Erneut deutlicher Anstieg illegaler Einreisen nach Europa

30 Prozent mehr Migranten drängen über das Mittelmeer

Immer mehr Migranten kommen derzeit über das Mittelmeer nach Europa. Nach Angaben von Frontex-Chef Fabrice Leggeri gab es im ersten Jahresquartal einen Anstieg um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Asylkrise, Flüchtlingskrise, Migranten, Mittelmeer, Libyen, Italien, Frontex, Fabrice Leggeri, Griechenland, Türkei, Elfenbeinküste, Guinea, Nigeria, Bangladesch, Balkanroute, Bundespolizei, illegale Einreise, Österreich
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In wieder wachsender Zahl drängen verstärkt Migranten über das Mittelmeer nach Europa. »Von Januar bis Mitte April sind fast 28.000 Menschen von Libyen aus nach Italien gelangt. Das ist ein Anstieg um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum«, erklärte der Chef der europäischen Grenzschutzbehörde Frontex, Fabrice Leggeri.

Dabei würde es sich nicht um syrische Bürgerkriegsflüchtlinge handeln, sondern vor allem um Menschen aus Elfenbeinküste, Guinea, Nigeria sowie Bangladesch. Dabei werde von Seiten der Schleuser die politisch instabile Lage in Libyen gnadenlos augenutzt, führte Leggeri weiter aus.

 »Sie setzen inzwischen im Durchschnitt 170 Menschen in ein Boot – oft ohne Proviant und ausreichend Treibstoff. Vor zwei Jahren waren es im Schnitt 100 Migranten.« Die Route von der Türkei durch das östliche Mittelmeer nach Griechenland sei unterdessen laut Leggeri weitgehend geschlossen.

»Seit Anfang des Jahres sind etwa 6.000 Menschen über diesen Weg nach Griechenland gelangt. Das sind 94 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, bevor das Abkommen mit der Türkei in Kraft getreten war.« Es wären seit März 2016 mehr als 1.000 Migranten in die Türkei zurückgebracht worden. Die sogenannte Balkanroute Richtung Westeuropa sei hingegen inzwischen  »praktisch geschlossen«.

Illegal nach Deutschland reisten in den ersten drei Monaten dieses Jahres insgesamt 13.184 Personen ein, wie die Bundespolizei mitteilte. Vor allem über die Grenze zu Österreich seien Migranten auf eigene Faust oder mithilfe von Schleusern in die Bundesrepublik gelangt. Andere Asylsuchende kamen über die Schweiz oder Frankreich. Die meisten stammten aus Afghanistan, Nigeria, Eritrea, Irak, Albanien und Syrien.

Mehr dazu unter pnp.de

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Stasiopfer_in_USA

Das mit 2015 war erst der Anfang, jetzt geht die Show erst richtig los.

Auch wenn ich alle Leser langweile, ich schreibs nochmal: Versucht JETZT Eure erwachsenen Kinder in die USA zu bringen, wenn sie einen hoeheren Abschluss haben. Es gibt auf einmal Stellenangebote ohne Ende.

Gravatar: Gisela Glatz

Ich glaube keiner Statistik zu den Asylanten-und Flüchtlingszahlen mehr. Immer öfter werden wir von Politik und Medien belogen und betrogen. Sie zimmern sich ihre heile Welt so zurecht, wie sie sie brauchen. Uns wird ständig etwas vorgegaugelt, es wird schon nicht so schlimm kommen. Das aber das Geld in den Sozialsystemen knapp wird, die Wohnungsnot immer größer wird, das interessiert die Politik nicht.Die Infrastruktur interessiert schon lange nicht mehr. Und die Medien halten still und berichten oft unkorrekt. Jetzt wird vor den Wahlen noch mehr verschwiegen und gelogen. Man lenkt von den wichtigen Problemen ab und will die große Masse der Wähler ruhig stellen.Jeder sollte sich fragen, ob die Altparteien es wert sind, gewählt zu werden !

Gravatar: die Vernunft

Kann mich mal jemand aufklären, wieviele von Merkels Ärzten und Ingenieuren, die wertvoller als Gold sind, und dem Volk, das schon länger hier lebt, (klingt, als braucht es dazu ein Visa), nichts kosten; arbeiten in der freien Wirtschaft (keinen Staatsbetrieben, wie Post und Bahn), oder in der Regierung selbst? Wo unsere Kanzlerin diese Menschen doch so sehr braucht!!

Alles, was diese Menschen bringen, ist Kosten, Kriminalität, das Abhandenkommens eines jeglichen Sicherheitsgefühls, Parallelgesellschaften und Terror. Da die meisten Terroristen ca. erst nach 2 Jahren Vorbereitungszeit zuschlagen, werden wir noch wahre Feuerwerke in deutschen Städten erleben, die an den Bombenterror des 2. Weltkrieges erinnern werden. Nach dem kommenden Bürgerkrieg ist denn Buntland bettelarm und isoliert in Europa. Die Industrie wird mangels deutscher Fachkräfte größtenteils zu Grunde gehen, oder am Boden dahinvegetieren.

Zu allen Zeiten verteidigten die Völker ihre Heimat, warum wird das durch die Regierenden unter dem Vorwand der Hilfe für Flüchtlinge verhindert?
Unter dem Motto, nichts ist sicher, nur der Tod, könnte man die bodenlose europazerstörende Politik der Regierung beschreiben. Auch der Euro ist überschuldet und fast ohne Substanz!
Wenn unserer Regierung mit den Altparteifunktionären andere Völker lieber sind, niemand hält sie, geht doch in das Land Eurer Träume, um auch diese restlos abzuwirtschaften.

Das Schlimmste, u n s e r e Kinder lernen in der Schule, die armen unschuldigen Politiker werden vom Volk gehaßt, weil sie nicht die Steuern senken und mehr Geld investieren! Wie wäre es mal, aufrichtig und ehrlich, wenigstens zu unseren deutschen Kindern, zu unserer Zukunft, zu sein?

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