Echte Fußballer, echte Nationalspieler, echte Helden

70 Jahre »Das Wunder von Bern«

Heute vor 70 Jahren gewann die »Herberger-Elf« im Berner Wankdorfstadion sensationell mit einem 3:2-Sieg im Finale über die haushoch favorisierten Ungarn erstmalig den Titel des Fußball-Weltmeisters. Die damaligen Spieler waren echte Fußballer, echte Nationalspieler und echte Helden.

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Derzeit findet die hoch kommerzialisierte Fußball-Europameisterschaft, ein Riesengeschäft für die durch und durch korrupte europäische Fußballunion UEFA und das nahezu perfekte Propagandamittel für die Berliner (H)Ampel zur Ablenkung von den Problemen im Land, in Deutschland statt. Als gastgebender Verband hat auch der DFB ein Aufgebot gestellt, brauchte sich für die Veranstaltung nicht einmal sportlich zu qualifizieren. Doch die queer-gegenderten und politisch auf Linie gebrachten DFB-Kicker haben ein echtes Problem, denn heute ist der 70. Jahrestag des »Wunders von Bern«.

Am 4. Juli 1954 besiegte die deutsche Fußballnationalmannschaft unter dem Trainer Sepp Herberger im Finale im Berner Wankdorfstadion im strömenden Regen die hochfavorisierten Ungarn mit 3:2 Toren. Dieser Finalsieg gilt bis heute als einer der größten Überraschungen im internationalen Fußball und als moralische Geburtsstunde der Bundesrepublik Deutschland. Die existierte zwar offiziell schon seit fünf Jahren, aber weder in den Hirnen noch vor allem in den Herzen der Menschen war diese Gründung wirklich angekommen.

Mit diesem kaum erwarteten Sieg jedoch änderte sich die Einstellung des Volkes zu ihrer neuen, deutlich verkleinerten Heimat, schlagartig. Man »war wieder wer«, so lässt sich das Gefühl in der Heimat am ehesten in einem kurzen Schlagsatz zusammen zu fassen.

Dass die deutsche Nationalmannschaft überhaupt ins Finale gekommen war, galt schon als erste Überraschung. Schließlich verlor man in der Vorrunde gegen die Ungarn, auf die man nun im Finale traf, mit sage und schreibe 3:8 Toren. Aber aufgrund der heutzutage seltsam anmutenden Turnierbestimmungen gab es durch ein Ausscheidungsspiel gegen die Türkei die Möglichkeit, sich für die nächste Runde zu qualifizieren. Dieses Spiel wurde ebenso klar gewonnen wie das Halbfinalspiel gegen Österreich und so kam es zu diesem Finale gegen Ungarn; ein Team, dass in den vorhergehenden vier(!) Jahren kein einziges Spiel mehr verloren hatte.

Vergleicht man die damaligen echten Nationalspielern mit den heutigen DFB-Balltretern, so könnte der Unterschied deutlicher nicht sein. Die Spieler um die Walter-Brüder, mit dem »Boss« Helmut Rahn, mit Toni Turek im Tor, um nur einige Spieler zu nennen, traten nicht für sich an, sondern für die ganze Nation; für die Menschen in Deutschland, die noch immer unter den Folgen des verlorenen Zweiten Weltkriegs und an Mangel litten.

Und heute? Da stehen etliche Ich-AG´s auf dem grünen Rasen, die primär ihren eigenen Marktwert im Blick haben oder in einem ganz speziellen Fall jede sich bietende Option nutzen wollen, um islamische Hassbotschaften zu verbreiten. All das wäre keinem der Spieler von 1954 auch nur annähernd in den Sinn gekommen.

1954 hatten Deutschland im Gegensatz zu heute eine echte Fußballnationalmannschaft.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: KW

Ich sehe gar keinen Sport mehr, weil ich mich mit den Gestalten nicht identifizieren kann, genausowenig wie mit einigen Gestalten in der Werbung.
Dieser Menschenmischmasch überall nimmt Völkern ihre Identität und Kultur, Kolonialvölkern auch noch die Sprache.

