Handelskrieg, Zölle, Produktionskosten, Kontrollen, Technologietransfer

40 Prozent der in China anwesenden US-Firmen überlegen, ihren Standort zu verlegen

Der Handelskrieg, die Zölle, die Restriktionen und Kontrollen: All das veranlasst immer mehr US-Unternehmen, darüber nachzudenken, die Produktion aus China in andere Länder zu verlegen. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der US-Handelskammer.

Foto: Pixabay
Veröffentlicht:
von

Eine neue Studie der amerikanischen Handelskammer ergab: Mehr als 74 % der US-amerikanischen Unternehmen in China sehen sich durch Strafzölle benachteiligt. Die Vorteile, in China zu produzieren, werden immer geringer.

Neben den Zöllen und Kosten gibt es noch andere Probleme: In China haben die Kontrollen zu genommen. Die Produktionsabläufe und Abfertigungen werden behindert.

Inzwischen denken mehr als 40 Prozent der in China anwesenden US-Betriebe über eine Verlegung der Produktion in andere Länder nach [siehe Bericht »France24«].

Auch immer mehr deutsche Unternehmen kommen zurück. Mittlerweile hat sich zeichnet sich auch ein Trend ab: Wenn man die Produktion technologisch voll automatisiert kann man in Deutschland fast so günstig produzieren wie in China und spart sich die Transportkosten.

Außerdem beklagen viele westliche Firmen nach wie vor den erzwungenen Technologietransfer, wenn sie in China investieren oder produzieren oder auf dem chinesischen Markt verkaufen wollen [siehe Bericht »Handelsblatt«].

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Abonnieren Sie jetzt hier unseren Newsletter: Newsletter

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Hajo

BIP China von 2009 mit 4,5 Bill. USD bis 2018 mit 13,6 Bill. USD und das hat nicht nur etwas mit der Eigeninitiative der chinesischen Regierung zu tun, sondern hängt mit den gewaltigen Investionen des Westens in diesem Land zusammen und wenn die USA Kapital abziehen, dann werden die Chinesen es schnell zu spüren bekommen und es gibt dafür ein anderes Beispiel, denn Rußland lag vor dem Embargo bei einem BIP von ca. 2,8 Bill. USD und liegt derzeit bei ca. 1,6 Bill. USD und das gleiche könnte auch dort passieren und auch China steht und fällt mit der wirtschaftlichen Entwicklung, wobei dort Turbulenzen weit schlimmer ausfallen können als hierzulande, wenn man dieses Land und seine Befindlichkeiten aus vielen Jahrzehnten praktischer Tätigkeit kennt.

Gravatar: Sam Lowry

Maschinen ist es egal, in welchem Land sie stehen.

https://www.youtube.com/watch?v=XQ73U7tU28A

Doch viele Dinge müssen noch von Hand erledigt werden.

https://www.youtube.com/watch?v=NhqiVXxrklQ

Und da macht es einen SEHR großen Unterschied, ob man in Deutschland Tariflohn plus Lohnnebenkosten plus plus plus zahlt oder eben einen Bruchteil für Lohnsklaven in China, Korea oder Bangladesch.

Kann man natürlich abschaffen und dann so "leben":
https://www.youtube.com/watch?v=PL5PNP6shAc

Heute grad wieder erlebt:
Mutti im 2,5-Tonnen-BMW-SUV mit Sohnemann. Fahrrad zu schäbig, da selbst lackiert. Ja, dicken SUV für 50 Mille fahren aber gebrauchte Fahrräder kaufen und für 50 Euro zu teuer finden... neenee.

Euch gehts allen noch viel zu gut. Noch :-)

p.s.: Meine Kreuze bei der AfD gemacht. Die Hoffnung stirbt zuletzt... "jeder nur ein Kreuz".

Gravatar: karlheinz gampe

@ Walter

Ihre Aussage ist falsch, denn einige US Firmen gehen zurück in die USA. Daraus folgt, dass Arbeitsplätze durchaus von China nach USA zurück geholt werden. Trump ist wirtschaftlich nicht so blöd, wie die linken Protagonisten hier den Bürger glauben machen wollen. Der als geisteskrank geltenden CDU Stasi Merkel wird nachgesagt, dass sie den wirtschaftlichen Verstand eines Grundschülers habe. Die USA müssten nach diesen roten Idioten doch schon längst pleite sein. Sie haben doch behauptet mit der Wahl Trumps zum Präsidenten wären die USA pleite !

Gravatar: Thomas Wendel

@ Walter:
Es geht auch darum Produktions-Know-How zurück zu holen.
Im Ausland zu produzieren birgt immer Risiken (freiwilliger oder erzwungener Techtransfer (Spionage)).
Wenn ich nicht weiß wie man etwas produziert, sondern es nur entwickeln kann, ist das immer schlechter als beides zu können.
Es werden schon Arbeitsplätze geschaffen oder erhalten z.B. in der Logistik, Support etc.

Gravatar: Hartwig

@ Walter 22.05.2019 - 13:45

In den USA gibt es KEINE Arbeitslosigkeit, im volkswirtschaftlichem Sinne!! Alles was unter 5 Prozent liegt, wird NICHT als Arbeitslosigkeit betrachtet.

Dank Trump und nur Trump, haben die USA gegenwärtig eine "Arbeitslosigkeit" von 3,6 Prozent. Das entspricht auch bayerischen Verhältnissen, übrigens. Die USA sind wie "Bayern"!! (Deutschland ist aber NICHT WIE Bayern!! Sondern eine Katastrophe!!)

Und die Löhne steigen, für die Beschäftigten, in den USA, tendenziell für alle. Etwas was diejenigen, die Trump hassen, vor allem die US-Ex-Sklavenhaltlerpartei-Pseudo-Demokraten nie hinbekommen hätten.

Merken Sie etwas?

Gravatar: Walter

Damit wird allerdings kein einziger Arbeitsplatz für die Arbeitslosen in den USA geschaffen. Daran kann man doch erkennen, dass der maximale Profit bei diesen US - Unternehmen an erster Stelle steht und Menschlichkeit für ihre Landsleute keine Rolle spielt.
So sieht eben purer Kapitalismus ohne menschliche Empathie aus. Und das in einem Land, was sich immer als größte Demokratie in der Welt darstellt.

Schreiben Sie einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang