeitslose, Obdachlose, Wohnraum wird immer knapper, das Zusammenleben auf engstem Raum macht einen gegenseitig fertig.

Gravatar: johannes melchior

Ab der 24. Woche ist ein ungeborenes Kind lebensfähig, das Herz schlägt in der 9. Woche. Wenn sich ein Land gegen Soros+Gates=Homo- und Abtreibungslobby stellt, ist das nur zu begrüßen. Die Hochfinanz der USA nimmt Krieg in Kauf auch mit China - entweder ist alles chaotisch (Mephisto?) oder es kommt zur Entscheidung für oder gegen Gott.
p.s. Ich bin gegen eine ungeordnete Migration und für den "Mohrenkopf" (siehe Artikel in Freie Welt)

Gravatar: Hermann

Abtreibung darf niemals eine Form der Empfängnisver-
hütung sein.
Empfängnisverhütung muss unbedingt in Ländern wie
Afrika, Indien und China mit Hochdruck propagiert
werden. Diese Länder haben jeweils mehr als eine
MILLIARDE Menschen! Das darf nicht sein. Die Erde
ist bereits extrem überbevölkert.
Alle Hebel müssen in Gang gesetzt werden, dass die
Menschen in diesen Länder sehr viel weniger Kinder in
die Welt setzen.
Aufklärung über Empfängnisverhütung und das Material
dazu müssen umfangreich vergeben werden.

Das gilt auch für in Deutschland lebende Ausländer
die zum Teil auch viele Kinder haben. Darf auch nicht
sein.
Auch Deutschland ist zu dicht besiedelt.

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