Gravatar: Ede Wachsam

Ja das waren noch echte Sportsmänner, die Helden von Bern und ich weiß noch, wie ich an einem Elektrogeschäft als kleiner Pimpf in einer Traube von Erwachsenen, meine Nase platt gedrückt habe, um das Endspiel dort im Fernsehen mitzuerleben. Später hatte ich 1966 zur WM in England die Ehre, eine Auswahl der Siegermannschaft von 1954 hier in Nordhessen, zu einem Freundschaftspiel, begrüßen zu dürfen. Die Auswahl bestand aus Fritz- und Ottmar Walter, Helmut Rahn, Horst Eckel, Karl Mai, Werner Liebrich und Toni Turek. Ich durfte ihnen als Repräsentant der ARAL AG bei der ich damals in der Abt. Planung und Tankstellenbau beschäftigt war, unsere zur WM 1966 in England heraus gegebenen ARAL Fußballalben zum Sammeln der damaligen WM Spieler 1966 übereichen. Der hessische Verein, damals in der A-Klasse, schlug sich tapfer, musste sich aber am Ende mit 2:4 gegen die Weltmeister geschlagen geben. Was mich damals wie auch heute noch sehr beeindruckt hat, war die bescheidene und freundliche Art, wie diese großen Sportsmänner mit uns umgegangen sind. Da gab es kein bisschen Standesdünkel, oder Starallüren oder so etwas, sondern eine herzliche Freundlichkeit, besonders auch gegenüber den vielen Kindern, die mit ihren Alben um die Autogramme der Sportler baten, welche sie mit großer Geduld auch gerne gaben. Ich habe damals einige Fotos gemacht, auch von den Spielszenen im Anschluß auf dem Platz.

Was ich damals 1966 leider nicht wusste ist, dass Fritz Walter als russischer Kriegsgefangener in Rumänien zur gleichen Zeit in Zlatina/Rumänien in dem Kriegsgefangenen Lager Maramarasziget
war, wie auch mein Vater, indem dieser dann an diversen schweren Krankheiten bedingt durch Hunger und starker Unterernährung verstorben ist. Ein Kamerad der uns 1947 die Todesnachricht brachte, nannte uns dieses Lager indem auch dieser Soldat gewesen war und es überlebt hat.

Das auch Fritz Walter in diesem selben Lager war, erfuhr ich Anfang 2000 bei einer Fernsehsendung, als Fritz + Ottmar Walter interviewt wurden und Fritz Walter diese Aussage u.a. machte und das Lager namentlich genannt hat. Da dieses Lager nicht sehr groß war, haben sich die beiden Männer womöglich gekannt und ich hätte Fritz Walter gern danach gefragt, als er hier bei uns war.

Gravatar: S. Reicht

"Und Rahn schießt...TOR...TOOOOOOR! DEUTSCHLAND IST WELTMEISTER!" - Und das als "Hobby"-Mannschaft.

Gespielt wurde mit einem schweren Lederfussball, so ganz ohne technischen Schnick-und-Schnack. Dafür mit viel Herzblut.

Ich glaube, ich schaue mir den Film heute Abend nochmal an...

Gravatar: Lutz

Hätte sich Sepp Herberger so eine "Mannschaft" wie heute überhaupt vorstellen können???

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Und heute? Da stehen etliche Ich-AG´s auf dem grünen Rasen, die primär ihren eigenen Marktwert im Blick haben oder in einem ganz speziellen Fall jede sich bietende Option nutzen wollen, um islamische Hassbotschaften zu verbreiten. All das wäre keinem der Spieler von 1954 auch nur annähernd in den Sinn gekommen.
1954 hatten Deutschland im Gegensatz zu heute eine echte Fußballnationalmannschaft.“

Was sich wohl schon deshalb in Kürze ändern wird, da es unsere(?) Spitzenpolitiker in den Hauptstädten Europas - und Brüssel - die Nationalstaaten in der EU auflösen
https://www.treffpunkteuropa.de/das-problem-sind-nicht-nationen-sondern-nationalstaaten?lang=fr
- und sie hochdemokratisch(?) gegen den Willen der betreffenden Völker zu einem Einheitsstaat verschmelzen wollen!?

Gravatar: Roland

Das waren eben noch echte Deutsche !

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