Ämter weisen Verantwortung von sich

64-jährige Rosi muss in einer Schiedsrichterkabine »wohnen«

Rosi Rosenlehner ist 64 Jahre alt, Sozialhilfeempfängerin und am Grauen Star erkrankt. Rosi stammt nicht aus Syrien oder Zentralafrika. Rosi stammt aus Gaiberg in Baden-Württemberg. Und deswegen »wohnt« Rosi in der Umkleidekabine des örtlichen Sporthauses. Weil die Behörden die Verantwortung sich gegenseitig zuschieben.

Quelle: Pixabay
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Bis 2017 war für Rosi Rosenlehner aus Gaiberg die Welt noch halbwegs in Ordnung. Zwar litt die nicht mehr ganz junge Frau auch damals schon unter der Augenkrankheit Grauer Star und konnte sich mit ihrer Sozialhilfe mehr schlecht als recht über die Runden retten. Große Sprünge konnte sie damals schon nicht machen, doch sie hatte wenigstens noch ihre kleine Wohnung. Doch damit war es vor zwei Jahren schlagartig vorbei. Rosi sollte und musste aus ihrer Wohnung raus.

Sie suchte Hilfe bei den Behörden. Die aber schoben sich die Verantwortung gegenseitig zu. Niemand zeigte sich für Rosi verantwortlich und schließlich stand sie so gut wie auf der Straße. Der örtliche Sportverein SC Gaiberg zeigte ein Herz für die Dame und räumte kurzerhand die ehemalige Umkleidekabine im Sporthaus für Rosi. Jetzt »wohnt« sie auf 38 Quadratmetern, ohne Fenster, mit einer aus einer Mikrowelle und einer mobilen Herdplatte bestehenden Küche. Dort »residiert« sie jetzt seit über einem Jahr.

Käme Rosi aus Syrien, dem Iran, Nord- oder Zentralafrika, dann hätten sich die Behörden überschlagen, um Abhilfe zu schaffen. Kirchliche Institutionen, Vereine, Flüchtlingshelfer oder andere Profiteure aus den Reihen der Flüchtlingsindustrie wären schon längst tätig geworden. Doch Rosi stammt aus der Region - und das ist das Dilemma.

Im vergangenen Dezember bestand die Aussicht für Rosi auf eine richtige Wohnung. Sie reichte ihren Antrag beim JobCenter ein, aber das meldete sich wochenlang nicht. Zudem bleibt die finanzielle Hürde. Laut Referenzwerten für angemessene Bruttokaltmieten steht ihr ein Betrag von 300 EUR zuzüglich 61 EUR Betriebskosten zur Verfügung. Die durchschnittliche Kaltmiete für Wohnungen in Gaiberg aber beträgt 6,70 Euro/Quadratmeter. Und die Nebenkosten liegen in der Region bei kleinen Wohnungen bei etwa 150 Euro pro Monat. 

Rosi, die von den Gaibergern umsorgt und als warm und liebenswert bezeichnet wird, zweifelt an der Gerechtigkeit in diesem Land: »Die Flüchtlinge bekommen alles gestellt, sogar die Erstausstattung - und ich muss für alles kämpfen«, sagt die 64-Jährige, mit den Tränen in den Augen kämpfend, heißt es in einem Bericht. »Ist das gerecht?«

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Unmensch

Die Auslöschung der Werte scheint das linke Generalziel zu sein. Die Auslöschung der Wirtschaftskraft, die Auslöschung der Nation und des inneren Zusammenhalts, die Auslöschung der Normen und des Rechts...
Mit grosser Zielsicherheit wird alles vernachlässigt oder geradezu geschädigt, was Werte schafft. Womöglich liegt es daran, dass im Zuge der Wertschöpfung auch Ungleichheit entsteht, was für Linke unerträglich ist.

Gravatar: Wolfram

Peinliche, deutschenfeindliche Politik und Verwaltung !!!

Arme kranke, deutsche Frau !!!

Sie sollte nach Ungarn umziehen zu Viktor Orban. Dort sind die Mieten erschwinglich und die Nahrungsmittel billiger !!!

Eine hervorragende Wahlwerbung für die AfD !!!

Gravatar: xxx

Nein, das ist nicht gerecht.
Hier gibt es keine Gerechtigkeit mehr für "echte" Einheimische.. Traurig, beschämend und entwürdigend.

Die Würde des Menschen ist unantastbar, gilt leider nur noch für Migranten. :-(

Gravatar: Zyniker

Gerechtigkeit ist eine linksgrüne Illusion!

Das Universum, die Welt und das Leben sind nicht gerecht... wie meinen da ein paar linksgrüne Gutmenschen Gerechtigkeit herstellen zu können?

Gravatar: sigmund westerwick

Nein Rosi, das ist nicht gerecht

Die Eltern konnten es natürlich nicht wissen, aber wer nicht muslimischen Glaubens oder in Afrika geboren ist, ist bei den deutschen Behörden eben nur ein Bremsklotz auf dem Weg zur Gutmenschlichkeit.

Der Rassismus bei den Ämter geht heute anders herum, wer Biodeutscher Abstimmung ist, möglicherweise noch etwas älter und wer nicht mindestens einen vierstelligen Betrag an Steuer / Versicherungen / Rentenkassen- un d Arbeitslosenbeiträgen einzahlt, der ist amtstechnisch bestenfalls viertklassig.

Gravatar: karlheinz gampe

Deutschfeindliche und dem Islam zugewandte CDU+ SPD Politik ist das ! Wer wählt noch derartige Politiker ? Irre und rote, *********** Chaoten ?

Gravatar: Ebs

So hart wie es klingt: wer nicht die Afd wählt, macht sich mitschuldig.

Gravatar: Regina Ott-Hanbach

Wir erleben unglaubliche Verhältnisse. Deutsche sind Bürger 2. Klasse im eigenen Land. So haben sich die Verhältnisse unter dem Merkelregime geändert! Syrer und sonstige Moslems, auch wenn sie kriminell sind, bekommen für ihre 2 Frauen und 6 Kinder großzügig Einfamilienhäuser zugewiesen. Verarmte Deutsche haben Glück, wenn sie in einer fensterlosen Umkleide ihr Leben fristen dürfen.

Gravatar: Walter

Da kann man wieder mal sehen, wie undemokratisch und herzlos mit dieser gesundheitlich angeschlagenen und armen Frau von den Behörden umgegangen wird. Wäre sie Flüchtling, würden diese sich mit Hilfsangeboten wohl überschlagen.

Es kann doch nicht sein, dass die Empathielosigkeit unserer Regierung gegenüber den eigenen Bürgern schon bis in die untersten Behörden durchgedrungen ist.

Meine "Hochachtung" gilt den Mitgliedern dieses Sportvereins, welche sich um die Frau gekümmert haben.
Das zeigt uns doch, dass wenigstens in der Bevölkerung die Mitmenschlichkeit noch vorhanden ist.

Dies zeigt uns aber auch, dass die Menschen in diesem Land den regierenden Parteien vollkommen egal sind. Die kümmern sich lieber um die vielen Gefährder, welche sie in das Land hereingelassen haben, damit ihnen vermutlich selbst nichts passiert.

Gravatar: Egon Scherzer

Einfach gesagt, es sind nicht nur Politiker die Verbrechen begehen. Es sind auch empathiefrei Beamte denen der Gehorsam gegen den Dienstherren mehr bedeutet als ihr Amtseid und Menschlichkeit. Der Dienstherr hat halt 'Veruntreuung' von Steuern für Afrikaner angeordnet, wenn jucken da Gesetze?

Pfui deibl.

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